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	<title>Bernd &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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	<description>Folge uns bei unserer Reise um die Welt.</description>
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		<title>Gastbeitrag von Sabine die uns ein Stück des Weges in Jamaika begleitet hat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 12:14:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken und Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Jamaika]]></category>
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					<description><![CDATA[Jamaikatour &#8211; von Montego Bay nach Kingston&#8230; Osterferien März/April 2026 Mit dem Direktflug von Amsterdam nach Montego Bay am Dienstagmittag, 31.März, klappt es bestens. Am selben Tag lande ich bereits nachmittags auf Jamaika – mit sieben Stunden Zeitumstellung. Da ich im Flugzeug tief schlafe, merke ich den Jetlag in den folgenden Tagen kaum. Als mich Bernd mit dem Dinghi am Strandrestaurant Pier 1 abholt und zur „Joline“ bringt, bleiben wir den Rest des Tages auf dem Boot und ich gehe früh schlafen. Die ersten Tage verbringe ich außer mit Petra und Bernd mit zwei Mitreisenden auf dem Boot, Zsuszanna und David. Womit ich am Ankunftstag nicht gerechnet habe ist, dass es hier sehr viel regnet. Auch der nächste Tag bringt einiges an Regenphasen. Vormittags immerhin bei trockenem Wetter schaue ich mir die Stadt Montego Bay an, in gut einer Stunde bin ich eigentlich durch die Altstadt durch, die von Auto-Gehupe und süßlichem Duft an vielen Ecken geprägt ist. Auf dem Craft Market statte ich mich mit Kette, Ohrringen, usw. in jamaikanischen Farben aus. Am Donnerstag geht es zum berühmten Rick‘s Cafè, einer Mischung aus Bar, Restaurant, Party-Hotspot mit Reggae-Musik. Es liegt spektakulär auf den West End Cliffs und ist berühmt für seine Sonnenuntergänge und die wagemutigen Klippenspringer. Wir trinken unseren Kaffee im Cafè, schauen Tänzerinnen zu und gucken uns zunächst die Klippenspringer an, die aus circa 10 m Höhe ins Wasser springen. Einer von ihnen geht sogar auf die 25m Plattform und wagt Sprünge von dort, während die Zuschauer den Atem anhalten. Alles geht gut, er ist ein geübter Springer und taucht mit wenig Spritzern ins Wasser. Dann fasse ich mir auch ein Herz und gehe zu den Klippen. Ich nehme allerdings die 2 und 3 m Klippen ins Visier und springe von dort mehrmals. David nimmt sich die 10m Klippen vor, die er sicher meistert. Am nächsten Tag geht‘s weiter nach Negril. Zsuzsanna und David reisen heute ab. Wir verabschieden uns im Morgengrauen von ihnen. Negril ist bekannt für den längsten zusammenhängenden Sandstrand auf Jamaika, den Seven Miles Beach. Ich mache mich morgens vor dem Frühstück schwimmend auf den Weg, schwimme entlang des Strandes, seven miles schaffe ich nicht, aber wenigstens einige. Steige aus und gehe zu Fuß am Stand wieder zurück Richtung Boot. Unterwegs kaufe ich in einer der gerade öffnenden Giftshops ein T-Shirt in Jamaika-Farben mit „Jamaica no problem“-Aufschrift. Fast pünktlich zum Frühstück bin ich wieder auf der Joline.Nachmittags wollen wir den Fluss in Negril näher erkunden, wissen erst nicht, wie wir mit dem Dinghi reinfahren sollen, da es dort am Zugang sehr niedrig ist. Als wir ein einheimisches Boot hineinfahren sehen, das sich entlang am Ufer hält, machen wir es ihnen nach und tatsächlich können wir den Kanal befahren. Wir sehen viele Pelikane, Reiher, Bäume, die mit zig weißen Vögeln besetzt sind.Abends essen