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	<title>Segelreviere &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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		<title>Gastbeitrag von Sabine die uns ein Stück des Weges in Jamaika begleitet hat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 12:14:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken und Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Jamaika]]></category>
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					<description><![CDATA[Jamaikatour &#8211; von Montego Bay nach Kingston&#8230; Osterferien März/April 2026 Mit dem Direktflug von Amsterdam nach Montego Bay am Dienstagmittag, 31.März, klappt es bestens. Am selben Tag lande ich bereits nachmittags auf Jamaika – mit sieben Stunden Zeitumstellung. Da ich im Flugzeug tief schlafe, merke ich den Jetlag in den folgenden Tagen kaum. Als mich Bernd mit dem Dinghi am Strandrestaurant Pier 1 abholt und zur „Joline“ bringt, bleiben wir den Rest des Tages auf dem Boot und ich gehe früh schlafen. Die ersten Tage verbringe ich außer mit Petra und Bernd mit zwei Mitreisenden auf dem Boot, Zsuszanna und David. Womit ich am Ankunftstag nicht gerechnet habe ist, dass es hier sehr viel regnet. Auch der nächste Tag bringt einiges an Regenphasen. Vormittags immerhin bei trockenem Wetter schaue ich mir die Stadt Montego Bay an, in gut einer Stunde bin ich eigentlich durch die Altstadt durch, die von Auto-Gehupe und süßlichem Duft an vielen Ecken geprägt ist. Auf dem Craft Market statte ich mich mit Kette, Ohrringen, usw. in jamaikanischen Farben aus. Am Donnerstag geht es zum berühmten Rick‘s Cafè, einer Mischung aus Bar, Restaurant, Party-Hotspot mit Reggae-Musik. Es liegt spektakulär auf den West End Cliffs und ist berühmt für seine Sonnenuntergänge und die wagemutigen Klippenspringer. Wir trinken unseren Kaffee im Cafè, schauen Tänzerinnen zu und gucken uns zunächst die Klippenspringer an, die aus circa 10 m Höhe ins Wasser springen. Einer von ihnen geht sogar auf die 25m Plattform und wagt Sprünge von dort, während die Zuschauer den Atem anhalten. Alles geht gut, er ist ein geübter Springer und taucht mit wenig Spritzern ins Wasser. Dann fasse ich mir auch ein Herz und gehe zu den Klippen. Ich nehme allerdings die 2 und 3 m Klippen ins Visier und springe von dort mehrmals. David nimmt sich die 10m Klippen vor, die er sicher meistert. Am nächsten Tag geht‘s weiter nach Negril. Zsuzsanna und David reisen heute ab. Wir verabschieden uns im Morgengrauen von ihnen. Negril ist bekannt für den längsten zusammenhängenden Sandstrand auf Jamaika, den Seven Miles Beach. Ich mache mich morgens vor dem Frühstück schwimmend auf den Weg, schwimme entlang des Strandes, seven miles schaffe ich nicht, aber wenigstens einige. Steige aus und gehe zu Fuß am Stand wieder zurück Richtung Boot. Unterwegs kaufe ich in einer der gerade öffnenden Giftshops ein T-Shirt in Jamaika-Farben mit „Jamaica no problem“-Aufschrift. Fast pünktlich zum Frühstück bin ich wieder auf der Joline.Nachmittags wollen wir den Fluss in Negril näher erkunden, wissen erst nicht, wie wir mit dem Dinghi reinfahren sollen, da es dort am Zugang sehr niedrig ist. Als wir ein einheimisches Boot hineinfahren sehen, das sich entlang am Ufer hält, machen wir es ihnen nach und tatsächlich können wir den Kanal befahren. Wir sehen viele Pelikane, Reiher, Bäume, die mit zig weißen Vögeln besetzt sind.Abends essen wir in einem kleinen Restaurant direkt am Strand mit Blick aufs Meer leckeres Ingwer-Hühnchen, Shrimps mit Pumpkin-Reis, homemade Pommes, trinken Cocktails usw. und lauschen der Livemusik einer Band. Weiter geht‘s nach Black River, einer jamaikanischen Stadt an der Mündung des gleichnamigen Flusses Black River. Wichtigste Einnahmequellen sind der Tourismus und die Holzindustrie. Allerdings hat der Hurrikan Melissa im Oktober letzten Jahres hier einiges verwüstet. Der Ort wurde