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	<title>Dominikanische Republik &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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	<description>Folge uns bei unserer Reise um die Welt.</description>
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		<title>Segeln rund um die Dominikanische Republik &#8211; ein Erfahrungsbericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2025 15:33:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dominikanische Republik]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
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					<description><![CDATA[08.12.2024 &#8211; 13.01.2025 Mit dem Dispachio unterwegs&#8230; In der letzten Saison hatten wir die Dominikanische Republik ausgelassen und sind direkt von Puerto Rico zu den ABC &#8211; Inseln (Aruba Bonair Curacao) gesegelt. Damals hatte uns abgeschreckt, das man jedes Mal ein Dispatchio von der Armada einholen muss, wenn man weitersegeln möchte, dazu weiter unten mehr. Bei unserem Weg von Aruba nach Norden haben wir uns jedoch entschieden der Dominikanischen Republik einen Besuch abzustatten &#8211; liegt sie doch zwischen den ABC &#8211; Inseln und den Bahamas. Insgesamt haben wir in der Dominikanischen Replubik 36 Tage verbracht und sind 391 Nm gesegelt. Kostenübersicht Segeln in der Dominikanischen Republik (Katamaran 42 Fuss) Achtung: Man benötigt in Santio Domingo Cash, möglichst US$ (diese sind in der Dominikanischen Republik nur bei Banken und schwierig erhältlich). Unsere Stationen um den dominikanischen Teil der Insel Hispaniola: Santo Domingo Wir beginnen unsere Erkundung der Dominikanischen Republik in der Hauptstadt Santo Domingo. Im Herzen der Hauptstadt liegt eine kleine Marina am Ufer des Flusses Ozama. Aufgrund ihrer Lage ist sie sehr gut geschützt, allerdings ist das Wasser nur rund 1,5 m oder weniger tief. Mit dem Katamaran haben wir es aufgrund des niedrigen schlammigen Bodens gerade bis zum Pier gebracht. Monohulls mit mehr Tiefgang müssen ggf. reingeschleppt werden. Die Kommunikation mit der Marina &#8211; wie auch im Rest des Landes &#8211; erfolgt am besten über WhatsApp. Funk wird in der Regel nicht abgehört. Die Armada oder Port Control fühlen sich auch nicht für uns als Segler zuständig. Aber Victor &#8211; so heißt der Harbour Master &#8211; versichert uns, das alles für unsere Ankunft vorbereitet ist. Und tatsächlich, als wir am Pier ankommen wird die Sperre der Marina geöffnet. Man hilft uns beim Anlegen und die Offiziellen stehen alle am Pier und erwarten uns. Das Einklarieren läuft professionell und freundlich ab, nimmt aber doch viel Zeit in Anspruch. Am Ende muss der Skipper noch mit zur Immigration. Die Pässe werden erst nach Bezahlung der Gebühren abgestempelt. Der Hohl- und Bringservice ist kostenlos. Mit dem Uber kann man gut und günstig die Sehenswürdigkeiten erreichen und erkunden. Folgende Sehenswürdigkeiten haben wir hier erkundet: Dominikanische Republik – Basilika von Santo Domingo Santo Domingo – älteste Kolonialstadt der Neuen Welt Santo Domingo – der Nationalpark „Los tres ojos“ Santo Domingo – Zigarrenmanufaktur CAOBA Mit der Teleferico schweben wir über Santo Domingo Boca Chica Santo Domingo &#8211; Boca Chica 21 Nm Unser nächster Stopp liegt sehr günstig zum internationalen Flughafen Las Americas, von wo unsere Crew den Rückflug nach Deutschland antreten wird. Daher ist dies unser zweites Ziel. Die Marina liegt gut geschützt