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	<title>Bay Islands Honduras &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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	<description>Folge uns bei unserer Reise um die Welt.</description>
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	<title>Bay Islands Honduras &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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		<title>Überfahrt: Guanaja &#8211; Bay Islands Honduras zu den Cayman Islands</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 16:10:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Überfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Bay Islands Honduras]]></category>
		<category><![CDATA[Cayman Islands]]></category>
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					<description><![CDATA[17.02. &#8211; 20.02.2026 Ausserplanmässig sind wir nun auf dem Weg zu den Cayman Islands. Eigentlich wollten wir hier nicht Station machen, aber die Situation in Kuba hat uns diese Reiseroutenkorrektur vornehmen lassen. Die Caymans anzusegeln ist nicht so ganz einfach aus unserer Richtung, Wind und Wellen sind da er ungünstig. Der Wind kommt meist aus Nord Ost oder Ost und somit genau aus der Richtung in die wir wollen. Doch im Moment sieht es ganz gut für uns aus, das Wetterfenster zeigt wenig Wind um 15 bis 20 Kn und damit verhältnismässig ruhige See mit Wellen von nur 1,2 m. Außer dem soll erst aus Nord Ost, später auf Ost drehend kommen. Nicht das beste Wetterfenster, aber gut machbar. In den nächsten 10 Tagen wird es nicht besser werden. So starten wir am Morgen mit etwas kabbeligem Wellengang, der sich über Tag ziemlich beruhigt. In der Nacht frischt der Wind und die Fahrt wird schaukeliger. Im Staufach im Vorschiff scheint sich Bezin rausgeschaukelt zu haben und in der Kabine macht sich ein penetranter Benzingeruch breit. Das und die laut an die Kufen schlagenden Wellen in der Vorderkabine veranlassen mich, meinen Schlafplatz nach draussen zu verlegen. Hier ist der Seegang gefühlt ruhiger, dazu frische Luft und Gesellschaft. Ausserdem haben wir ja die neuen dickeren Liegematratzen das ist echt komfortabel. So vergeht auch der zweite Segeltag, tagsüber ist das Meer etwas ruhiger, nachts kommt mehr Wind auf und macht die See unruhiger. Die Bewegungsmöglichkeiten sind daher sehr eingeschränkt und werden auf das nötigste reduziert. So findet das Leben im Cockpit statt, immerhin steht uns eine grosszügige Sitzgruppe und zwei Liegeflächen zur Verfügung und ein Hühnercurry ist für zwei Tage vorgekocht und muss nur noch aufgewärmt werden. Insgesamt ist die Segelsituation für den ungünstigen Segelkurs aber bestmöglich gewählt. Ruhiger geht auf dieser Strecke kaum. Zwei Tage ging es aufs offene Meer hinaus, Kurs Nord Ost, soweit es der Wind zulässt. Am dritten Tag ändern wir morgens den Kurs und fahren nun Richtung Osten direkt auf die Cayman Islands zu. Jetzt heißt es gegen den Wind fahren, der uns entgegen bläst. Um die Einklarierung am Freitag bis 16.00 Uhr zu schaffen enscheiden wir uns für Motorsegeln, sonst hätten wir noch eine Nacht auf See verbracht. Bei 18 Knoten Wind ist der Wellengang aber noch sehr gemässigt. Wir hoffen, das der Wind, wie in den letzten beiden Tagen im Laufe des Tages weiter abnimmt. Der Golfstrom, der von Ost nach West setzt und sehr konfus strömt, bremst uns teilweise aus &#8211; teilweise nimmt er uns ein Stück mit. Bernd versucht den optimalen Kurs für uns zu finden. Doch Wind und Strömung