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	<title>Tagebuch Karibik III &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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	<description>Folge uns bei unserer Reise um die Welt.</description>
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	<title>Tagebuch Karibik III &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch III &#8211; Auf dem Trockenen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 14:26:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik III]]></category>
		<category><![CDATA[Panama]]></category>
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					<description><![CDATA[Seite 28 &#8211; Nach der Segelsaison ist vor der Segelsaison&#8230; 15.05. &#8211; 22.05.2026 &#8222;Joline&#8220; steht nun auf dem Land und für uns beginnen die Vorbereitungen für das Verlassen des Bootes für die nächsten Monate und die Vorbereitungen für die nächste Segelsaison, die uns in den Pazifik führt. Bevor wir uns aufmachen den Pazifik zu durchqueren und über die Südsee bis nach Neuseeland zu segeln möchten wir das Boot fit machen für die lange &#8211; rund 7000 Seemeilen dauernde nächste Seereise. Die Shelter Bay Marina in Panama ist dafür ein guter Ausgangspunkt &#8211; zumindest steht sie in diesem Ruf. Wir haben eine Woche Zeit hier vor Ort, bevor wir unseren Flug nach Quito antreten für unsere anschließende Überlandtour. Kaum haben die Marinaarbeiter &#8222;Joline&#8220; an Land abgestellt und aufgebockt machen wir uns daher gleich an die Arbeit. Bernd nimmt zuerst einmal Kontakt auf um die notwendigen Handwerker zu aktivieren: ein Edelstahlschweißer, ein Rigger, ein Maschinist. Das klappt erstaunlich gut und schnell und schon nach wenigen Minuten haben wir die ersten Fachleute an Bord, die die anstehenden Arbeiten begutachten und Kostenvoranschläge schicken. Geld ausgeben scheint hier einfach. Bis kurz vor drei Uhr läuft alles wie am Schnürrchen, dann teilt uns ein Handwerker mit, das es für weitere Arbeiten zu spät ist &#8211; unser Boot steht in der Security &#8211; Zone und die wird um 15 Uhr verriegelt und abgeschlossen&#8230; Derart alamiert versucht Bernd im Office einen Schlüssel für uns zu bekommen &#8211; dort teilt man uns mit, dass wir auf unserem Standort nicht übernachten dürfen und zum Umsetzen des Bootes ist es jetzt zu spät&#8230; Er bietet uns zum Ausweg eine Kammer im Bürogebäude an für die Übernachtung. Wir sind nicht bereit uns in ein Kabuff abschieben zu lassen, zumal wir überall angegeben haben, dass wir auf dem Boot übernachten werden. Der Manager telefoniert aufgeregt und versucht uns dazu zu Bewegen für eine Nacht in die Kammer zu ziehen. Da lassen wir uns lieber im Sicherheitsbereich einschließen. Der Manager arrangiert sich mit unserer Entschlossenheit und wir dürfen bleiben mit dem Hinweis, dass &#8222;Joline&#8220; morgen als erstes umgesetzt wird&#8230; so sei es&#8230; Den nächsten Morgen nutzen wir erst einmal für die große Wäsche, wir sortieren alle Bestände &#8211; suchen raus, was wir für unsere Reise mitnehmen, was wir endgültig aussortieren und bringen eine ganze Fuhre in die Marinawäscherei. Hier geht es megafix &#8211; die amerikanischen Maschinen laufen nur 30 Minuten&#8230; und vor dem Mittagessen haben wir schon alle Wäsche gewaschen, getrocknet und gefaltet wieder an Bord. Bevor wir noch losziehen können ist schon das Räumkommando am Boot um uns umzusetzen &#8211; das scheint ihnen sehr wichtig zu sein. So liegen wir nach dem Frühstück in der Marina nicht mehr hinter dem Zaun sondern jetzt davor&#8230; die Aussicht war vorher besser &#8211; aber dafür ist der Weg zum Pool und zum Toilettenhäuschen jetzt näher&#8230; Das Leben an Bord auf dem Land hat so seine Nachteile &#8211; zum einen können die Toiletten nicht genutzt werden &#8211; das ist manchmal ganz schön