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	<title>Guatemala &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch III &#8211; Vom Rio Dulce nach Belize</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 18:29:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik III]]></category>
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		<category><![CDATA[Guatemala]]></category>
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					<description><![CDATA[Seite 6 &#8211; Küstensegeln: Nur 16 Seemeilen liegen zwischen Guatemala und Belize&#8230; 29.01. &#8211; 02.02.2026 Am Donnerstag kommen Yvonne und Sascha am Rio Dulce an und wir haben zum ersten Mal in dieser Segelsaison Gäste an Bord. Am Abend entführen wir sie gleich zu unserem Lieblingsmexikaner, genießen mexikanische Spezialitäten und englische Livemusik. Am Freitag soll Nelson final den Motor wieder einbauen &#8211; mit der alten Zylinderkopfdichtung &#8211; die neue hat es nicht zu uns geschafft. Doch bis er endlich bei uns die Arbeit aufnimmt, ist es schon wieder zeitlich knapp und er verschiebt die Restarbeiten auf Samstag &#8211; unseren geplanten Abreisetag. Wir ringen ihm einen frühen Arbeitsstart ab um acht Uhr soll er beginnen, nach guatemaltekischen Massstäben quasi mitten in der Nacht. Aber da wir losfahren wollen muss es jetzt werden. Wir machen uns währenddessen Freitag auf für den letzten Einkauf: Obst, Gemüse, Fleisch und noch ein paar Getränke stehen auf dem Einkaufszettel. Dann gibt es noch einen Eisbecher und eine Abschiedspizza im Sundog. Samstag tritt Nelson in aller Herrgottsfrühe seinen Dienst an. Dafür lauert schon das nächste Problem &#8211; die Ankerwinde klemmt. Also muss Bernd dort auch noch erst einmal Hand angelegen. Guatemala will uns irgendwie nicht loslassen. Während die &#8211; hoffentlich &#8211; letzten Arbeiten am Boot laufen versammeln sich nach und nach immer mehr Werftarbeiter auf dem Steg. Alle warten auf unsere Abreise, denn unser Platz am Steg wird für das nächste Schiff gebraucht. Endlich rattert die Ankerwinde wieder und der Motor verrichtet wieder seinen Dienst. Wir sind bereit zur Abreise. Ein letztes Winken zum Abschied und dann heißt es endlich &#8222;Leinen los&#8220; und wir verlassen die RAM &#8211; Marina &#8211; noch ein kurzer Tankstopp und dann startet &#8211; endlich &#8211; unsere Segelsaison. &#8220; An keinem Ort waren wir bisher so lange&#8220; stellt Bernd fest &#8211; mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt, nette Bekanntschaften gemacht &#8211; aber unsere Planung hat es zeitlich und arbeitstechnische massiv durcheinander gewirbelt. Und die Zeit, die uns jetzt für Belize bleibt ist drastisch verkürzt. C´est la vie. Wir motoren bei sonnigem Wetter den Rio Dulce entlang. Die Amira &#8211; mit Renate und Peter hatten wir meinen letzten Geburtstag gemeinsam im Rio Dulce gefeiert &#8211; kommt uns entgegen und so kreuzen sich unsere Wege nochmal für einen kurzes Hallo und ein paar schnelle Worte. Vielleicht treffen wir uns nochmal wieder auf unserem Weg &#8211; wer weiss&#8230; In Livingston hat Agent Raoul bereits unser Ausklarieren vorbereitet. Daher sind wir hier zügig fertig mit dem behördlichen Procedere. Auch Belize ist bereits über unsere Einreise informiert und erwartet uns zum Einklarieren &#8211; allerdings geht es dann doch nicht mehr am Samstagnachmittag &#8211; bis wir dort sind, ist die Immigration bereits geschlossen, aber wir können vor Punta Gorda ankern und am nächsten Morgen einklarieren. Es ist schön, wieder unterwegs zu sein, aber es fühlt sich auch noch ein bisschen ungewohnt an. Ich stelle für mich fest &#8211; die Routine muss sich erst wieder