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	<title>Martinique &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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	<description>Folge uns bei unserer Reise um die Welt.</description>
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		<title>Kolumne: Mensch und Meer &#8211; Schnorchelnd eine neue Welt entdecken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 15:22:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken und Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Amerikanische Jungferninseln (USVI)]]></category>
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					<description><![CDATA[Februar 2026 Petra: In Belize sind wir dort draußen im Meer mit Haien und großen Fischen geschnorchelt &#8211; hier in Guanaja können wir in den Ausläufern direkt vom Strand aus die Unterwasserwelt beobachten. Wir haben das letztes Jahr im April schon gemacht, aber da es ein absolutes Highlight war, wollen wir das nochmal wiederholen. Die kleine Insel Michael Rock steht auf felsigem Untergrund und hier hat sich das maritime Leben direkt am Strand ausgebreitet. Hier in Landnähe trifft man hauptsächlich auf kleine Fische, doch das besticht vor allem durch die immense Vielfalt. Die kleinen Fische sind selten in homogenen Schwärmen unterwegs sondern sie tummeln sich alle bunt durcheinander zwischen den Korallen und Felsformationen. Es gibt Fische in allen Farben, Musterungen und Formen, die einen bestechen durch leuchtenden Farben in Lila, Blau, Gelb, Türkis, Rot, Orange, Weiß&#8230; , die anderen sind Meister der Tarnung und erst auf dem zweiten Blick vom Hintergrund auszumachen. Besonders bunt gibt sich er der Papageienfisch, einer der größten Arten hier am Küstenriff. Er strahlt in grün, blau, türkis, gelb, orange, pink&#8230;Es gibt lange schmale Fische, dicke Fische, flache Fische &#8211; meine Favoriten sind die dreieckigen Koffer- oder auch Cowfische, die wunderschön gezeichnet sind und einige haben zwei kleine Hörnchen auf der Stirn. Als Einzelgänger sind sie nur selten anzutreffen. Sie haben auch eine besondere Schwimmtechnik &#8211; ihre Flossen rotieren &#8211; sie bewegen sich fort wie kleine Hubschrauber unter Wasser. Neben den farbenfrohen lebhaften Fischen gibt es Korallen in allen Formen und Farben. Hier dominiert die lilafarbene Fächerkoralle, mit ihrem filigranen durchscheinenden Gewebe wiegt sie sich im Gleichklang mit den Wellenbewegungen des Meeres. Es gibt starre Hartkorallen die wie Orgelpfeifen hervorragen, andere sehen aus wie Vasen oder große Tontöpfe. In ihren Öffnungen verstecken sich die kleinen Fische vor Fressfeinden. Dazwischen Weichkorallen die ihre Arme im Wasser nach oben strecken, auch hier in immenser Vielfalt. Glatte Blätter, pelzige, dicke, schmale &#8211; einige wiegen sich Rhytmus des Meeres andere strecken sich starr in die Höhe. Einige sind eher farblos, andere zeigen ein kräftiges Gelb, Rot, Orange, Blau&#8230; Auf den Felsen strecken sich kleine Weihnachtsbaumwürmer in die Höhe und sehen aus wie winzige Anpflanzungen von Tannenbäumen. Dazwischen große Gehirnkorallen, die ihrem Namen alle Ehre machen und Korallen die an und zwischen den Felsen kleben und aussehen, wie dort hingegossen. Besonders auffällig die Elchhornkoralle &#8211; vereinzelt auftretende Koralle von meiste beeindruckendem Ausmass die ausssieht wie ein riesiges abgeworfenes Geweih auf einen Felsen gesetzt. Das alles offenbart sich dem Schnorchler aus nächster Nähe. Einige Korallen und Felsen sind so nah an der Wasseroberfläche, dass man sie umschwimmen muss um nicht mit dem Bauch daran hängen zu bleiben. Man hat das Gefühl durch ein riesiges Seewasseraquarium zu schwimmen, überall ist Bewegung, ständig gibt es etwas Neues zu entdecken. Immer wieder fasziniert mich wie entspannt die Unterwasserwelt