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	<title>Mittelmeer &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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		<title>Speisen in der Türkei:  Kokorec und Ziegenmilcheis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2023 09:59:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die EInheimischen gehen häufig essen, doch das Essen wird eher selten celebriert &#8211; es wird gegessen und gegangen. Die Touristen handhaben das anders, das mehrgängige Essen wird in Ruhe genossen und das hat das türkische Essen auch verdient. Es wird frisch gekocht in den Restaurants &#8211; auch in den einfachen &#8211; und meistens sind die Küchen offen einsehbar. Kokorec Kokoreç ist eines der überraschendsten und zugleich beliebtesten Streetfood-Gerichte der Türkei – ein echtes Erlebnis für abenteuerlustige Genießer. Hergestellt aus gewürztem Lammdarm, der kunstvoll um einen Spieß gewickelt und über Holzkohle knusprig gegrillt wird, verbindet Kokoreç deftige Aromen mit einer rauchigen Würze, die an rustikale Grillabende erinnert. Fein gehackt und mit scharfen Gewürzen wie Thymian, Paprika und Chili verfeinert, wird es oft in einem knusprigen Brot serviert – ein herzhafter Snack mit Kultstatus. Während Touristen oft skeptisch reagieren, schwören Einheimische auf den Geschmack und die Tradition. Wer sich traut, wird mit einem authentischen Stück türkischer Esskultur belohnt. Sieht aus wie ein Dönerspieß, es handelt sich aber um gegrillte, gewürzte Lammdärme ..wie uns der Kellner mitteilte &#8211; die Türken lieben es &#8211; aber die Touristen wollen das nicht essen&#8230;. Türkisches Eis aus Ziegenmilch Bekannt als Dondurma, ist nicht nur ein Genuss – es ist eine Show. Hergestellt aus Ziegenmilch, Zucker und den natürlichen Bindemitteln Salep (gemahlene Orchideenwurzel) und Mastix (Harz), unterscheidet sich Dondurma deutlich von klassischem Speiseeis: Es ist dehnbar, zäh und schmilzt kaum – selbst in der heißen Sommersonne. Die besondere Konsistenz erlaubt es den Straßenverkäufern, mit dem Eis zu jonglieren, es zu ziehen, zu klopfen und Touristen in die Irre zu führen, bevor sie endlich ihre Portion bekommen. Doch hinter dem Spektakel steckt ein jahrhundertealtes Rezept, das Geschmack und Tradition auf köstliche Weise vereint – cremig, leicht herb und mit einem Hauch Orient. Wer in der Türkei ist, sollte sich dieses Eis-Abenteuer nicht entgehen lassen. Eisgeschäfte präsentieren sich überall. Es sieht auch immer gut aus&#8230; anfangs habe ich mich gefragt &#8211; wieso das Eis bei dem heißen Wetter nicht schneller schmilzt&#8230; Das Geheimnis: Türkisches Eis wird aus Ziegenmilch gemacht &#8211; das hat einen sehr eigenen Geschmack und ist ganz weit weg von zartschmelzend&#8230;. Die Eiscafes erfreuen sich auch bei weitem nicht die Beliebtheit wie bei uns. Es gibt auch Langnese &#8211; Eis&#8230;wird manchmal auch bis ans Boot geliefert Frühstück Unser Frühstück im Hotel in Kapadokien &#8211; Käse, Aufstriche, dazu warmer Kuchen oder Gebäck z.B. kleine Pfannekuchen oder Börek (mit Käse gefüllte Teigröllchen) Kaffee wird nicht gereicht &#8211; auf Nachfrage für die Touris bekommt man auch Kaffee, das ist dann in der Regel Instantkaffee&#8230;. Türkisches Delight &#8211; eine gummiartige Masse in verschiedenen Geschmacksrichtungen &#8211; meist mit Nüssen oder Pistazien angereichert. Die Delights werden in Rollen hergestellt und dann mit der Schere abgeschnitten. Ich habe einige probiert, konnte mich aber für diese gummiartige Süssigkeit nicht begeistern. Lecker war dagegen das getrocknete Obst: Mango, Pommelo und der getrocknete Ingwer. Kuchen und Backwaren Die Türken lieben es süß, aufwändig gearbeitete