wir in einem kleinen Restaurant direkt am Strand mit Blick aufs Meer leckeres Ingwer-Hühnchen, Shrimps mit Pumpkin-Reis, homemade Pommes, trinken Cocktails usw. und lauschen der Livemusik einer Band. Weiter geht‘s nach Black River, einer jamaikanischen Stadt an der Mündung des gleichnamigen Flusses Black River. Wichtigste Einnahmequellen sind der Tourismus und die Holzindustrie. Allerdings hat der Hurrikan Melissa im Oktober letzten Jahres hier einiges verwüstet. Der Ort wurde besonders schwer getroffen. Auf dem Black River wollen wir die Krokodile sehen, die es hier wohl zahlreich gibt. Der Fluss, einer der bekanntesten und längsten Flüsse Jamaikas, trägt seinen Namen vom tiefschwarzen Flussbett, das von dichten Mangrovenwäldern gesäumt wird. Ein Hotspot für Ökotourismus. Bei unserer Flussfahrt sehen wir nur ein einziges Touristenboot und viele kaputte, abgeknickte Mangrovenbäume. Dafür aber auch viele verschiedene exotische Vögel, Seerosen, Wasserhyazinthen. Wir fahren auf dem Fluss mit dem Dinghi, irgendwo soll es ein „Restaurant“ geben. Aber wir vermuten schon, dass es das nach dem Hurrikan nicht mehr gibt. Nach einigen Kilometern Fahrt kommen wir an einer Brücke an, ohne ein einziges Krokodil gesehen zu haben. Kurz vor der Brücke ist Lou‘s Stop. Eine Dame sitzt da, sie führt uns in ihr „Restaurant“ und wir trinken etwas Kaltes, zu essen gibt es nur Süßes und Knabberzeug. Sie erzählt uns, dass kaum Touristen kommen und ist natürlich deprimiert angesichts der Lage. Wir machen uns, es ist nun Mittag, auf den Rückweg. Kurz vor Schluss, als wir schon fast die Hoffnung aufgegeben haben, überhaupt ein Krokodil zu sehen, entdecken wir eins am Ufer! Wir fahren näher heran. Dann gleitet es aber nach kurzer Zeit ins Wasser, vielleicht fühlte es sich durch uns erschreckt, und wir beobachten, wie es langsam davonschwimmt. Einer der nächsten Stops ist Savanna-la-Mar. Ich schwimme abends, nachdem wir angekommen sind, zu einem Steg dort, der durch den Hurrikan ziemlich mitgenommen wurde. Am Steg halten sich mehrere junge Jamaikaner auf, zeigen ihre Sprungkünste und toben herum. Als ich „kleine weiße Frau“ dort schwimmend ankomme, begrüßen sie mich, fragen gleich, ob ich nicht Angst habe. Wovor? Antwort: Sharks! Und dann lachen sie. Ich nehme das natürlich nicht so ernst, da sie albern sind angesichts der fremden schwimmenden Frau.Am nächsten Morgen stehe ich in der Frühe mit Bernd auf dem Boot und wir schauen aufs Wasser, da ich gleich auch noch raus zum Steg schwimmen möchte. Plötzlich sehen wir keine zwei Meter von unserem Boot entfernt auf dem Grund einen Hai! Bernd erklärt mir, dass es ein Ammenhai sei. Dieser Hai ist eher träge und schläft vermutlich dort auf dem Grund, ist nicht gefährlich. Hätte ich die Information nicht vorher gehabt, hätte ich einen gehörigen Schrecken bekommen, wenn ich ins Wasser gegangen wäre und plötzlich dieses Tier auf dem Meeresgrund gesehen hätte. So steige ich gelassener ins Wasser und beobachte den Hai von der Wasseroberfläche. Langsam schwimmt er weg. Ich schwimme Richtung Steg und nach wenigen Metern befinde ich mich plötzlich in einem Riesenschwarm von Millionen kleinen Fischen. Im ersten Moment fühlt es sich ziemlich mulmig an, aber auch diese Gesellen tun mir nichts, sondern gleiten elegant an mir vorbei. Am Steg sind weitere junge Einheimische im Wasser, die mich neugierig fragen, wo ich herkomme, usw. Mit ihnen kommt man leicht in Kontakt. Später am Vormittag fahren wir drei mit dem Dinghi Richtung Steg und wollen irgendwo anlegen, um im Ort einzukaufen. Ehe wir uns