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	<title>Tagebuch Karibik &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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	<title>Tagebuch Karibik &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch &#8211; Seite 30</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jul 2024 16:02:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[28.06. &#8211; 04.07.2024 Unsere Segelsaison neigt sich dem Ende und Hurrikan Beryl eilt zum Abschied herbei&#8230; Mit dem ersten Sonnenlicht brechen wir am Morgen nach Aruba auf, wir planen rund 12 Segelstunden ein und würden gerne vor der Dunkelheit einklariert und unseren Anker geworfen haben &#8230; Wir haben eine ruhige See und wenig Wind, so dass wir den Motor zur Hilfe nehmen müssen, um genug Fahrt zu machen. Aber wir kommen gut voran und noch bevor die 12 Stunden um sind, legen wir am Zollsteg von Aruba an. Bernd klariert ein und die Offiziellen kommen an Bord und inspizieren das Schiff. Grösstes NoGo in Aruba: Harpunen. Da wir so etwas nicht besitzen gibt es keine Probleme. Vom Zollsteg aus geht es vorbei an unserer (zukünftigen) Marina und an den Positionslichtern des Rollfeldes für den Flughafen zum Ankerplatz. Liegt alles in Sichtweite nebeneinander&#8230; Ist alles sehr flach hier, aber das ist für einen Katamaran mit kaum Tiefgang kein Problem. Zwei Nächte bleiben wir hier vor Anker, dann geht es in die Marina. In der Bucht vor Oranjestad laufen am Wochenende mehrere Segelregatten und so werden wir zwei Tage von kleinen Segelbooten umkreist. Hans und Heike von der SY Makaan erreichen am nächsten Tag auch den Ankerplatz und wir verabreden uns für den Abend. Während wir hier im ruhigen Wasser dümpeln und von kleinen Regattabooten umrundet werden braut sich an anderer Stelle in der Karibik ein Hurrikan zusammen. Sein Name BERYL und er scheint ein ganz böser zu werden &#8211; Kategorie 4 oder 5 &#8211; von 5&#8230;. Dienstag soll er auf Grenada treffen und zwischen St. Lucia und Martinique weiter ziehen Richtung Jamaika&#8230; Die Seglercommunity, die noch auf den Kleinen Antillen ist und insbesondere die, die auf Grenada als sichere Destination während der Hurrikan Zeit gesetzt haben, müssen sich nun sputen, aus der Zuglinie von Beryl zu kommen&#8230; Die Ausläufer von BERYL bekommen wir bis Aruba zu spüren. Am Abend gibt es eine offizielle Mitteilung, dass alle Boote, die offene Ankerbucht verlassen und in einen geschützteren Bereich umankern müssen. Da wir aber sowieso in die Marina gehen, betrifft uns das nicht, allerdings schaukelt es auf dem Weg ganz schön. Auch auf Aruba, wie auf vielen der kleinen Inseln, ist der Platz für den Flughafen in die Landschaft gepresst. In Aruba sind die Positionslichter für die Landebahn im Wasser verankert&#8230;. und die Boote passieren diese Anfluglichter&#8230; Ganz geheuer ist uns das nicht, wir möchten ungern mit dem Mast ein Flugzeug streifen. Also studieren wir die Flugpläne und warten eine Lücke ab&#8230; und wir hoffen, dass uns BERYL beim Ausbooten keine Probleme macht &#8211; aber es geht dann ohne Probleme für Joline aus dem Wasser. Wir ziehen um in ein Appartement in Oranjestad. Joline steht nun auf dem Land und jetzt heisst es, alles wegpacken, verstauen und für die Ruhezeit fertig machen. Nun wo das Boot aus dem Wasser ist, können einige Unterwasserteile begutachtet werden. Das Segeln auf dem Meer kostet dem Material viel Kraft und so gibt es wieder einiges, was erneuert oder gerichtet werden muss. Einige Teile müssen in Deutschland besorgt werden und fahren dann zur nächsten Saison mit uns zum Boot. Mit unseren E &#8211; Rollern sind wir mobil und es findet sich neben