auf ihre Besucher reagiert. Sie zeigen sich von den menschlichen Besuchern wenig beeindruckt und gehen weiter ihrer Beschäftigung nach &#8211; Futter suchen, Paarungsgehabe, ihr Revier verteidigen, &#8211; so gibt es kleine Verfolgungsjagten und Drohgebärden untereinander zu beobachten. Manchmal teilt sich ein Fischschwarm um einen herum und man hat das Gefühl, man müsste nur die Hand ausstrecken um einen Fisch einzufangen. Doch in ihrem Element sind sie uns weit überlegen &#8211; und während wir uns behäbig durchs Wasser flügen, flitzen sie geschäftig hin und her. Während sich das maritime Leben in der Regel unter einem abspielt sei hier noch eine Spezie erwähnt, die, wie der Schnorchler, direkt unter dem Wasserspiegel ihre Kreise zieht. Die Hornhechte &#8211; schmale Raubfische mit einem langen spitzen Horn die eine beachtliche Größe erreichen können. Sie lauern direkt unter der Wasseroberfläche auf ihre Beute und ab und zu schaut man einem dabei direkt in die Augen. Einen freundlichen Gesichtsausdruck haben sie dabei nicht und vermitteln manchmal den Eindruck, dass sie dem Schnorchler nur ungerne Platz machen. Beim Schnorcheln vergisst man schnell Zeit und Raum. Wenn die Unterwasserbilder fesseln, hat man sich schnell weit von seinem Ausgangspunkt entfernt und dann heißt es am Ende &#8211; ein ganzes Stück zurück zum Strand, zurück zum Boot. Ich habe hier in der Karibik das Schnocheln für mich entdeckt und fühle mich im Meer in meinem Element und so lasse ich mich vom maritimen Leben fesseln und von Wasser und Wellen tragen. In solchen Momenten fühlt sich das Meer an wie ein Freund&#8230; Bernd: Inzwischen kann ich die Anzahl der Schnorchelgänge nicht mehr zählen. Im Mittelmeer war meist nicht allzu viel zu sehen; meist Seegurken und ein paar Pflanzen und Fische. Der eingewanderte und überall zur Plage gewordene Feuerfisch, auch Lionfisch genannt, war da schon ein Highlight. Dann gab es Schwämme und Kraken in Kroatien und der Türkei. Später auf den Kanaren wurde es vielfältiger. Die Fische wurden bunter und es waren erste Korallen zu sehen. Rochen und Schildkröten faszinierten mich besonders. Das Versprechen auf eine faszinierende Unterwasserwelt sollte dann die Karibik halten. Wir sind hier jetzt seid mehr als 2 Jahren unterwegs und haben auf nahezu allen Inseln die Unterwasserwelt erkundet. Mich fasziniert das Schnorcheln an den Riffen immer wieder. So unglaublich ist die Artenvielfalt der Natur und die Farben der Fische und Korallen sind knallbunt. Wie aber ist der Zustand der Unterwasserwelt; Korallenbleiche, Müll, menschgemachte Zerstörung überall? Nein, so schlimm ist es nicht &#8211; aber es ist auch keine heile Welt. Viele Riffe zeigen Korallenbleiche, d.h. die Korallen sind teilweise abgestorben. Ein Lichtblick ist, man findet fast überall neue Korallen. Nicht zuletzt wegen der Bemühungen der Länder die Riffe zu schützen und Korallen in zeitraubender Kleinarbeit nachzuzüchten. Was war das beste Riff, der schönste Stopp werde ich regelmäßig gefragt. Ich habe darauf keine Antwort. Für mich gibt es viele Highlights, für mich sind es die Begegnungen die ich mache. Es ist immer wieder anders und immer wieder schön als Gast in dieser Welt zu sein. Mal ist es der riesige Rochen der gemächlich seine Bahnen zieht. Mal der Trupp Tintenfische, die ich beim Jagen in Formation beobachten kann. Diese Tiere sind offenbar ziemlich intelligent. Auf den Tobago Cays konnte ich den Schildkröten unter Wasser beim Grasen auf den endlosen Seegraswiesen zusehen und was mich wirklich überrascht hat, man kann die Tiere unter Wasser beim Fressen schmatzen hören. Kürzlich in Belize haben wir 2 bis 2,5m lange Ammenhaie beim Schnorcheln aus nächster Nähe erlebt. Ich könnet das hier endlos fortführen. Eine Erkenntnis habe ich jedoch gewonnen. Es ist nicht der Name, wie zum Beispiel das