besonders schwer getroffen. Auf dem Black River wollen wir die Krokodile sehen, die es hier wohl zahlreich gibt. Der Fluss, einer der bekanntesten und längsten Flüsse Jamaikas, trägt seinen Namen vom tiefschwarzen Flussbett, das von dichten Mangrovenwäldern gesäumt wird. Ein Hotspot für Ökotourismus. Bei unserer Flussfahrt sehen wir nur ein einziges Touristenboot und viele kaputte, abgeknickte Mangrovenbäume. Dafür aber auch viele verschiedene exotische Vögel, Seerosen, Wasserhyazinthen. Wir fahren auf dem Fluss mit dem Dinghi, irgendwo soll es ein „Restaurant“ geben. Aber wir vermuten schon, dass es das nach dem Hurrikan nicht mehr gibt. Nach einigen Kilometern Fahrt kommen wir an einer Brücke an, ohne ein einziges Krokodil gesehen zu haben. Kurz vor der Brücke ist Lou‘s Stop. Eine Dame sitzt da, sie führt uns in ihr „Restaurant“ und wir trinken etwas Kaltes, zu essen gibt es nur Süßes und Knabberzeug. Sie erzählt uns, dass kaum Touristen kommen und ist natürlich deprimiert angesichts der Lage. Wir machen uns, es ist nun Mittag, auf den Rückweg. Kurz vor Schluss, als wir schon fast die Hoffnung aufgegeben haben, überhaupt ein Krokodil zu sehen, entdecken wir eins am Ufer! Wir fahren näher heran. Dann gleitet es aber nach kurzer Zeit ins Wasser, vielleicht fühlte es sich durch uns erschreckt, und wir beobachten, wie es langsam davonschwimmt. Einer der nächsten Stops ist Savanna-la-Mar. Ich schwimme abends, nachdem wir angekommen sind, zu einem Steg dort, der durch den Hurrikan ziemlich mitgenommen wurde. Am Steg halten sich mehrere junge Jamaikaner auf, zeigen ihre Sprungkünste und toben herum. Als ich „kleine weiße Frau“ dort schwimmend ankomme, begrüßen sie mich, fragen gleich, ob ich nicht Angst habe. Wovor? Antwort: Sharks! Und dann lachen sie. Ich nehme das natürlich nicht so ernst, da sie albern sind angesichts der fremden schwimmenden Frau.Am nächsten Morgen stehe ich in der Frühe mit Bernd auf dem Boot und wir schauen aufs Wasser, da ich gleich auch noch raus zum Steg schwimmen möchte. Plötzlich sehen wir keine zwei Meter von unserem Boot entfernt auf dem Grund einen Hai! Bernd erklärt mir, dass es ein Ammenhai sei. Dieser Hai ist eher träge und schläft vermutlich dort auf dem Grund, ist nicht gefährlich. Hätte ich die Information nicht vorher gehabt, hätte ich einen gehörigen Schrecken bekommen, wenn ich ins Wasser gegangen wäre und plötzlich dieses Tier auf dem Meeresgrund gesehen hätte. So steige ich gelassener ins Wasser und beobachte den Hai von der Wasseroberfläche. Langsam schwimmt er weg. Ich schwimme Richtung Steg und nach wenigen Metern befinde ich mich plötzlich in einem Riesenschwarm von Millionen kleinen Fischen. Im ersten Moment fühlt es sich ziemlich mulmig an, aber auch diese Gesellen tun mir nichts, sondern gleiten elegant an mir vorbei. Am Steg sind weitere junge Einheimische im Wasser, die mich neugierig fragen, wo ich herkomme, usw. Mit ihnen kommt man leicht in Kontakt. Später am Vormittag fahren wir drei mit dem Dinghi Richtung Steg und wollen irgendwo anlegen, um im Ort einzukaufen. Ehe wir uns versehen, schwingen sich fünf jamaikanische Jungen auf unser Boot und fahren mit uns und suchen gemeinsam eine Stelle, wo wir andocken können. Im Ort gehen wir einkaufen, ein junger Jamaikaner begleitet uns netterweise und hilft mit unsere Einkäufe zum Boot zurückzutragen. Im Ort auf dem Markt werde ich zu meiner Überraschung begrüßt, es sind die jungen Jamaikaner:innen, mit denen ich im Wasser Bekanntschaft gemacht hatte. Mit „Hello, I know you … from the water“ werde ich begrüßt und merke, dass ich hier offenbar im Ort schon ziemlich bekannt bin.Auf dem Markt in Savanna kaufe ich Scotch Bonnet, eine wie eine kleine Paprika aussehende Chilisorte. Auf dem Markt hatte man mir schon gesagt „Vorsicht scharf!