der Arbeit noch Zeit sich abends ein bisschen in Oranjestad umzusehen. Wir probieren in verschiedenen Restaurants die wirklich gute Arubanische Küche. Es ist mittlerweile sehr heiss, rund 35 Grad Tagestemperatur und an Land ist kaum Wind. Das ist alles sehr schweisstreibend und Bummeln über Tag wenig verlockend. Es reift die Erkenntnis, dass die Orientierung an: &#8222;Beste Reisezeiten&#8220; auf jeden Fall Priorität geniessen sollte. So vergehen die letzten Tage unserer Segelreise mit Arbeit, Schwitzen, Essen, Sightseeing light und unterhaltsamen Treffen mit Heike und Hans. Am Donnerstag den 04.07. bricht unser letzter Tag an. Bis 12 Uhr müssen wir unser gekühltes Appartement verlassen, dann gönnen wir uns noch ein gepflegtes Mittagessen und anschliessend rollern wir mit unserem Handgepäck zum Boot. Dort wartet noch ein Koffer auf uns und die E-Roller ziehen wieder ins Boot. Ein Taxi bringt uns dann zum Flughafen&#8230; Wir erreichen den Flughafen ohne Probleme &#8211; dann hat der Flug gut eine Stunde Verspätung&#8230; endlich geht es los, unter uns entschwindet Joline, das karibische Meer, die karibischen Inseln auf denen wir eine schöne Segelsaison verbracht haben, die Boote und ihre Crews, denen wir begegnet sind und wir fliegen Deutschland entgegen&#8230;. Ich schliesse mein Tagebuch der Karibik für diese Segelsaison und hoffe, bald für eine neue Saison eine neue Seite aufschlagen zu können&#8230;]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch &#8211; Seite 29</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2024 11:03:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik]]></category>
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					<description><![CDATA[21.06. &#8211; 27.06.2024 Papiamentu für Einsteiger: Bon bini &#8211; Willkommen&#8230; Bon Dia&#8230;Guten Tag&#8230;.Bonochi &#8211; Gute Nacht&#8230; Bei so vielen Lokation, Events und Begegnungen findet sich kaum Zeit um sich um Joline zu kümmern. Aber wie eigentlich immer, stehen Aktivitäten rund ums Boot auf der To-Do Liste und so wird das Wochenende genutzt, einige Punkte abzuarbeiten. Die Segelsaison neigt sich für uns ja zu Ende und da muss das Boot langsam fertig gemacht werden für seine Zeit ohne uns. Wir haben schonmal einen Koffer in einer Kabine platziert und angefangen, erste Dinge hinein zu räumen. Sachen die wir an Bord nicht mehr brauchen, vergessene Gegenstände unserer Gäste, die zurück zu ihren Eignern wollen. Diesmal müssen wir auch einen Teil unserer Garderobe mitnehmen, da wir unsere Sommerkleidung komplett mitgenommen haben&#8230; Auch die Tage in Spanish Water neigen sich dem Ende zu und es gibt noch so vieles, was wir auf unserer Wunschliste haben bevor wir den Anker lichten. Es wird Zeit konkrete Reisepläne für die nächste Segelsaison zu erstellen, wir prüfen Windrichtung, Wetterprognosen, Gezeitenströme, empfohlene Reisezeiten und Segelmöglichkeiten für einen optimalen Saisonkurs. Erste Mitsegler sind konkret eingeplant und müssen bei der Wunschroute berücksichtigt werden. Wir puzzeln an unserer Route &#8211; verwerfen unsere bisherigen Pläne teilweise und fangen an Marinas anzuschreiben und Einreise- und Segelbestimmungen der gewünschten Reiseländer zu ermitteln. Wir reisen autark, also sind wir auch für alles selbst verantwortlich. Das nimmt viel Zeit in Anspruch &#8211; am Ende haben wir eine konkrete Route ins Auge gefasst&#8230; Sonntag ist das nächste Fußballspiel: Deutschland gegen die Schweiz. Dieses Spiel steht unter Peters besonderem Interesse als Schweizer, der in Deutschland lebt. Wir haben wieder unser Deckenzelt aufgebaut. Das Spiel plätschert so dahin und das 1:1 reicht Deutschland am Ende für den