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	<title>Tunesien &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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	<title>Tunesien &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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		<title>Segelrevier und Reiseland Tunesien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 10:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[Segelrevier]]></category>
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					<description><![CDATA[2022/2023 Eine Zusammenfassung: Segeln von Marina zu Marina von der Insel Djerba bis Bizerte&#8230; Wir sind (fast) die gesamte tunesische Küste entlang gesegelt. Zusammenfassend lässt sich sagen, die Marinas sind einfach, aber sauber und sicher. Dass das Land unter vielen Mängeln leidet, ist auch in den Marinas zu spüren. Die Proviantierungsmöglichkeiten sind in Ordnung, die Preise niedrig. Deshalb überwintern hier viele Langfahrtensegler, in einigen Marinas gibt es dabei richtige Communitys. 11. Reise – Segelrevier Tunesien – 1. Etappe: Insel Djerba 20. – 27.10.2022 11. Reise – Segelrevier Tunesien – 2. Etappe – Monastir 27.10. – 02.11.2022 – 156 Seemeilen 11. Reise – Segelrevier Tunesien – 3. Etappe – El Kantaoui/Sousse – 31.10. – 02.11.2022 – 15 Seemeilen 11. Reise – Segelrevier Tunesien – 4. Etappe – Hammamet 02.11.2022 – 23.11.2022 – 29 Seemeilen 12. Reise – Überführungstörn – von Tunesien nach Marokko – 1. Etappe – von Hammamet nach Bizerte Mit dem Mietwagen durchs Land&#8230; Der Versuch, einen Mietwagen online über die gängigen Anbieter zu buchen ist gescheitert. Dabei haben wir einen Wagen angemietet und danach ist erst aufgefallen, dass die Anbieter gar keine Niederlassung mehr in Tunesien hatten&#8230; Der örtliche Anbieter ist schnell eingesprungen und wir waren mit Abwicklung und Auto sehr zufrieden. Wir haben das Auto für 18 Tage gemietet und eine Rundreise gestartet &#8211; Ausgangspunkt Hammamet. Den Versuch private Unterkünfte zu mieten haben wir schnell abgebrochen &#8211; die Hotels waren einfach aber sauber. Die Straßen über Land sind gut ausgebaut &#8211; in den Städten herrscht ein regelrechter Tumult, Verkehrsregeln werden kaum eingehalten &#8211; man braucht Nerven. Unsicher haben wir uns weder in Tunis noch auf unseren Reisen durchs Landesinnere gefühlt. Allerdings sind die Händler und Guides, die an Sehenswürdigkeiten plötzlich auftauchen, sehr hartnäckig und aufdringlich und auch nicht immer freundlich. Das mindert das Wohlgefühl. Alle Preise sind Verhandlungssache und haben eine große Preisspanne. Wenn man sich jedoch nicht vorher auf einen Preis einigt, wird es am Ende teuer &#8211; gerne werden auch noch &#8222;Zusatzleistungen&#8220; eingespielt, die dann extra kosten. Offizelle Anbieter vor Ort für Touren haben wir nicht gefunden &#8211; jeder versucht hier zu kungeln, deshalb haben wir nur gemacht, was wir auch auf eigene Faust erkunden konnten. Übergriffigkeiten haben wir aber nie erlebt und auch keine Diebstähle. Besonders negativ ist mir das große Müllproblem aufgefallen &#8211; im ganzen Land &#8211; selbst in den abgelegendsten Gegenden liegt überall Unrat. Die Tunesier sind Sprachgenies &#8211; Französisch, Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch&#8230; viele parlieren sicher in verschiedenen Sprachen vorzugsweise um es kommerziell zu nutzen. Tunesien – eine Rundreise mit dem Mietwagen – November 2022 – 1. Etappe: Troglodyte und alte Berberdörfer – Beni Zelten – Matmata / Star Wars Tunesien – eine Rundreise mit dem Mietwagen – November 2022 – 2. Etappe: Oasenstadt Douz „Tor zur Sahara“ Tunesien – eine Rundreise mit dem Mietwagen – November 2022 – 3. Etappe: Salzsee Chott el Djerid und Oasenstadt Tozeur Tunesien – eine Rundreise mit dem Mietwagen – November 2022 – 4. Etappe: Grenzgebiet Algerien – Tamerza und die Schlucht von Mides Tunesien – eine Rundreise mit dem Mietwagen – November 2022 – 5. Etappe: Sbeitla – El Djem – Port Yasmine Hammamet. Tunesien – eine Rundreise mit dem Mietwagen – November 2022 – 6. Etappe: Hauptstadt Tunis – Medina Tunis – Karthago und das Künstlerdorf Sidi Bou Said]]></description>
		