versehen, schwingen sich fünf jamaikanische Jungen auf unser Boot und fahren mit uns und suchen gemeinsam eine Stelle, wo wir andocken können. Im Ort gehen wir einkaufen, ein junger Jamaikaner begleitet uns netterweise und hilft mit unsere Einkäufe zum Boot zurückzutragen. Im Ort auf dem Markt werde ich zu meiner Überraschung begrüßt, es sind die jungen Jamaikaner:innen, mit denen ich im Wasser Bekanntschaft gemacht hatte. Mit „Hello, I know you … from the water“ werde ich begrüßt und merke, dass ich hier offenbar im Ort schon ziemlich bekannt bin.Auf dem Markt in Savanna kaufe ich Scotch Bonnet, eine wie eine kleine Paprika aussehende Chilisorte. Auf dem Markt hatte man mir schon gesagt „Vorsicht scharf!“. Ich lese nach, tatsächlich es ist eine karibische Chilisorte, die ihren Namen von ihrer Form hat, die an eine traditionelle schottische Mütze erinnert. Mit einem Schärfegrad von 150.000 bis 300.000 Scoville ist sie extrem scharf und zeichnet sich gleichzeitig durch ein fruchtig aprikosiges Aroma aus, wenn man sie roh verzehrt. Beim Kochen allerdings verschwindet diese fruchtige Note. An einem Abend möchte ich Jerk Chicken auf dem Boot zubereiten. Da ich vorher schon die Schärfe dieser Sorte probiert habe, möchte ich das Essen nicht so super scharf machen. Allerdings nehme ich dann doch zu wenig von der Scotch Bonnet, so dass das Essen nicht besonders scharf ist.Wir segeln nach Pidgeon Island, einer typischen karibischen Insel mit weißem Sandstrand. Dort soll es u.a. für Schnorchler toll sein. An den beiden Riffen entdecken wir allerdings nicht so viel bewundernswertes, außer einigen schwarz-gelb-gestreiften und dunkelblau-gelben Fischen. Als ich an dem zweiten Riff weiterschwimme, zeigt sich doch endlich noch eine große Schildkröte neben mir. Am nächsten Morgen beim Schwimmen in Strandnähe sehe ich plötzlich einen Stachelrochen unter mir im niedrigen Wasser. Ich beobachte ihn, allmählich schwimmt er in seinen typischen Wellenbewegungen davon. Als ich später Freunden davon erzähle, sind sie leicht erschrocken und klären mich auf, dass einmal ein bekannter Meeresbiologe bei Forschungen in der Meereswelt durch einen Stachelrochen umgekommen ist. Gut, dass ich es nicht vorher wusste. Auf Pidgeon Island gibt es außerdem noch ein Fischercamp. Die Fischer, mit denen wir uns abends unterhalten, wollen uns am nächsten Morgen frisch gefangenen Fisch bringen. Am nächsten Morgen hält tatsächlich das Fischerboot an unserem Joline und wir erhalten gegen Whiskey, Benzin und Bargeld frische Fische, die der Fischer sorgfältig ausnimmt. Abends können wir den leckeren Fisch vom Grill genießen. Meine letzte Station ist die Hauptstadt Kingston mit ca. 600.000 Einwohnern. Wir liegen vor einem Yachthafen in unmittelbarer Nähe zum Flughafen, denn von dort werde ich wieder nach Hause fliegen. Mit dem Bus fahren wir eine halbe Stunde in die Stadt rein um uns Kingston anzusehen. Wir entscheiden uns auf den Besuch des bekannten Bob Marley-Museums zu verzichten, stattdessen durch die Altstadt zu laufen bis zur Promenade. Die Altstadt ist voll von Buden, es gibt alles Mögliche zu kaufen, Kleidung, Souvenirs, usw. Wir gehen zum Essen in ein Restaurant an der Promenade, wo wir im ersten Stock sitzend einen Ausblick auf den Flughafen und unser Boot haben. Da Petra und Bernd eher zurück zum Boot wollen, sie haben ja noch die nächsten Tage Zeit für die Stadt, schlendere ich auf eigene Faust noch weiter durch die Stadt, erstehe einige Shirts in Jamaica-Optik und die letzten Souvenirs für zuhause. Da ich am frühen Abend auf den Bus länger warten müsste, nehme ich für den Rückweg zum Yachthafen ein Taxi. Der Taxifahrer Anthony hat allerdings einen heißen rasanten Stil, klatscht zu Reggae-Musik ausgelassen am Steuer, was mir nicht geheuer ist. Am nächsten Morgen in aller Frühe soll er mich zum Flughafen bringen. Diesmal scheint er müde zu sein, vom Tanzen am Steuer keine Spur und er bringt mich sicher die wenigen Minuten zum Flughafen. Meine tolle Zeit auf Jamaica geht nun leider zuende! Sabine]]></description>
		