einstellen. Am Sonntag muss die ganze Crew bei der Immigration vorstellig werden. Wir sind die einzigen Einreisenden und so können alle Positionen ohne Wartezeiten absolviert werden. Dann heißt es noch: Belize Dollar am Automaten besorgen und schon geht es wieder zurück zum Schiff und wir starten zum nächsten Ankerstopp in Belize &#8211; Snake Island. Da sich in Belize das zweitgrößte Barrier &#8211; Reef (nach Australien) befindet, sind wir schon ganz ungeduldig, was wir beim Schnorcheln alles zu sehen bekommen werden. Bevor wir die Insel erreichen werden wir von einem Einheimischen &#8211; Lancha voller Touristen überholt. Der Guide zieht eine Anakonda aus dem Gebüsch &#8211; naja ein Anakondachen. &#8222;Ist ja hier Snake &#8211; Island&#8220; erklärt er und jeder ist aufgefordert, sich die kleine Würgeschlange um den Hals legen zu lassen. Bernd kann dem nicht entkommen, aber Yvonne und ich nehmen doch lieber davon Abstand. Da schauen wir uns lieber die Unterwasserwelt an. Auf dem sandigen Boden sind das vor allem Weichkorallen. Ich sichte noch zwei riesige Stachelrochen, die dabei sind, sich im Sand einzugraben. Ich umschwimme sie lieber in einem Bogen, die Fische sind zwar nicht aggressiv aber mit ihrem Stachel möchte man keine Begegnung haben. Nach der Schnorcheltour geht es weiter und wir ankern vor dem Monkey River. Für den nächsten Tag haben wir eine private geführte Bootstour hinein in den River gebucht um uns die belizische Tierwelt anzuschauen. Vor allem stehen Krokodile und Brüllaffen auf dem Wunschzettel. Und wir werden belohnt, Vögel, Krokodile, Wasserschildkröten und Iguanas kann Winsly mit seinem geübten Auge entdecken. Nur die Brüllaffen lassen auf sich warten. Doch der Ehrgeiz des Guide ist geweckt und er will die Tour nicht beenden, bevor wir Brüllaffen gesehen haben. So wird die Tour länger als gedacht und am Ende werden wir doch noch belohnt und können einige Affen bei ihrem Abendessen fotografieren. Belize: Monkey River – ein Hotspot der Tropenvielfalt Dafür ist es zum Weiterfahren mittlerweile sehr spät geworden &#8211; und wir planen nur noch einen kurzen Weg ein um in einer geschützten Bucht gut eine halbe Stunde entfernt zu ankern. Ein einsamer Delfin umkreist unser Boot während wir uns für die Nacht einrichten. Als absolutes Highligt in Belize ist neben den Maya &#8211; Ausgrabungsstätten die ATM (Actun Tunichil Muknal Cave) &#8211; Höhle aufgeführt und wir überlegen ob und wie wir diese besuchen wollen. Vom Meer ist sie rund zwei Autostunden entfernt. Um die Höhle zu erkunden ist eine mehrstündige Fuss-, Schwimm- und Klettertour erforderlich um die Hauptattraktion zu erreichen. Eine vorchristliche Maya &#8211; Zeremoniestätte mit Artefakten und Skeletten aus grauer Vorzeit. Dafür heißt es morgens um 6 Uhr in Belize &#8211; Stadt starten. Wir hadern mit der frühen Abfahrt und auch ein detaillierter Bericht den uns Renate von der Amira schickt über ihre ATM-Tour: Waten durch mehrere Flüsse, Schwimmen durch geflutete kühle Höhlen und Kriechen durch enge Felsspalten lassen uns schließlich davon Abstand nehmen. Wir werden uns auf das Erkunden der Küste und des Riffs konzentrieren.]]></description>
		