sind ständig in Bewegung und unserem Ziel nicht immer wohlgesonnen. In der Nacht werden wir von zwei Kreuzfahrtschiffen der &#8222;Celebrity Xcel&#8220; und der &#8222;Sun Princess&#8220; überholt die zum gleichen Ziel unterwegs sind wie wir. Am Morgen wird es nochmal spannend als eine Halteleine vom Dinghy unmotiviert abreist und das Heck des Dinghi durchs Wasser schleift. Mit einer Notkonstruktion wird Soeckchen erst einmal wieder in Position gebracht. Beim Frühstück wartet schon das nächste Disaster &#8211; eine meiner Zahnfüllungen verabschiedet sich &#8211; Yeah &#8211; damit ist ein Event aus den Caymans schon gesetzt &#8211; Zahnarztbesuch. Auf der Insel der Reichen und Schönen wird das sicher ein hochwertiges Erlebnis&#8230; Gegen 10 Uhr erreichen wir George Town, die Kreuzfahrtschiffe sind schon vor Ort. Über Kanal 16 bekommen wir Instruktionen, wie wir vorzugehen haben &#8211; hier ist alles genauestens geregelt. Ein Hafenboot fährt uns entgegen und plaziert uns an die für uns vorgesehene Boje. Dann gibt es ein paar Formulare, die wir ausfüllen sollen und dann warten wir ab, bis wir weitere Instruktionen erhalten&#8230; Die nächsten Anweisungen kommen &#8211; wir müssen an den Zollsteg. Vielleicht kommen Zöllner an Bord. Wieder werden wir von dem Hafenpatrouilleboot angeleitet. Vor Ort geht es dann ganz entspannt zu, die Zöllner fragen die üblichen Daten ab &#8211; dann bekommen wir &#8211; weil wir nett gefragt haben &#8211; direkt eine Aufenthaltsgenehmigung für 30 Tage (statt Standard 14 Tage). Dabei fällt den Offiziellen direkt auf, dass wir keine Landesflagge führen&#8230; im Nationalmuseum können wir eine besorgen &#8211; ist allerdings kein Schnäppchen. Mit Flagge sind wir jetzt offiziell und legal im Lande und dürfen uns und unser Boot frei bewegen, allerdings ist die Hafenbehörde über jeden Ortswechsel des Bootes auf Kanal 16 vorab zu informieren. So genau und engmaschig betreut war es bisher noch nirgends&#8230; Dann heißt es zurück an eine freie Boje im Ankerfeld &#8211; natürlich wieder begleitet vom Patrouillenboot. Der Kapitän gibt noch Infos zu Dinghydock und Supermarkt. Dann sind wir uns selbst überlassen. Wir wundern uns noch über den hohen Personaleinsatz &#8211; dabei ist der ganze Service und auch alle Bojen kostenfrei. Auf Einnahmen durch die Handvoll Privatsegler ist man hier nicht angewiesen. Reisezeit: 74 Stunden Distanz: 294 Seemeilen]]></description>
		
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		<title>Kolumne: Mensch und Meer &#8211; Schnorchelnd eine neue Welt entdecken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 15:22:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken und Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Amerikanische Jungferninseln (USVI)]]></category>
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					<description><![CDATA[Februar 2026 Petra: In Belize sind wir dort draußen im Meer mit Haien und großen Fischen geschnorchelt &#8211; hier in Guanaja können wir in den Ausläufern direkt vom Strand aus die Unterwasserwelt beobachten. Wir haben das letztes Jahr im April schon gemacht, aber da es ein absolutes Highlight war, wollen wir das nochmal wiederholen. Die kleine Insel Michael Rock steht auf felsigem Untergrund und hier hat sich das maritime Leben direkt am Strand ausgebreitet. Hier in Landnähe trifft man hauptsächlich auf kleine Fische, doch das besticht vor allem durch die immense Vielfalt. Die kleinen Fische sind selten in homogenen Schwärmen unterwegs sondern sie