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	<title>Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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	<description>Folge uns bei unserer Reise um die Welt.</description>
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		<title>San Cristóbal Galápagos – wo die Tiere die Insel regieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 09:17:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Galapagos]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Schnellboot erreicht man Puerto Baquerizo Moreno, die kleine Hauptstadt der Insel von Santa Cruz aus &#8211; es gibt aber auch die Möglichkeit mit dem Inselhopper zu Fliegen. „San Cristóbal ist die Galápagos-Insel, auf der Natur und Alltag besonders eng miteinander verschmelzen. Während Santa Cruz stärker vom Tourismus geprägt ist und Isabela vor allem durch ihre Vulkane beeindruckt, begegnet man auf San Cristóbal den berühmten Seelöwen schon beim Spaziergang durch die Hauptstadt.“ Als Ecuador 1973 die Galápagos-Inseln zur eigenen Provinz erklärte, wurde Puerto Baquerizo Moreno zum Provinzsitz bestimmt. Damit war die Stadt Hauptstadt der neuen Provinz. San Cristóbal war eine der ersten dauerhaft besiedelten Galápagos-Inseln. Die ecuadorianische Regierung begann dort bereits im 19. Jahrhundert mit der organisierten Besiedlung. Puerto Baquerizo Moreno entwickelte sich dadurch früh zum Verwaltungszentrum. Freilebenden Wildtieren begegnet man auf allen Inseln von Galapagos &#8211; in San Cristóbal bekommt das noch einmal eine ganz neue Dimension. Einmal rund um San Cristóbal – 360° Galápagos an einem Tag San Cristóbal ist etwa so groß wie die Stadt Köln (405 km²) plus ein gutes Drittel, aber nur dünn besiedelt. Impressionen rund um San Cristobal Das Wasser mit seinem sandigen Untergrund ist meist sehr aufgewühlt und dadurch ist die Sicht nicht so klar. San Cristobal war für uns die letzte Insel auf der wir auf unserer Reise Station gemacht haben. Weitere Inseln hätten wir per Boot erkunden können &#8211; leider war unsere Reisezeit zu Ende. Wir wären gerne noch länger geblieben&#8230;]]></description>
		
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		<title>Die Meerechse von Galápagos – ein Drache, der Salz niest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 14:48:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Galapagos]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer zum ersten Mal eine Meerechse auf Galápagos sieht, könnte fast meinen, ein kleiner Dinosaurier sei gerade aus einem Vulkan gekrochen. Schwarzer, stacheliger Rücken, kräftige Krallen, abgeflachter Schwanz und ein Kopf, der oft von einer weißen Salzkruste umrahmt ist – besonders hübsch ist sie nicht. Aber genau das macht sie so faszinierend. Die Meerechse von Galápagos (Amblyrhynchus cristatus) ist weltweit einzigartig: Sie ist die einzige Echse, die regelmäßig im Meer nach Nahrung sucht. Sie lebt ausschließlich auf den Galápagos-Inseln und hat sich perfekt an ein Leben zwischen heißem Lavagestein und kaltem Pazifikwasser angepasst. Vom Land ins Meer Und hier beginnt eine erstaunliche Evolutionsgeschichte. Die Vorfahren der Galápagos-Iguanen kamen ursprünglich vom südamerikanischen Kontinent. Vermutlich erreichten sie die abgelegenen Inseln auf schwimmenden Pflanzen- oder Vegetationsflößen. Auf den jungen, vulkanischen Inseln war Nahrung an Land allerdings knapp. Über Millionen Jahre passten sich die Tiere deshalb an eine ungewöhnliche neue Nahrungsquelle an: Algen im Meer. Aus einer Landleguanen-Linie entstand so schließlich die Meerechse. Sie ist die einzige Echse der Welt, die aktiv im Meer nach Nahrung taucht. Das Ergebnis ist ein Tier, das an Land eher unbeholfen wirkt, sich im Wasser aber erstaunlich elegant bewegt. Ein Vegetarier, der taucht Meerechsen ernähren sich hauptsächlich von roten und grünen Algen. Mit ihrem kurzen, stumpfen Maul und den kleinen Zähnen raspeln sie die Algen von den Felsen. Größere Tiere können dabei weiter hinaus ins Meer schwimmen und sich mit ihren kräftigen Krallen an Felsen festhalten, während kleinere Meerechsen meist in geschützteren Bereichen bleiben. 