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		<title>Menschen in Guatemala</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 18:10:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Guatemala]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwischen Tradition und Tourismus&#8230; Mai/November/Dezember 2025 und Januar 2026 Knapp drei Monate haben wir in Guatemala verbracht und so viel Zeit die Menschen näher kennen zu lernen. Uns erschien die Mentalität der Menschen als entspannt, herzlich und stark gemeinschaftsorientiert. Mir ist besonders aufgefallen, wie wichtig Familie und Miteinander im Alltag sind. Guatemalteken begegnen Fremden freundlich, aber zunächst zurückhaltend. Offenheit entsteht nicht sofort, dafür umso ehrlicher, wenn man sich Zeit nimmt. Harmonie und Respekt stehen im Vordergrund. Auch der Umgang mit Zeit fühlt sich anders an. Termine sind flexibel, Pläne können sich ändern. Diese Gelassenheit wirkt ansteckend und entschleunigend. Besonders beeindruckt hat mich die tiefe Verwurzelung in Tradition und Spiritualität. Viele Menschen, vor allem aus der Maya-Bevölkerung, leben ihre Kultur mit großem Stolz. Traditionelle Kleidung, Rituale und ein starker Bezug zur Natur prägen das tägliche Leben. Trotz sozialer und wirtschaftlicher Herausforderungen strahlen viele Menschen eine stille Stärke und Lebensfreude aus. Guatemala hat mir gezeigt, dass Zufriedenheit oft aus Gemeinschaft, Respekt und innerer Ruhe entsteht – nicht aus Besitz. Kleidung und Tradition Quinceaneras Der Übergang vom Mädchen zur Frau wird im Alter von 15 Jahren besonders gefeiert. Üblich dabei das Fotografiert werden in besonders aufwändiger Robe&#8230; Arbeitsalltag Vieles wird noch in traditioneller Handarbeit erledigt. Speis` und Trank Mobilität Fakten Guatemala ist das bevölkerungsreichste Land in Mittelamerika, mit der grössten Volkswirtschaft, aber auch eins der Ärmsten. Gut 65 % der Bevölkerung leben in Armut. Rund 20 % sind Analphabeten. Die Einwohner gehört im wesentlichen zwei Bevölkerungsgruppen etwa zur Hälfte an: Der etwas größere Anteil entfällt auf Mestizen &#8211; Nachfahren mit gemischten Wurzeln von indigenem Elternteil und Elternteil aus anderen Kontinenten und die etwas kleiner Hälfte sind direkte Nachfahren der Mayas. Eine weitere kleine Volksgruppe bilden die Garifunda &#8211; Nachfahren der karibischen Urbevölkerung den Kariben und den Arawak sowie den entflohenen afrikanischen Sklaven der Karibik &#8211; von der Insel St. Vincent. Sie wohnen hauptsächlich an der karibische Seite von Guatemala &#8211; vor allem am Rio Dulce in der Stadt Livingston. Nun heißt es für uns Abschied nehmen und wir blicken gerne zurück. Wir haben uns im Land und unter den Menschen dort sehr wohl gefühlt.]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch III &#8211; Improvisationstheater</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 19:25:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik III]]></category>
		<category><![CDATA[Guatemala]]></category>
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					<description><![CDATA[Seite 5 &#8211; Während man plant, passiert das Leben&#8230; 17.01. Am Samstag vormittag geht es dann &#8211; endlich einmal nach Plan &#8211; pünktlich los. Joline soll zurück ins Wasser und die Marinacrew tritt an, um unseren 16 &#8211; Tonnen Koloss ins Wasser zu schaffen. Für den Portalkran ist unser Katamaran zu breit &#8211; also muss es mit dem Slipwagen über Land gehen. Zuerst einmal muss Joline runter von den Landstützen und auf den Wagen aufgebockt werden. Dafür ist viel Fingerspitzengefühl erforderlich. Der Rumpf wird abgeklopft und durch Klebebänder wird festgelegt, wo das Boot tragfähig ist für sein enormes Gewicht. Auf der Rampe wird der Katamaran erst einmal wieder abgestellt und aufgebockt. Dann kommt der Wagen, der Joline final bis ins Wasser fährt. Viel Handarbeit und das in der sengenden Sonne Guatemalas. Nachdem es vollbracht ist gibt es erst einmal kalte Cola für alle. Da die Motorreparatur noch aussteht &#8211; aus den 5 Tagen ist mittlerweile eine Woche geworden &#8211; bleiben wir weiterhin am Steg der RAM &#8211; Marina und finden hier nun unseren neuen Standort. In