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	<title>Bonaire &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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		<title>Segelrevier und Inselimpressionen  &#8211; Bonaire</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jun 2024 12:32:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bonaire]]></category>
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					<description><![CDATA[28,05. &#8211; 04.06.2024 Die A-B onaire &#8211; C &#8211; Inseln der niederländischen Antillen. Wer sich Bonaire mit seiner Hauptstadt Kralendijk nähert, passiert erst einmal die Sandstrände der vorgelagerten Insel Klein Bonaire. Die gesamte Insel Bonaire ist ein Marinepark &#8211; anlegen ist nur an den Bojen erlaubt, die an der langen Westküste und vor Klein Bonaire ausgelegt sind. Nachdem die Preise für die Bojen drastisch auf 35,- USD/Nacht erhöht wurden, scheint das Angebot die Nachfrage zu überbieten. Wir haben jedenfalls problemlos einen Bojenplatz bekommen und es gab zahlreiche freie Bojen in der gesamten Zeit, die wir vor Ort waren. Wir liegen in direkter Nähe vor dem Dinghydock von Kralendijk. Ein Marinero weisst uns bei Ankunft den Platz und hat auch ein Infoschreiben dabei, auf dem das Procedere der Einklarierung und die Regeln im Hafen genau erklärt werden. Wir hatten uns zuvor vorschriftsmässig per Funk bei der Marina angemeldet; diese verwaltet auch die Bojen. Das Einklarieren muss am gleichen Tag erfolgen &#8211; für uns kein Problem, da wir schon morgens eingelaufen sind. Die Wege in Bonaire sind kurz. Es gibt einen extra Dinghy &#8211; Steg beim Zoll. Polizei und Zoll sind in einem Büro gemeinsam untergebracht und die Daten sind vorab mit Sea-Clear zu melden und so sind alle Informationen schon vor der Crew bei den Behörden. Besonderheit: Die gesamte Crew muss bei den Behörden vorstellig werden. Eine Tourismussteuer in Höhe von 75,- USD pro Person ist bei jeder Einreise zu entrichten, unabhängig von der Dauer des Aufenthalts, dazu kommen noch einmalig 40,- USD Marineparkgebühr pro Person für die Nutzung der Schnorchel &#8211; und Tauchgründe. In der Marina fallen dann neben den Bojenkosten noch Gebühren zur Nutzung des Dinghy &#8211; Docks an &#8211; für 10,- USD die Woche können wir dort unser Dinghy direkt in der Stadt am Steg parken. Das Gelände ist bewacht und abends wird das Tor geschlossen, für das wir einen Schlüssel bekommen. Dafür gibt sich Kralendijk und alle Teile der Insel, die wir besucht haben gepflegt und sauber. Kralendijk hat viele Shops und Restaurants. Das Essen ist sehr gut, die Auswahl riesig. Die Stadt ist geschäftig ohne hektisch zu sein. Treffpunkt vom frühen Morgen bis in die späten Abendstunden: Eisdiele Gio´s &#8211; leckeres selbstgemachtes Eis, auch in ausgefallenen Geschmacksrichtungen&#8230; Die Insel ist sehr karg, niedrige Gräser, dorniges Buschwerk und Kakteen bestimmen das Bild. Wildesel, Ziegen, Iguanas und viele bunte Vögel, wie zB Sittiche haben hier eine Heimat gefunden. Für die rund 1100 Wildesel gibt es die Donkey Sanctuary Bonaire &#8211; hier finden alte und kranke Esel eine Bleibe und Pflege. Leider wird die beschauliche Ruhe vor allem abends und nachts von unermüdlichen Motorradfahrern gestört, die mit röhrenden Auspuffanlagen und inszenierten, laut knallenden Fehlzündungen durch die Stadt und über die Uferstrasse kreisen. Warum das von den Anwohnern, den Geschäftsleuten und der Polizei geduldet wird, hat sich uns nicht erschlossen.]]></description>
		
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		<title>Die Salinen von Bonaire</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jun 2024 12:20:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bonaire]]></category>
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		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>
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					<description><![CDATA[31.05.2024 Salz und Meer &#8211; ein Rausch der Farben&#8230; Die Salzgewinnung hat auf Bonaire schon eine lange Tradition &#8211; bereits im 17. Jahrhunderten haben die Niederländer die flache Küstenregion genutzt um Salz &#8211; das weisse Gold &#8211; zu gewinnen. Bis heute wird hier Salz gewonnen. Berühmt ist die Gegend jedoch vor allem wegen der einzigartigen Naturschönheit in dieser Region. Unser Weg führt uns zwischen dem Meer auf der einen Seite und dem Salzgewinnungsgebiet auf der anderen Seite hindurch. Dann führt der Weg durch das Innere der Insel zurück zu unserem Ausgangspunkt. Die Sonne hat auch uns auf dieser rund dreistündigen, schattenlosen Tour mächtig zugesetzt und wir gönnen uns erst einmal ein kaltes Getränk und einen Becher Eis.]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch &#8211; Seite 26</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2024 11:45:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Bonaire]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
