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	<title>Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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	<description>Folge uns bei unserer Reise um die Welt.</description>
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch III &#8211; Oh, wie schön ist Panama</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 14:33:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik III]]></category>
		<category><![CDATA[Panama]]></category>
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					<description><![CDATA[Seite 25 &#8211; Erste Tage in Panama&#8230; 21.04. &#8211; 25.04.2026 Unseren ersten Landfall in Panama haben wir in Portobelo. Hier sollte nach unseren Informationen das Einklarieren erfolgen. Für uns ist der zweite Besuch in Panama &#8211; wir waren schon einmal mit der &#8222;Aida&#8220; einen Tag im Industriehafen von Colon und das war so wenig ansprechend, dass wir nicht mal das Schiff verlassen haben. Um so erstaunter stellen wir schon bei der Einfahrt fest &#8211; wie schön Panama ist. Sanfte Hügel, üppig bewachsen, überall kleine Sandstrände und kleine Inseln im klaren Wasser. Es ist flach in der Bucht von Portobelo und es ankern nur wenige Schiffe. An der Pizzeria &#8222;Casa Vela&#8220; können wir mit dem Dinghy anlegen und werden vom italienischstämmigen Besitzer gleich wortreich begrüßt. Von hier erkunden wir den kleinen Ort und laufen zur Einwanderungsbehörde. Hier erfahren wir, dass wir zum Einklarieren zur Marina in Linton müssen &#8211; aber wir haben die Erlaubnis uns in Portobelo frei zu bewegen. Naja, es gibt nur ein paar Straßen, ein kleines offenes Museum, mehrere Restaurants, Bäckereien und Lebensmittelgeschäfte. So können wir ein bisschen einkaufen und dann in der Pizzeria echte italienische Pizza essen &#8211; und das mitten in Panama. Auf dem Rückweg fahren wir an die gegenüberliegende Uferseite wo wir die Überreste eines Forts aus dem 18. Jahrhundert erkunden können und auf dem höhergelegenen Abschnitt einen schönen Überblick über die Bucht haben. Zuerst planen wir die Nacht in Portobelo zu verbringen, doch dann entschließen wir uns dazu, doch noch in der Nacht weiter zu fahren nach Linton Bay was wir kurz vor Mitternacht erreichen. Die Bucht ist als Einklarierungshafen auch deutlich belebter. Die kleine Marina hat eine ganz ordentliche Infrastruktur &#8211; wir können problemlos einklarieren und erhalten ein Cruising Permit für die Dauer eines Jahres. Es gibt ein kleines Freiluftcafe und einen Einkaufsladen in einem Container, der erstaunlich gut sortiert ist. Mit unseren Gästen erkunden wir die Gegend, es gibt einen kleinen Flusslauf durch die Mangroven, den wir mit dem Dinghy befahren können. Auf der anderen Seite befindet sich ebenfalls eine kleine Marina. Hier treffen wir auf Susanne, die seit 20 Jahren mit ihrem Boot dort stationiert ist und uns einige Tipps zu Panama und den San Blas Inseln gibt. Das Wasser ist hier an einigen Stellen recht flach, es gibt immer wieder Korallenköpfe die unter der Wasseroberfläche lauern. Aber mit der bewährten Taktik &#8211; schauen wie es die Einheimischen machen &#8211; kommen wir mit einem Rundkurs sicher zurück zum unserem Boot. Die Abenddämmerung hat noch ein Highlight für uns parat &#8211; einige Delfine sind in der Bucht angekommen und so können wir sie eine zeitlang beobachten. Carsten hat sie vom Wasser aus entdeckt &#8211; können wir das schon als Schwimmen mit Delfinen auf der Buketliste abhaken? Am nächsten Morgen starten wir zu einer kleinen Tour &#8211; vorbei an einer ungewöhnlichen Ferienwohnung mitten im Meer, die nur per Hubschrauber erreicht werden kann &#8211; zur Isla Grande. Hier tobt das Strandleben. Wir ankern vor der Insel und können so den Strand schwimmend erreichen &#8211; ein nicht ungefährliches Unterfangen, da die einheimischen Lanchas an uns vorbeiknallen, teilweise mit Bananen oder Tubs hinter sich her ziehend. Am Strand gibt es kleine Mahlzeiten, kalte Getränke und die Möglichkeit zu einer Massage, die ich gerne in Anspruch nehme. Während die Strandbewohner gegen Abend die Insel verlassen und die Anwohner sich in ihre Holzhütten zurück ziehen verbringen wir dort ankernd eine ruhige Nacht. Am nächsten Morgen stellen wir fest, dass es ganz ruhig ist am Strand und sich auch nicht belebt. Also forschen wir nach und stellen fest, dass gestern der Día del Idioma bzw. Tag der Sprache begangen wurde &#8211; ein kultureller Gedenktag in Panama. Offensichtlich für viele auch arbeitsfrei. Warum am 23. April? Der 