lästig &#8211; zum anderen ist das Klima an Land deutlich wärmer als auf dem Wasser, es fehlt die frische Brise und die Rumpfkühlung durch das Meer. Ausserdem haben es die Mücken leichter zum Boot zu kommen. So schwitzen wir also unserem Segelsaisonende entgegen. Wirklich angenehm ist es nur im Marina Pool. Dieser ist nicht nur bei den Marina Gästen sehr beliebt sondern auch bei der Vogelwelt. Während man im Wasser planscht kommt die heimische Vogelwelt zu Besuch um sich am Süßwasser zu laben. Besonders interessant sind die Schwalben, sie gleiten wie kleine Wasserflugzeuge über die Wasseroberfläche und nehmen im Flug einen Schnabel voll Wasser auf. Bis wir nach Panama &#8211; Stadt aufbrechen liegen noch ein paar Tage Arbeit vor uns. Luken müssen neu abgedichtet werden und das Boot muss für unsere lange Abwesenheit fertig gemacht werden. Wie immer wird es am Ende ziemlich knapp und wir machen die letzten Handgriffe noch kurz bevor wir das Boot verlassen &#8211; hoffentlich haben wir an alles gedacht&#8230; Bernd hat sich mit einer Gruppe Sandflöhen angelegt und ist total verstochen, sieht aus wie nach einer Windpockenattacke. Zwischen all der Arbeit feiere ich noch meinen 64. Geburtstag und wir lernen Jan und Natascha von der SY Auryn kennen, die auch seid zwei Jahren unterwegs sind und jetzt hier in der Shelter Bay Marina ein paar Tage Station machen. Wie das immer so ist &#8211; sie kommen aus Wuppertal&#8230; Mit ihnen verbringen wir zwei unterhaltsame Abende und fahren dann gemeinsam mit dem Bus nach Panama &#8211; City. Bei einem original panamanesischen Essen in einem ehemaligen Bankgebäude in der schönen Altstadt verbringen wir noch einen chilligen Nachmittag &#8211; dann trennen sich unsere Wege &#8211; wir fahren zu unserem Hotel am Flughafen &#8211; von dort geht es am nächsten Tag für uns weiter mit unserer Landreise &#8211; wir werden noch Quito &#8211; Galapagos und Kolumbien bereisen, bevor es endgültig zurück nach Deutschland geht für eine Segel &#8211; Sommerpause. Hier endet somit mein Karibik &#8211; Tagebuch III.]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch III &#8211; Auf dem Weg zum Panamakanal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 10:10:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik III]]></category>
		<category><![CDATA[Panama]]></category>
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					<description><![CDATA[Seite 27 &#8211; Unsere 4. Segelsaison geht zu Ende&#8230; 10.05. &#8211; 15.05.2026 Nachdem Jonah und Toni die Rückreise angetreten haben fahren wir mit dem Rest der Crew zur Isla Grande, die etwa eine halbe Stunde mit dem Boot entfernt liegt. Hier herrscht reges Treiben, immerhin ist Sonntag und die Einheimischen genießen einen Tag am Strand mit lauter Musik, Jetski, reichlich Essen und Alkohol. Unter Einsatz unseres Lebens schwimmen wir als Kolonne zwischen den einheimischen Holzbooten, Jetskis und Funfahrten mit Banane oder Tub zur Insel und verbringen einen chilligen Tag am Strand. Bernd und ich gönnen uns auch noch eine Massage am Meer. Gegen Abend wird es ruhiger und am Montagmorgen sind wir mal wieder alleine. Wir beschließen noch einen ruhigen Strandtag dranzuhängen und starten am Dienstag Richtung Shelter Bay Marina &#8211; dem Endpunkt unserer diesjährigen Segelreise. Mit einem Zwischenstopp erreichen wir unser Ziel und ankern erst einmal vor der Marina vor der Skyline des Industriehafens und am Abend das erleuchtete Band der großen Tanker und Frachtschiffe auf dem Weg zum Panamakanal. Die moderne Zivilisation hat uns wieder. Am Abend gibt es noch ein gemeinschaftliches Abendessen im Marinarestaurant und am Donnerstag heißt es für unseren letzten beiden Gäste Abschied nehmen. Es wird nochmal spannend, eine Stunde vor Abfahrt kommt plötzlich starker Wind auf, das Meer wird unruhig und der Anker reißt sich