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	<title>Tagebuch Karibik III &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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	<description>Folge uns bei unserer Reise um die Welt.</description>
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	<title>Tagebuch Karibik III &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch III &#8211; Von Höhlen und Höhen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 13:42:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik III]]></category>
		<category><![CDATA[Jamaika]]></category>
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					<description><![CDATA[Seite 20 &#8211; Tief hinab und hoch hinaus&#8230; 30.03. &#8211; 02.04.2026 Vor den Toren der Discovery Bay liegt die Green Grotto &#8211; ein Höhlensystem welches wir heute besuchen möchten. Bei unserem ersten Besuch sind wir über die Kaserne der Coast Guard an Land gekommen, besser gesagt wir sind über das Coast Guard Boot geklettert &#8211; aber das Coast Guard Boot ist in der Bucht unterwegs und macht Übungsprogramm für Taucher. Ohne das Boot können wir aber mit dem Dinghy am steinigen Steg dort nicht anlegen, dafür ist der Wellengang zu hoch. Also fahren wir die ganze Bucht ab um einen anderen Ausstieg zu finden, aber es gibt keine Möglichkeit &#8211; Dinghyanlegestege sind hier auf Jamaika bisher kein Thema. Also fahren wir zurück zur Joline und hoffen, dass die Tauchergruppe zum Mittagessen wieder zurück in der Kaserne ist. Tatsächlich, nach unserem Mittagessen ist auch das Militärboot wieder am Steg. Also machen wir uns wieder auf um nachzufragen, ob wir dort wieder an Land können. Wie beim letzten Mal ist man dort hilfsbereit und wir können über das Coast Guard Boot an Land klettern und das Dinghy mit dem Heckanker stegnah anbinden. Mit dem Taxi geht es zur Grotte &#8211; wir bekommen eine Führung in einer Kleingruppe durch das weitläufige Höhlensystem, welches auch schon mal als Disko gedient hat. Der Eintrittspreis mit 39,- USD ist happig -die Kreuzfahrer verderben definitiv die Preise &#8211; und der 45minütigen Führung nicht angemessen. Die Höhle ist sehr weitlräumig, bietet aber nur begrenzt spannende Einblicke. Immerhin können wir jetzt mitreden. Die Green Grotto Caves – Natur- und Kulturgeschichte Jamaikas Nach unserem Tagesausflug machen sich Bernd und David noch auf, Kanister mit Diesel zu holen, es gibt keine funktionierende Tankstelle am Wasser an allen bisher angefahrenen Orten, wo wir mit dem Kat direkt Treibstoff fassen können, also heißt es auf zur Straßentanke. Die Tankstelle in der Marina von Montego Bay ist dem Hurrikan &#8222;Melissa&#8220; zum Opfer gefallen. Die Infrastruktur für Segler ist in Jamaika noch recht dürftig, man ist hier mehr auf Kreuzfahrer und Hotelgäste eingestellt. Dienstagmorgen machen wir uns bei Sonnenaufgang auf zurück nach Montego Bay. Unser nächster Gast &#8211; Sabine &#8211; kommt heute an Bord. Am Morgen sammelt Sabine noch ein paar Eindrücke von Montego Bay, sie hat die Stadt ja als einzige noch nicht erkundet und dann setzen wir wieder die Segel und es geht weiter, diesmal Richtung Südküste. Mit einem Zwischenstopp in Elgin Town erreichen wir die 7 &#8211; Miles &#8211; Beach in Negril. Der wohl längste und berühmteste Strand in Jamaika. Berühmtester Anlaufpunkt &#8211; Ricks Cafe und die Klippenspringer. Für Zsuzsanna ist es der letzte Tag an Bord und für David stand das Klippenspringen ganz oben auf seiner Wunschliste und so machen wir uns mit dem Taxi auf den Weg. Aus verschiedenen Höhen kann der Sprung die Steilküste hinab gewagt werden. Für die Besucher bis zu einer Höhe von etwa 12 Meter (Top Cliff) &#8211; Einheimische erfahrene Klippenspringer werfen sich auch aus einer Höhe von 25 Metern in die glasklaren Fluten. Jamaika: Die