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		<title>Erfahrungsbericht Bizerte Tunesien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 May 2023 17:08:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere finale Station in Tunesien ist Bizerte, welches wir im Mai 2023 besucht haben. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis Algerien. Sie ist die einzige Stadt mit Marina die offensichtlich kaum touristisch ist. Hier gibt es keine leerstehenden Hotelkomplexe und es wirkt alles sehr unverfälscht. Von der Marina ist es nicht weit bis zum Stadtzentrum, welches wir fußläufig erreichen können. Der alte Hafen &#8211; le ancien port &#8211; direkt an der Altstadt gelegen &#8211; mit Restaurants und Cafes lädt zum Verweilen ein. Zunächst hatten wir geplant eine Tour mir unserem Beiboot in den Hafen zu machen, diesen Plan haben wir dann aber doch verworfen. Resumee und Erfahrungsbericht Bizerte Tunesien Bizerte hat uns von allen Orten, die wir in Tunesien besucht haben, am Besten gefallen und uns auch ein bisschen mit dem Land ausgesöhnt. Es war hier recht sauber, die Menschen freundlich und unverkrampft und wollten sich gerne fotografieren lassen. Keine Faux Guides, die einen in irgendeinen Laden schleppen und keine aufdringlichen Geschäftsinhaber, die einen in ihren Laden quatschen wollten. Wir haben unseren Aufenthalt in Bizerte einen Tag verlängert um gute Winde und ruhiges Meer zu haben für unsere Umrundung der langen algerischen Küste.]]></description>
		
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		<title>Tunesien &#8211;  Weltkulturerbe: Das Amphitheater von El Djem &#8211; über Brot und Spiele und das Gladiatorenleben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2023 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[Highlight]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Stätte]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Amphitheater von El Djem ist das besterhaltene in Nordafrika und das zweitgrößte nach Karthago. Es wurde 238 n. Chr. erbaut und dem Kolosseum von Rom nachempfunden. Erbaut wurde es in der römischen Stadt Thysdrus und fasste 35.000 Zuschauer. Gladiatorenkämpfe in der Arena wurden immer privat finanziert und waren sehr kostspielig. Je nach dem finanziellen Einsatz gestaltete sich das Kampfspektakel &#8211; welches sich über mehrere Tage erstrecken konnte. Dabei gab es einen festen Ablauf: Morgens begannen die Spiele mit Tierkämpfen. Zuerst wurden harmlose Tiere in die Arena gelassen wie Hirsche und Antilopen die dann von sogenannten Bestiari mit dem Speer gejagt und erlegt wurden. Danach folgten die gefährlichen Tiere wie Löwen, Elephanten oder Bären, diese kämpften entweder gegeneinander oder wurden ebenfalls von den Bestiari gejagt. Manchmal wurden auch Tierdressuren gezeigt Mittags wurden in der Arena Verurteilte hingerichtet &#8211; dazu bediente man sich verschiedener Verfahren. Enweder wurden die Gefangenen direkt hingerichtet oder man ließ sie gegen gefährliche Tiere antreten ((unbewaffnet). Beliebt war auch, sie gegeneinander kämpfen zu lassen bis nur noch einer übrig blieb. Allerdings wurde dieser nicht begnadigt sondern am Ende ebenfalls hingerichtet. Im Anschluss daran wurden die Gladiatoren vorgestellt und zeigten Schaukämpfe, sogenannte Producio. Während dieser Producio kämpften die Gladiatoren mit stumpfen oder Holzschwertern in Schaukämpfen