Jacques Cousteau Reservat auf Guadeloupe, der Unterwasser Lehrfahrt auf den BVI oder der garantiert beste Schnorchelspot auf der xzy-Insel, der am schönsten ist. Es sind die Riffe abseits der Touristenpfade, die ungeplanten Überraschungen, die Stellen zu denen kaum ein Mensch hinkommt, die am besten in Takt sind und wo die Korallen gesund wachsen und sich zahlreiche Fische tummeln. Der Mensch hat also doch einen negativen Einfluss auf die Natur. Vor allem wenn er in Mengen auftritt. In diesem Sinne sollten wir immer besonders vorsichtig sein und versuchen keinerlei Spuren zu hinterlassen. Fairer Weise möchte ich anmerken das wir kilometerlange Riffe gesehen haben, die von der Natur selbst zerstört wurden. Ein Hurrikan oder ein kräftiger Sturm kann ganze Riffe zerschlagen und auf Jahrzehnte eine Unterwasserwüste hinterlassen. Ausblick: Aktuell sind wir auf dem Weg zu den Cayman Islands. Ich lese im Guide &#8222;Die Cayman Islands sind der beste Tauch und Schnorchel Spot der westlichen Karibik mit glasklarem Wasser und einer atemberaubenden Unterwasserwelt&#8220;. Die Südsee wiederum verspricht noch besser, noch großartiger zu sein. Ich bin gespannt was ich noch alles unter Wasser erleben werde. Schwimmen mit Hammerhead Sharks vielleicht&#8230;]]></description>
		
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		<title>Gastbeitrag: Mitsegeln in der Karibik – Martinique, Dominica und Guadeloupe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2024 16:11:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Martinique]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
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					<description><![CDATA[25.01. &#8211; 10.02.2024 &#8222;Alter Schwede&#8220; Bis wir am 25.01.2024 auf Martinique angekommen sind, hatten wir schon einige kleine Abenteuer hinter uns. Norbert und ich mussten noch am 24.01. den ganzen Tag arbeiten. Danach hieß es Koffer packen und dann ab mit dem Auto auf die Piste nach Paris-Orly. Wir hatten am Best Western Hotel (Rungis) einen Stellplatz für unser Auto gemietet. Von dort ging ein Shuttlebus direkt zum Flughafen. Bis hier hin ist alles absolut reibungslos gelaufen. Am Flughafen angekommen machten wir uns auf den Weg zum Schalter. Der französischen Sprache mächtig, wurden wir direkt an ca. 200 anstehenden Personen vorbei geführt zu einem komplett leeren Schalter. Hier hat die nette Dame von Air Caraibes unser Check-in durchgeführt, unsere Koffer haben ein seltsames Bändchen bekommen und wir wurden zu einem Durchgang für Piloten, Crew und VIPs geführt. Das war schon etwas gespenstisch…. Wir sind doch keine VIPs… Das ganze Spielchen hat sich bis zum Gate durchgezogen. Überall konnten wir sofort durch. Am Gate angekommen, haben wir noch über zwei Stunden Zeit bis zum Boarding gehabt. Irgendwann wurden Namen aufgerufen – unter anderem auch unsere beiden Namen – wir sollten zum Gate kommen. Um es an dieser Stelle kurz zu machen, wir haben auf Kosten der Airline ein Upgrade auf Business Class bekommen. Mit einem fetten Grinsen im Gesicht, fing also unser Urlaub an. Auf Martinique gelandet, Koffer geholt und den Zoll hinter uns lassenend, haben wir uns auf dem Weg zum Hafen begeben. Mit dem Bus sind wir dann in die City von Fort-de-France gefahren. Kostenpunkt 1,45€/Person für ca. 20 Stationen. Wir hatten mit Bernd und Petra den Treffpunkt am Dinghy Dock vereinbart. Bernd hatte uns gesichtet und uns singend über Lautsprecher mit „Joline Joline“ begrüßt. Bernd und Petra dachten, wir wären im Flieger fast verhungert und hielten eine Mittagsmahlzeit für uns bereit. Beide wussten nicht, dass wir upgegradet worden sind und jede Menge zu futtern bekommen hatten. Nach deren Stärkung sind wir erst einmal ins Wasser gehüpft, um uns zu akklimatisieren. Der Atlantik kann schon sehr gemein sein. Er hat sich direkt 4 