Kuchen finden sich überall und sind erstaunlich günstig. Die Füllung ist meist einfach mit Creme und gebackenem Teig &#8211; keine Geschmacksexplosion und sehr süß, war nicht so unser Geschmack. Baklava wird in speziellen Geschäften angeboten, Blätterteiggebäck aus Honig, Nüssen und Pistazien gefüllt &#8211; sind auch in der Türkei eine Spezialität und sehr teuer &#8211; aber auch sehr lecker&#8230; Ebenso bekommt man wunderbare Marmeladen und schmackhafte Olivenöle in großer Auswahl zu kaufen. &#8230;und natürlich Oliven &#8211; angemacht in den verschiedensten Geschmacksrichtungen &#8211; erstmalig gesehen: kirschrote Oliven Fladen &#8211; oder Gözleme &#8211; gefüllt mit verschiedenen Füllungen wie Käse, Spinat, Hackfleisch &#8211; sind eine leckere Mahlzeit für zwischendurch.]]></description>
		
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		<title>Segeln in der Türkei – Das ultimative Revier für Entdecker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2023 17:30:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Highlight]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelmeer]]></category>
		<category><![CDATA[Segelrevier]]></category>
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					<description><![CDATA[Segeln in der Türkei – Unsere Erfahrungen von Cesme bis Kekova Das Segelrevier Türkei zählt zu den schönsten im Mittelmeer (Wikipedia). Von Mai bis Oktober 2022 haben wir mit unserer SY Joline das Gebiet von Cesme im Norden bis Kekova im Süden intensiv erkundet. Eigentlich hatten wir uns von Istanbul bis Antalya vorgenommen, unsere Reiseplanung aber angepasst. Oberhalb von Cesme und unterhalb von Kekova soll nach Auskunft der Einheimischen die Küste nicht mehr so interessant sein und es gibt weniger gute Ankerplätze. Die Marinas in Istanbul sind recht teuer und der Weg den Bosporus hinauf ist lang und beschwerlich. Unsere Erlebnisse und Tipps möchten wir hier mit euch teilen. Reisedatum &#8211; Beste Reisezeit Wie waren von Mai bis Oktober 2022 vor Ort, nachdem Joline den Winter über in der Marina in Didim auf uns gewartet hatte. Anfang der Saison sind die Nächte noch ein wenig frisch und auch das Wasser hat nur um die 20 Grad, aber das gibt sich Ende Mai schnell. Dann sind die Temperaturen sehr angenehm. Der August kann sehr warm werden &#8211; auf dem Wasser und vor Anker weht aber immer eine leichte Briese. Wo wir in der Türkei gesegelt sind Türkische Ägäis von Cesme bis Kekova Inlandsreiseziele Pamukkale, Kappadokien und Istanbul Procedere Einklarierung mit dem Boot Man benötigt zum Segeln in der Türkei ein Transitlog, welches man bei Einreise beantragen muss. Kostenpunkt etwa 170,- € inkl. der Gebühren für den Agenten, den man zwingend benötigt. Der Transitlog gilt für ein Jahr, muss jedoch bei jedem Crewwechsel und wenn man zwischendurch das Land verlässt über einen Agenten umgetragen werden &#8211; und nach dreimaligem Umtragen muss auch ein neues Transitlog gekauft werden. Ab besten nimmt man bereits vor Einreise Kontakt zu einem Agenten auf und vergleicht die Preise. Benötigt werden die üblichen Papiere &#8211; Eigentumsnachweis der Yacht, Versicherungsdokumente, Führerschein, Crewliste, Kopien vom Pass oder Personalausweis. Deutsche können ohne Visum einreisen. Es gilt die 90 aus 180 Tage Regel, d.h. man darf sich 90 Tage innerhalb von 180 Tagen in der Türkei aufhalten. Ankern und Segeln Mit dem Transitlog kann man die gesamte Küste der Türkei bereisen und in den Buchten kostenlos ankern. Einige Restaurants bieten Anlegeplätze an ihrem Steg an, meist mit Frischwasser und Strom, gegen ein Abendessen der Crew in ihrem Restaurant. Die Preise variieren dabei sehr stark – von Normalpreis bis sehr hochpreisig.