los. Also müssen wir nochmal umparken und den Anker erneut setzen. Die Gäste bereiten sich auf eine feuchte Überfahrt vor &#8211; doch dann &#8211; genauso schnell wie der Wind gekommen ist beruhigt sich das Wetter wieder und Marc und Hanna können ganz entspannt die Rückreise antreten. Donnerstagabend ist in der Shelter Bay ein &#8222;All you can eat BBQ Ribs Bufett&#8220; und so ist das Abendessen für uns auch gleich gesichert. Schon für den nächsten Tag haben wir unseren Slot für das Auskranen unserer &#8222;Joline&#8220; gebucht und der Termin wird auch bestätigt. Wir sollen morgens direkt raus und am Freitagmorgen klappt auch alles wie am Schnürrchen. Das erfahrene Team holt unseren großen Kat souverän aus dem Wasser und stellt ihn auf einen Landplatz. Unsere Zeit auf dem Wasser ist nun für diese Segelsaison zu Ende&#8230;]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch III &#8211; Segeln in Guna Yala</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 15:58:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik III]]></category>
		<category><![CDATA[San Blas Inseln / Guna Yala]]></category>
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					<description><![CDATA[Seite 26 &#8211; Hai oder nicht Hai, das ist hier die Frage&#8230; 26.04. &#8211; 09.05.2026 Nachdem wir wieder alleine an Bord sind heißt es jetzt erst einmal wieder &#8211; große Wäsche &#8211; und einmal durchs Schiff putzen für die nächsten Gäste. Am Donnerstag nehmen wir Jonah, Toni, Marc und Hanna an Bord, die mit einem privaten Transfer aus Panama &#8211; City anreisen. Da sie sich schon zwei Tage in Panama &#8211; City akklimatisieren konnten wollen wir uns schnellstmöglich aufmachen &#8211; Ziel der gemeinsamen Tour sind die San Blas Inseln oder auch Guna Yala &#8211; wie sie die einheimischen indigenen Guna nennen. So machen wir uns noch am Donnerstag auf Proviant zu bunkern im Supermarkt des kleinen Ortes Linton. In zwei Dinghyfuhren bekommen wir Crew und Einkauf wieder an Bord. Freitagmorgen um kurz vor sieben Uhr lichten wir den Anker &#8211; eine rund 10stündige Segeltour steht uns bevor um die Inselwelt von San Blas zu erreichen. Kurz bevor wir unser Ziel erreichen setzt ein intensiver Regenschauer ein so dass wir teilweise die Insel vor uns gar nicht mehr sehen können. Der Skipper beschließt daher in diesem riffreichen und oft flachen Gebiet noch etwas weiter zu segeln um einen ausreichend großen Ankerplatz zu finden, wo wir auch bei der schlechten Sicht sicher ankern können. So ankern wir vor der kleinen Insel Miriadup. Zwischen Kokospalmen stehen ein paar Strohhütten mit Palmwedeln. Hier wohnt der Mola Master Prado &#8211; der uns stolz seine Molas zeigt &#8211; traditionelle Handarbeiten der Guna. Nachdem wir uns alle für eine Mola unserer Wahl entschieden haben gibt es noch ein Gruppenfoto und Kokosnüsse als Wegzehrung. Wir segeln weiter zur Inselgruppe Hollandais Cays, die nur rund eine Segelstunde entfernt beginnt und ankern vor Sibadup &#8211; unter Seglern Whirlpool genannt weil durch die Mischung aus Strömung + Wind + Riffstruktur dieser Effekt manchmal erzeugt wird. Die Riffe sind von unserem Boot zu weit entfernt um sie schwimmend zu erreichen &#8211; aber in dem recht tiefen Wasser begegnen wir einem der neugierigen Ammenhaie, einem Vertreter des sehr scheuen Schwarzspitzen &#8211; Riffhais und einem großen Teufelsrochen der mit ruhigen Schlägen seiner Flügel durchs Wasser gleitet. Den nächsten geplanten Ankerstopp &#8211; genannt Hot Tube in den Caobas Cays lassen wir aus, nachdem wir gelesen haben, dass es dort ein Krokodil gibt, das durch Fütterung durch Touristen an Menschen gewöhnt worden ist und damit Begegnungen der eigentlich menschenscheuen Tiere nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Die Gedankenlosigkeit mancher Menschen vor dem angemessenen und richtigen