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					<description><![CDATA[29.05. &#8211; 04.06.2024 Jetzt wird es holländisch&#8230; Der Marinero weist uns mit seinem Dinghy unsere Boje zu und gibt uns direkt einen Handzettel mit allen Regeln, die wir zu beachten haben. Zuerst einmal müssen wir zur Einwanderungsbehörde und zum Zoll &#8211; beide &#8211; Skipper alleine, wie sonst eigentlich üblich &#8211; reicht hier nicht. Danach zur Marina &#8211; Boot anmelden und Platz am Dinghysteg. Kostenlos ist hier auf Bonaire nichts &#8211; ist schliesslich ein Marinepark. Nach Erledigung der Formalitäten erkunden wir die kleine Hauptstadt Kralendijk und sind ganz angetan. Es gibt bunte Häuser, stylische Restaurants und Bars und Boutiquen, die zum Shoppen einladen. Viele Niederländer sind hier sesshaft geworden, die Amtssprache ist Niederländisch aber wir hören auch viel Deutsch. Spanisch und Englisch wird auch gesprochen &#8211; sprachbegabt sind sie, die Holländer, wir Grenzländer wissen das. Musik ertönt von überall &#8211; oft wird Radiomusik gespielt und in den Werbepausen hören wir: &#8222;Besuchen sie das Shoppingoutlet von Roermond&#8230;&#8220; &#8211; schon notiert. Die meistgesprochene Sprache ist hier übrigen Papiamentu &#8211; eine Kreolsprache der Ureinwohner, die ebenfalls Amtssprache ist&#8230; Das Essen dagegen gibt sich spanisch &#8211; es gibt Burritos und Tapas und Quesadillas&#8230; Im Touristbüro erfahren wir, dass im Moment die Bonaire &#8211; Culinair Wochen laufen und als echte Feinschmecker sind wir sofort interessiert. Wir schauen uns das Angebot an und buchen direkt einen Grillabend in The Dock. Da es keinen öffentlichen Nahverkehr auf der Insel gibt, packen wir unsere E &#8211; Scooter aus und sind jetzt auch mobil. Der Grillabend ist ein voller Erfolg, wir sitzen beim Grill in der ersten Reihe und können ein 6 &#8211; Gänge Grillmenue der Extraklasse genießen und das bei tollem karibischen Ambiente. Auch das Fahren mit den E &#8211; Scootern macht viel Spass und klappt hervorragend. Wir planen daher eine Erkundungstour zu den Salzsalinen und Flamingos. 40 Km ist die Rundtour &#8211; das sollten die Scooter so eben schaffen&#8230; Frisch aufgeladen machen wir uns auf den Weg. Das Ziel erweisst sich als sehr ambitioniert. Ein Scooter schafft es zurück bis Kralendijk, der andere muss die letzten Kilometer auf Fussbetrieb umgestellt werden&#8230; Vier Stunden sind wir auf unserer Tour in der sengenden Sonne unterwegs &#8211; statt Regenwald gibt es hier nur flaches Land, dorniges Gestrüpp, Salzsalinen, wilde Esel, Ziegen und Flamingos&#8230; &#8222;1100 wilde Esel gibt es auf der Insel.&#8220; berichtet uns die Dame von der Donkey Sanctuary, die ich schon völlig ausgedörrt am Ende unserer Scooterrundtour anlaufe. Für uns gibt es hier kalte Getränke und ansonsten Hilfe für alte und kranke Esel&#8230; Die Hitze schafft uns und wir ziehen uns erst einmal zu einem Mittagsschlaf aufs Boot zurück &#8211; vielleicht ist Regen und Regenwald doch gar nicht so übel&#8230; Bonaire wird für uns vor allen Dingen kulinarisch &#8211; es gibt eine hervorragende Eisdiele &#8211; die wir täglich aufsuchen und wir gönnen uns noch ein peruanisches Menu &#8211; Culinair &#8211; mal ganz etwas anderes &#8211; sehr lecker. Aber es gibt auch Schatten im sonnigen Paradies &#8211; die Toiletten streicken und müssen gereinigt werden &#8211; eine Arbeit die Bernds Laune auf den Nullpunkt bringt. Positiv ist nur, dass es hier gute Baumärkte gibt und so kann alles Nötige beschafft werden. Ein weiteres Ärgernis bringen Motorradfahrer, die mit lauten Auspuff und Fehlzündungsgeknalle abends bis spät in die Nacht auf der Strandpromenade ihre Runden drehen &#8211; nervig und sinnentleert&#8230; Eine Woche verbringen wir auf Bonaire und dann heisst es für uns wieder: Leinen los &#8211; eine Tagestour soll uns zur nächsten ABC &#8211; Insel bringen: Curacao.]]></description>
		
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