23. April steht international im Zeichen von Literatur, weil er mit Miguel de Cervantes und William Shakespeare verbunden ist. Daher ist es auch der UNESCO-Welttag des Buches und des Urheberrechts. &#8211; Reisen bildet&#8230;))) &#8211; Dann wäre das auch geklärt. Da heute keine Boote und Jetskis durchs Wasser knallen ist der Meeresboden nicht mehr aufgewühlt und das Wasser klar. Ausserdem ist das Schwimmen und Schnorcheln jetzt risikofrei möglich. Ein kleines Riff ist der Insel vorgelagert und das Schnorcheln lohnt sich durchaus. Es gibt Weichkorallen und eine größere Kolonie von Fingerkorallen. Am Nachmittag geht es zurück in die Linton Bay da für Carsten und Miriam am Samstag ihre Reise mit uns zu Ende geht. Eine gute Busverbindung bringt sie von dort über einen Umstieg in Colon nach Panama City. Und wir sind wieder allein, allein&#8230;]]></description>
		
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		<title>Karibisches Meer Video: Streifendelfine in unserer Bugwelle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 15:10:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Überfahrten]]></category>
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					<description><![CDATA[19.04.2026 Auf unserem Segeltörn von Jamaika nach Panama über das Karibische Meer wurden wir einer Gruppe von Streifendelfinen begleitet. Die Tiere schwammen längere Zeit mit uns und nutzten die Bugwelle, um mit wenig Energieaufwand Geschwindigkeit aufzunehmen. Typisch für diese Art waren die deutlich erkennbaren dunklen Streifen entlang der Flanken sowie der schlanke, stromlinienförmige Körper. Streifendelfine halten sich meist in tieferen Offshore-Gewässern auf, was erklärt, warum wir sie fernab der Küste angetroffen haben. Nach einiger Zeit löste sich die Gruppe wieder und verschwand im offenen Meer.]]></description>
		
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			<media:title type="plain">Delfine in der Bugwelle unseres Katamarans - Begegnung im Karibischen Meer</media:title>
			<media:description type="html"><![CDATA[Auf unserer Überfahrt von Jamaika nach Panama wurden wir von einer Delfinschule aufgebracht, die uns ein ganzes Stück des Weges begleitet haben.]]></media:description>
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		<title>Überfahrt von Jamaika (Kingston) nach Panama (Linton Bay) über das Karibische Meer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 11:22:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jamaika]]></category>
		<category><![CDATA[Panama]]></category>
		<category><![CDATA[Überfahrten]]></category>
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					<description><![CDATA[16.04. &#8211; 21.04.2026 Nachdem wir am Mittwochabend mit unserer Gastcrew Carsten und Miriam bei der jamaikanischen Immigration in der Royal Jamaika Marina in Kingston &#8211; wie immer mit langer jamaikanischer Wartezeit &#8211; ausklariert haben, starten wir am Donnerstagmorgen für unsere Überfahrt. Nachdem uns Carsten eine Ankerwinch von Deutschland mitgebracht hat, die Bernd direkt verbaut hat, ist das Ankereinholen nun keine Herausforderung mehr. Die neue Ankerwinch läuft wie am Schnürrchen. So starten wir planmässig kurz nach 9 Uhr. Zuerst geht es zur Tankstelle &#8211; die soll ab 9 Uhr geöffnet sein, aber der Manager hat die Tankstellenschlüssel und so müssen wir erst einmal warten. Bis wir endlich Diesel getankt haben &#8211; die Tanks sind ausgesprochen leer und Frischwasser aufgefüllt ist es schon 11:20 Uhr bis wir endlich in See stechen können. Die Wetterprognosen verheißen leichtes Wetter mit moderatem Wind und so stechen wir entspannt in See. Für die Gastcrew ist es die erste Überquerung eines Meeres ohne Landblick und sie hat wenig Segelerfahrung, so ist es ein gutes Wetter für erste Erfahrungen. Nachdem wir unter Motor die Bucht von Kingston verlassen haben können wir Segel setzen und kommen auch ganz gut voran. Zwischendurch flaut der Wind immer wieder mal ab und wir brauchen Motorunterstützung um weiter zu kommen. Am Ende haben wir nach der ersten Nacht ein Etmal (Schiffstagesetappe) von 110 Seemeilen zurück gelegt, das liegt leicht unter dem kalkulierten Durchschnitt von 120 SM. Am Nachmittag bekommen wir Besuch, vier Schwalben umrunden unser Boot, landen und fliegen weiter und prüfen, ob wir ein guter Rastplatz sind. Allerdings sind wir auf weiter Strecke die einzige Option. Nach gut einer Stunde entscheidet sich ein Schwalbenpärchen, bei uns die Nacht zu verbringen. Sie kuscheln sich auf der Ablage über unseren Köpfen aneinander &#8211; am