Klippenspringer im Rick’s Cafe Nachdem wir uns alle das Spektakel angesehen haben stürzen sich auch Sabine, Zsuzsanna und David aus unterschiedlichen Höhen die Steilküste hinunter. David wagt sich selbst vom Top Cliff in die Tiefe. Dazu gibt es einen fantastischen Blick aufs Meer bei Musik und Tanz. Ein gelungener Abschluss für Zsuzsanna und David, die am nächsten Morgen die Heimreise antreten&#8230;]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch III &#8211; Discovery Bay und Ochos Rios</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 13:24:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik III]]></category>
		<category><![CDATA[Jamaika]]></category>
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					<description><![CDATA[Seite 19 &#8211; Von lokalen Gegebenheiten und touristischen Highlights&#8230; 26.03. &#8211; 29.03.2026 Nach Falmouth geht es weiter zur Discovery Bay. Die Bucht ist kleiner als erwartet und der einzige Ausstiegspunkt für unser Dinghy ist der Steg der Coast Guard. Also fahren wir dort vor und bekommen die Erlaubnis dort anzulegen, binden unser &#8222;Soeckchen&#8220; an das Coast Guard Schnellboot und klettern darüber an Land. Über das Militärgelände werden wir dann von freundlichen Soldaten mit Maschinengewehren geleitet &#8211; sicherer geht nicht. Der Ort selber hat nicht viel zu bieten, wir schlendern ein bisschen die Straße entlang und kehren in eine stylische Bar ein, sind hier allerdings die einzigen Gäste. Von hier könnten wir eine Tour zur Green Grotto starten aber wir entschließen uns erst einmal weiter zu fahren nach Ocho Rios &#8211; der touristische Hauptort hier mit vielen Attraktionen &#8211; dort ist kein Kreuzfahrtschiff am Samstag und das wollen wir nutzen. Zum Zapfenstreich sind wir wieder vor der Kaserne und bekommen Geleitschutz bis zurück zu unserem Dinghy. Da wir bis Ocho Rios noch gegen die Welle müssen beschließen wir die frühen Morgenstunden zu nutzen bevor Wind und Welle richtig erwachen und so startet Bernd am nächsten Morgen bereits um 7 Uhr den Motor für die letzte Etappe Richtung Osten. Zum Frühstück haben wir die Bucht bereits erreicht und ankern neben der MSC. Auch hier ist es kleiner als erwartet, aber es gibt eine kleine Marina wo wir mit unserem Dinghy an Land können. An Land präsentiert sich Jamaika so, wie es von den Kreuzfahrern gesehen werden will, oder wie diese sich Jamaika vorstellen. Ein Promenade mit einer Island Village bietet Shopping und Restaurants in gestylten Ambiente. Im Ort finden sich weitere Restaurants und Geschäfte. Je weiter man sich vom Terminal entfernt, um so einfacher werden Häuser und Geschäfte und um so belebter die Straßen. Jetzt gibt es Straßenhändler und Streetfoot statt aufgeputzer Restaurants. Wir suchen auf Empfehlung ein Restaurant im lokalen Viertel auf und versuchen uns an Pork und Chicken. Gut besucht ist es dort nicht, das Essen ist okay &#8211; eine Geschmacksexplosion ist es nicht. Am Samstag liegt wie erwartet kein Cruiseship vor Anker und wir machen uns auf zur Hauptattraktion &#8211; den Dunn River Park. Ohne Kreuzfahrtgäste ist das Taxifahren gleich preisgünstiger. Der Park ist großflächig und gepflegt angelegt und sehr voll ist es nicht, als wir nach dem Frühstück ankommen. Auf Holzstegen geht es mit mehreren Ein-oder Ausstiegen am Dunn River Wasserfall hinunter bis zum Meer. Von dort kann man dann auf den steinigen Kaskaden im kühlen Fluss hinaufsteigen. Am Meer kommen die Zubringerboote mit Touristen an, menschenleer ist es wahrlich nicht und wir wollen uns gar nicht vorstellen, wie es an Kreuzfahrttagen aussieht. Über den strömenden kaskadenartig hinab fließenden Fluss führen die Guides die Touris in Menschenketten bergauf &#8211; Wer trittsicher und gelenkig ist kann zügig hinauf klettern. Die Guides führen alles den Aufstieg hinauf, was noch