hinter einem Riff. Problematisch sind hier die Powerboote, die mit riesigen Musikanlagen ausgestattet sind. So ist in der Marina Tag und Nacht laute Musik, Die Boot fahren mit ihren Gästen nur wenige Meter raus, werfen Anker und die Feier beginnt. Am Steg werden die Boote gereinigt und wieder für die nächste Party vorbereitet, natürlich mit entsprechender Musikuntermalung. So sind wir nicht traurig, als unsere Zeit in Boca Chica zu Ende geht. Im Ort kann man sich im Supermarkt, den man fußläufig erreichen kann, gut verproviantieren. Auch Hardware, Holz und sogar speziellere Dinge wie Kohlen für Motoren gibt es hier zu kaufen. Die Armada für das Despatchio erreicht man am besten mit dem Dinghi oder alternativ mit dem Bringservice der Marina. Isla Catalina Boca Chica &#8211; Isla Catalina 34 Nm Die Isla Catalina bildet einen krassen Gegensatz zu Boca Chica. Die Insel hat glasklares Wasser und riesige mit Palmen gesäumte Sandstrände. Vom Wasser aus fallen die bunten Hütten und hölzerne Laufstege auf. Die Kreuzfahrtschiffe die hier ankern verkaufen Sie als &#8222;Insel der Träume&#8220; und mehr gepflegte Karibikträume geht wirklich nicht. Anders als in den Crusing Guides beschrieben, gibt es auf der Insel inzwischen auch einen Außenposten der Armada. So bekommen wir am Morgen Besuch von einem netten Kommandanten, der mich als Kapitän an Land bittet um ein neues Dispatchio auszustellen. Was sein muss, muss sein&#8230; Also werde ich an Land gefahren, warte bis die Unterlagen ausgefüllt sind und werde wieder zurück zum Boot gebracht. Isla Saona Isla Catalina &#8211; Isla Sanoa 20 Nm Weiter geht es zur Isla Saona. Karibikflair pur. Wir werden von einem postkartengleichen Panorama empfangen. Im flachen kristallklaren Wasser tummeln sich Schildkröten und Rochen. Nachdem wir geankert haben gehe ich an Land und melde mich bei der Armada. Hier werden zwar die Unterlagen kopiert, ein neues Dispatchio will man aber nicht ausstellen. Wir wollen 3 Nächte bleiben und sollen einfach weiter fahren. Mona Passage Direkt nach der Isla Saona gilt es die Mona Passage zu bezwingen. Sie gilt als einer der schwierigsten Strecken in der Karibik. In der Meerenge zwischen der Dominikanischen Republik und Puerto Rico kommt es je nach Wetter zu starken Strömungen, hohen Wellen und schlechter Sicht. Wir haben auf ein ruhiges Wetterfenster gewartet &#8211; der Wind soll auf max. 18 Kn gehen &#8211; und starten beim ersten Morgengrauen. Das erste Stück ist noch recht angenehm, aber direkt in der Passage steht auch bei sonst ruhigem Wetter eine unangenehm kurze und hohe See, die unseren Katamaran ordentlich durchschüttelt. Marina Cap Cana Isla Sanoa &#8211; Marina Cap Cana 46 Nm Wir haben die Marina Cap Cana ausgesucht, da sie gut zum Flughafen von Punta Cana liegt. Generell sind geschützte Ankerplätze an der Nord-Ost Küste Mangelware. Die Marina ist groß und hat jede Menge Platz. Wir finden sie etwas unpersönlich, aber es gibt einen schönen Strand. Mit dem Uber erreichen wir den Supermercado und können uns für den nächsten Abschnitt unserer Reise verproviantieren. Der Laden ist riesig und es gibt alles zu angemessenen Preisen. Samana &#8211; Bucht Eigentlich wollten wir auf dem Weg zur Samana Bucht noch einen Zwischenstopp einlegen, finden aber trotz ruhigen Wetters keinen geeigneten Ankerplatz in der Mona &#8211; Passage. Die Atlantikwellen schlagen hoch an die offene Küste und die Riffe lassen die Wellen brechen. Also segeln wir durch bis nach Miches am Anfang der