nächsten Morgen machen sie sich gestärkt wieder auf die Reise. Dafür hat ein Tölpel bei Sonnenaufgang den Weg zu uns gefunden. Er läßt sich in unserem Lazybag nieder und beginnt erst einmal ausfühlich sein Gefieder zu putzen und zu trocknen. Bedenken hinsichtlich der Menschen an Bord scheint er nicht zu haben. Naja, er ist ja auch deutlich größer als die Schwalben&#8230; Das Meer ist weiterhin ruhig und es weht nur ein leichtes Lüftchen. Und so packen wir zum ersten Mal in dieser Segelsaison unsere Spi aus und die Crew setzt Segel. Mit dem Spinaker kommen wir gut voran &#8211; zum Abend wird sie dann wieder eingeholt. Am nächsten Morgen werden wir von einer großen Schule von Streifendelphinen aufgebracht, in ihrer neugierigen und verspielten Art begleiten sie uns ein ganzes Stück und schwimmen unter unserem Boot und zwischen unseren Kufen mit Leichtigkeit hin und her und wir können ihren Anblick genießen und schöne Fotos und Videos machen. Am Abend bekommen wir wieder Schwalbenbesuch, ein Pärchen umkreist unser Boot findet aber letztlich kein Vertrauen zu uns und zieht weiter. Wir googeln, dass wir uns mit unserem Boot auf der Zuglinie der Zugvögel befinden, kein Wunder also, dass wir hier so weit auf dem offenen Meer die kleinen Flieger so häufig treffen. Erstaunlich ist es trotzdem zu sehen, wie diese kleinen Vögel mit ihren kurzen Flügeln so weite Strecken &#8211; immerhin 1000 km ohne Land &#8211; zurück legen. Wenn wir da einen Platz zum Ausruhen anbieten können, machen wir das gerne. Am Montag ist unser letzter voller Segeltag angebrochen, wir segeln wieder mit Spinaker. Die Dichte der Sargasso &#8211; Braunalgen, die sich als Plage immer mehr im Karibischen Meer ausbreitet und das Angeln fast unmöglich macht, da sie sich ständig in den Angelhaken verfängt nimmt ab und wir können endlich Angelerfolge erzielen. Erst beisst ein Mahi Mahi &#8211; wenn auch nur ein verhältnismässig kleiner und dann ein Thunfisch an und am Abend kommt endlich selbstgefangener Fisch auf den Grill. Der schmeckt immer noch am Besten. Nach einer ruhigen Nacht heißt es am nächsten Morgen um 6:11 Uhr &#8222;Land in Sicht&#8220;. Panama mit seinen grünen Hügeln taucht am Horizont auf und rückt dann Stunde um Stunde näher. Gegen 14:00 Uhr laufen wir in die Bucht von Portobelo ein, das ist unser erster Landfall in Panama, doch bei der Imigration erfahren wir, das Einklarieren vor Ort nicht mehr möglich ist und wir weiter müssen zur Linton Bay. Also müssen wir die 11 Seemeilen noch weiter segeln. Nach der Pause in Portobelo erreichen wir unseren Standort dort um Mitternacht. Eine wettertechnisch ruhige und entspannte aber auch tierreiche Überfahrt liegt hinter uns. Wir haben 560 Seemeilen zurück gelegt.]]></description>
		
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		<title>Blue Mountains, Jamaika – Zwischen Wolkenwald, Kaffee &#038; Weitblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 15:16:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jamaika]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Mietwagen von Kingston in die Blue Mountain 14.04.2026 Wer an Jamaika denkt, denkt oft zuerst an Reggae, Rum und Traumstrände. Doch im Osten der Insel, auf etwa 45 km Länge und einer Breite von 10 &#8211; 20 km wartet eine ganz andere Welt: die Blue Mountains – kühl, grün, mystisch und voller Ruhe. Die Blue Mountains liegen nordöstlich von Kingston und sind das höchste Gebirge Jamaikas (Höchster Punkt: Blue Mountain Peak – 2.256 m → höchster Berg Jamaikas). Schon ab wenigen Kilometern außerhalb der Hauptstadt verändert sich das Klima deutlich: warme, feuchte Stadtluft weicht kühler, oft nebliger Bergluft. Die Blue and John Crow Mountains wurden 2015 von der UNESCO als Weltkultur- und Weltnaturerbe anerkannt – wegen ihrer außergewöhnlichen Kombination aus Natur und Geschichte. 🌿 Naturerbe Das Gebirge zählt zu den artenreichsten Regionen der Karibik. Dort leben viele endemische Tier- und Pflanzenarten, also Arten, die nur auf Jamaika vorkommen. Nebelwälder, Regenwälder und steile Berglandschaften bieten seltene Lebensräume und sind ein wichtiges Wassereinzugsgebiet der Insel. 🏛️ Kulturerbe Ebenso bedeutend ist die Region als historischer Rückzugsort der Maroons – Gemeinschaften entlaufener versklavter Menschen, die sich hier in den schwer zugänglichen Bergen niederließen und erfolgreich Widerstand gegen die britische Kolonialmacht leisteten. Die Landschaft ist eng mit ihrer Geschichte, Kultur und Identität verbunden.]]></description>
		
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