auf den Beinen ist. So schleichen sich Menschenketten im Schneckentempo über die oft glitschigen Steine die Strömung hinauf. David hat nur auf seinen Einsatz gewartet und klettert die Kaskaden behende &#8211; vorbei an den Menschenketten &#8211; hinauf. Bernd tut es ihm einmal gleich, dann ist seine Energie erschöpft, es ist anstrengend gegen die Strömung hinauf zu klettern. Zsuzsanna lässt es sich ebenfalls nicht nehmen und macht zumindest die halbe Strecke. Ich verzichte, nehme die Treppen neben dem Fluss wieder hinauf um Fotos zu schießen. Nachmittags wird es ruhiger, die Touriboote legen wieder ab. David ist noch nicht ausgepowert und klettert den Fluss noch ein paarmal hinauf und nutzt auch noch die Zipline um den Fluss durch die Luft zu erkunden. Wir Mädels genießen noch eine Dusche im Wasserfall des kalten Flusswassers. Am nächsten Morgen liegen gleich zwei Kreuzfahrtschiffe in der Bucht. Wir wollen den Vormittag nutzen, um noch etwas Ochos Rios zu erkunden und für ein bisschen Shopping. Die Einwohner sind wieder voll auf Tourismus eingestellt und die Antwort auf die Frage &#8211; &#8222;Woher kommt ihr?&#8220; sorgt angesichts der Tatsache dass &#8222;Mein Schiff&#8220; vor Anker liegt auch nicht für Überraschung. Dafür steigen direkt die Preise für Taxifahrten und ausserhalb der Touristenzone sind am Sonntag viele Geschäfte geschlossen. So beschränkt sich unsere Shoppingtour auf frisches Obst, Gemüse und etwas Frischfleisch. Wieder an Bord lichten wir die Anker &#8211; Zeit für uns weiter zu ziehen. Es geht zurück zur Discovery Bay. Schon von weitem werden wir mit Musik beschallt und als wir im Dunkeln in die Bucht einlaufen werden wir mit ohrenbetäubendem Lärm empfangen. Am Ufer tobt ein Festival, die Einheimischen sind zu Hunderten auf den Beinen und feiern Sonntagabend. Erstaunlich was heutzutage alles als Musik durchgeht. Die Boxen dröhnen laut und der DJ schreit sich die Seele aus dem Leib. Egal wo wir in der kleinen Bucht ankern, wir entkommen dem Getöse nicht und stellen uns auf eine unruhige Nacht ein. Und dann &#8211; Punkt 21 Uhr &#8211; ist der Spuk vorbei und es kehrt himmlische Ruhe ein &#8211; Jamaika wird sympathisch&#8230;]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch III &#8211; Montego Bay und Meeresleuchten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 13:56:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jamaika]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch Karibik III]]></category>
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					<description><![CDATA[Seite 18 &#8211; Unterwegs an der Ostküste von Jamaika&#8230; 23.03. &#8211; 25.03.2026 Am Montagmorgen ist der Himmel verhangen. Bernd macht sich erst einmal auf zur Marina um die Marinagebühr für das Einklarieren zu bezahlen. Die Dame vor Ort hat mit der Overtimegebühr immer noch nicht innerlich abgeschlossen &#8211; aber Bernd bleibt hart. Beide Officer hatten versichert, das keine Overtimegebühr anfallen würde. Aber die Marina soll ja nicht auf unseren Kosten hängen bleiben. Es wird nochmal telefoniert &#8211; die Officers bestätigen, dass sie keine Overtimegebühr in Rechnung stellen &#8211; damit gibt sich die Marina dann endlich zufrieden. Bernd prüft noch die Möglichkeit zu Tanken aber &#8222;Melissa&#8220; hat auch den Tankstellensteg zerstört &#8211; Benzin gibt es nur im Kanister&#8230; so unkomfortabel können wir auch woanders tanken. Nach Prüfung des Dieselbestandes entscheidet Bernd, dass wir bis Kingston durchkommen. Mittlerweile sind auch Zsuzsanna und Neffe David eingetroffen und können am Pier 1 abgeholt werden. Nach einem Frühstück an Bord machen wir uns auf in die Altstadt von Montego Bay um noch einige frische Lebensmittel einzukaufen, bevor wir on Tour gehen. Einkaufen bei den Lokals ist eigentlich immer ein Geheimtipp &#8211; aber