“. Ich lese nach, tatsächlich es ist eine karibische Chilisorte, die ihren Namen von ihrer Form hat, die an eine traditionelle schottische Mütze erinnert. Mit einem Schärfegrad von 150.000 bis 300.000 Scoville ist sie extrem scharf und zeichnet sich gleichzeitig durch ein fruchtig aprikosiges Aroma aus, wenn man sie roh verzehrt. Beim Kochen allerdings verschwindet diese fruchtige Note. An einem Abend möchte ich Jerk Chicken auf dem Boot zubereiten. Da ich vorher schon die Schärfe dieser Sorte probiert habe, möchte ich das Essen nicht so super scharf machen. Allerdings nehme ich dann doch zu wenig von der Scotch Bonnet, so dass das Essen nicht besonders scharf ist.Wir segeln nach Pidgeon Island, einer typischen karibischen Insel mit weißem Sandstrand. Dort soll es u.a. für Schnorchler toll sein. An den beiden Riffen entdecken wir allerdings nicht so viel bewundernswertes, außer einigen schwarz-gelb-gestreiften und dunkelblau-gelben Fischen. Als ich an dem zweiten Riff weiterschwimme, zeigt sich doch endlich noch eine große Schildkröte neben mir. Am nächsten Morgen beim Schwimmen in Strandnähe sehe ich plötzlich einen Stachelrochen unter mir im niedrigen Wasser. Ich beobachte ihn, allmählich schwimmt er in seinen typischen Wellenbewegungen davon. Als ich später Freunden davon erzähle, sind sie leicht erschrocken und klären mich auf, dass einmal ein bekannter Meeresbiologe bei Forschungen in der Meereswelt durch einen Stachelrochen umgekommen ist. Gut, dass ich es nicht vorher wusste. Auf Pidgeon Island gibt es außerdem noch ein Fischercamp. Die Fischer, mit denen wir uns abends unterhalten, wollen uns am nächsten Morgen frisch gefangenen Fisch bringen. Am nächsten Morgen hält tatsächlich das Fischerboot an unserem Joline und wir erhalten gegen Whiskey, Benzin und Bargeld frische Fische, die der Fischer sorgfältig ausnimmt. Abends können wir den leckeren Fisch vom Grill genießen. Meine letzte Station ist die Hauptstadt Kingston mit ca. 600.000 Einwohnern. Wir liegen vor einem Yachthafen in unmittelbarer Nähe zum Flughafen, denn von dort werde ich wieder nach Hause fliegen. Mit dem Bus fahren wir eine halbe Stunde in die Stadt rein um uns Kingston anzusehen. Wir entscheiden uns auf den Besuch des bekannten Bob Marley-Museums zu verzichten, stattdessen durch die Altstadt zu laufen bis zur Promenade. Die Altstadt ist voll von Buden, es gibt alles Mögliche zu kaufen, Kleidung, Souvenirs, usw. Wir gehen zum Essen in ein Restaurant an der Promenade, wo wir im ersten Stock sitzend einen Ausblick auf den Flughafen und unser Boot haben. Da Petra und Bernd eher zurück zum Boot wollen, sie haben ja noch die nächsten Tage Zeit für die Stadt, schlendere ich auf eigene Faust noch weiter durch die Stadt, erstehe einige Shirts in Jamaica-Optik und die letzten Souvenirs für zuhause. Da ich am frühen Abend auf den Bus länger warten müsste, nehme ich für den Rückweg zum Yachthafen ein Taxi. Der Taxifahrer Anthony hat allerdings einen heißen rasanten Stil, klatscht zu Reggae-Musik ausgelassen am Steuer, was mir nicht geheuer ist. Am nächsten Morgen in aller Frühe soll er mich zum Flughafen bringen. Diesmal scheint er müde zu sein, vom Tanzen am Steuer keine Spur und er bringt mich sicher die wenigen Minuten zum Flughafen. Meine tolle Zeit auf Jamaica geht nun leider zuende! Sabine]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch III &#8211; Auf dem Trockenen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 14:26:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik III]]></category>
		<category><![CDATA[Panama]]></category>