Gruppensieg. Am Montag ziehen wir nochmals los zur Tuc Boat Beach, diesmal mit einem Brotklumpen als Fischfutter aufgerüstet. Wir postieren uns auf einer Strandliege, warten einen ausflugsbootfreien Moment ab und bis auch die Schwimmnudelfraktion wieder das Wasser verlassen hat und machen uns mit Schnorchel, Futter und Unterwasserkamera auf den Weg. Am Abend haben wir nochmal zum Spieleabend geladen, Jodi und Magnus fallen aber aus, da auf unerwartet langer Mietwagentour und so ist die Gelegenheit günstig, dass uns Peter in das Schweizer Nationalspiel einführt &#8211; Jassen. Gespielt wird mit Karten ab 6, es wird eine Trumpffarbe bestimmt und da ist der Bauer der höchste Trumpf und der Zweithöchste die Nell &#8211; die 9&#8230; Wir spielen als Paar und sitzen dabei über Kreuz&#8230; Ich hatte von so einem Spiel noch nie gehört und auch die Regeln sind sehr ungewohnt. Noch merkwürdiger ist aber die Schreibweise, in der die Punkte aufgeschrieben werden &#8211; das Ergebnis wird gestrichelt in verschieden wertigen Zehnerblocks und Zahlen im Zahlenraum bis 10&#8230; da staunt der Laie und der Deutsche wundert sich&#8230;naja, ich denke, auch wir sind der Schweiz gegenüber zur Neutralität verpflichtet&#8230; Spaß macht es trotzdem, vor allem, da das Damenteam gewinnt&#8230; Am Dienstag machen wir uns dann mit Renate und Peter mit dem Bus auf nach Willemstad um nochmal im KOME zu Abend zu essen &#8211; ein Restaurant, dass wir auf der Mietwagentour kennen und lieben gelernt haben. Das Essen ist wie erwartet gut. Da wir uns an die Buszeiten halten müssen ist das Abendessen früh um 18 Uhr und Nachtisch gibt es keinen, denn der letzte Bus geht um 20 Uhr&#8230; Langsam heisst es Abschied nehmen von unseren Mitseglern in Spanish Water, nächsten Montag kommt Joline in Aruba aus dem Wasser. Also wird es für uns höchste Zeit weiter zu segeln. Wir fassen den Freitag ins Auge und so machen wir alles hier zum letzten Mal&#8230;. Noch einen Abschiedsabend mit Jodi und Magnus &#8211; hier können wir unsere Whist &#8211; Kenntnisse nochmal vertiefen, einen Abschiedskaffee mit leckeren selbstgebackenen Apfelmuffins bei Marion und Paul auf der SY Luna Mare und ein letzter Abend am Papagayo &#8211; Strand mit Renate und Peter, diesmal mit leckerem Dinner. Am Donnerstag rollern wir erneut nach Willemstad, klarieren aus, machen letzte Einkäufe, besuchen nochmal das Kuna Hulanda Village und machen eine Führung im dortigen Museum. Jetzt haben wir noch 24 Stunden Zeit um Curacao zu verlassen&#8230;]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch &#8211; Seite 28</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 15:20:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Curacao]]></category>
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					<description><![CDATA[11.06. &#8211; 20.06.2024 We are on the road again&#8230; Die Mietwagenübergabe direkt am Dinghysteg klappt problemlos und das Auto macht einen guten Eindruck. Wir haben zwei Touren erarbeitet innerhalb derer wir die Sehenswürdigkeiten der Insel abklappern wollen. Die erste Tour führt uns als Rundkurs zur Ostenküste der Insel mit Hauptziel: Besuch der Hato Höhlen. Die zweite Tour soll uns dann bis zum anderen Ende der Insel führen und dort wollen wir vor allem die Nationalparks erkunden. Dazwischen liegen mehrere Stopps: Kunstobjekte, Strände und Museen. Zeitlich haben wir die beiden Touren gut getaktet &#8211; wir schaffen das gesetzte Tagespensum locker &#8211; das kann aber auch daran liegen, dass viele Punkte, die wir anfahren, geschlossen sind. Museen und Parks öffnen manchmal erst um 10:00 Uhr und schließen manchmal schon um 14 Uhr ihre Türen&#8230;. spätestens um 16 Uhr gibt es