​ Im Sommer ist der Meltemi für einen Nordwind und Windstärken von 6 – 8 Bft verantwortlich. Die Türkei ist somit ein Revier, das für jedermann geeignet ist. Es kann aber schnell ungemütlich werden, wenn der Meltemi mit mehr als 7 Windstärken einige Tage bläst. Dann werden die ungeschützten Bereiche beim Segeln in Richtung Nord schon mal ungemütlich bzw. anspruchsvoll. Generell frischt der Wind meist gegen Mittag auf und erreicht die maximale Stärke am späten Nachmittag. Stürmische Nächte sind eher eine Seltenheit, Regen und Unwetter ebenfalls.​ Bei der Wahl des Ankerplatzes ist die jeweils vorherrschende Windrichtung zu beachten. Es gibt genug Buchten, die guten Schutz bieten und diese bieten auch ausreichend Ankermöglichkeiten. Allerdings sollte man sich darauf einstellen, in Teilen bis 20 / 25 Metern ankern zu können bzw. ab Göcek / Fethiye Landleinen (Schwimmleinen) von 50 m oder mehr dabei zu haben und diese auszubringen. Damit ist man dann für alle Eventualitäten gerüstet. Umweltschutz In der Türkei darf Grau-/Schwarzwasser (Fäkalien) nicht in das Meer abgelassen werden. Es muss abgepumpt werden &#8211; dies geschieht in der Regel an den Tankstellen in den Marinas. Das Abpumpen ist kostenpflichtig &#8211; ca. 12,- bis 20,- € und muss in der Blue Card dokumentiert werden. Die Blue Card bekommt man in der ersten Marina ausgestellt. Es handelt sich dabei um einen QR-Code, den man beim Abpumpen benötigt. Etwa alle 7 &#8211; 10 Tage &#8211; wenn man unterwegs ist &#8211; sollte das Abpumpen erfolgen. Dies wird kontrolliert und es drohen hohe Geldstrafen bei Zuwiderhandlungen. Ikamet &#8211; Aufenthaltserlaubnis Wer länger als 90 Tage, oder mehr als 90 Tage innerhalb von 180 Tagen, im Land bleiben möchte, benötigt eine Aufenthaltserlaubnis für Touristen. Um eine solche beantragen zu können, benötigt man einen Liegeplatz in einer Marina und muss auch vor Ort sein, wenn der Antrag erfolgt. Danach kann man wieder segeln. Die Antragstellung erfolgt online, neben dem Liegeplatz benötigt man noch eine türkische Krankenversicherung &#8211; Kostenpunkt für ein Jahr etwa 150 Euro. Marinas Sehr exklusiv &#8211; sehr teuer &#8211; insbesondere in den größeren Destinationen. Zudem im Sommer in der Regel überfüllt. Die türkischen Marinas sind in der Regel sehr gut. Wir haben den Winter in der D-Marina Didim gelegen. Das Winter- und auch das Ganzjahres Angebot waren gut. Wenn man allerdings einige Monate im Sommer buchen möchte, wird es teuer. Tagespreise für einen Katamaran liegen in den einschlägigen Marinas gerne bei 150,- bis über 200,- Euro pro Nacht. Ein Geheimtipp ist die Marina in Port Iasos. Sehr familiäre Marina, landschaftlich schön gelegen und kurze Wege zum Flughafen. Hier gibt es sehr günstige Plätze für Monate, Winter oder das ganze Jahr. Man ist ein wenig ab von allem, aber Taxi, Dolmus und Fähre machen es einfach etwas zu unternehmen. Wasserversorgung Da wir leider noch keinen Wassermacher hatten (Beschaffungsprobleme), mussten wir ab und an Wasser haben. Hierzu haben wir sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. In den Marinas gibt es naturgemäß Wasser (Preise irgendwo zwischen 3,- und 5,- Euro pro Tonne). Ist man nicht in der Marina wird es spannend. Wir haben alles von günstig und gut bis unfreundlich und teuer oder nicht möglich erlebt. Den besten Service hatten Cesme und Kas. Hier konnten wir Wasser für einen kleinen Obulus bekommen und kostenfrei für die Dauer des Tankens liegen. Am schlechtesten war es in Bodum, wo wir 150,- Euro für einen halben Tag zzgl. Kosten für Wasser zahlen sollten um unsere Tanks zu füllen. Der halbe Tag sollten aber maximal 2 Stunden sein, was nicht mal für den Besuch der Stadt gereicht hätte. An den Restaurantstegen wird