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		<title>Einbau Wassermacher Zen 50 auf Lagoon 421</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 17:49:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser & Versorgung]]></category>
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					<description><![CDATA[Prolog Auf einer Blauwasser-Yacht ist Wasser nicht einfach nur ein Komfort, sondern ein zentrales Thema für Sicherheit und Unabhängigkeit. Spätestens, wenn man länger abseits von Häfen unterwegs ist, kommt man um das Thema Wassermacher kaum herum. Wir haben uns nach einiger Recherche und vielen Gesprächen für einen Schenker Zen 50 entschieden. Wie wir zu genau diesem Modell gekommen sind, könnt ihr hier nachlesen: Auswahl Wassermacher. In diesem Beitrag geht es nicht um die Theorie, sondern um die praktische Umsetzung an Bord unserer Lagoon 421 „Joline“. Der Zen 50 produziert rund 50 Liter Trinkwasser pro Stunde bei moderatem Stromverbrauch und vergleichsweise niedrigem Arbeitsdruck. Der große Knackpunkt bei Katamaranen ist fast immer der Platz – und genau darum dreht sich dieser Artikel: Wie haben wir den Wassermacher an Bord integriert, ohne alles umzubauen? Das Prinzip des Einbaus ist auf viele Boote übertragbar, die Platzverhältnisse und vorhandenen Borddurchlässe sind aber immer individuell. Unsere Lösung soll vor allem anderen Lagoon-Eignern und Eignerinnen als Inspiration dienen – nicht als Einbauvorschrift. Installationsschema Der grundsätzliche Aufbau eines Wassermachers ist immer ähnlich, daher gehe ich an dieser Stelle nicht auf die allgemeine Funktionsweise ein. Hier soll es konkret um den Einbau des Schenker Zen 50 auf einer Lagoon 421 gehen und darum, wie wir die einzelnen Komponenten sinnvoll im Boot verteilt haben. Wassereinlass für den Wassermacher Der Wassermacher soll an einem eigenen Borddurchlass betrieben werden. Bei der Wahl des Einlasspunktes ist einiges zu beachten: In unserem Fall stand ein Borddurchlass für die Klimaanlage in der vorderen Steuerbordbilge zur Verfügung, den wir mit einem T-Stück abgezweigt haben. Dass Klima und Wassermacher zur gleichen Zeit betrieben werden sollen, konnten wir für unser Nutzungsprofil ausschließen. Vom Bordeinlass geht das Wasser durch den Vorfilter und dann in die Pumpeneinheit. Pumpeneinheit Die Pumpeneinheit baut den notwendigen Druck für den Betrieb des Wassermachers auf. Im Fall des Zen liegt der Betriebsdruck bei nur etwa 6 bar. Die Pumpeneinheit verfügt über zwei Pumpen, die im Normalfall – und für die Produktion von rund 50 Litern pro Stunde – beide laufen. Über die Bedieneinheit kann das Gerät so gesteuert werden, dass die eine, die andere oder beide Pumpen laufen. Damit ist bereits eine gewisse Redundanz vorhanden. Das weiße Steuerkabel wird einfach mittels des grünen Steckers mit der Bedieneinheit verbunden. Die Pumpeneinheit benötigt 12&#160;V Versorgungsspannung, gleiches gilt für das Magnetventil, welches für den Spülvorgang benötigt wird. Ebenfalls für den Rückspülvorgang wird eine Wasserleitung vom Frischwassersystem zum Kohlefilter