nirgendwo einen Eintritt mehr, sogar einige Strände werden um 17 Uhr geschlossen &#8211; dann wird alles weggeräumt und Toiletten und Duschen geschlossen&#8230;. So bin ich nach der Tour etwas ernüchtert &#8211; besucherfreundlich ist das hier nicht. Auch ansonsten ist das Bild sehr uneinheitlich. Es gibt schicke Touristenlokation und Restaurants mit tollem Ambiente &#8211; aber es gibt auch heruntergekommene Gegenden und immer wieder Abschnitte mit viel Müll am Wegesrand&#8230; und die Straßen sind hier in einem erbärmlichen Zustand&#8230; So sind meine Highlights der beiden Touren: Die geführte Tour auf der Aloe &#8211; Vera &#8211; Farm und das Mittagessen im Green House am ersten Tag und am zweiten Tag das Abendessen im KOME in Willemstad. Naja, die Hato Höhlen waren auch noch ganz ok&#8230; Die SY Lulu ist mittlerweile auch in Spanish Water eingelaufen &#8211; zuletzt haben sich unsere Wege in den Spanish Virgin Islands gekreuzt, dann sind wir weiter Richtung Puerto Rico gesegelt und Jodi und Magnus zurück zu den Kleinen Antillen. Nun liegen wir also wieder &#8211; fast &#8211; nebeneinander&#8230; Am Donnerstag ist wieder Captains Night &#8211; man trifft neue Segler und alte Bekannte und das Essen ist wirklich gut. Am Freitag startet die Europameisterschaft und das erste Deutschlandspiel &#8211; für uns, da wir 6 Stunden vor sind &#8211; schon am Nachmittag&#8230; Natürlich wollen wir uns die Spiele ansehen und so finden wir uns am Freitag auf der SY Amira für das Eröffnungsspiel Deutschland gegen Schottland ein. Das Spiel wird unterhaltsam, Deutschland schießt 5 Tore, naja eigentlich 6 &#8211; eins noch für Schottland &#8211; das fängt ja vielversprechend an&#8230; Nachdem Jodi und Magnus nun wieder da sind, können die Spiele erneut beginnen&#8230; Renate und Peter sind auch willig und so treffen wir uns am Montag 17.06. zum gemeinsamen Spieleabend &#8211; jeder bringt etwas zu Essen und zu Trinken mit und so wird es ein feucht-fröhlicher Abend mit abwechselnd Spielen und Essen. Weitere &#8222;alte&#8220; Bekannte laufen in Spanish Water ein &#8211; Paul und Marion von der SY Luna Mare &#8211; zuletzt getroffen vor fast einem Jahr in Lanzarote&#8230; Wollten eigentlich an der Ostküste Südamerikas entlang und über den Beagle &#8211; Kanal zur Westküste und in den Pazifik, sind dann aber in Brasilien umgedreht mit neuen Plänen. Und so feiern wir hier ein unerwartetes Wiedersehen. Nachdem wir nun fast zwei Wochen in Curacao sind, wird es langsam Zeit auch mal die Strände in der Umgegend zu erkunden. In der Ankerbucht wollen wir nicht schwimmen &#8211; zu viele Boote. So verabreden wir uns mit Peter und Renate für einen chilligen Tag am Strand. Für die 1,8 km lange Tour zum Papagayo &#8211; Beach kommen wieder unsere E-Roller zum Einsatz. Es gibt einen Infinitypool und gehobene Gastronomie &#8211; etwas weiter auch einen Zugang zum Meer, aber wir sind mit dem Pool fein und verbringen einen chilligen Tag mit Baden, Sonnen und erstklassigem Lunch im Strandrestaurant ZEST. Essen und Service ist erstklassig, was will das Seglerherz mehr. Mittwoch 19.06 startet dann das zweite Deutschlandspiel &#8211; für uns schon um 12 &#8211; Uhr &#8211; mittags. Wir bauen unseren Fernseher am Steuerstand auf und verhängen das Achterdeck mit Tüchern gegen die Mittagssonne, sieht aus wie eine Behelfsunterkunft, aber Hauptsache wir bekommen genug Dunkelheit auf den Bildschirm und werden nicht in der Mittagsonne geröstet. Zusammen mit Peter machen wir es uns bei frisch gebackenem Zopf, den Peter mitgebracht hat und kühlen Getränken gemütlich während Deutschland 2:0 gegen Ungarn gewinnt- läuft. Als Kontrastprogramm rollern wir am nächsten Tag zur Tuc