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					<description><![CDATA[Seite 28 &#8211; Nach der Segelsaison ist vor der Segelsaison&#8230; 15.05. &#8211; 22.05.2026 &#8222;Joline&#8220; steht nun auf dem Land und für uns beginnen die Vorbereitungen für das Verlassen des Bootes für die nächsten Monate und die Vorbereitungen für die nächste Segelsaison, die uns in den Pazifik führt. Bevor wir uns aufmachen den Pazifik zu durchqueren und über die Südsee bis nach Neuseeland zu segeln möchten wir das Boot fit machen für die lange &#8211; rund 7000 Seemeilen dauernde nächste Seereise. Die Shelter Bay Marina in Panama ist dafür ein guter Ausgangspunkt &#8211; zumindest steht sie in diesem Ruf. Wir haben eine Woche Zeit hier vor Ort, bevor wir unseren Flug nach Quito antreten für unsere anschließende Überlandtour. Kaum haben die Marinaarbeiter &#8222;Joline&#8220; an Land abgestellt und aufgebockt machen wir uns daher gleich an die Arbeit. Bernd nimmt zuerst einmal Kontakt auf um die notwendigen Handwerker zu aktivieren: ein Edelstahlschweißer, ein Rigger, ein Maschinist. Das klappt erstaunlich gut und schnell und schon nach wenigen Minuten haben wir die ersten Fachleute an Bord, die die anstehenden Arbeiten begutachten und Kostenvoranschläge schicken. Geld ausgeben scheint hier einfach. Bis kurz vor drei Uhr läuft alles wie am Schnürrchen, dann teilt uns ein Handwerker mit, das es für weitere Arbeiten zu spät ist &#8211; unser Boot steht in der Security &#8211; Zone und die wird um 15 Uhr verriegelt und abgeschlossen&#8230; Derart alamiert versucht Bernd im Office einen Schlüssel für uns zu bekommen &#8211; dort teilt man uns mit, dass wir auf unserem Standort nicht übernachten dürfen und zum Umsetzen des Bootes ist es jetzt zu spät&#8230; Er bietet uns zum Ausweg eine Kammer im Bürogebäude an für die Übernachtung. Wir sind nicht bereit uns in ein Kabuff abschieben zu lassen, zumal wir überall angegeben haben, dass wir auf dem Boot übernachten werden. Der Manager telefoniert aufgeregt und versucht uns dazu zu Bewegen für eine Nacht in die Kammer zu ziehen. Da lassen wir uns lieber im Sicherheitsbereich einschließen. Der Manager arrangiert sich mit unserer Entschlossenheit und wir dürfen bleiben mit dem Hinweis, dass &#8222;Joline&#8220; morgen als erstes umgesetzt wird&#8230; so sei es&#8230; Den nächsten Morgen nutzen wir erst einmal für die große Wäsche, wir sortieren alle Bestände &#8211; suchen raus, was wir für unsere Reise mitnehmen, was wir endgültig aussortieren und bringen eine ganze Fuhre in die Marinawäscherei. Hier geht es megafix &#8211; die amerikanischen Maschinen laufen nur 30 Minuten&#8230; und vor dem Mittagessen haben wir schon alle Wäsche gewaschen, getrocknet und gefaltet wieder an Bord. Bevor wir noch losziehen können ist schon das Räumkommando am Boot um uns umzusetzen &#8211; das scheint ihnen sehr wichtig zu sein. So liegen wir nach dem Frühstück in der Marina nicht mehr hinter dem Zaun sondern jetzt davor&#8230; die Aussicht war vorher besser &#8211; aber dafür ist der Weg zum Pool und zum Toilettenhäuschen jetzt näher&#8230; Das Leben an Bord auf dem Land hat so seine Nachteile &#8211; zum einen können die Toiletten nicht genutzt werden &#8211; das ist manchmal ganz schön lästig &#8211; zum anderen ist das Klima an Land deutlich wärmer als auf dem Wasser, es fehlt die frische Brise und die Rumpfkühlung durch das Meer. Ausserdem haben es die Mücken leichter zum Boot zu kommen. So schwitzen wir also unserem Segelsaisonende entgegen. Wirklich angenehm ist es nur im Marina Pool. Dieser ist nicht nur bei den Marina Gästen sehr beliebt sondern auch bei der Vogelwelt. Während man im Wasser planscht kommt die heimische Vogelwelt zu Besuch um sich am Süßwasser zu laben. Besonders interessant sind die Schwalben, sie gleiten wie kleine Wasserflugzeuge über die Wasseroberfläche und nehmen im Flug einen Schnabel voll Wasser auf. Bis wir nach Panama &#8211; Stadt aufbrechen liegen noch ein paar Tage Arbeit vor uns. Luken müssen neu abgedichtet werden und das Boot muss für unsere lange Abwesenheit fertig gemacht werden. Wie immer wird es am Ende ziemlich knapp und wir machen die letzten Handgriffe noch kurz bevor wir das Boot verlassen &#8211; hoffentlich haben wir an alles gedacht&#8230; Bernd hat sich mit einer Gruppe Sandflöhen angelegt und ist total verstochen, sieht aus wie nach einer Windpockenattacke. Zwischen all der Arbeit feiere ich noch