im oberen Bild benötigt. Zentraleinheit mit Membranen und Energierückgewinnung Die Zentraleinheit des Wassermachers kann liegend oder stehend montiert werden. In unserem Fall, einer Lagoon 421, passt der Wassermacher liegend in die Bilge Steuerbord achtern. Zur Montage habe ich ein wasserfestes Bootsbausperrholz so eingepasst, dass der Wassermacher eine ebene und stabile Unterlage hat. Die Zentraleinheit benötigt: Abwasser des Wassermachers Die Abwasserleitung konnten wir recht einfach und elegant über den Ablauf des Waschbeckens realisieren. Trinkwasserauslass &#38; Testentnahme Das erste Produktionswasser des Wassermachers lässt sich nicht als Trinkwasser verwenden und muss entsorgt werden. In der Produktwasserleitung benötigt man also einen Drei-Wege-Hahn und einen Auslass für das erste Wasser. Wir hatten an der Spüle einen zusätzlichen Wasserhahn, der eigentlich für die Entnahme von Seewasser gedacht ist, den wir aber nicht nutzen. So können wir, je nach Stellung des Drei-Wege-Hahns, das Wasser zum Auslass an der Spüle oder direkt in die Tanks leiten. Anschluss an die Wassertanks Die Frage, wie wir das Wasser des Wassermachers in unsere Wassertanks bekommen, hat mich längere Zeit beschäftigt. Prinzipiell kann man pro Tank einen neuen Anschluss machen. Wir haben in beiden Rümpfen jeweils zwei Wassertanks und müssten dafür entsprechende Leitungen ziehen. Zudem gefiel mir die Vorstellung nicht, neue Löcher in die bestehenden Kunststofftanks zu bohren. Material &#38; Komponenten im Überblick Für den Einbau des Schenker Zen 50 an Bord unserer Lagoon 421 haben wir folgende Hauptkomponenten verwendet. Die Liste ist keine vollständige Materialaufstellung, gibt aber einen guten Überblick über die wichtigsten Bauteile: Je nach Bootstyp und vorhandener Installation können sich die Details deutlich unterscheiden. Wichtig ist, die Wege kurz zu halten, die Leitungsführung logisch zu planen und genügend Zugriff für Wartung und Filterwechsel zu lassen. Produktion von Trinkwasser mit dem Wassermacher Der Zyklus zur Produktion von Trinkwasser ist bei uns folgender: Erfahrungen im Betrieb &#38; Fazit Nach den ersten Monaten im laufenden Betrieb hat sich der Zen 50 für uns als genau die richtige Wahl herausgestellt. Mit rund 50 Litern pro Stunde und dem vergleichsweise niedrigen Arbeitsdruck lässt sich der Wassermacher gut in unseren Energiehaushalt integrieren. Wir fahren ihn in der Regel, wenn ausreichend Solarleistung anliegt oder der Generator ohnehin läuft. Wichtig war uns vor allem, dass alle Komponenten gut zugänglich sind: Vorfilter, Kohlefilter, Magnetventil und Zentraleinheit lassen sich ohne großen Aufwand warten. Die Entscheidung, das Abwasser über das Waschbecken auszuleiten und das Produktwasser über den Drei-Wege-Hahn entweder zur Spüle oder in die Tanks zu leiten, hat sich als sehr praxistauglich erwiesen. Ein Punkt, den wir jedem mitgeben würden: So viel wie möglich vorher planen und zeichnen. Leitungswege, Kabel, Absicherungen und mögliche Leckagepunkte sollte man auf dem Papier einmal durchdenken, bevor man den ersten Schlauch verlegt. Das spart im Nachhinein Zeit und Nerven. Unser Fazit: Der Schenker Zen 50 ist für eine Lagoon 421 und ähnliche Blauwasser-Katamarane eine sehr interessante Option. Er ist nicht der günstigste Wassermacher am Markt, bietet aber eine durchdachte Technik, Energie-Rückgewinnung und genügend Flexibilität beim Einbau. Für uns war es der Schritt in Richtung echte Unabhängigkeit – und wir würden ihn wieder so einbauen.]]></description>
		