🤧 Warum niest die Meerechse Salz? Das ist wahrscheinlich einer der lustigsten Fakten über Galápagos. Beim Fressen nimmt die Meerechse zwangsläufig große Mengen Salzwasser auf. Das wäre für ein Landreptil ein echtes Problem. Doch die Meerechsen besitzt spezielle Salzdrüsen. Sie filtern überschüssiges Salz aus dem Körper und scheiden es über die Nasenöffnungen aus. Deshalb sieht man bei manchen Tieren eine regelrechte weiße Salzkruste auf der Nase und am Kopf. Und wenn die Meerechse kräftig ausatmet, sieht es tatsächlich so aus, als würde sie Salz niesen. Ein kleiner „Salzdrache“ also. Ihr größtes Problem: das kalte Meer Für die Meerechse ist das ein Dilemma: Im Meer gibt es meistens reichlich Nahrung – aber das Wasser entzieht ihrem Körper Wärme. Deshalb sieht man Meerechsen häufig dicht zusammengedrängt auf schwarzen Lavasteinen liegen. Sie sonnen sich regelrecht auf. Obwohl Galápagos direkt am Äquator liegt, ist das Meer rund um die Inseln teilweise erstaunlich kalt. Dafür sorgen die kalten Meeresströmungen, die nährstoffreiches Wasser aus der Tiefe nach oben bringen. Ihre dunkle Haut hilft ihnen dabei, die Wärme der Sonne aufzunehmen. Erst wenn die Körpertemperatur wieder hoch genug ist, geht es zurück ins Meer zum Fressen.]]></description>
		
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			<media:title type="plain">Meerechse von Galapagos</media:title>
			<media:description type="html"><![CDATA[Die nur auf Galapagos vorkommende Meeresechse hat sich dem schwarzen Lavagestein der Inseln hervorragend angepasst.]]></media:description>
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		<title>Verliebt in blaue Füße: Unsere Begegnung mit den Boobies</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 10:29:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galapagos]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
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					<description><![CDATA[Blaufusstölpel&#8230; Die Einheimischen nennen die sympathischen Vögel liebevoll „Boobies“. Der englische Name „booby“ geht übrigens auf das spanische Wort bobo zurück, was so viel wie „töricht“ oder „tollpatschig“ bedeutet. Die Bezeichnung entstand, weil die Vögel an Land wenig scheu sind und schon von Weitem wirken sie etwas unbeholfen. Mit ihren leuchtend blauen Füßen und ihrem neugierigen Blick sehen die Blaufußtölpel aus, als hätte sich die Natur einen besonderen Scherz erlaubt. Doch genau diese außergewöhnlichen Vögel gehören zu den bekanntesten Bewohnern der Galápagos-Inseln Besonders faszinierend ist ihr berühmter Balztanz. Ein Männchen stolziert langsam vor einem Weibchen umher und hebt dabei abwechselnd seine strahlend blauen Füße an, als würde es einen sorgfältig einstudierten Tanz aufführen. Je intensiver das Blau, desto attraktiver gilt der Vogel für potenzielle Partnerinnen. Was zunächst fast komisch wirkt, ist in Wirklichkeit ein wichtiger Teil der Partnerwahl. Dabei zeigt die Begegnung auch mit den Blautölpeln was die Inseln so besonders macht: Auf Galápagos muss man die Tiere nicht mühsam aus großer Entfernung beobachten. Die Natur kommt einem hier ständig unausweichlich von selbst entgegen.]]></description>
		
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		<title>Insel Isabela auf Galápagos: Vulkane, Riesenschildkröten &#038; wilde Natur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 09:55:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galapagos]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