der ersten Nacht springt die Bilge in regelmäßigen Abständen an &#8211; es kommt Wasser ins Boot. Endlich ein neues Problem. Zwei Tage macht Bernd sich auf die Suche nach dem Leck &#8211; dann stellt sich heraus &#8211; der Schlauch der alten Toilette hat sich mit dem Schlauch der neuen Toilette nicht ordentlich verbunden. Na das ist dann höchstens ein Problemchen. Solange das Boot noch gut vertäut liegt bietet es sich an als erstes die Arbeiten im Mast abzuschließen. Es gibt einige Arbeiten im Mast zu erledigen &#8211; das Arbeiten im Haltegeschirr ist anstrengend und kann aufgrund der Druckbelastung im Haltegurt nur eine kurze Zeit ausgeführt werden. Daher muss Bernd in den nächsten Tagen mehrfach in den Mast, bis alle Arbeiten abgeschlossen werden können. Die technischen Arbeiten neigen sich dem Ende und wir beginnen, Ordnung auf dem Boot wieder herzustellen und unsere Abreise vorzubereiten. Da die nächsten Ziele: Belize und Kuba keine oder keine guten Einkaufsmöglichkeiten bieten, machen wir uns daran den Einkauf für die nächsten 9 Wochen zu planen. Größen von 20 Paketen Butter, 10 kg Nudeln, 30 Liter Milch, 150 Eier und rund 200 Liter Getränke ( Bier, Cola, Mineralwasser ) uvm. gilt es zu beschaffen. Mehrere Fahrten sind erforderlich, zumindest kennen wir uns im Supermarkt schon gut aus. Wenn alles an Bord ist, muss es auch noch verstaut werden, aber da bietet der Katamaran ja erhebliche Möglichkeiten. Nach zwei Einkaufsoffensiven sind die haltbaren Lebensmittel eingelagert &#8211; in einer dritten Einkaufsrunde kommen dann noch die frischen Lebensmittel dazu: Obst, Gemüse, Fleisch, Käse, Wurst&#8230; &#8211; dieser Einkauf aber erst kurz vor Abreise. Die verzögert sich weiterhin weil die Ersatzteile für den Motor nicht eintreffen. Mittlerweile sind wir auf den Samstag der zweiten Woche seit Ausbau der Teile vertröstet und es ist klar &#8211; wir können den Termin mit unseren Gästen in Belize nicht halten. Also telefonieren wir mit Sascha und Yvonne und planen die Route gemeinsam um. Sie kommen zum Rio Dulce und wir starten die Reise von hier &#8211; aus der Zweiländertour wird nun eine Dreiländerreise. Sie machen einen Abstecher über Flores und schauen sich die Mayaausgrabung Tikal an. Mit diesem Besichtigungsprogramm werden sie am Donnerstag am Rio Dulce ankommen. Die Motorteile ist mittlerweile repariert, doch die Zylinderkopfdichtung hängt noch im Zoll fest. Nach zwei Tagen intensiven Bemühungen ist das Teil dann endlich raus und versandbereit. Doch als gäbe es nicht genug Verzögerung &#8211; das neue Teil ist beschädigt, der Händler hat Ersatz angefordert&#8230; Bernd reisst der Geduldsfaden, auf das neue Teil können wir nicht auch noch warten. Der Händler soll das beschädigte Teil schicken, dann kann sich Bernd einen fachlichen Eindruck verschaffen. Ansonsten muss die alte Zylinderkopfdichtung wieder montiert und in Panama gegen eine neue ersetzt werden. Am Dienstag bekommen wir professionelle Reinigungshilfe &#8211; Elvira nimmt sich unseres Bootes an und beginnt sich einmal quer durchs Boot zu putzen. Sie erreicht Bereiche, wo schon lange kein Mensch vor ihr gewesen ist und das Boot erstrahlt in neuem Glanz. Bernd hat immer noch alle Hände voll zu tun, dann fällt auch noch eine Toilette aus und muss durch eine neue ersetzt werden. Mittlerweile ist das halbe Boot runderneuert &#8211; zumindest kommt es mir so vor &#8211; na ja, wenn wir jetzt für Jahre Ruhe haben, wäre es ja okay&#8230; Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Während unsere Gäste sich langsam auf den Rio Dulce zubewegen machen wir das Boot abreisefertig. Auf die Zylinderkopfdichtung warten wir noch immer. Der Händler in Guatemala