Samana Bucht. Miches Cap Cana Marina &#8211; Samana Bucht (Miches) 64 Nm Vor der Stadt Miches finden wir in der riesigen sandigen Bucht einen Ankerplatz in wenigen Metern Tiefe. Wir ankern gut 500 m vor dem Ufer, ankommen in der Nacht ist hier kein Problem. Der Weg führt vorbei an zwei Riffen. Die Durchfahrt ist breit und die Riffe gut in der Seekarte gekennzeichnet. Durch die Riffe ist die Bucht vor den Wellen des Atlantik geschützt und so liegen wir ruhig und komfortabel. Um mit dem Dinghi an Land zu gehen gibt es theoretisch zwei Stege, beide sind sehr hoch und machen zudem keinen guten Eindruck. Daher entscheiden wir uns am westlichen Ende der Stadt das Dinghi auf den Strand zu ziehen. Zu Fuss geht es zum lokalen Supermarkt, der erstaunlich gut sortiert ist. An den Straßen gibt es zudem kleine Obst- und Gemüsehändler. Von einer Dinghi Fahrt in den Fluss ist abzuraten, wie verlockend sie auch erscheint. Wir hatten ruhiges Wetter. Trotzdem haben wir in der Flussmündung aufgesetzt und unseren Propeller beschädigt. Bacardi &#8211; Island Miches &#8211; Barcadi Island 21 Nm Über den Tag kommt ein Boot nach dem anderen und bringt Touristen vom Festland. Wenn die Kreuzfahrtschiffe vor Samana liegen ist, ist Barcardi Island ebenfalls ein beliebtes Ziel für den Tag. Um 16 Uhr ist der Spuk vorüber &#8211; die Touristen fahren zurück an Land &#8211; und man hat die Insel wieder für sich allein. Das Wasser ist klar, man kann Fische und vor allem zahlreiche große Seesterne sehen. Ankern kann man in Tiefen zwischen 2 und 8 Metern auf Sand. Die Insel bietet guten Schutz vor Schwell. Marina Puerto Bahia Samana Barcadi Island &#8211; Marina Puerto Bahia Samana 5 Nm Neben der Stadt Samana liegt die Marina Puerto Bahia. Hier kann man Halt machen, die Annehmlichkeiten der Marina genießen und bekommt das Dispatchio für den Nationalpark Los Haities. In der Marina sitzen auch Zoll und Armada, so dass die Abwicklung der Formalitäten schnell und unkompliziert ist. Neben zwei Restaurants, einer Bar und einem Minimarkt gibt es einen schönen Infinity Pool. Wir genießen die Tage und lassen es uns gut gehen. National Park &#8222;Los Haitises&#8220; Marina Puerto Bahia &#8211; Samana &#8211; Nationalpark Los Haitises &#8211; Marina Puerto Bahia 47 Nm Nach ein paar Tagen in der Marina machen wir uns auf zum Los Haitises Nationalpark. Die Armada in der Marina hat uns ein Dispatchio für 4 Tage gegeben &#8211; danach müssen wir uns wieder zurück melden. Die Fahrt in die Bucht ist einfach, jedoch wird das Wasser zunehmend brauner. Die Regenfälle der letzten Tage sorgen dafür, dass die Flüsse viel Sedimente in die Bucht schwämmen. Wir erreichen unseren Ankerplatz in der weiten Bucht. Den Rest des Nationalparks erkunden wir mit dem Dinghi. Wir haben uns den Nationalpark intensiv angesehen, der Bericht dazu findet sich hier: Los Haitises National Park – Dominikanische Republik Nordostküste &#8211; El Valle Marina Puerto Bahia &#8211; El Valle 34 Nm Unser Weg führt uns weiter Richtung Luperon. Von der Samana Bucht führt der Weg entlang der ungeschützten Nord-/ Ostküste. Hier gibt es nur wenige Ankermöglichkeiten, die auch nur bei entsprechenden Wetterverhältnissen einen Stopp ermöglichen. In El Valle finden wir eine einsame Bucht, die zwar zum Meer offen ist, aber das Wetter ist ruhig. Katamaran „Joline“ in Playa El Valle – Nordküste der Dominikanischen Republik – aus der Vogelperspektive Las Terrenas &#8211; Playa Bonita El Valle &#8211; Playa Bomita 18 Nm Den zweiten