ebenfalls Wasser angeboten. Nördlich von Didim wir es immer dünner mit dieser Möglichkeit, Richtung Süden ist die Versorgung gut. Verständigung Deutschkenntnisse sind die Ausnahme an der Türkischen Ägäis (wir hatten das Jahre zuvor in Side ganz anders erlebt) und auch Englischkenntnisse sind selten vorhanden. Es wird viel mit Übersetzerprogrammen gearbeitet, da sind die Türken ganz findig. Verständigung hat daher immer irgendwie geklappt. Kosten 2022 gab es in der Türkei eine sehr hohe Inflation. Stand der Euro 2021 noch bei ca. 1:8, war er im Mai 2022 bereits bei 1:16 und im Oktober bei 1:18. Dadurch wurde das ohnehin schon günstige Reiseland für uns noch günstiger. Tagesausflüge kosteten ca. 30,- € pro Person, ein Essen mit Getränken gab es schon für rund 10,- €. Im Norden und in außerhalb der Tourismus Centren sind die Preise deutlich günstiger. Leute / Mentalität Die Türken sind sehr gastfreundlich, sehr aufmerksam und hilfsbereit und sehr kontaktfreudig. Hilfe wird gerne und ohne Erwartung einer Gegenleistung gegeben. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und viele tolle Menschen kennengelernt. Sicherheit Wir haben uns jederzeit sehr sicher gefühlt, sowohl an Land als auch auf dem Wasser. Die Coast Garde ist auf dem Wasser unterwegs, sehr präsent und kontrolliert regelmäßig Boote. Wenn aber alle Auflagen (Aufenthalt und Blue Card für Fäkalienverklappung) erfüllt sind, bleibt man unbehelligt. Wir haben oft gesehen, dass in Buchten kontrolliert wurde. Bei uns wurde immer nur von Ferne kontrolliert. Die Daten liegen online vor, wir hatten unser AIS immer an, so dass wir jederzeit identifizierbar waren. An Land sind in den Urlaubsorten Ordnungskräfte unterwegs, wir haben aber nie erlebt, dass sie eingegriffen hätten oder hätten müssen. Die zahlreichen Gullets sind flott unterwegs und passieren / kreuzen oft mit knappem Abstand, sind dabei aber umsichtig. Mehr Augenmerk sollte man in den Buchten auf schnelle Dingy&#8217;s und Jetski legen, die ab und an nicht so sehr auf die Umgebung achten. Gleiches gilt für die ein oder andere Chartercrew, die mit dem Schiffshandling und den Vorfahrtsregeln nicht immer 100 Prozent vertraut sind. AIS wird nur von sehr wenigen Schiffen gesendet. Bootsausstattung / Marinabedarf Wir haben in der Marina Didim Solarzellen aufs Bimini bauen lassen und das Boot mit Sommer- und Winterverdecken ausgestattet. Ferner haben wir Edelstahl- und Holzarbeiten für die Solarzellen bzw. den Schifferkabinenboden anfertigen lassen. Alle Arbeiten wurden zuverlässig, kurzfristig, termingerecht und von hoher Qualität ausgeführt. Die Preise wurden vorher festgelegt und auch immer zum ausgehandelten Preis geliefert. Dabei arbeiten die Handwerker reibungslos gewerkübergreifend. Wir können Bootsausstattung in der Türkei sehr empfehlen. Schwieriger sieht es mit der Beschaffung von Ersatzteilen aus. In den meisten Marina Shops sind zwar die gängigsten Teile zu beschaffen, allerdings ist die Auswahl oft seht eingeschränkt und die Lieferzeiten betragen gerne mehrere Tage. Schwimmleinen bekommt man ab Göcek nach Süden gut zu kaufen. Yanmar Ersatzteile haben wir nur in Marmaris bekommen. Elektronik lässt man sich am besten direkt schicken, hierfür gibt es zahlreiche Geschäfte in Istanbul oder Izmir. Google hilft&#8230; Händler In den Urlaubsorten, insbesondere in den Basaren ist es üblich, von den Händlern auf der Straße angesprochen zu werden und ins Geschäft eingeladen zu werden. Dies ist für uns Europäer ungewohnt und auch eher unangenehm. Die Händler bleiben dabei aber freundlich und höflich. Vor Teppichhändlern und Lederwarenhändlern wird gewarnt. Restaurants Auch vor den Restaurants wird man in den Urlaubsorten angesprochen und in ein