hier werden wir enttäuscht. Das Warenangebot ist mager, die Geschäfte nicht einladend. Wir kaufen ein bisschen Obst und Gemüse bei verschiedenen kleine Straßenhändlern und beschließen dann, doch im Supermarkt einzukaufen. Auf dem Weg treffen wir auf einen Deutschen der hier schon seit vielen Jahren lebt &#8211; er empfiehlt uns die jamaikanische Leibspeise: Jamaica Pattys zu probieren &#8211; und so legen wir im Juicy Patty eine Pause ein und probieren die frittierten Blätterteigtaschen mit verschiedenen Füllungen &#8211; aber immer spicy. So gestärkt entern wir den Supermarkt &#8211; das Angebot ist immer noch nicht überzeugend und läßt sich an vielen Stellen auch nicht schöngucken. Das Fleischangebot geht von der Qualität gar nicht und auch die Auswahl an Obst und Gemüse ist mehr teuer als ansprechend. Wir machen einen Einkauf &#8222;Best off&#8220; und haben ja zum Glück noch einen umfangreichen Lebensmittelvorrat an Bord. Auf die Ernüchterung nehmen wir noch einen Cocktail an Pier 1 bevor wir wieder zum Boot zurück fahren. Der Start am nächsten Morgen fällt dann ins Wasser &#8211; ein Energiefresser hat die Batterien leergezogen und die Motoren geben keinen Mucks von sich. So verbringe ich mit den Gästen einen Tag am Strand bei Sonne und Schnorcheln und Bernd mit seinem Messgerät. Nach einem ausgiebigen Tag am Strand hat Bernd den Fehler gefunden, eine defekte Trenniode hat sich an unseren Batterien bedient. Bernd entfernt sie aus der Nahrungskette und wir sind technisch nun abfahrbereit. Um Jamaikas Küste zu besegeln benötigen wir ein Cruising Permit. Dies kann online beantragt werden &#8211; das klingt erst einmal komfortabel. Doch Eingabe und Bezahlvorgang sind etwas holprig und die Bestätigung lässt auf sich warten. Nach mehrmaligen Nachfragen kommt dann am Dienstagabend endlich die Freigabe&#8230; nun steht unserer Weiterreise nichts mehr im Weg&#8230; eigentlich&#8230; Der Morgen beginnt vielversprechend, die Sonne lacht, jetzt noch den Anker aus dem Wasser und los gehts&#8230; Aber der Anker bewegt sich keinen Meter &#8211; er muss sich irgendwo verhakt haben&#8230; In mühseliger Kleinarbeit ziehen wir den Anker mit vereinten Kräften und gewagten Leinenkonstuktionen Stück für Stück aus dem Wasser. Der Hafenmeister wird von unserem Wasserballett ebenfalls angezogen und er kommt vorbei um Hilfe anzubieten. Er vermutet, dass sich der Anker in einem Riff festgesteckt hat und gibt Richtungsanweisungen damit wir uns frei fahren können. Nach über einer Stunde haben wir den Anker endlich an Bord und können starten. Das wird auch Zeit um unser erstes Ziel mit einem längeren Schlag noch vor dem Abend zu erreichen &#8211; die Discovery Bay. Die Windrichtung ist uns nicht wohlgesonnen und sobald wir die schützende Bucht verlassen wird die Fahrt ruppiger. Für günstigere Winde schlägt Bernd einen großen Bogen, doch wir kommen nicht so schnell voran wie geplant und so erreichen wir an diesem Tag die angepeilte Bay nicht und machen Zwischenstopp in Falmouth &#8211; wo nach den recherchierten Unterlagen kaum ankern möglich sein soll &#8211; aber dies ist wohl eine Fehlinformation. Wir finden einen guten und ruhigen Ankerplatz und sind in der Bucht weitestgehend alleine. Unsere Ankerbucht mündet in die Luminous Lagoon die angeblich gar nicht frei zugänglich sein soll&#8230; also besteigen wir nach dem Abendessen das Dinghy und sind jetzt alleine in der Lagoon. Für David und Zsuzsanna ist es das erste Mal, dass sie das Meeresleuchten sehen &#8211; und für uns gibt es auch wieder neues zu entdecken. Das Leuchten erscheint uns in dieser Nacht noch heller und als besonderes Highlight &#8211; wir beobachten zum ersten Mal Fische, die vom Dinghy wegschwimmen und eine Leuchtspur um sich verbreiten &#8211; und Hornhechte &#8211; die unter der Oberfläche sprinten ziehen wie ein leuchtender Blitz vorbei. Luminous Lagoon Jamaika – leuchtendes Naturwunder erleben Ein langer und ereignisreicher Tag neigt sich dem Ende &#8211; Morgen geht es dann weiter zur Discovery Bay.]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch III &#8211;  Jamaika &#8211; ein holpriger Start</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 13:48:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik III]]></category>