Opfer einverleibt – Norberts Badehose, zwei Schwimmpaddel und eine Karte, mit der ich die Kufen vom Katamaran entalgt hatte. Am ersten Tag wurde dann nur noch relaxt und gespielt. Am nächsten Morgen beschlossen wir, dass wir uns Fort-de-France ansehen und nebenbei auch den ersten Proviant bunkern. Fort-de-France ist eine quirlige Stadt mit hübschen kleinen alten Häusern, an den nicht nur der Zahn der Zeit nagt, sondern auch die salzige Luft. Wir haben mit der Schoelcher Bibliothek angefangen. Schoelcher war im 19. Jahrhundert ein französischer Politiker und ein Gegner der Sklaverei und federführend bei der Abschaffung der Sklaverei um 1848 auf Martinique und 1850 auf Guadeloupe beteiligt. Bedauerlicherweise hatte Napoleon Bonaparte die Sklaverei auf beiden Inseln wieder eingeführt (1851). Die große Kirche konnten wir leider nicht besichtigen – sie hatte geschlossen. Wir haben den Markt besucht, Obst und Gemüse gekauft und uns die verrückten Karnevalgeschäfte angeschaut. Zurück auf dem Boot war wieder relaxen und schwimmen angesagt. Am nächsten Morgen haben wir beschlossen, die nächste Bucht anzusteuern. Die kleine Bucht gegenüber von Fort-de-France namens Mitan. Hier gibt es das kleine Städtchen Les-Trois-Illets. In einem Fernsehbericht haben wir von einer Parfümeurin erfahren, die aus dem Restalkohol der Rumdestillerie Depaz und vieler Blumen und Pflanzen der Insel Parfüm herstellt. Das war genau mein Ziel. Fahrzeit ca. 1 Stunde mit dem Boot. Bei dem Ankermanöver ist der Motor der Ankerwinsch in den Kettenkasten gestürzt. Ankern war leider hier nicht mehr möglich, da wir viel zu nahe an den anderen Booten lagen und der Anker auch nicht richtig gehalten hatte. Petra übernahm das Steuer, um den umliegenden Booten fernzubleiben. „Alter Schwede“, da sind doch tatsächlich die Verbindungsbolzen zwischen Motor und Winsch ausgelutscht gewesen und haben sich leider aus dem Gewinde gelöst. Nach kleiner Diskussion, was wir nun machen, beschlossen wir, noch ca. 4-5 Stunden weiter zu segeln, um in der grossen Bucht bei Le Marin im Süden Martiniques manuell den Anker zu werfen. Le Marin hat eine Werft und mehrere Segelshops. Hier war unsere Hoffnung auf Hilfe sehr groß. Gesagt getan. Wir segelten weiter. Auf der Fahrt dorthin entwickelte sich der Plan, die beschädigten Gewinde durchzubohren und Schrauben zu versenken, so dass diese Verbindung &#8211; &#8222;alter Schwede&#8220; – als unkaputtbar erklärt wurde. Am nächsten Morgen machten wir uns mit dem Dinghy auf in die Marina. Petra und Bernd wollten ein neues Dinghy kaufen, da das alte immer wieder Luft verlor. Im Shop angekommen, wurde auch sofort der Preis für ein 3,10m Dinghy verhandelt. Petra schlug noch einen kleinen Rabatt raus. Das Dinghy war am nächsten Tag abholbereit – es gab nur noch eins auf Lager, allerdings in 3,40 m Länge. So fiel das neue Dinghi größer aus als gedacht. Wir gingen weiter und erkundeten neugierig den Ort. Hier gab es eine Markthalle mit leider etwas genervten Marketenderinnen, ein riesiges Krankenhaus, kleine Cafés, Bars, Restaurants und auch Tante-Emma-Läden, an denen vor der Türe auch gegrillt wurde. Kleine Köstlichkeiten als Wegzehrung waren uns herzlich willkommen. Wir trennten uns kurz von Bernd und Petra, um eine kleine Kirche aus dem 18. Jahrhundert zu besichtigen. Der Gottesdienst war gerade zu Ende und wir konnten einen Blick ins Innere der Kirche werfen. Auch einen kleinen Rundgang über einen Friedhof haben wir gemacht. Typisch Französisch. Es standen kleine Bildchen der Verstorbenen auf gekachelten Gräbern und mittendrin wuchsen Bananenpflanzen. Zurück bei Bernd und Petra genossen wir unseren ersten Planteur… köstlich. Wir blieben noch zwei Tage in der Bucht, um das Dinghy abzuholen und wir hatten noch für einen Tag einen Leihwagen gemietet. Mit dem Leihwagen besuchten wir den Jardin de