Restaurant eingeladen. Auch hier ist es üblich, dass die Anwerber freundlich und höflich bleiben. Auf die Qualität des Restaurants hat dieses Gebaren keinen Einfluss. In den Restaurants haben wir durchweg gut gegessen &#8211; Preise variieren, je touristischer desto teurer. Die Preise sind für deutsche Verhältnisse sehr günstig &#8211; sehr teuer werden kann es bei Meerestieren und Fischen deren Preise nicht in der Speisekarte vermerkt sind &#8211; Preis auf Anfrage &#8211; das sollte man vor der Bestellung abklären &#8211; hier haben wir schon erlebt, dass ein Vierköpfiger Tisch plötzlich 300,- € auf der Rechnung hatte. Aufpassen muss man insbesondere in den Touristen Hochburgen (Bodrum). Hier lassen sich manche Restaurants einiges einfallen um die Urlauber zu schröpfen. Die Rechnungen waren bis auf eine Ausnahme korrekt. Wie immer gilt, am teuersten ist es in der ersten Reihe und da wo die Touristen hingegen. Wir haben durchweg sehr gute Erfahrungen gemacht, wenn man dies bei der Wahl des Restaurants berücksichtigt. Wenn man ein kleines einheimisches Lokal findet, ist oft die Qualität überragend und die Preise überraschend niedrig. Alkohol Bei den Restaurants gibt es verschiedene Kategorien. In den einheimischen Restaurants gibt es in der Regel keinen Alkohol. Manche Restaurants sind findig und man kann Alkohol um die Ecke kaufen und selbst mitbringen. Andere Restaurants bieten Alkohol an (Bier, Wein, Spirituosen). Generell ist Alkohol, insbesondere Hochprozentiges recht hochpreisig. Transport Das öffentliche Verkehrsnetz ist in der Türkei hervorragend. Kürzere Distanzen legt man mit dem Dolmus (Kleinbus) zurück, der auf festen Routen regelmäßig und pünktlich verkehrt und für ein paar Euro ist man dabei. Dabei hält der Bus auf Handzeichen auf der gesamten Strecke zum Ein- und Aussteigen, nicht nur an den Haltestellen und macht auf Bitte auch schonmal einen kleinen Umweg. Man zahlt direkt beim Fahrer, in der Regel am Ende der Tour. Für größere Entfernungen gibt es Überlandbusse &#8211; gut und günstig. Hier muss man meist ein Ticket am Schalter kaufen. Die Busse starten an den Busbahnhöfen (Otogar), die es quasi in jeder Stadt gibt. Taxifahrten werden nach Taxameter abgerechnet und sind ebenfalls günstig &#8211; für eine Taxifahrt von einer Std. haben wir ca. 45,- € gezahlt (Flughafen zur Marina). Mietwagen sind vergleichsweise teuer &#8211; wir haben für 4 Wochen rund 600,- € bezahlt. Weitere Information zu Segelmöglichkeiten in der Türkei Leider können wir hier nicht alles aufschreiben, da es den Rahmen sprengen würde. Wenn du jedoch Fragen zu einem bestimmen Thema, einer Bucht, etc. hast, melde dich gerne bei uns. Alle weiteren Beiträge rund um unsere Erlebnisse in der Türkei findest du hier: https://blue-joline.com/tag/tuerkei/]]></description>
		
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		<title>Istanbul &#8211; Der Topkapi &#8211; Palast zum 2. Mal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2023 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Highlight]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch den Topkapi &#8211; Palast hatten wir bei unserer letzten Reise 1990 nach Istanbul bereits einmal besucht. Wir hatten den Palast in großartiger Erinnerung, lichtdurchflutet, mit Prunk und blauen Fliessen schmuckvoll verziert. Wir hatten den Komplex nicht mehr so groß in Erinnerung &#8211; man kann für die Besichtung gut einen Tag einplanen. Es lohnt sich die einzelnen Hoefe und zahlreichen Ausstellungen des Topkapi Palast in Ruhe auf sich wirken zu lassen. Hat man nur wenig Zeit kann man straffen, davon würden wir jedoch abraten. Die Karten kauft man am besten direkt im Palast, vor dem Eingang werden gerne überteuerte Express