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					<description><![CDATA[Isabela ist mit Abstand die größte Insel der Galápagos. Ihre markante Form erinnert aus der Vogelperspektive an ein Seepferdchen. Entstanden ist sie durch die Verschmelzung mehrerer Vulkane, von denen einige bis heute aktiv sind. Trotz ihrer Größe leben hier nur wenige Tausend Einwohner. Das Zentrum des Insellebens ist Puerto Villamil an der Südküste – ein entspannter Küstenort mit Sandstraßen, kleinen Restaurants und einer Atmosphäre, die sofort Urlaubsgefühle weckt. Traumstrände ohne Menschenmassen Besonders in den Morgen- und Abendstunden zeigt sich die Insel von ihrer schönsten Seite. Während die Sonne langsam über dem Pazifik auf- oder untergeht, gehört der Strand oft fast ausschließlich der Tierwelt. An der Südküste von Isabela Island liegt einer der beeindruckendsten Orte des gesamten Galápagos-Archipels: Los Túneles &#8211; oder Cabo Rosa Schon die Anfahrt per Schnellboot von Puerto Villamil ist ein Erlebnis. Felsen im Meer Nach etwa einer Stunde tauchen aus dem türkisfarbenen Wasser bizarre Lavaformationen auf. Hier treffen zwei typische Elemente der Galápagos-Inseln unmittelbar aufeinander: junge Vulkanlandschaft und eine erstaunlich artenreiche Meereswelt. Die bizarre Landschaft entstand aus Lavaströmen, die bis ins Meer flossen. Die äußere Lavakruste erstarrte, während im Inneren noch flüssige Lava weiterströmte. Später stürzten Teile dieser Hohlräume ein – zurück blieben Tunnel, Bögen, Brücken und kleine Lavainseln. Das schönste Schnorchelerlebnis der Reise Schnorcheln in Los Túneles auf Isabela – Begegnungen mit Meeresschildkröten Nach dem Besuch der bizarren Lavaformationen von Los Túneles auf Isabela geht es für uns ins Wasser. Schon die Einfahrt in dieses Labyrinth aus schwarzen Lavafelsen ist beeindruckend: Schmale Kanäle, natürliche Brücken und kleine, geschützte Wasserbecken machen die Landschaft einzigartig. Schnorcheln zwischen Lava und Mangroven Wer bei Los Túneles unter Wasser eine farbenprächtige Korallenwelt wie in der Karibik erwartet, könnte allerdings etwas enttäuscht sein. Der Meeresboden wirkt erstaunlich karg. Zwischen Sand, dunklen Vulkansteinen und einzelnen Algen gibt es vergleichsweise wenig Bewuchs. Gerade dieser Kontrast macht den Ort aber interessant: Über uns die spektakulären schwarzen Lavaformationen, unter uns ein eher unscheinbarer Meeresboden – und trotzdem tauchen plötzlich faszinierende Tiere auf. Die Wege durch die Lavaformationen sind teilweise sehr eng. Beim Schnorcheln geht es durch schmale Passagen und unter niedrigen Lavaüberhängen hindurch. Man sollte deshalb gut auf Kopf und Körper achten und immer in der Nähe des Guides bleiben. Je nach Wasserstand und Bedingungen können manche Durchgänge sehr knapp werden. Dann erscheinen die Meeresschildkröten Der eigentliche Höhepunkt kommt für uns unter Wasser: Meeresschildkröten! Plötzlich gleitet eine große Grüne Meeresschildkröte ruhig durch das klare Wasser. Sie lässt sich von den Schnorchlern kaum beeindrucken und zieht mit langsamen, kräftigen Bewegungen über den sandigen Grund. An manchen Stellen können mehrere Schildkröten gleichzeitig beobachtet werden. Das Faszinierende ist ihre Ruhe. Während wir versuchen, möglichst vorsichtig hinterherzuschwimmen, lassen sich die Schildkröten scheinbar überhaupt nicht aus der Ruhe bringen. In dem flachen Wasser und den engen Lavatunneln kommt man den Tieren unglaublich nah &#8211; manchmal muss man sogar Ausweichmanöver schwimmen, dabei erscheint es so, als ob die Meeresschildkröten von den Schnorchlern erwarten, dass sie ausweichen. Die Schildkröten sind für mich eindeutig der Höhepunkt des Schnorchelns in Los Túneles.]]></description>
		
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