		<category><![CDATA[Jamaika]]></category>
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					<description><![CDATA[Seite 17 &#8211; Putzpartys, Spülorgien und anderer Zeitvertreib&#8230; 20.03. &#8211; 22.03.2026 Die Überfahrt fängt etwas wellig an, der Wind bringt auch die See in Wallung. Immerhin treibt er uns auch mit 8,5 Kn unserem Ziel Jamaika entgegen. Doch wie vorhergesagt flaut der Wind im Laufe der Zeit ab, dreht sich für uns in die richtige Richtung. In der Nacht schläft er fast völlig ein, so daß wir den Motor anwerfen müssen um weiter zu kommen. Na ja, andere Hobbys kosten auch Geld&#8230; Dafür liegt das Meer und damit unser Boot schön ruhig. Am Morgen kommt auch wieder Wind für uns auf und wir können noch mal die Segel setzen. Zum Frühstück ist schon in der Ferne Jamaika in Sicht. Um 14 Uhr erreichen wir frühzeitig die Bucht vor Montego Bay &#8211; so weit so gut. Eine freie Boje können wir nicht ausmachen, also suchen wir uns ein freies Plätzchen und werfen den Anker. Das klappt auch ganz gut. Nicht so gut klappt es mit dem Kontakt mit der Marina, die sich einfach nicht meldet. Ein einheimischer Skipper nimmt dann noch mal per Telefon Kontakt auf und auf dem Rückweg nochmals, nach gut 45 Minuten meldet sich endlich die Marina vor der wir ja direkt liegen. Erst wollen die Offiziellen zu uns kommen, dann sollen wir zum Einklarieren in die Marina kommen &#8211; beide. Also machen wir uns mit dem Dinghy auf. Die Marina ist durch den Hurrikan Melissa, der im Oktober 2025 Jamaika getroffen hat sehr in Mitleidenschaft getroffen worden &#8211; die Anlagen sind in vielen Bereichen zerstört. Im Office werden wir freundlich begrüßt, da hier Englisch Amtssprache ist, ist die Verständigung kein Problem. Wir werden er einmal mit einem Haufen Formulare überschüttet, die hier alle noch handschriftlich ausgefüllt werden müssen: Zoll, Gesundheitsbehörde, Einwanderung&#8230; das dauert&#8230; und scheint irgendwiw umfangreicher als in den bisherigen Ländern. Die Damen und Herren von der Gesundheitsbehörde sind gleich zur Stelle, nachdem wir versichert haben, dass wir keine Tiere an Bord haben und Fleisch nur in haushaltsüblichen Mengen sind sie zufrieden und ziehen mit ihrem Anteil der Papiere wieder ab. Mittlerweile ist 15:30 Uhr und Zoll und Einwanderungsbehörde lassen immer noch auf sich warten. Jetzt werden wir von der Info überrascht, dass, wenn die fehlenden Officers nicht bis 16 Uhr eintreffen müssen wir eine Overtimegebühr von 80 USD zahlen&#8230; Wir intervenieren, wir waren ja um 14 Uhr bereits hier. Wir werden erst einmal vertröstet, abwarten was die Officers sagen&#8230; Die Zeit verstreicht, die Mitarbeiter der Marina gehen nach und nach ins Wochenende, die beiden Officers trudeln ein, einer kurz nach 16 Uhr, der andere eine halbe Stunde später. Diese sind sehr freundlich, professionell und schnell. Wir klären mit den Officers, dass sie keine Overtimegebühren berechnen. Die letzte Dame im Marinaoffice ist aber fest entschlossen 80 USD einzufordern&#8230;. sie macht uns jetzt noch eine Verbindung zur Leiterin des Goverments&#8230;. so Leute sind ja immer gut zu erreichen&#8230; Die Dame erklärt uns am Telefon, dass wir zahlen müssen, die Officers hätten da gar nichts zu sagen. Wir erklären, dass wir selbstverständlich gerne zahlen, wenn wir eine offizielle Rechnung mit Behördenstempel bekommen (was auch üblich ist). Das wiegelt sie