tummeln sich alle bunt durcheinander zwischen den Korallen und Felsformationen. Es gibt Fische in allen Farben, Musterungen und Formen, die einen bestechen durch leuchtenden Farben in Lila, Blau, Gelb, Türkis, Rot, Orange, Weiß&#8230; , die anderen sind Meister der Tarnung und erst auf dem zweiten Blick vom Hintergrund auszumachen. Besonders bunt gibt sich er der Papageienfisch, einer der größten Arten hier am Küstenriff. Er strahlt in grün, blau, türkis, gelb, orange, pink&#8230;Es gibt lange schmale Fische, dicke Fische, flache Fische &#8211; meine Favoriten sind die dreieckigen Koffer- oder auch Cowfische, die wunderschön gezeichnet sind und einige haben zwei kleine Hörnchen auf der Stirn. Als Einzelgänger sind sie nur selten anzutreffen. Sie haben auch eine besondere Schwimmtechnik &#8211; ihre Flossen rotieren &#8211; sie bewegen sich fort wie kleine Hubschrauber unter Wasser. Neben den farbenfrohen lebhaften Fischen gibt es Korallen in allen Formen und Farben. Hier dominiert die lilafarbene Fächerkoralle, mit ihrem filigranen durchscheinenden Gewebe wiegt sie sich im Gleichklang mit den Wellenbewegungen des Meeres. Es gibt starre Hartkorallen die wie Orgelpfeifen hervorragen, andere sehen aus wie Vasen oder große Tontöpfe. In ihren Öffnungen verstecken sich die kleinen Fische vor Fressfeinden. Dazwischen Weichkorallen die ihre Arme im Wasser nach oben strecken, auch hier in immenser Vielfalt. Glatte Blätter, pelzige, dicke, schmale &#8211; einige wiegen sich Rhytmus des Meeres andere strecken sich starr in die Höhe. Einige sind eher farblos, andere zeigen ein kräftiges Gelb, Rot, Orange, Blau&#8230; Auf den Felsen strecken sich kleine Weihnachtsbaumwürmer in die Höhe und sehen aus wie winzige Anpflanzungen von Tannenbäumen. Dazwischen große Gehirnkorallen, die ihrem Namen alle Ehre machen und Korallen die an und zwischen den Felsen kleben und aussehen, wie dort hingegossen. Besonders auffällig die Elchhornkoralle &#8211; vereinzelt auftretende Koralle von meiste beeindruckendem Ausmass die ausssieht wie ein riesiges abgeworfenes Geweih auf einen Felsen gesetzt. Das alles offenbart sich dem Schnorchler aus nächster Nähe. Einige Korallen und Felsen sind so nah an der Wasseroberfläche, dass man sie umschwimmen muss um nicht mit dem Bauch daran hängen zu bleiben. Man hat das Gefühl durch ein riesiges Seewasseraquarium zu schwimmen, überall ist Bewegung, ständig gibt es etwas Neues zu entdecken. Immer wieder fasziniert mich wie entspannt die Unterwasserwelt auf ihre Besucher reagiert. Sie zeigen sich von den menschlichen Besuchern wenig beeindruckt und gehen weiter ihrer Beschäftigung nach &#8211; Futter suchen, Paarungsgehabe, ihr Revier verteidigen, &#8211; so gibt es kleine Verfolgungsjagten und Drohgebärden untereinander zu beobachten. Manchmal teilt sich ein Fischschwarm um einen herum und man hat das Gefühl, man müsste nur die Hand ausstrecken um einen Fisch einzufangen. Doch in ihrem Element sind sie uns weit überlegen &#8211; und während wir uns behäbig durchs Wasser flügen, flitzen sie geschäftig hin und her. Während sich das maritime Leben in der Regel unter einem abspielt sei hier noch eine Spezie erwähnt, die, wie der Schnorchler, direkt unter dem Wasserspiegel ihre Kreise zieht. Die Hornhechte &#8211; schmale Raubfische mit einem langen spitzen Horn die eine beachtliche Größe erreichen können. Sie lauern direkt unter der Wasseroberfläche auf ihre Beute und ab und zu schaut man einem dabei direkt in die Augen. Einen freundlichen Gesichtsausdruck haben