Umgang mit wilden Tieren und deren Folgen führt immer wieder dazu, den Kontakt mit der Natur in die falsche Richtung zu entwickeln. So geht es direkt weiter zu einer weiteren Insel der Hollandaise Cays. 365 Inseln umfasst das Gebiet der San Blas &#8211; alle nur einen Steinwurf voneinander entfernt. Kleine Sandinseln mit und ohne Palmen &#8211; die meisten unbewohnt. Einige mit Strohhütten besiedelt. Auf einer gibt es ein Restaurant, wo wir das Essen der Guna probieren können. Auf anderen gibt es kleine Unterkünfte für Tagesgäste von Panama. Ein paar Segelboote sind unterwegs. Überall gibt es Riffe, die wir schnorchelnd erkunden können. Bunte Rifffische und manchmal auch größere Exemplare. Die größten die wir antreffen sind vereinzelt Haie. Bei der ersten Begegnung immer ein Moment des Erschreckens &#8211; einen guten Ruf haben diese Tiere ja nicht. Aber das legt sich schnell wenn sie entspannt vorbeischwimmen. Dann weicht das Unbehagen schnell der Faszination. Das Meer bekommt mehr und mehr ein Gesicht. Gelegentlich kommen Gunas auf Holzbooten vorbei, bieten Obst, Gemüse, Langusten, Krebse oder Fisch an &#8211; oder bieten selbstgenähte Molas feil. Mal gegen Geld, manchmal aber auch im Tausch gegen Naturalien &#8211; Softgetränke sind beliebt, aber auch Frischwasser. Wir versuchen uns &#8211; hier hauptsächlich Toni &#8211; erfolgreich an der Zubereitung von Conch und erfolglos an der Zubereitung von Langusten &#8211; gar nicht so einfach diese Tiere auf den Teller zu bekommen. Die letzte Station unserer Rundreise durch die San Blas ist die Insel Chichime &#8211; wohl die touristischste in Guna Yala mit hauptsächlich Tagesgästen die aus Panama &#8211; City kommen. Vorher können wir noch als Highlight an einem Schiffswrack schnorcheln &#8211; die auf ein Riff gelaufene &#8220; San Blas Ferry&#8220; gesunken 2016. Wir beschließen den Abend und unsere Reise durch die San Blas bei einem traditionellen Essen bei den Gunas am Strand. Es gibt frischen Fisch und Garnelen, dazu Mojitos und kaltes Bier. Zuerst wird der frisch gefangene Fisch an unserem Tisch am Strand vorbeigetragen, dann landet er auf unserem Teller. Es ist alles noch sehr ursprünglich und wir können das alles sehr genießen. Am nächsten Morgen heißt es zurück zur Linton Bay Marina &#8211; die Reise von Jonah und Toni geht zu Ende. Nach einer schnellen entspannten Tour erreichen wir wieder unseren gemeinsamen Ausgangspunkt und für die Jungs heißt es Abschied nehmen.]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch III &#8211; Oh, wie schön ist Panama</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 14:33:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik III]]></category>
		<category><![CDATA[Panama]]></category>
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					<description><![CDATA[Seite 25 &#8211; Erste Tage in Panama&#8230; 21.04. &#8211; 25.04.2026 Unseren ersten Landfall in Panama haben wir in Portobelo. Hier sollte nach unseren Informationen das Einklarieren erfolgen. Für uns ist der zweite Besuch in Panama &#8211; wir waren schon einmal mit der &#8222;Aida&#8220; einen Tag im Industriehafen von Colon und das war so wenig ansprechend, dass wir nicht mal das Schiff verlassen haben. Um so erstaunter stellen wir schon bei der Einfahrt fest &#8211; wie schön Panama ist. Sanfte Hügel, üppig bewachsen, überall kleine Sandstrände und kleine Inseln im klaren Wasser. Es ist flach in der Bucht von Portobelo und es ankern nur wenige Schiffe. An der Pizzeria &#8222;Casa Vela&#8220; können wir mit dem Dinghy anlegen und werden vom italienischstämmigen Besitzer gleich wortreich begrüßt. Von hier erkunden wir den kleinen Ort und laufen zur Einwanderungsbehörde. Hier erfahren wir, dass wir zum Einklarieren zur Marina in Linton müssen &#8211; aber wir haben die Erlaubnis uns in Portobelo frei zu bewegen. Naja, es