Montagne. Ein kleiner abgelegener botanischer Garten, der wirklich in den Bergen von Martinique liegt. Die Fahrt dorthin war fantastisch und abenteuerlich. Die Hauptstraße war teilweise gesperrt, so dass Bernd uns durch kleinste Straßen per Google navigiert hat. Gut, dass wir auch bei dem Leihwagen ein Upgrade bekommen haben. Es ist der neuer Dacia Duster geworden. Geplant hatten wir nur einen kleinen Renault Clio. Dieser hätte die Straßen nur schwer bewältigen können. Auf einer Straße sagte Bernd, dass Norbert gleich rechts abbiegen müsse – dumm war, dass Norbert nichts als die Motorhaube gesehen hat, da die Straße so unglaublich steil war. Norbert ist einfach hupend abgebogen – es kam Gott sei Dank keiner. Schlussendlich erreichten wir den botanischen Garten. Ein kleiner Insider Tipp. Er ist familiär geführt und wirklich wunderbar zwischen den Bergen und Urwald von Martinique gelegen. Die Besichtigung mit anschließender Verköstigung eines selbstgemachten Eistees war großartig. Uns wurden die exotischen Pflanzen erklärt und wir durften alles beschnuppern und probieren. Wir fuhren weiter zum nächsten Stopp der Rumdestillerie Clément, vorbei an Bananenplantagen und Zuckerrohrfeldern empfing uns am Eingang der Destillerie bereits der köstliche Rumduft. Die Destillerie produziert auch heute noch Rum. Die ganze Anlage wurde zu einem Museum und Kunstpark verändert. Natürlich durfte auch hier eine Rumverköstigung nicht fehlen. Unsere letzte Besichtigung war ein Freilicht &#8211; Sklavenmuseum. Hier hatte man eine Anlage geschaffen, die über die Sklaven berichtet und man hat versucht aufzuzeigen, wie die Menschen damals, unter schrecklichen Bedingungen, arbeiten und leben mussten. Am nächsten Morgen gaben wir den Leihwagen wieder zurück. Wir segelten weiter zu unserem ursprünglich ersten Ziel – die Bucht Mitan bei Les &#8211; Trois &#8211; Ilets. Wir segelten mit dem Spinnaker und dem Großsegel zurück. Ein wunderschönes Erlebnis, da der Spinnaker uns wie ein „Drachen“ über das Meer gezogen hat. In der Bucht gingen wir als erstes schnorcheln. Wunderbar klares Wasser, viele kleine bunte Fische empfingen uns und schauten uns neugierig an. Norbert und ich gingen am Nachmittag von Bord, um endlich das Parfum zu kaufen. Grundbasis für das Parfum ist der Restalkohol der ältesten Rumdestillerie Depaz auf Martiniques und der natürlichen Essenzen der verschiedenen Blumen Martiniques. Das Parfum ist individuell kreierbar. Abends haben wir noch etwas geangelt und Norbert hat einen kleinen Red Snapper gefangen. Am nächsten Morgen segelten wir bereits weiter nach Saint Pierre im Nordwesten Martiniques. Dieser Ort wurde 1902 durch einen Vulkanausbruch mit heißer Asche ausgelöscht. Von ca. 30.000 Einwohnern hat nur ein einziger überlebt. Dieser saß zu diesem Zeitpunkt im Gefängnis. Seine Zelle hatte ihn gerettet. Der Ort wurde zwischen den alten Ruinen wieder aufgebaut. Alte Bilder von den damaligen Bewohnern sind an und zwischen den Ruinen ausgestellt. Während Bernd uns ausklariert, haben Norbert und ich einen kleinen Spaziergang durch das Städtchen gemacht und sind anschließend mit dem Bus zur Rumdestillerie Depaz gefahren. Bernd und Petra haben den Zoo besucht. Am nächsten Morgen gingen wir noch auf dem Markt einkaufen, anschließend segelten wir weiter nach Dominica. In der Hauptstadt Rousseau angekommen, wollte uns Bernd dort noch einklarieren. Die Boot-Boys hatten uns gesagt, dass der Zoll noch bis 18 Uhr arbeiten würde…. Leider war dem nicht so. Wir konnten also an diesem Tag nicht von Bord. Wir machten es uns gemütlich – was bei dem Wellengang schon recht schwer war &#8211; wir sichteten eine dicke Meeresschildkröte und warteten auf den nächsten Morgen. Bernd schaffte es an diesem Morgen uns ein- und direkt wieder auszuklarieren. Wir hatten nun 14 Tage Zeit, die Insel wieder zu verlassen. Wir