sie dabei nicht und vermitteln manchmal den Eindruck, dass sie dem Schnorchler nur ungerne Platz machen. Beim Schnorcheln vergisst man schnell Zeit und Raum. Wenn die Unterwasserbilder fesseln, hat man sich schnell weit von seinem Ausgangspunkt entfernt und dann heißt es am Ende &#8211; ein ganzes Stück zurück zum Strand, zurück zum Boot. Ich habe hier in der Karibik das Schnocheln für mich entdeckt und fühle mich im Meer in meinem Element und so lasse ich mich vom maritimen Leben fesseln und von Wasser und Wellen tragen. In solchen Momenten fühlt sich das Meer an wie ein Freund&#8230; Bernd: Inzwischen kann ich die Anzahl der Schnorchelgänge nicht mehr zählen. Im Mittelmeer war meist nicht allzu viel zu sehen; meist Seegurken und ein paar Pflanzen und Fische. Der eingewanderte und überall zur Plage gewordene Feuerfisch, auch Lionfisch genannt, war da schon ein Highlight. Dann gab es Schwämme und Kraken in Kroatien und der Türkei. Später auf den Kanaren wurde es vielfältiger. Die Fische wurden bunter und es waren erste Korallen zu sehen. Rochen und Schildkröten faszinierten mich besonders. Das Versprechen auf eine faszinierende Unterwasserwelt sollte dann die Karibik halten. Wir sind hier jetzt seid mehr als 2 Jahren unterwegs und haben auf nahezu allen Inseln die Unterwasserwelt erkundet. Mich fasziniert das Schnorcheln an den Riffen immer wieder. So unglaublich ist die Artenvielfalt der Natur und die Farben der Fische und Korallen sind knallbunt. Wie aber ist der Zustand der Unterwasserwelt; Korallenbleiche, Müll, menschgemachte Zerstörung überall? Nein, so schlimm ist es nicht &#8211; aber es ist auch keine heile Welt. Viele Riffe zeigen Korallenbleiche, d.h. die Korallen sind teilweise abgestorben. Ein Lichtblick ist, man findet fast überall neue Korallen. Nicht zuletzt wegen der Bemühungen der Länder die Riffe zu schützen und Korallen in zeitraubender Kleinarbeit nachzuzüchten. Was war das beste Riff, der schönste Stopp werde ich regelmäßig gefragt. Ich habe darauf keine Antwort. Für mich gibt es viele Highlights, für mich sind es die Begegnungen die ich mache. Es ist immer wieder anders und immer wieder schön als Gast in dieser Welt zu sein. Mal ist es der riesige Rochen der gemächlich seine Bahnen zieht. Mal der Trupp Tintenfische, die ich beim Jagen in Formation beobachten kann. Diese Tiere sind offenbar ziemlich intelligent. Auf den Tobago Cays konnte ich den Schildkröten unter Wasser beim Grasen auf den endlosen Seegraswiesen zusehen und was mich wirklich überrascht hat, man kann die Tiere unter Wasser beim Fressen schmatzen hören. Kürzlich in Belize haben wir 2 bis 2,5m lange Ammenhaie beim Schnorcheln aus nächster Nähe erlebt. Ich könnet das hier endlos fortführen. Eine Erkenntnis habe ich jedoch gewonnen. Es ist nicht der Name, wie zum Beispiel das Jacques Cousteau Reservat auf Guadeloupe, der Unterwasser Lehrfahrt auf den BVI oder der garantiert beste Schnorchelspot auf der xzy-Insel, der am schönsten ist. Es sind die Riffe abseits der Touristenpfade, die ungeplanten Überraschungen, die Stellen zu denen kaum ein Mensch hinkommt, die am besten in Takt sind und wo die Korallen gesund wachsen und sich zahlreiche Fische tummeln. Der Mensch hat also doch einen negativen Einfluss auf die Natur. Vor allem wenn er in Mengen auftritt. In diesem Sinne sollten wir immer besonders vorsichtig sein und versuchen keinerlei Spuren zu hinterlassen. Fairer Weise möchte ich anmerken das wir kilometerlange Riffe gesehen haben, die von der Natur selbst zerstört wurden. Ein