Stopp machen wir an der Playa Bonita. Hier gibt es ein vorgelagertes Riff, aber die Welle rollt trotzdem mit rund einem Meter Höhe in die Bucht. Wir fahren so dicht an Land wie es der Tiefgang von Joline zulässt und sind so weitestgehend von der Welle geschützt. Rio San Juan Playa Bonita &#8211; Rio San Juan 42 Nm Dieser Ort ist von allem den Fischern vorbehalten. Es gibt einen Fischereihafen, dessen Einfahrt gut geschützt hinter einem Riff liegt. So gut geschützt, dass die Einfahrt Insiderwissen erfordert. Mit den Wegpunkte anderer Boot und der Zuhilfenahme von Google Earth steuern wir Joline jedoch sicher durch die enge Passage. Hinter dem Riff ist viel Platz und wir liegen gut geschützt für die Nacht. Ocean World Marina bei Puerta Plata Rio San Juan &#8211; Ocean World Marina 39 Nm Wir erreichen den letzten Stopp unserer Reise in der Dominikanischen Republik, die Ocean World Marina. Es gibt viel Platz und man liegt sicher geschützt von den anbrausenden Wellen des Atlantiks. Immer wieder knallen die Wellen gegen die Wellenbrecher. Die Ocean World Marina in Puerta Plata ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für die Weiterfahrt nach Cuba oder wie in unserem Fall über die Turks &#38; Caicos auf die Bahamas. In Puerta Plata gibt es einen riesigen Jumbo Supermarkt, in dem keine Wünsche offen bleiben. Die Auswahl und Qualität an Obst und Gemüse ist ausgezeichnet, die Preise günstig. So decken wir uns für die kommenden Wochen in den Bahamas mit Lebensmitteln ein. Insgesamt 7 große Einkaufswagen schaffen wir in 2 Einkaufstouren aufs Boot. Die Fahrt von der Marina zum Supermarkt kann man gut mit einem Taxi oder Uber bewerkstelligen &#8211; aber Vorsicht, in Puerta Plata werden gerne von Touristen Phantasiepreise verlangt. Mit dem Taxi schaffen wir die Strecke für 6 US$, ein Uber fährt für etwas weniger die Strecke. Der höchste verlangte Preis lag jedoch bei 40 US$! Ausklarieren geht auch hier direkt in der Marina. Immigartion, Armada und Zoll sitzen im gleichen Gebäude. Ursprünglich wollten wir nach Luperon &#8211; einem bekannten Hurrican Hole mit einer Segler Gemeinschaft. Diesen Plan haben wir jedoch verworfen, weil es dort nur sehr eingeschränkte Einkaufsmöglichkeiten gibt. Insgesamt haben wir 36 Tage in der Dominikanischen Republik verbracht. Der Ocean World Adventure Park in Puerta Plata – Dominikanische Republik Dispatchio und wichtige Regeln beim Segeln in der Dominikanischen Republik Anders als in vielen anderen Ländern benötigt man zum Segeln ein Dispatchio. Dabei handelt es sich um die Genehmigung der Armada &#8211; so heißt in der Dominikanischen Republik die Navy &#8211; das man zu einem bestimmten Ort segeln darf. Das Dispatchio muss man sich jeweils vor Ort ausstellen lassen. Die Erteilung ist kostenlos. In der Regel kann man den nächsten größeren Hafen angeben und kann dann unterwegs Stoppen. So...]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch &#8211; Band II &#8211; Nr. 10</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2025 17:25:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik Band II]]></category>
		<category><![CDATA[Dominikanische Republik]]></category>