Boat Beach, diesmal geht es nicht durch ein schickes Wohngebiet sondern über Stock und Stein durch die Natur. Der Strand präsentiert sich hier rustikal &#8211; schwimmen neben einem alten Tanker, Liegen unter Bambus und Restauration verziert mit Strandgut. Man kann künstlerisch tätig werden und Holz bemalen oder Schnorcheln. Damit man unter Wasser nichts verpasst gibt es einen Tauch- und Schnorchel Plan und für Gäste, die sich Equipment ausleihen eine genaue Einweisung. Hauptattraktion: ein gesunkener alter Schlepper &#8211; wem der Weg dahin zu weit ist, bekommt zur Unterstützung eine Schwimmnudel. Andere Gäste werden mit Tagesausflugsbooten direkt bis an den gesunkenen Schlepper herangefahren &#8211; so ist es in Wellen manchmal recht voll im Wasser. Wir passen eine wenig frequentierte Phase ab und verzichten auch auf eine Schwimmnudel&#8230; Die Bucht erweist sich als sehr fischreich und der mit Korallen und Meerespflanzen überwucherte Schlepper ist gut erhalten und bietet vielen Fischen einen Unterschlupf. Wir bekommen gewahr, dass die Ausflugsboote die Fische füttern und dann brodelt das Wasser vor Fischen. Wir beschließen, das auch mal zu versuchen und dann zu filmen &#8211; wir werden also nochmal mit Fischfutter wieder kommen. Am Strand &#8211; wie hier überall &#8211; viele Holländer &#8211; neben uns eine Niederländerin mit ihrem Sohn &#8211; ist nur ein paar Tage in Curacao &#8211; aber da ihr Sohn Pilot bei KLM ist, kann sie als Begleitperson günstig mitfliegen. Der Sohn fliegt die Strecke öfter und kennt sich gut aus &#8211; wir tauschen Restauranttipps und prüfen, ob wir am 04.07. mit ihm unseren Rückflug nach Amsterdam haben &#8211; das ist nicht der Fall&#8230;. aber wer weiss &#8211; vielleicht auf einem anderen Flug&#8230;.]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch &#8211; Seite 27</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2024 14:54:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Curacao]]></category>
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					<description><![CDATA[05.06. &#8211; 10.06.2024 Auch schon Dushi&#8230;? Bei guten Segelverhältnissen kommen wir zügig voran und erreichen am späten Nachmittag Curacao. Auf Curacao gibt es einen Hauptankerplatz: Spanish Water. In der großen Lagune finden wir auch schnell einen guten Ankerplatz für uns. Hier gibt es eine große Segelcommunity mit eigener WhatsApp Seite. Dort sind nicht nur die Segler vor Ort aktiv, sondern auch die Geschäfte und Restaurants. Es gibt Specialevents und einen Shoppingbus zum nächsten Supermarkt. Zweimal die Woche gibt es erst Croissant und Kaffee und man wird kostenlos mit dem Bus zum Lebensmitteleinkauf gefahren. Da wir keine Lust auf Kochen haben, probieren wir direkt mal die Burger Night bei &#8222;Uncle J&#8220; aus und der Inhaber lädt uns gleich zur Ibiza! &#8211; Party am Samstag ein&#8230;.Eintritt für Segler kostenlos, sonst 50 NAF. Spanish Water liegt rund 10 Kilometer von der Hauptstadt Willemstad entfernt und hier müssen wir alle Formalitäten erledigen. Da wir am Mittwochabend in Spanish Water ankommen, läuft unsere Zeit für die Einklarierung ab dem nächsten Tag&#8230; nach Öffnung der Behörden haben wir 8 Stunden Zeit, alles zu erledigen. Wir müssen beide vorstellig werden und Einwanderungsbehörde, Zoll und Hafen Meister aufsuchen &#8211; in dieser Reihenfolge und alle drei Behörden sind in einem anderen Gebäude unter gebracht. Ein Bus pendelt stündlich von Spanish Water nach Willemstad, aber wir aktivieren wieder unsere E &#8211; Scooter. Auf Curacao sind wir mit unseren E &#8211; Scootern ein richtiger Hingucker. Diese Fortbewegungsart hat sich hier noch nicht etabliert und so winken