wird nicht müde uns täglich zu versichern dass das Teil in den nächsten Stunden eintrifft. Nelson der Monteur inspiziert mit Bernd die alte Zylinderkopfdichtung und sie beschließen, wenn bis Donnerstag die neue Dichtung nicht eingetroffen ist, muss die alte noch mal ran. Freitag, spätestens Samstag segeln wir los &#8211; komme was wolle&#8230;]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch III &#8211; Boot ohne Wasser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 18:33:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Guatemala]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch Karibik III]]></category>
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					<description><![CDATA[Seite 4 &#8211; Rio Dulce und kein Ende in Sicht&#8230; 01.01. &#8211; 16.01.2026 Das neue Jahr beginnt, wie das alte aufgehört hat&#8230;. mit Arbeit. All die vielen Teile, die Bernd herangeschafft hat, müssen nun verbaut werden. Natürlich ist das neue Equipment nicht baugleich mit der alten Ausstattung und so muss neu verbunden und angepasst werden&#8230; So vergehen die Tage und wie das im Alltag so üblich ist, fragt man sich am Ende wo die Zeit geblieben ist. Uns geht es nicht anders. Während die Arbeiten voran schreiten fliegen die Tage nur so dahin. Der Katamaran von Maria und Charly hat es mittlerweile ins Wasser geschafft und sie liegen am Steg der Nanajuana Marina für die finale Ausstattung ihres neu gekauften Bootes. Zur Einweihung sind wir auf ihrem neu umbenannten Schiff &#8222;Sud&#8220; eingeladen und sie bekochen ihre ersten Gäste an Bord. Und wir sind zum ersten Mal auf einem schwimmenden Katamaran in dieser Segelsaison&#8230; Auf dem Rückweg über die dunklen Stege schaffe ich es dann zwischen dem überdachten Steg und dem Weg an Land in einen Spalt zu treten und mir das linke Bein aufzuschrammen und zu prellen. Zum Glück im Unglück ist nichts gebrochen. Gut desinfiziert schließt sich die Wunde schnell, aber die Prellung macht mir noch Tage später zu schaffen. Patricia und Toni laden zu einem letzten Tamales &#8211; Essen ein. Wir sollen diese mittelamerikanische Spezialität noch probieren bevor sie sich in den Flieger in die USA zu einer Familienfeier setzen. Es wird wohl auch ein Abschiedsessen sein, denn bis sie Ende Januar Wiederkommen wollen wir schon unterwegs sein. Bei all der Arbeit gönnen wir uns zwischendurch immer wieder mal ein leckeres Essen in unserem Stammlokal &#8222;Sundogs&#8220; und auch guatemaltekische Massagen. Weil das Leben nicht nur Arbeit ist&#8230; Am Mittwoch der zweiten Kalenderwoche zeichnet sich dann endlich ein Ende der Reparaturarbeiten am Rumpf und am Motor ab und wir buchen einen Slip &#8211; Termin. Doch zu früh gefreut &#8211; der letzte Probelauf mit dem Motor zeigt &#8211; der Backbordmotor läuft nicht rund. Nelsen, der Marinamechaniker baut den Motor auseinander und die Teile müssen nach Guatemala &#8211; Stadt geschickt werden. Das kann 5 Tage dauern&#8230;oder länger&#8230; Währenddessen kommen Dorothee und Peter von der PIA zurück an den Rio Dulce. So hat die Zeitverzögerung auch etwas Gutes. Wir feiern Wiedersehen und tauschen die neuesten Informationen aus. Uns läuft langsam die Zeit davon, Ende Januar wollen wir in Belize &#8211; Stadt unsere ersten Mitsegler an Board nehmen und aus dem riesigen Zeitpuffer ist mittlerweile eine enge Zeitkiste geworden. Bernd kann zumindest schon mal die Arbeiten am Unterwasserschiff abschließen und damit wäre Joline bereit ins Wasser zu kommen. Am Samstag haben wir nun unseren Sliptermin &#8211; genau einen Monat später als ursprünglich geplant&#8230;]]></description>
		
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