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					<description><![CDATA[07.01. &#8211; 13.01.2025 Adios Dominikanische Republik&#8230; Nachdem wir unser erstes zweisames Abendessen genossen haben, ist es für Bernd Schluss mit lustig &#8211; er vermutet, dass er das Fleisch zu roh probiert hat, auf jeden Fall kämpft er die ganze Nacht mit Durchfall und Erbrechen und ist am nächsten Tag so richtig von den Beinen. Zum Glück haben wir eine umfangreiche Bordapotheke und mit intensiven Einsatz von Immodium kommt er im Lauf des Tages wieder auf die Beine bzw. mal runter von der Toilette&#8230; So machen wir uns Mittwoch auf in die große Lebensmittelschlacht. Mit allen Taschen und Rucksäcken bepackt, die wir an Bord haben, versuchen wir ein Uber zu bekommen für den rund 30 Autominuten entfernten Jumbo Lebensmittelmarkt. Das ist schwieriger als gedacht, den ab der Ocean World Schranke gilt hier Touri &#8211; Zuschlag und da wird es oft sehr phantasievoll mit den Preisen. So dauert es eine ganze Weile, bis wir ein Uber stellen können, der uns für einen halbwegs vernünftigen Preis fahren will. Der Jumbo Supermarkt macht seinem Namen alle Ehre &#8211; es gibt hier einfach alles von Non Food über Textilien und Elektroartikel bis hin zu Lebensmittel in schier unüberschaubarer Menge. Wir kämpfen uns mit unserem Einkaufszettel von Regal zu Regal, schaffen locker drei große Einkaufswagen zu füllen &#8211; und das ist nur die erste Tranche&#8230; für die Touren im Februar auf den Bahamas&#8230; Gut drei Stunden dauert die Jumbo &#8211; Schlacht&#8230;. jetzt müssen wir nur noch ein Uber finden&#8230; Das gestaltet sich ähnlich schwierig wie auf den Hinfahrt &#8211; aber endlich bekommen wir einen Fahrer &#8211; er zuckt auch kaum zusammen, als er uns mit den drei großen Einkaufswagen sieht. Aber im Kofferraum hat er keinen Platz &#8211; da ist seine Musikanlage drin&#8230; Wir können ihn doch noch überreden, den Kofferraum zu öffnen und um die Riesenbox können wir noch Klopapier und Küchenrollen stapeln &#8211; das ist auch dringend nötig, den Bernd ist auf dem Rücksitz von Tüten eingeklemmt und hat noch eine Einkauftasche auf dem Schoss und auch ich teile mit meinen Sitzplatz mit einem Eimer mit Lebensmitteln&#8230;. Vollbepackt kommen wir dann an der Marina an, jetzt muss nur noch alles aufs Boot &#8211; andere Segler schauen sich die Materialschlacht interessiert an und bieten Hilfe an &#8211; so ist bald alles im Boot verstaut. In der Nacht bekomme ich dann heftigen Durchfall &#8211; woher &#8211; keine Ahnung &#8211; aber die Toilette ist die ganze Nacht mein Hauptaufenthaltsort. Ich werfe sofort Immodium ein, aber es dauert so seine Zeit bis es wirkt. Am nächsten Tag wird es endlich besser, ich bin noch ziemlich schwach auf den Beinen, aber wenigstens muss ich nicht mehr ständig zur Toilette rennen. Ich verbringe einen Tag im Bett und Bernd legt einen Werkeltag ein. Am Freitag sind wir beide wieder auf den Beinen &#8211; gerade rechtzeitig zur Ankunft der nächsten Crew &#8211; Mona und Simon wollen gegen 11 Uhr eintreffen &#8211; da müssen wir uns mit den Vorbereitungen dranhalten&#8230; Als die beiden mit ihren Backpackerrucksäcken eintreffen, sind wir auf der Zielgeraden &#8211; naja, das Boot hängt noch voller Wäsche &#8211; aber die beiden bringen auch reichlich Wäsche mit von ihrer Landtour &#8211; da können wir mit dem Waschen gleich weiter machen&#8230; Ursprünglich hatten wir zwei Tage noch vor Ort eingeplant für Sicherheitseinweisung und Proviantierung aber ein Blick in die Wetterkarte zeigt an, dass am Sonntag absolute Windstille herrscht und wir müssten die ganze Überfahrt zu den Turks &#38; Caicos, für die wir einen ganzen Tag einplanen, motoren. Am Montag herrscht wieder günstiger Wind, wir beschließen daher einen Tag länger in der Marina zu