Tickets verkauft. Einen Führer kann man sich auch sparen, der Audio Guide ist ganz ordentlich. Der Topkapi Palast umfasste einen Bereich von 69 Hektar und hatte bis zu 5000 Bewohner. Er unterteilt sich in 4 Höfe. Istanbul Topkapi Palast 1. Hof Topkapi Palast 2. Hof Das Fotografieren in den Innenbereichen ist leider nicht mehr gestattet &#8211; doch die Pracht und die Stilvielfalt läßt sich auch anhand der Aussengebäude gut erkennen. Im 2. Hof wurden die Staatsgeschäfte abgewickelt. Diese wurden von den Würdenträgern des Reiches geführt. Der Sultan selbst konnte durch ein Fenster getrennt den Sitzungen lauschen. Im 2. Hof befindet sich auch die Palastküche &#8211; bis zu 6000 Essen wurde dort täglich auf den Tisch gebracht. Im zweiten Hof befindet sich auch der Zugang in den Harem. Um in das Innere des Harems zu gelangen musste man zuerst die Räumlichkeiten der Eunuchen passieren. Diese bestanden ausschließlich aus schwarzen Männern, die als Knaben, vorzugsweise aus Äthopien, in den Palast gebracht und dort ausgebildet wurden. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Rückblick Durch das Tor zur Glückseligkeit gelangten Auserwählte in den inneren Bereich des Palastes. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Der Eingangsbereich &#8211; Tor der Glückseligkeit &#8211; ist aufwändig restauriert und zeigt viele Elemente, wie man sie auch in westeuropäischen Schlössern finden könnte. Topkapi Palast 3. Hof Hier befanden sich die Räumlichkeiten des Sultans und seiner Familie. Aber auch eine Bibliothek und eine Knabenschule. Waisenjungen aus dem ganzen Land, egal aus welchen Schichten wurden hier aufgenommen und für das Staatswesen ausgebildet. Harem Der Harem war in erster Linie eine Ausbildungsstätte. Die Prinzen wurden hier durch die Eunuchen ausgebildet und Mädchen aus dem ganzen Land fanden hier Unterkunft und Ausbildung. Bis zu 2000 Frauen lebten in den bis zu 400 Zimmern des Harems &#8211; der der Leitung der Sultansmutter unterstand Die Frauen wurden dort ausgebildet und die Mehrzahl später mit den Staatsbediensteten &#8211; die ja ebenfalls im Palast ausgebildet wurden &#8211; verheiratet. Einige wurden als Konkubinnen für den Sultan ausgewählt &#8211; seine Lieblingsdamen bewohnten separate Räume am Hof der Favoritinnen. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Rückblick xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Topkapi Palast 4. Hof Im anschließenden 4. Hof befinden sich Parkanlagen und verschiedene Pavillions aus verschiedenen Epochen und Baustilen Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick auf den Bosphorus und das Goldene Horn.]]></description>
		
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		<title>Istanbul Tradition und Moderne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2023 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem wir erkannt haben, wie lang und beschwerlich der Wasserweg von Cesme weiter über den Bosporus bis Istanbul gewesen wäre und wie lange das gedauert hätte, haben wir uns kurzerhand entschlossen, ein schnelleres Verkehrsmittel zu nutzen. Statt mit Joline den langen Weg nach Istanbul anzutreten haben wir uns entschlossen zu fliegen. Istanbul ( vormals Konstantinopel) ist die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei mit 15,5 Millionen Einwohnern &#8211; Tendenz steigend, auch wenn Istanbul nicht die türkische Hauptstadt ist, das ist ja bekanntlich Ankara. Der 30 km lange Bosporus trennt den europäischen Teil von Istanbul vom asiatischen Teil und verbindet das Marmarameer bzw. das Mittelmeer mit dem Schwarzen Meer. Am ersten Abend haben wir eine zweistündige windige Fahrt entlang des Bosphorus mitgemacht, das reichte bei weitem nicht aus, an