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		<title>Gastbeitrag Gordon: Segeln mit Hammerhai und Krokodil – 10 Tage auf Abenteuerkurs in Florida</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 May 2025 14:22:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken und Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Florida]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[März 2025 Wer denkt, Segeln sei eine entspannte Angelegenheit mit Champagner in der Hängematte und Möwen, die einem das Mittagessen vorsingen – der war noch nie mit Petra, Bernd, Florian und zwei neugierigen Krokodilen unterwegs. Aber von vorne. Jetlag, Dinghi, Kajüte – Willkommen in Florida! Nach 14 Stunden Flug (in Menschenzeit: etwa zwei Staffeln Netflix und drei schleppende Mahlzeiten) landeten wir in Miami. An der Diner Key Marina warteten schon unsere Bekannten Petra und Bernd – plus Florian, ein weiterer Mitsegler mit erstaunlicher Seefestigkeit und überraschender Liebe zu vegetarischem Essen. Ab ging’s mit dem Dinghi zum Katamaran&#160; Joline, unserer schwimmenden Abenteuerplattform. Kajüte bezogen, kurz orientiert, zack, heimisch gefühlt – und plötzlich war’s schon Nacht und wir lagen vorgelagert zum Hafen wie die Profis. Oder wie Leute, die glauben, Haie gäbe es hier nicht. Miami erkunden – Kunst, Kultur, Kuba Landgang! In Miami City erkundeten wir Wynwood, ein Viertel voller Street Art, das aussieht wie ein Instagram-Filter in XXL. Wir bestaunten Quallen und Raketen im Frost Museum of Science, gingen durch Traumlandschaften im Superblue und schlürften Mojitos in Little Havana – per kostenlosem Miami Trolley und Metromover. Es war bunt, laut, lecker – und komplett krokodilfrei. Noch. Guten Morgen, Hai! Frischer Start in den Tag – mit einem Sprung vom Boot im angeblich “zu flachen” Ozean für Haie. Sorglos planschten wir herum, bis plötzlich ein etwa 2 Meter langer Hammerhai ums Boot kreiste wie der Animateur vom Unterwasser-Club Med. Auf einmal waren alle wieder&#160;an&#160;Bord – in Rekordzeit. Wer braucht schon Kaffee? Segel setzen und Seekarten ignorieren Es ging los! Mit vollem Wind und guter Laune raus aus Miami, vorbei an Key Biscayne bis nach Key Largo. Durch einen Creek schipperten wir in einen See im Nationalpark – traumhaft ruhig, voller Natur… und mit Warnschildern für Krokodile.&#160;Aber keine Sorge, sagten die Einheimischen.&#160;Schon lange keine gesehen. Tom &#38; Jerry – die reptilische Abendgesellschaft Beim Abendessen hörten wir ein Schnaufen. Kein Wind, kein Delfin. Zwei Krokodile paddelten seelenruhig um das Boot. Google half schnell: Ja, Krokodile können klettern. Und springen. Und wahrscheinlich auch tanzen, wenn man sie lässt. Wir verbarrikadierten das Boot wie bei einer Zombie-Apokalypse und informierten die Parkranger. Die lachten nur:&#160;Ach, das sind Tom und Jerry. Harmlos. Nur neugierig. Beruhigend. Oder auch nicht. Volle Fahrt nach Marathon – Land in Sicht, aber nicht im Wasser Wir segelten weiter, entschlossen, Marathon zu erreichen. Das war die längste Etappe – ein ganzer Tag auf See mit Wind in den Haaren und Salzwasser im Kaffee. Dort angekommen: Anker rein – nur doof, dass der Hafen bei Ebbe mehr Teich als Meer war. Morgens lagen wir trocken. Also Boot sichern und das Beste draus machen. Highlight: Seekühe! Diese gemütlichen Unterwasserkolosse kamen tatsächlich zum Boot, und ließen sich mit Süßwasser tränken – und nein, wir haben ihnen nicht aus der Flasche vorgelesen. Abschied mit Gegenwind Als das Wasser zurückkam (zum Glück!) und der Wind drehte, hieß es Abschied nehmen. Wir verließen unsere Weltumsegler auf der&#160;Blue Joline, die ihre Reise fortsetzen. Für uns ging’s mit Flixbus zurück – aber das ist eine andere Geschichte. (Spoiler: Auch diese enthielt Klimaanlage auf Braten-Stufe und eine ungeplante Zwangsverlängerung des Aufenthaltes) Fazit unseres Florida Segeltörns Wir kamen für ein paar entspannte Segeltage – wir gingen mit Geschichten, die man sonst nur aus Dschungelcamps oder Tierdokus kennt. Hammerhaie, Krokodile, Seekühe und ein Katamaran voller Freunde – Florida, du warst wild. Und wunderschön.]]