Hurrikan oder ein kräftiger Sturm kann ganze Riffe zerschlagen und auf Jahrzehnte eine Unterwasserwüste hinterlassen. Ausblick: Aktuell sind wir auf dem Weg zu den Cayman Islands. Ich lese im Guide &#8222;Die Cayman Islands sind der beste Tauch und Schnorchel Spot der westlichen Karibik mit glasklarem Wasser und einer atemberaubenden Unterwasserwelt&#8220;. Die Südsee wiederum verspricht noch besser, noch großartiger zu sein. Ich bin gespannt was ich noch alles unter Wasser erleben werde. Schwimmen mit Hammerhead Sharks vielleicht&#8230;]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch III &#8211; Schnorcheln am Mesoamerikanischen Riff</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2026 17:35:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik III]]></category>
		<category><![CDATA[Bay Islands Honduras]]></category>
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					<description><![CDATA[Seite 10 &#8211; Wiedersehen mit Guanaja&#8230; 13. &#8211; 17.02.2026 Hier hinter dem Riff liegen wir ausgesprochen ruhig. So wird es eine entspannte Nacht und am Morgen begrüßt uns die Sonne. Da wir schon im April letzten Jahres auf unserem Weg von Kuba in den Rio Dulce von Guatemala Station gemacht haben, kennen wir uns hier schon gut aus und es ist sozusagen ein Wiedersehen. Die Kanadier Diana und Ken vom Nachbarboot kommen vorbei um &#8222;Hallo&#8220; zu sagen &#8211; sie sind auf dem Weg zurück in den Rio Dulce. Wir lassen es nach der Überfahrt erst einmal ruhig angehen und verbringen den Tag an Bord. Am nächsten Tag machen wir uns mit den Dinghy auf &#8211; es gibt eine Durchfahrt auf der Insel Guanaja auf die andere Inselseite und dort treffen wir auf die Ausläufer des gleichen weitläufigen Riffs, an dem wir schon in Belize geschnorchelt sind, übrigens das zweitgrößte der Welt nach dem Great Barrier Reef in Australien. Es ist das Mesoamerikanische Riff, es erstreckt sich über rund 1.000 km entlang der Küsten von Mexiko, Belize, Guatemala und Honduras und ist das größte Korallenriff der westlichen Hemisphäre. Hier am Michael Rock haben wir schonmal geschnorchelt, aber da es ein echtes Highlight war machen wir uns nochmals auf. Zuerst sind wir allerdings etwas ernüchtert, der gepflegte Sandstrand vom letzten Mal ist mit getrocknetem Sargassogras überzogen. Das sieht nicht nur nicht gut aus, es stinkt auch&#8230; Aber die Unterwasserwelt entschädigt uns. Leider ist das Sargassogras auch eine Brutstätte für Sandflöhe. Sie erwarten uns schon auf unserem Dinghy als wir vom Schnorcheln zurück kommen. Leider haben wir die kleinen Flöhe unterschätzt &#8211; zwar verschwinden sie vom Fahrtwind, aber vorher haben sie sich noch an uns gütlich getan. Die Bisse zeigen sich erst einen Tag später und ehrlich gesagt &#8211; Mückenstiche sind angenehmer&#8230; Auf dem Rückweg machen wir noch Station bei den deutschsprachigen Booten in der Bucht, Eine österreichische antike Holzmonohull und eine deutsche Salondeckjacht. Wir machen ein bisschen Smalltalk, dann kehren wir zur JOLINE zurück. Am Montag haben wir unseren Termin bei der Immigration. Auf dem Weg treffen wir die Österreicher, die schon wissen, dass das Büro erst am Nachmittag geöffnet wird, da der Officer eine Videokonferenz hat&#8230; also kehren wir wieder um und machen uns nach dem Mittagessen erneut auf den Weg. Diesmal ist der Officer vor Ort und er kann sich auch noch an unser Boot erinnern&#8230; der Name JOLINE bleibt im Gedächtnis wegen dem &#8211; scheinbar &#8211; gleichlautenden Lied: &#8222;Joleen&#8220;. Da wir am Dienstag ein gutes Wetterfenster haben um zu den Cayman Islands weiter zu segeln damit wir diese vor dem angekündigten Sturm am 24.02. zu erreichen &#8211; wollen wir direkt Ein &#8211; und Ausklarieren. Der Officer ist willig und macht auch gleich die Ausreise &#8211; Zarpe fertig, für die wir ein zweites Büro hätten anlaufen müssen. &#8222;Damit es schneller geht&#8220;, sagt er und fängt an zu fabulieren&#8230; über die Erziehungsherausforderung mit seinen beiden Töchtern, die Familie seiner Brüder und Schwestern, seine traumatischen Kindheitserlebnisse mit Hunden, die politische Lage in Honduras im Allgemeinen und auf Guanaja im besonderen, das paradiesische Leben im kleinen Inselort Bonacca&#8230; und schon sind wir eine Stunde älter&#8230; soviel zur Zeitersparnis. Anschließend geht es ans Bezahlen der Dokumente. Da er kein Kartenlesegerät hat ist Barzahlung angesagt. Da wir Freitag nach Büroschluss eingelaufen sind, brauchen wir jetzt für Samstag und Sonntag einen kostenpflichtigen Tagespass (das hat die Regierung Honduras vor kurzem neu beschlossen). Die Landeswährung Lempira haben wir nicht, US &#8211; Dollar nimmt er auch &#8211; aber so viel Bargeld haben wir nicht dabei. Also macht sich Bernd auf zur Bank&#8230;ist nur ein paar Häuser weiter. Er bekommt 2000 Lempira &#8211; das reicht nicht ganz &#8211; der Rest dann halt in US &#8211; Dollar. Wir haben aber nur einen 20 Dollar Schein, den kann er nicht wechseln&#8230; wir würden auch Lempira nehmen&#8230; soviel hat er noch nicht eingenommen, wir sind heute erst der zweite Kunde&#8230; also nochmal los, noch 500 Lempira gezogen &#8211; einen 500 Lempiraschein kann er auch nicht wechseln &#8211; also zum nächsten Geschäft, eine Cola kaufen, dann finden wir geldtechnisch endlich zusammen. Zwischendurch bekomme ich noch eine Abhandlung über kundenfreundlichen Service, er erklärt mir genau alle Papiere und entschuldigt sich für die zusätzlichen Wochenendkosten&#8230; wenn es nach ihm ginge, aber die Regierung&#8230; Mittlerweile wird es schon knapp mit dem Einkauf, da die Geschäfte schließen. Im Gemüseladen hauen wir noch unsere neuen Lempiras auf den Kopf und dann müssen wir uns schon beeilen, um noch im Hellen zum Boot zurück zu kommen, da die Bucht einiges entfernt vom Ort liegt. Auf dem Weg verteile ich noch eine Tüte Lollis, die ich ursprünglich für Kuba gekauft hatte, um sie dort an die Kinder zu verteilen. Aber hier finde ich auch dankbare Abnehmer und so ist die Tüte schnell leer. Für Vorbereitungen zum Weitersegeln ist es jetzt auch zu spät, seit 18 Uhr ist es stockfinstere Nacht. Also Morgen Wecker auf 6 Uhr gestellt, damit wir um 8 Uhr zügig los kommen. Das Konstrukt, kostenlose Einreise während der Bürozeiten an Werktagen, ausserhalb dieser Zeiten auf den Caymans saftige Overtime &#8211; Gebühren wollen wir durch eine passgenaue Ankunft für uns nutzen. Bei einer dreitägigen Anreise mit nicht stabilem Wetter gar nicht so einfach&#8230;]]></description>
		
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		<title>Überfahrt von Belize nach Guanaja/Bay Islands Honduras</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 14:21:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belize]]></category>
		<category><![CDATA[Bay Islands Honduras]]></category>
		<category><![CDATA[Überfahrten]]></category>