der ganzen Stadt vorbei zu fahren. Ein Rückblick Wir waren im letzten Jahrtausend auch schon einmal in Istanbul. Damals waren wir noch sehr jung, wie die Bilder unschwer zeigen. Wir haben ein Zimmer in einem kleinen historischen Hotel im Stadtbezirk Sultanahmet bezogen &#8211; von hier aus haben wir kurze Wege zu den bekannten historischen Sehenswürdigkeiten: Haghia Sophia, Topkapipalast und Blaue Moschee (Sultan Ahmed Moschee). Ein Rückblick So sah der Platz 1990 noch aus &#8211; Mausoleum Sultan Ahmet I Auch das Mausoleum von Sultan Ahmet dem Ersten, der den Bau der Blauen Moschee in Auftrag gegeben hat, befindet sich auf dem großen Platz. Von den Moscheen ist es nur ein kurzer Weg zum Topkapi &#8211; Palast. Der große Basar Nicht weniger prächtig präsentiert sich der Ägyptische Gewürzmarkt Bei so viel Pracht ist schnell vergessen, wieviel Mühe und Arbeit und Geld in der Restaurierung der alten Gebäude steckt. Im Eingangsbereich zum oben gezeigten Innenhof finde ich ein Dokumentation über diese Restaurierung. Ich finde es wert, das mal zu zeigen. In der Nähe des Ägyptischen Gewürzmarktes befindet sich die Neue Galatabrücke 1992 wurde die Alte schwimmende Galatabrücke ersetzt durch diese Neue Galatabrücke, da sie nicht mehr sicher war. Wir haben diese 1990 noch bei unserem ersten Besuch in der Türkei bei unserer Autorundreise Griechenland &#8211; Türkei überquert. Die Galatabrücke verbindet beide Teile der Stadt und überquert in 30 Km das &#8222;Goldene Horn&#8220; des Bosphorus. Sie ist eine von 3 Brücken die in Istanbul Europa mit Asien verbindet. Es gibt auch mittlerweile den Marmaray-Tunnel unter dem Bosporus und man kann die Entfernung mit der Marmaray &#8211; Bahn überbrücken. Mit 15,5 Millionen Einwohnern gehört Istanbul heute zu den 20 größten Städten der Welt, darüber hinaus beherbergt die Stadt eine große Anzahl von Syrischen Flüchtlingen. Daher sieht man in der Stadt immer wieder einmal Frauen in Burkas, die von türkischen, auch traditionellen Frauen, nicht getragen werden wie uns die Einheimischen berichten. Darüber hinaus besuchen rund 14 Millionen Touristen aus aller Welt besuchen jährlich die Stadt, sie hat damit das achtgrößte Besucheraufkommen in der Welt. Bei unseren Besichtigungen kommen wir mit vielen Menschen ins Gespräch: Iranern, Libanesen, Südkoreanern &#8211; viele suchen den Austausch und Englisch machts möglich. Bei so vielen Menschen ist für die Sauberkeit die Stadtreinigung unermüdlich am Werk. Der Bosphorus ist die Wasser &#8211; Verkehrsader in Istanbul &#8211; sie bringt mit regelmäßig verkehrenden Fähren die Einheimischen und Gäste zum Naherholungsgebiet &#8211; den Prinzeninseln (Adalar) Die Prinzeninseln sind eine kleine Inselgruppe im Marmarameer und zählen als Stadtbezirk zum asiatischen Teil Istanbuls. Ihren Namen haben sie erhalten, weil sie in früheren Zeiten oft als Verbannungsort für Fürsten und Fürstenkinder dienten. Büyükada war vor allem dafür bekannt, dass dort nur Pferdekutschen erlaubt waren und eine Kutschfahrt über die Insel mit seinen vielen alten restaurierten Häusern zählte zu den Hauptattraktion. Eine epidemische Erkrankung unter den Pferde sorgte für das Aussterben des alten Pferdebestandes und neue Pferde wurden von der Regierung nicht mehr erlaubt. So findet man heute auf der Insel statt Pferden Elektroroller und Elektrobahnen, die das Inselbild bestimmen und die Touristen über die Insel kutschieren. Impressionen vom Marmarameer und den Inseln von der Fähre aus gefilmt. Den Sehenswürdigkeiten Topkapipalast und Basilica Cistern sowie den religösen Bauten in Istanbul habe ich aufgrund ihrer Komplexität einen eigenen Beitrag gewidmet.]]></description>
		
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