waren auf der Suche nach einem geeigneten Steg, an dem wir an Land gehen konnten. Hier war alles sehr hoch gebaut, die Wellen waren auch nicht günstig und alle hatten Angst, dass das neue Dinghy darunter leiden könnte. Wir haben es aber geschafft und machten uns auf dem Weg, zum Champagner Reef. Hier sind heiße Quellen im Meer und es blubbert wirklich, wie die Bläschen in einem Champagner Glas. Der Weg dorthin war schon recht abenteuerlich. Wir suchten ein Taxi oder einen Bus. Dominica ist recht arm und jeder Einheimische kennt jemanden, der einen irgendwo hin fahren könnte…. Die Preise sind auch sehr unterschiedlich. Übrigens gehörte Dominica früher zu England und ist noch im Commonwealth. Landessprache: Englisch. Normalerweise wollten wir uns auch hier einen Leihwagen gönnen. Das Problem ist nur, dass es für einen Tag unmöglich ist, einen Wagen zu mieten. Erst ab 3 Tagen könnte es funktionieren. Auch muss man einen dominicanischen Führerschein für 35 Karibische Dollars kaufen. Für den einen Tag wollten wir uns diese Strapaze nicht aufhalsen. Ein Taxi brachte uns zum Reef. Ich muss erwähnen, dass das Reef nur für gute Schwimmer zugänglich ist. Die Strömung und die Wellen sind nicht ohne. Sicherlich hätten wir uns auch einen Guide nehmen können, der uns mit seinem Boot direkt zum Reef gebracht hätte, aber das hätten wir ja auch wieder recherchieren müssen. Norbert wollte über den Landweg zum Reef kommen, doch dieser war viel zu steinig. Petra war die Strömung bis zur Austrittsstelle der Gasbläschen nicht so geheuer. Also schwammen Bernd und ich dann allein zum Reef. Es war toll. Überall blubberte es. Es wurde manchmal richtig heiß an den Beinen. Bunte Fische, große wie kleine. Bernd und ich schwammen wieder zurück, unser Taxi sollte uns nach 2 Stunden wieder abholen. Ich wollte aus dem Meer krabbeln, doch diverse heftige Wellen hatten mich immer wieder vom sicheren Ufer weggesogen und zurück ins Meer kugeln lassen. Bernd hat mir hier aus dem Wasser geholfen. Es muss lustig ausgesehen haben…. Alle hatten ein dickes Grinsen im Gesicht gehabt. Nun warteten wir auf unser Taxi, das uns zum Dinghy bringen sollte. Es kam nicht, also sind wir zurück mit dem Sammelbus gefahren, was weitaus günstiger war. Am nächsten Morgen segelten wir weiter in den Norden von Dominica. Der Wellengang machte es uns aber nicht möglich, an Land zu gehen. Bernd hatte für den nächsten Tag eine Tour auf dem Indian River bei Asa vorgebucht.  Asa hat uns direkt am Boot abgeholt und seine Tour gestartet. Es war ein wunderbares Erlebnis auf diesem Fluss, im „Fast“-Urwald zu fahren. Es wurde auch nur gerudert. Es gab viele Tiere zu entdecken, Pflanzen und auch einen Teil der Filmkulisse aus &#8222;Fluch der Karibik&#8220;. Am nächsten Morgen verließen wir Dominica und segelten rüber nach Guadeloupe – allerdings zu den vorgelagerten Inseln Les Saints. In den letzten 10 Tagen haben wir immer, wenn wir zu einem neuen Ankerplatz gesegelt sind, auf der Tour geangelt. Norbert hatte, bis auf den kleinen Red...]]></description>
		
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		<title>Segelrevier Martinique &#8211; ein Erfahrungsbericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 14:44:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Martinique]]></category>