gibt nur ein paar Straßen, ein kleines offenes Museum, mehrere Restaurants, Bäckereien und Lebensmittelgeschäfte. So können wir ein bisschen einkaufen und dann in der Pizzeria echte italienische Pizza essen &#8211; und das mitten in Panama. Auf dem Rückweg fahren wir an die gegenüberliegende Uferseite wo wir die Überreste eines Forts aus dem 18. Jahrhundert erkunden können und auf dem höhergelegenen Abschnitt einen schönen Überblick über die Bucht haben. Zuerst planen wir die Nacht in Portobelo zu verbringen, doch dann entschließen wir uns dazu, doch noch in der Nacht weiter zu fahren nach Linton Bay was wir kurz vor Mitternacht erreichen. Die Bucht ist als Einklarierungshafen auch deutlich belebter. Die kleine Marina hat eine ganz ordentliche Infrastruktur &#8211; wir können problemlos einklarieren und erhalten ein Cruising Permit für die Dauer eines Jahres. Es gibt ein kleines Freiluftcafe und einen Einkaufsladen in einem Container, der erstaunlich gut sortiert ist. Mit unseren Gästen erkunden wir die Gegend, es gibt einen kleinen Flusslauf durch die Mangroven, den wir mit dem Dinghy befahren können. Auf der anderen Seite befindet sich ebenfalls eine kleine Marina. Hier treffen wir auf Susanne, die seit 20 Jahren mit ihrem Boot dort stationiert ist und uns einige Tipps zu Panama und den San Blas Inseln gibt. Das Wasser ist hier an einigen Stellen recht flach, es gibt immer wieder Korallenköpfe die unter der Wasseroberfläche lauern. Aber mit der bewährten Taktik &#8211; schauen wie es die Einheimischen machen &#8211; kommen wir mit einem Rundkurs sicher zurück zum unserem Boot. Die Abenddämmerung hat noch ein Highlight für uns parat &#8211; einige Delfine sind in der Bucht angekommen und so können wir sie eine zeitlang beobachten. Carsten hat sie vom Wasser aus entdeckt &#8211; können wir das schon als Schwimmen mit Delfinen auf der Buketliste abhaken? Am nächsten Morgen starten wir zu einer kleinen Tour &#8211; vorbei an einer ungewöhnlichen Ferienwohnung mitten im Meer, die nur per Hubschrauber erreicht werden kann &#8211; zur Isla Grande. Hier tobt das Strandleben. Wir ankern vor der Insel und können so den Strand schwimmend erreichen &#8211; ein nicht ungefährliches Unterfangen, da die einheimischen Lanchas an uns vorbeiknallen, teilweise mit Bananen oder Tubs hinter sich her ziehend. Am Strand gibt es kleine Mahlzeiten, kalte Getränke und die Möglichkeit zu einer Massage, die ich gerne in Anspruch nehme. Während die Strandbewohner gegen Abend die Insel verlassen und die Anwohner sich in ihre Holzhütten zurück ziehen verbringen wir dort ankernd eine ruhige Nacht. Am nächsten Morgen stellen wir fest, dass es ganz ruhig ist am Strand und sich auch nicht belebt. Also forschen wir nach und stellen fest, dass gestern der Día del Idioma bzw. Tag der Sprache begangen wurde &#8211; ein kultureller Gedenktag in Panama. Offensichtlich für viele auch arbeitsfrei. Warum am 23. April? Der 23. April steht international im Zeichen von Literatur, weil er mit Miguel de Cervantes und William Shakespeare verbunden ist. Daher ist es auch der UNESCO-Welttag des Buches und des Urheberrechts. &#8211; Reisen bildet&#8230;))) &#8211; Dann wäre das auch geklärt. Da heute keine Boote und Jetskis durchs Wasser knallen ist der Meeresboden nicht mehr aufgewühlt und das Wasser klar. Ausserdem ist das Schwimmen und Schnorcheln jetzt risikofrei möglich. Ein kleines Riff ist der Insel vorgelagert und das Schnorcheln lohnt sich durchaus. Es gibt Weichkorallen und eine größere Kolonie von Fingerkorallen. Am Nachmittag geht es zurück in die Linton Bay da für Carsten und Miriam am Samstag ihre Reise mit uns zu Ende geht. Eine gute Busverbindung bringt sie von dort über einen Umstieg in Colon nach Panama City. Und wir sind wieder allein, allein&#8230;]]></description>
		
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