></description>
		
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		<title>Gastbeitrag: Die Bahamas auf eine ganz unkonventionelle Art erleben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 16:12:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bahamas]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
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					<description><![CDATA[16. &#8211; 26.02.2025 Segeln und urlauben zwischen Nassau und Eleuthera&#8230; Im November 2024 hat sich ganz spontan die Möglichkeit ergeben, vom 16-26.02 auf der Blue Joline auf den Bahamas mit zu segeln. Ich musste gar nicht lange überlegen, denn so einen Urlaub macht man nicht alle Tage. Petra &#38; Bernd kannte ich schon lange durch meine Freundschaft mit ihrer Tochter Celine, also war das auch kein Problem. Die Zeit ging schnell um, und schon ging es am Samstag, 15.02 von Amsterdam los, zuerst einmal Richtung Atlanta, dann am 16.02 mit etwas Verspätung dann Richtung Nassau. Dort haben wir dann erstmal die Mitseglerinnen kennengelernt und unsere Kabine eingerichtet. Bei Bestem Wetter ging es dann direkt los Richtung Athol Island, zu den Schweinen am Strand. Die Schweine waren ganz zutraulich und haben sich über unsere Gemüsereste gefreut.&#160; Am nächsten Tag ging es weiter nach Egg Island. Dort haben wir dann Ammenhaie gesehen und sind geschnorchelt. Das Wasser war glasklar und hatte die schönsten Blautöne. Auch die Strände waren sehenswert. Die Sonnen Auf- und Untergänge konnten sich auch sehen lassen.&#160; Auf Harbour Island haben wir den Pink Sands Beach besucht. Wunderschöner, nicht überlaufener langer Strand. Der Ort hat drum herum hat uns sehr gut gefallen.&#160;Die bunten Häuser haben wirklich Charme. An einem anderen Tag ging es nach Spanish Wells. Die Insel haben wir mit einem Golf Cart erkundet, wirklich empfehlenswert. Tolle Häuser und ein wunderschön Landschaft.&#160; Eleuthera war wirklich schön und alles, was wir gesehen &#38; erlebt haben sehr empfehlenswert. Mir persönlich hat es sehr gefallen, dass keiner der besuchten Orte überlaufen war oder voll von Tourismus. Wir haben Strände und Tiere gesehen, die man bei einem Pauschal Hotelurlaub wohl nicht gesehen hätte. Durch den Katamaran und das Dinghy waren wir sehr flexibel und haben so in den 10 Tagen mehr erlebt als ich mir vorgestellt hatte. Wir konnten zu tollen Stellen fahren um zu schnorcheln und waren wirklich nur für uns. Am letzten Tag und Abend vor der Abreise waren wir noch in Nassau. Die Stadt selbst hat mir persönlich nicht so gut gefallen wie die anderen Orte. Dort waren durch die vielen Kreuzfahrtschiffe natürlich auch mehr Touristen. Paradise Island, das Atlantis Hotel und die Boote in der Marina waren da durchaus beeindruckender.&#160; Ich hatte eine wirklich schöne Zeit auf der Blue Joline, und auch einen unvergesslichen Urlaub mit sehr vielen tollen Erinnerungen.&#160;Vielen Dank für die Möglichkeit und vielleicht ja auch bis Bald!]]></description>
		
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