ab, Rechnungen nur einmal monatlich&#8230; für uns auch kein Problem, wir bleiben ja einen Monat&#8230; Am Ende ziehen wir ab ohne etwas zu bezahlen und sagen zu in Kontakt zu bleiben und wieder ins Office zu kommen. Kurz vor 17 Uhr sind wir dann mit der Prozedur durch, so lange hat das noch nirgendwo gedauert&#8230; Wir fühlen uns übers Ohr gehauen, das ist uns in all den Ländern in denen wir bisher waren und das waren einige, noch nicht passiert. Naja, erst einmal zum Boot, nach der durchfahrenen Nacht sind wir auch rechtschaffend müde und mittlerweile ist es schon stockdunkel. Der Wind frischt auf, es wird schaukelig und dann dreht der Wind und unseren Anker rutscht. Also wieder ans Steuer &#8211; jetzt muss mitten in der Dunkelheit der Anker per Hand an Bord gezogen werden (die Ankerwinsch ist immer noch ausser Betrieb). Das heißt erst einmal Ankerballett zwischen den Booten mit einem Anker der in die eine Richtung zieht und ein Wind der in die andere Richtung bläst. Jamaika fängt an uns ziemlich auf die Nerven zu gehen. Nachdem wir den Anker endlich an Bord haben, brauchen wir einen neuen Ankerplatz, hier zwischen den Booten wird das im Dunkeln nicht funktionieren. Also fahren wir erst einmal hinaus vor die Stadt &#8211; an vielen Stellen ist das Wasser hier sehr flach &#8211; und werfen dort unseren Anker. Hier liegen wir recht ruhig &#8211; leider mit Musikbeschallung &#8211; es ist halt Freitagabend&#8230; Am nächsten Morgen hat der Wind weiter gedreht und wir liegen wieder voll in der Welle. Das Boot tanzt und schaukelt &#8211; hier wollen wir auch nicht bleiben. Näher an Land haben wir Windschutz &#8211; also Anker wieder raus aus dem Wasser und Boot in Strandnähe. Hier liegen wir jetzt ruhig und mit idyllischer Aussicht. Jamaika muss sich langsam bemühen uns zu gefallen &#8211; der Einstand war bisher nicht der beste. Am Abend sollen unsere Gäste an Bord kommen, also heißt es erst einmal Boot klar Schiff machen, Wäsche waschen und Kabinen vorbereiten &#8211; damit sind wir erst einmal eine ganze Zeit beschäftigt. Anschließend machen wir uns auf, um einen Platz zu finden an dem wir die Gäste ins Dinghy einladen können. Der Steg von Marina und Strandrestaurants Pier 1 ist da die einzige Option. Die Lokation ist vom Hurrikan Melissa letzten Oktober sehr in Mitleidenschaft gezogen worden, der Steg stark ramponiert. Die Aufbauarbeiten laufen und auf Nachfrage bekommen wir auch ein Plätzchen zugewiesen. Über eine Betontreppe geht es dann eine Etage höher ins Restaurant &#8211; hier ist schon wieder alles in Betrieb und wir genießen den Nachmittag bei Cocktails und Jamaikanischen Essen. Abschließend besuchen wir noch den Supermarkt im nahegelegenen Einkaufszentrum und sind erst einmal über die Preisgestaltung ernüchtert. Das trifft uns unerwartet, sollten die Preise für Fleisch, Obst und Gemüse doch 50 bis 60 Prozent unter denen auf den Cayman Islands liegen. Eine Einheimische zieht uns ins Gespräch und versichert uns, dass man auf dem Lokalmarkt &#8211; ein paar Straßen weiter in der Altstadt billiger einkaufen kann, aber hier wäre die Qualität besser zu guten Preisen. Das klingt nicht sehr vielversprechend&#8230; Wir kaufen erst einmal ein Brot fürs nächste Frühstück und warten bei einbrechender Nacht auf unsere Gäste &#8211; doch die kommen nicht&#8230;. Nach Kontaktaufnahme per WhatsApp stellt sich heraus &#8211; sie kommen gar nicht mit dem Abendflug &#8211; wie ursprünglich geplant, sondern erst am nächsten Morgen. Auch gut, wir sind ja vor Ort. So sind wir noch eine Nacht alleine auf Joline und werden vom Livekonzert am Strand in angenehmer Lautstärke beschallt. Es scheint sich um wechselnde Gruppen zu handeln und so ist die Musik mal weniger und mal mehr nach unserem Geschmack&#8230;]]></description>
		
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