bleiben. Was sich als sehr vorausschauend erweist, denn in der Nacht reiht sich Simon in die Durchfallfraktion ein und liegt erst einmal flach. Ich gebe mein Immodium weiter und Bernd und ich machen uns mit Mona und einer riesigen Einkaufsliste erneut auf den Weg in den Jumbo &#8211; Supermarkt. Den Kampf mit den Uberfahrern kennen wir ja schon und nachdem wir die Abzockfraktion durchgewunken haben geht es endlich los Richtung Puerto Plata. Mit vier Einkaufswagen bewaffnet arbeiten wir uns durch den Laden. Diesmal steht auch Frischware auf dem Zettel und da Simon und Mona Vegetarier sind füllen wir einen ganzen Wagen mit Obst und Gemüse. Nun müssen wir unsere Beute nur noch zum Boot schaffen und verstauen&#8230;. Simon ist erwartungsgemäß nach zwei Tagen wieder fit und Mona scheint das mit dem Durchfall einfach auszulassen&#8230; Am Sonntag genießen wir noch einmal den letzten Tag in der Marina &#8211; wir gehen noch einmal zum Mexikaner mit den himmlischen Rippchen und dem köstlichen fritierten Eis&#8230; letztes Mal konnte Bernd nur Suppe zu sich nehmen&#8230; Am Montagmorgen verlassen wir nach gut einem Monat die Dominikanische Republik. Wir checken aus legen wir ab Richtung Turks &#38; Caicos. Der Atlantik liegt ganz ruhig vor uns wie ein Ententeich&#8230; und so starten wir unsere Überfahrt mit entspannten Bedingungen&#8230; ← Vorheriger Eintrag &#124; Zur Übersicht &#124; Nächster Eintrag →]]></description>
		
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		<title>Der Ocean World Adventure Park in Puerta Plata &#8211; Dominikanische Republik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2025 17:38:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dominikanische Republik]]></category>
		<category><![CDATA[Feizeitparks]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
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					<description><![CDATA[05.01.2025 Zwischen Delfinen, Seelöwen, Haien und Papageien&#8230; Neben der Ocean World Marina befindet sich der Ocean World Adventure Park. Ein großer Freizeitpark mit verschiedenen Tiershows und einem Schwimmpark. Lohnt sich ein Besuch im Ocean World Adventure Park? Rund 80,- USD kostet ein Ticket, darin enthalten ist ein Lunchbuffet, vier Tiershows, das Schnorcheln in einem (künstlich angelegten) Riff sowie das Schwimmen in einem Naturbecken mit Rutschenpark und Liegewiese. Ab zusätzlichen 129,- USD kann man mit Seelöwen und Haien auf Tuchfühlung gehen und Schwimmen mit Delfinen ist für 229,- USD buchbar. Insbesondere das Schwimmen mit Delfinen erfreut sich großer Beliebtheit, in verschiedenen Becken kann man sich mit den Tieren tummeln, sich von Ihnen durchs Wasser ziehen lassen oder beim vorbeischwimmen streicheln. Das ganze erfolgt immer in Gruppen mit Trainer und ist zeitlich begrenzt. Die Anlage ist weitläufig, die Delfine können zwischen den Becken pendeln und sind lebhaft und verspielt. Die Anlage macht auf mich den Eindruck &#8211; soweit man davon ausgeht, für Lebewesen in Gefangenschaft &#8211; das es den Tieren gut geht und sie intensiv und individuell betreut werden. Wir haben keine Zusatztickets gebucht und können daher nur eine Beobachtermeinung abgegeben: Die Interaktion zwischen Gästen und Tieren war sehr entspannt und immer mit Trainern intensiv begleitet. Es gab keinen Massenandrang und es gab für jeden Gast mit Zusatzticket Körperkontakt und ein paar Zusatzaktionen mit bzw. nahe dem Tier. Wer so etwas sucht ist hier meiner Meinung nach gut aufgehoben. Die