immer wieder freudige Autofahrer und Passanten. In Willemstad erweist sich unsere Mobilität als großer Vorteil. Gleich die erste Behörde, der Zoll, die wir anfahren ist wegen Umbau geschlossen und wir müssen in das Ausweichgebäude fahren. Dann geht es weiter zur Einwanderungsbehörde. Die liegt auf der anderen Seite des Flusses und wir müssen erst die schwimmende Drehbrücke überqueren und ins Hafengebiet. Aber mit den E &#8211; Rollern kein Problem. Willemstad erscheint mir als die bunteste Hauptstadt, die ich bisher besucht habe. Wir cruisen mit unseren E &#8211; Rollern kreuz und quer durch die Straßen und verschaffen uns einen ersten Eindruck. Wir lernen, die Dänen sind Hygge &#8211; die Einwohner von Curacao sind Dushi&#8230; Ich überlege &#8211; wie nennt man eigentlich die Einwohner von Curacao? Ich schlage das mal nach &#8211; die korrekte Antwort: Curaçaoënaars oder auch Curaçaoë&#8230; Okay, damit wäre das auch geklärt. Wir stärken uns mit Crepes &#8211; Hühnchencurry und Ham &#38; Egg &#8211; allerdings sind die Crepes hier dicke Maisfladen &#8211; unerwartet aber lecker. Haben wir bestimmt nicht zum letzten Mal gegessen&#8230; Dann geht es zurück zum Boot in der prallen Sonne. &#8220; Es ist viel zu heiss für die Jahreszeit&#8220; sagt uns der Shopbesitzer&#8230;. finden wir auch. Zum Glück kühlt uns der Fahrtwind. Wir fahren durch die vielen historischen, bunt restaurierten Stadtteile von Willemstad und finden viele schnuckelige Restaurants &#8211; hier wollen wir auf jeden Fall noch mal wiederkommen. Aber wir müssen zurück, am Abend ist Captains &#8211; Night und im Restaurant &#8222;The Pier&#8220; ist für die Seglercommunity ein Bereich reserviert worden. So kommt man gleich ins Gespräch. Es gibt Segler aus Deutschland, Frankreich, Australien, Kanada, USA und viele Niederländer. Am nächsten Tag lernen wir Renate und Peter von der SY Amira kennen. Auch TO-ler (Mitglieder beim Deutschen Hochseesegelverband), ihr Katamaran liegt nur ein Boot weiter. Wir verbringen einen gemütlichen Abend, erfahren, dass sie aus Bocholt kommen (also unser Nachbarort in Deutschland) und beschließen, gemeinsam ein Auto zu mieten und die Insel zu erkunden. Die Liste der ausgewiesenen Sehenswürdigkeiten ist recht lang &#8211; so setzen wir erst einmal zwei Tage an. Samstag ist Ibizaparty und es ist rappelvoll &#8211; am Mittwoch wirkte Uncle J noch so beschaulich &#8211; die Gäste bekommen farbige Bändchen und die Segler werden rosa gebändelt &#8211; da findet sich die Segelcommunity auch gleich wieder zusammen. Die Gäste sind teilweise sehr illuster &#8211; Spanish Water ist hier die vornehme Wohngegend und so trifft sich zur Ibizaparty die Schickeria von Curacao und zeigt, was stylish alles so möglich ist&#8230;. wir Segler sind bestenfalls &#8211; angezogen&#8230; Zwischen all den Aktivitäten bemühen wir uns den Schiffsalltag zu erledigen und Bernd kämpft immer noch mit dem Toilettenproblem. Ein kräftiger Regenschauer könnte mal wieder das Schiffsdeck sauber spülen, aber die Sonne strahlt den ganzen Tag vom Himmel&#8230; Am Sonntag treffen wir Maria und Karsten bei der BBQ Night. Unsere Katamarane haben sich seit Sint Maarten schon häufiger gekreuzt und jetzt sind wir tatsächlich zur selben Zeit am selben Ort. Allerdings fliegen sie am nächsten Tag zurück nach Deutschland&#8230; und wo wohnen sie in Deutschland? In Kalkar und gearbeitet haben sie in Rheinberg (also in Deutschland &#8211; bei uns umme Ecke&#8230;) Nächstes Treffen dann wohl eher in Deutschland&#8230; Für Dienstag haben wir unseren Mietwagen bestellt &#8211; dann gilt es, die Insel zu erkunden&#8230;]]></description>
		
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