gegeneinander oder gegen Adelige, die sich in diesen Schaukämpfen zeigen wollten. Auch Kaiser nahmen gerne an solchen Schaukämpfen teil. Manchmal zogen sich diese Schaukämpfe über mehrere Tage hinweg. Durch Hebevorrichtungen wurden Menschen und Tiere durch eine Öffnung im Boden in die Arena befördert. Höhepunkt der Kampftage waren dann die Gladiatorenkämpfe. Diese waren kein unkontrolliertes Gemetzel, sondern hatten in der Regel einen Schiedsrichter vor Ort, der den korrekten Ablauf sicher stellte. Gladiatorenkämpfe endeten auf 4 verschiedene Weisen: Der überlebende Gladiator verließ die Arena durch die Porta Sanavivaria &#8211; das Tor für Gesundheit und Leben &#8211; der getötete Gladiator wurde in Tüchern gehüllt durch das Tor Venus Libitina &#8211; der Göttin des Todes und der Bestattung aus der Arena getragen. Tor zum Verlassen der Arena. Die ersten Gladiatoren waren Sklaven und Kriegsgefangene. Doch bereits im 1. Jahrhundert vor Chr. waren die Hälfte aller Gladiatoren vormals freie Bürger, die sich als Gladiatoren meldeten. Obwohl ein Gladiator gesellschaftlich niedriger stand als ein Sklave war die Nachfrage so groß, das Gesetze erlassen wurden, um den übergroßen Zustrom zu stoppen. Warum wollten so viele Freie Gladiatoren werden? In anbetracht der der Tatsache, das zu römischen Zeiten die Lebenserwartung nicht so hoch war, erschien das Gladitorenleben durchaus attraktiv. Ein Gladiator kämpfte rund 1 &#8211; 3x im Jahr &#8211; auch die Chance zu überleben war gar nicht so gering. Nach einer Erhebung des Historikers George Ville starben etwa 19 Gladiatoren bei einer Teilnahme von 200 Gladiatoren an den Spielen. Die Lebenserwartung von Gladiatoren lag bei 18 &#8211; 25 Jahren &#8211; allerdings lag die allgemeine Lebenserwartung auch nur bei 27 Jahren. Dafür führten die Gladiatoren ein gutes Leben. Sie wurden gut versorgt und die berühmtesten Ärzte ihrer Zeit kümmerten sich um sie. Sie wurden in Gladiatorenschulen ausgebildet &#8211; die berühmtesten waren in Capua &#8211; und konnten Ruhm und Ansehen erlangen und waren an den Preisgeldern beteiligt. Hatten sie genug Geld, konnten sie sich freikaufen und verdingten sich dann als Leibwächter von Adeligen oder als Ausbilder in den Gladiatorenschulungen. Gladiatorenkämpfe fanden statt zwischen 264 vor Chr. bis etwa Mitte des 5. Jahrhunderts n. Chr. &#8211; das Ende erfolgte durch kaiserliches Verbot und setzte sich nur sehr schleppend durch.]]></description>
		
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		<title>Tunesien: Weltkulturerbe: Karthago</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2023 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[Highlight]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Stätte]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Karthago ein moderner Stadtteil der tunesischen Hauptstadt Tunis in dem auch der Flughafen von Tunis liegt. Karthago war in der Antike ursprünglich die Hauptstadt der gleichnamigen See- und Handelsmacht Karthago. Die Römer bezeichneten die Einwohner als Punier &#8211; abgeleitet von den Phönizern. Das Karthagische Reich lieferte sich mit den Römern in drei Punischen Kriegen zwischen 264 &#8211; 146 v. Chr. erbitterte Schlachten. Im 3. Punischen Krieg zerstörten die Römer die Stadt Karthago. 146 v. Chr. wurde das Karthagische Reich dem römischen Reich einverleibt. Gaius Iulius Caesar gründete im 1. Jahrhundert v.&#160;Chr. Karthago erneut als römische Stadt, welche bald wieder zu einer bedeutenden Großstadt erblühte. Mit dem Ende der Antike kam auch das Ende der bedeutenden Rolle der Stadt Karthago. Heute finden sich im Stadtgebiet verschiedene Ausgrabungsstätten &#8211; seit 1979 zählen sie zum Weltkulturerbe.]]></description>
		
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