interaktiven Tiershows haben mir insgesamt gut gefallen, es gibt pro Tier 2 &#8211; 3 Shows am Tag so dass man als Gast alle entspannt besuchen kann und die Tiere trotzdem nicht im Dauereinsatz sind. Dabei hat mir am besten gefallen, das man den Tieren so nahe kommt &#8211; es gibt keine besonderen Absperrungen und so sind einige Tiere wie der Seelöwe oder die Haie nur ein paar Schritte entfernt &#8211; mit den Vögeln kommt man sogar in Körperkontakt. Das künstliche Riff besticht durch seine große Fischvielfalt, auch hier kommt man beim Schnorcheln den Fischen sehr nahe. Die Schwimmbereiche waren meiner Meinung nach vor allem etwas für Kinder und Jugendliche die viel Spaß hatten mit großen Schwimmreifen oder den aufblasbaren Schwimmklettergeräten und den Rutschen. Für die Kleinsten gab es ein separates Piraten &#8211; Schwimmbecken. Uns hat der Besuch insgesamt sehr gut gefallen, eine schöne Anlage, nicht überfüllt ( obwohl wir an einem Sonntag vor Ort waren), es geht entspannt zu und man kann alle Tiere aus nächster Nähe beobachten. Insbesondere die weitläufige Delfinanlage bietet viele Einblicke und Kontakt zu diesen Tieren.]]></description>
		
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			<media:title type="plain">Delfinritt - Ocean World Adventure Park Dominikanische Republik</media:title>
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch &#8211; Band II &#8211; Nr. 9</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jan 2025 14:42:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik Band II]]></category>
		<category><![CDATA[Dominikanische Republik]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
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					<description><![CDATA[01.01.2025 &#8211; 06.01.2025 Auf zu neuen Ufern.. Nordküste der Dominikanischen Republik Das Neue Jahr 2025 hat begonnen und auch wir machen uns auf die Dominikanische Republik weiter zu umrunden. Jonah und vor allem Toni steckt die Erinnerung an die Mona &#8211; Passage noch in den Knochen, aber nachdem uns Wind und Wellen hold sind für eine vergleichsweise entspannte Tour an der Nordküste machen wir uns am ersten Tag des Neuen Jahres auf um: Neue Ziele und neue Abenteuer zu erleben&#8230; In drei Tagen wollen wir unseren letzten Halt in der Dominikanischen Republik erreichen &#8211; die Ocean World Marina bei Puerta Plata. Rund 160 Seemeilen müssen wir zurücklegen, das heißt zwei stramme Tagestouren und ein kürzerer Schlag. Planmäßig laufen wir unsere nächsten drei Stopps an, das Meer gibt sich recht friedlich, wir sind mal wieder das einzige Segelboot auf weiter Flur&#8230; Wir werfen unsere Angeln aus und Jonah und Toni machen ihre ersten Erfahrungen als Hochseefischer. So einen großen Fisch an Land bzw. aufs Boot zu ziehen ist harte Arbeit &#8211; denn der Fisch kämpft mit aller Kraft um sein Leben. Wir haben zwar jede Petri Heil aber kein Angelglück. Alle Fische, die wir rausziehen sind Barrakudas und die sollte man wegen der Vergiftungsgefahr mit der Rotalge Ciguatera, die sich im Fleisch dieser Räuber einlagert, in dieser Region nicht verspeisen. Also bleiben unsere Teller leer und die Fische werden wieder in die Freiheit entlassen&#8230; Gut eine Stunde bevor die Marina Ocean World ihre Tore für die Nacht (eigentlich später Nachmittag) schließt, laufen wir in den geschützten Hafenbereich ein. Hier werden wir nun die nächsten Tage verbringen uns für die nächsten zwei Monate verproviantieren und auf das passende