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					<description><![CDATA[12.02. &#8211; 13.02.2026 Um 13 Uhr sind die Vorbereitungen für unsere Abfahrt abgeschlossen &#8211; Bernd hat schnell noch einen Keilriemen am Motor gewechselt &#8211; und es heißt: &#8222;Anker auf&#8220; Als erstes müssen wir unseren Weg durch das Belize Barrier Reef finden &#8211; es gibt nur eine schmale Durchfahrt, die noch dazu einen Haken schlägt und wir müssen genau nach den Wegpunkten des Kartenplotters navigieren &#8211; sehen kann man die Passage über Wasser nicht. Unser Einheimischer Guide hat uns die Route erklärt und er meinte das immer wieder Boote aufs Riff laufen, wenn sie versuchen einen geraden Weg zu fahren. Das Belize Barrier Reef gehört zum Mesoamerikanischen Barrier Riff &#8211; das zweitgrößte nach dem Great Barrier Reef in Australien und es erstreckt sich auf rund 1000 Kilometer Länge zwischen Guatemala, Belize, Mexiko und Honduras. Am Ende unserer Überfahrt werden wir den Ausläufern des Riffs also wieder begegnen. Hinter dem Riff vor Belize ist das Wasser sehr niedrig rund 2 &#8211; 3 Meter. Nach der Riffdurchfahrt springt die Wassertiefe auf 2000 Meter und steigert sich dann schnell auf 4000 Meter. Da wird die Fahrt erst einmal zu einer ziemlichen Schaukelei bis wir das offene Meer erreicht haben und die Wellen sich eingependelt haben. Jetzt kann der Autopilot übernehmen und wir achten auf Hindernisse, Begegnungen und Untiefen. Dank Starlink haben wir während der Überfahrt stabiles Internet und so können wir uns die Zeit vertreiben mit den Olympischen Winterspielen &#8211; Eislaufen und Eistanz fasziniert uns. Nach einer recht ruhigen Nacht weckt uns am nächsten Morgen die Sonne. In der Nacht haben einige Schiffe, unter anderem das Kreuzfahrtschiff &#8222;Carnival of the Seas&#8220; unseren Weg gekreuzt &#8211; aber meist so weit entfernt, dass wir sie nur auf dem Kartenplotter ausmachen konnten. Die neue Antenne zeigt was sie kann und so empfangen wir stabil AIS Signale aus bis zu 40 Nm Distanz. Gegen Mittag werden wir von einer Handvoll Delfine aufgebracht, die uns ein Stück des Weges begleiten. Das Wetter ist uns weiterhin hold &#8211; der erwartete Ostwind bleibt stabil und lässt einen Kurs hoch am Wind Richtung Guanaja zu. Bernd hat die Angeln ausgebracht, aber das allgegenwärtige Sargasso Gras verfängt sich ständig in den Angelhaken und macht uns einen Strich durch die Rechnung &#8211; da bleibt Bernds Teller leer. Obwohl wir gut durchkommen und Wind und Wellen uns in die richtige Richtung tragen, ist es doch schon finstere Nacht als wir die Ankerbucht von Guanaja &#8211; Bay Islands Honduras erreichen. Um in die Bucht zu gelangen muss erst noch das Riff umschifft werden und dann heißt es im Dunkeln einen Ankerplatz festlegen. Mit der Taschenlampe machen wir die Position der Boote in der Ankerbucht aus und finden einen Platz für uns. Da der Anker im schlammigen Untergrund nicht richtig hält, sieht sich Bernd gezwungen mit dem Dinghy noch unseren Zweitanker auszubringen. Wir bringen die gelbe Quarantäneflagge aus und nehmen telefonischen Kontakt mit der Immigration auf &#8211; aber am Wochenende will dort keiner Dienst schieben &#8211; wir bekommen einen Termin für Montagmorgen, werden herzlich willkommen geheissen und dürfen uns auch bis dahin frei bewegen. Karibische Gelassenheit. Im Lichtkegel unseres Bootes macht sich ein Tintenfisch auf die Jagd &#8211; wir scheinen in sein Revier eingedrungen zu sein. Fasziniert schauen wir ihm eine Weile beim Jagen zu, dann wird es Zeit zum Abendessen. 158 Seemeilen haben wir auf dieser Tour zurückgelegt.]]></description>
		
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