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					<description><![CDATA[23.01. &#8211; 02.02.2024 Das französische Überseegebiet Martinique Martinique ist französisches Überseegebiet gehört jedoch nicht zur Zollunion. Zahlung erfolgt mit dem Euro, es gilt das europäische Handy- und Internetnetz. Ein- und Ausklarieren erfolgt auf Formularen per Computer in Französisch und Englisch. Die Computer befinden sich in den Orten im Customerservice. Für den Ausdruck des Formulares wird eine Gebühr in Höhe von 4,- bis 5,- Euro fällig. Das ankern war in allen Buchten kostenfrei, es gibt keine Bootboys. Proviantierung ist sehr gut, da in den Supermärkten das Angebot dem europäischen vergleichbar ist, auch preislich. Es gibt in den Orten viele gute Restaurants, die Preise sind allerdings hoch. Es gibt eine ganze Reihe von Ankerbuchten in kurzen Distanzen &#8211; wir haben folgende Destinationen besucht: Le Marin Le Marin verfügt über eine Marina, Mooringbojen und ein großes Ankerfeld. Das Dinghidock in der Marina läßt sich problemlos für Landgänge nutzen. Mehrere Mietwagenanbieter direkt an der Marina machen das Ausleihen eines Mietwagens problemlos möglich. Wir haben von hier unsere Land &#8211; Sightseeing &#8211; Tour gestartet. Aufgrund der Größe der Insel lohnt sich eine mehrtägige Automiete. Fort-de France &#8211; die Hauptstadt Direkt vor der Stadt gibt es ein relativ kleines Ankerfeld &#8211; mit teilweise steinigen Stellen &#8211; zwischen dem alten Fort, dem Fähranleger und dem Kreuzfahrtterminal. Es ist nicht so ganz einfach, dort einen Liegeplatz zu bekommen. Dafür gibt es direkt an der Stadt einen langen Steg, an dem die Dinghis fest gemacht werden können. Victor Schoelcher (1804 &#8211; 1893) &#8211; der Namensgeber der Bibliothek, die in seinem Todesjahr eröffnet wurde und seine wertvolle Büchersammlung als Stiftung erhielt, war ein französicher Politiker, der in der französischen Nationalversammlung Guadeloupe und Martinique vertrat und sich für die Abschaffung der Sklaverei einsetzte &#8211; das Dekret zur Abschaffung der Sklaverei vom 27.04.1848 wurde von ihm initiiert. Eine andere berühmte Tochter der Insel Martinique &#8211; Josephine de Beauharnais (1763 &#8211; 1814) geboren auf der Plantage Les-Trois-Ilets und erste Ehefrau von Napoleon Buonaparte &#8211; setzte sich bei Napoleon für die erneute Einführung der Sklaverei ein &#8211; so dass die Geschichte der Sklaverei nach 1848 noch nicht endgültig beendet war. Auf Martinique leben heute die Nachfahren der rund 30 Familen der Plantagenbesitzer und die Nachfahren der ehemaligen Sklaven. Das soziale Ungleichgewicht zwischen diesen beiden Gruppen sorgt immer noch für Unmut und führte dazu, dass die Denkmäler von Schoelcher und Josephine in Fort-de-France zerstört wurden. Anse Mitan Die Anse Mitan ist ein lohnenswerter Schnorchelstopp. Eine artenreiche, bunte Fischvielfalt und mehrere gesunkene Wracks in Küstennähe lassen sich schnorchelnd erkunden. St. Pierre Die ehemalige Hauptstadt St. Pierre, die 1902 durch den Ausbruch des Vulkans des Montagne Pelee völlig zerstört und deren Bevölkerung unter der Asche begraben wurde. Auch heute noch sind Spuren der Verwüstung im Ort sichtbar. Rund einen Kilometer von der Stadt entfernt befindet sich der Zoo von Martinique, stilvoll eingebettet in den Ruinen einer Distillerie und der üppigen Vegetation der Insel. Von St. Pierre aus verlassen wir Martinique und segeln weiter zur Nachbarinsel Dominica, wo wir in der Hauptstadt Roseau einklarieren &#8211; rund 35,5 Seemeilen entfernt.]]></description>
		
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		<title>Streetart auf der französischen Karibikinsel  Martinique &#8211; eine Fotodokumentation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Feb 2024 14:00:11 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Fotostrecke]]></category>
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		<category><![CDATA[Tour]]></category>
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					<description><![CDATA[Januar 2024 Kunst im öffentlichen Raum Auf Martinique findet sich überall an den Häuserfronten Streetart, die es verdient, gezeigt zu werden. Hier meine Auswahl an Fotomotiven, die ich im Bild festgehalten habe: Fotografiert habe ich in Le Marin, Fort-de-France und St. Pierre.]]></description>
		
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