Wetter zum Auslaufen auf die Turks &#38; Caicos warten. Am nächsten Tag gibt es erst einmal wieder einen Geburtstag zu feiern, Jonah vollendet sein drittes Lebensjahrzehnt&#8230; Nach einem ausgiebigen Geburtstagsfrühstück machen wir uns auf, den Tag im angrenzenden Freizeitpark Ocean World Adventure Park zu verbringen. Für nicht ängstliche knapp 65,- USD kann man hier seinen Tag mit verschiedenen Tieren verbringen &#8211; wer den Tieren sehr nah kommen möchte, ist hier gut aufgehoben, Seelöwen, Haie, Delfine und große und kleine Papageien zeigen interaktive Shows mit ihren Trainern und kommen den Besuchern sehr nahe. Mit den Papageien kann man beim Füttern auf Tuchfühlung gehen und in einem &#8222;Riff&#8220; kann eine Schnorchel Tour gemachen werden. Das Riff ist natürlich künstlich, aber die Fische sind echt und es gibt ganze Schwärme von kapitalen Exemplaren. So kann ich mich in Fischschwärmen tummeln und den Tieren sehr nah kommen, das hat auf jeden Fall etwas. Gegen Einwurf großer Scheine kann man dann auch noch Haie streicheln, füttern und mit ihnen schwimmen und gegen Abgabe noch größerer Scheine ist in den verschiedenen Becken Schwimmen und Kuscheln mit den Delfinen buchbar. Zwanzig Delfine wohnen im Park und sie geben sich äußerst gesellig. Bei den Wegen über das Wasser kommen die neugierigen Gesellen den Besuchern immer wieder sehr nahe und gerne bieten sie auch mal Sondereinlagen ihres Könnens &#8211; besonders gerne wenn ein Trainer vorbeiläuft und Aussicht auf Fisch winkt&#8230; Auch wenn wir nur den normalen Eintritt bezahlt haben genießen wir doch die Nähe zu den Tieren und verbringen einen erlebnisreichen Tag im Park. Das Rudelbaden in der Schwimmarea klemmen wir uns aber dann und nehmen uns ein Uber nach Puerta Plata. Obwohl hier regelmäßig Kreuzfahrtschiffe anlegen &#8211; auch jetzt sind zwei Cruiser vor Ort &#8211; ist der restaurierte und ansehnliche Stadtteil sehr begrenzt und beschränkt sich weitestgehend auf die allseits angepriesene Umbrella &#8211; Street. Eine Handvoll Restaurants und Geschäfte sind hier angesiedelt und schnell durchschritten &#8211; auf dem nahen Hauptplatz brandet noch die Weihnachtsdeko&#8230;naja&#8230;. einen weiteren Besuch wird es für uns nicht geben&#8230; Wir nehmen noch einen Cocktail in einer Roof &#8211; Top &#8211; Bar und anschließend ein Geburtstagsabendessen. Jonah wagt sich an ein Mofongo &#8211; hier das Nationalgericht&#8230;. Kochbananen in Förmchenform mit diversen Beilagen&#8230; Ich probiere eine Gabel &#8211; meine erste Mofongo Begegnung hatte ich in Puerto Rico &#8211; Horizont erneut erweitert &#8211; noch einmal wird es diese Nationalspeise bei mir nicht mehr in die Endausscheidung schaffen&#8230; Am Montag heißt es dann Abschied nehmen &#8211; Jonah und Toni fahren über Land zurück zum Flieger in Punta Cana. Ein paar Tage machen sie noch in Santo Domingo Station, dann ist ihr Urlaub zu Ende. Wir werden die nächsten Tage noch vor Ort bleiben &#8211; Wäsche waschen, Proviant anlegen für die folgenden teuren Inseln und auf unsere neue Crew warten. Die beiden Bodenseekapitäne Mona und Simon wollen ihre Kenntnisse nun aufs offene Meer bringen. Zwischen Studium und Arbeitsaufnahme wollen sie noch ein paar Monate die Karibik und Südamerika erkunden und mit uns über die Turks &#38; Caicos bis nach Georg Town auf den Bahamas segeln. ← Vorheriger Eintrag &#124; Zur Übersicht &#124; Nächster Eintrag →]]></description>
		
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