meinen 64. Geburtstag und wir lernen Jan und Natascha von der SY Auryn kennen, die auch seid zwei Jahren unterwegs sind und jetzt hier in der Shelter Bay Marina ein paar Tage Station machen. Wie das immer so ist &#8211; sie kommen aus Wuppertal&#8230; Mit ihnen verbringen wir zwei unterhaltsame Abende und fahren dann gemeinsam mit dem Bus nach Panama &#8211; City. Bei einem original panamanesischen Essen in einem ehemaligen Bankgebäude in der schönen Altstadt verbringen wir noch einen chilligen Nachmittag &#8211; dann trennen sich unsere Wege &#8211; wir fahren zu unserem Hotel am Flughafen &#8211; von dort geht es am nächsten Tag für uns weiter mit unserer Landreise &#8211; wir werden noch Quito &#8211; Galapagos und Kolumbien bereisen, bevor es endgültig zurück nach Deutschland geht für eine Segel &#8211; Sommerpause. Hier endet somit mein Karibik &#8211; Tagebuch III.]]></description>
		
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		<title>Panama &#8211; Shelter Bay Marina &#8211; unser Katamaran wird aus dem Wasser gekrant</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 09:16:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panama]]></category>
		<category><![CDATA[Refit & Werft]]></category>
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch III &#8211; Auf dem Weg zum Panamakanal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 10:10:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik III]]></category>
		<category><![CDATA[Panama]]></category>
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					<description><![CDATA[Seite 27 &#8211; Unsere 4. Segelsaison geht zu Ende&#8230; 10.05. &#8211; 15.05.2026 Nachdem Jonah und Toni die Rückreise angetreten haben fahren wir mit dem Rest der Crew zur Isla Grande, die etwa eine halbe Stunde mit dem Boot entfernt liegt. Hier herrscht reges Treiben, immerhin ist Sonntag und die Einheimischen genießen einen Tag am Strand mit lauter Musik, Jetski, reichlich Essen und Alkohol. Unter Einsatz unseres Lebens schwimmen wir als Kolonne zwischen den einheimischen Holzbooten, Jetskis und Funfahrten mit Banane oder Tub zur Insel und verbringen einen chilligen Tag am Strand. Bernd und ich gönnen uns auch noch eine Massage am Meer. Gegen Abend wird es ruhiger und am Montagmorgen sind wir mal wieder alleine. Wir beschließen noch einen ruhigen Strandtag dranzuhängen und starten am Dienstag Richtung Shelter Bay Marina &#8211; dem Endpunkt unserer diesjährigen Segelreise. Mit einem Zwischenstopp erreichen wir unser Ziel und ankern erst einmal vor der Marina vor der Skyline des Industriehafens und am Abend das erleuchtete Band der großen Tanker und Frachtschiffe auf dem Weg zum Panamakanal. Die moderne Zivilisation hat uns wieder. Am Abend gibt es noch ein gemeinschaftliches Abendessen im Marinarestaurant und am Donnerstag heißt es für unseren letzten beiden Gäste Abschied nehmen. Es wird nochmal spannend, eine Stunde vor Abfahrt kommt plötzlich starker Wind auf, das Meer wird unruhig und der Anker reißt sich los. Also müssen wir nochmal umparken und den Anker erneut setzen. Die Gäste bereiten sich auf eine feuchte Überfahrt vor &#8211; doch dann &#8211; genauso schnell wie der Wind gekommen ist beruhigt sich das Wetter wieder und Marc und Hanna können ganz entspannt die Rückreise antreten. Donnerstagabend ist in der Shelter Bay ein &#8222;All you can eat BBQ Ribs Bufett&#8220; und so ist das Abendessen für uns auch gleich gesichert. Schon für den nächsten Tag haben wir unseren Slot für das Auskranen unserer &#8222;Joline&#8220; gebucht und der Termin wird auch bestätigt. Wir sollen morgens direkt raus und am Freitagmorgen klappt auch alles wie am Schnürrchen. Das erfahrene Team holt unseren großen Kat souverän aus dem Wasser und stellt ihn auf einen Landplatz. Unsere Zeit auf dem Wasser ist nun für diese Segelsaison zu Ende&#8230;]]></description>
		
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