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	<title>Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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	<description>Folge uns bei unserer Reise um die Welt.</description>
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch III &#8211; Auf dem Weg zum Panamakanal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 10:10:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik III]]></category>
		<category><![CDATA[Panama]]></category>
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					<description><![CDATA[Seite 27 &#8211; Unsere 4. Segelsaison geht zu Ende&#8230; 10.05. &#8211; 15.05.2026 Nachdem Jonah und Toni die Rückreise angetreten haben fahren wir mit dem Rest der Crew zur Isla Grande, die etwa eine halbe Stunde mit dem Boot entfernt liegt. Hier herrscht reges Treiben, immerhin ist Sonntag und die Einheimischen genießen einen Tag am Strand mit lauter Musik, Jetski, reichlich Essen und Alkohol. Unter Einsatz unseres Lebens schwimmen wir als Kolonne zwischen den einheimischen Holzbooten, Jetskis und Funfahrten mit Banane oder Tub zur Insel und verbringen einen chilligen Tag am Strand. Bernd und ich gönnen uns auch noch eine Massage am Meer. Gegen Abend wird es ruhiger und am Montagmorgen sind wir mal wieder alleine. Wir beschließen noch einen ruhigen Strandtag dranzuhängen und starten am Dienstag Richtung Shelter Bay Marina &#8211; dem Endpunkt unserer diesjährigen Segelreise. Mit einem Zwischenstopp erreichen wir unser Ziel und ankern erst einmal vor der Marina vor der Skyline des Industriehafens und am Abend das erleuchtete Band der großen Tanker und Frachtschiffe auf dem Weg zum Panamakanal. Die moderne Zivilisation hat uns wieder. Am Abend gibt es noch ein gemeinschaftliches Abendessen im Marinarestaurant und am Donnerstag heißt es für unseren letzten beiden Gäste Abschied nehmen. Es wird nochmal spannend, eine Stunde vor Abfahrt kommt plötzlich starker Wind auf, das Meer wird unruhig und der Anker reißt sich los. Also müssen wir nochmal umparken und den Anker erneut setzen. Die Gäste bereiten sich auf eine feuchte Überfahrt vor &#8211; doch dann &#8211; genauso schnell wie der Wind gekommen ist beruhigt sich das Wetter wieder und Marc und Hanna können ganz entspannt die Rückreise antreten. Donnerstagabend ist in der Shelter Bay ein &#8222;All you can eat BBQ Ribs Bufett&#8220; und so ist das Abendessen für uns auch gleich gesichert. Schon für den nächsten Tag haben wir unseren Slot für das Auskranen unserer &#8222;Joline&#8220; gebucht und der Termin wird auch bestätigt. Wir sollen morgens direkt raus und am Freitagmorgen klappt auch alles wie am Schnürrchen. Das erfahrene Team holt unseren großen Kat souverän aus dem Wasser und stellt ihn auf einen Landplatz. Unsere Zeit auf dem Wasser ist nun für diese Segelsaison zu Ende&#8230;]]></description>
		
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		<title>Erfahrungsbericht &#8211; Unterwegs im Segelrevier der San Blas Inseln &#8211; Guna Yala</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 07:25:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[San Blas Inseln / Guna Yala]]></category>
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					<description><![CDATA[29.04. &#8211; 09.05.2026 Die San Blas Islands vor der Karibikküste von Panama gehören zu den ursprünglichsten Reisezielen Mittelamerikas und wirken fast wie aus einer anderen Zeit. Die heutige autonome Region heißt offiziell Guna Yala.Der Name wurde 2010 von „Kuna Yala“ in „Guna Yala“ geändert, weil die indigene Bevölkerung ihre Eigenbezeichnung „Guna“ bevorzugt. „Yala“ bedeutet ungefähr „Land“ oder „Gebirge“, also: „Land der Guna“. Vorher hieß die Region jahrzehntelang „San Blas“, ein kolonialspanischer Name, der heute offiziell kaum noch verwendet wird, aber im Tourismus weiterhin sehr verbreitet ist. Nach dem Aufstand erhielten die Guna weitgehende Autonomierechte. Daraus entwickelte sich später das heutige autonome Gebiet Guna Yala — eines der bekanntesten indigigen Selbstverwaltungsgebiete Amerikas. Bewohnt und verwaltet wird die Region vom indigenen Volk der Guna, die in ihrem autonomen Gebiet Guna Yala bis heute ihre Traditionen bewahren. Besucher erhalten so nicht nur Zugang zu einer außergewöhnlichen Inselwelt, sondern auch Einblicke in eine eigenständige Kultur. Typisch sind etwa die farbenfrohen Molas, kunstvoll gefertigte Textilien, die ein wichtiger Bestandteil ihrer Identität sind. San Blas ist damit kein klassisches Urlaubsziel, sondern vielmehr ein Ort, an dem man lernt, wie wenig es braucht, um sich vollkommen zu fühlen – ein selten gewordenes Erlebnis in einer zunehmend durchorganisierten Reisewelt. Die Natur rund um San Blas ist beeindruckend: kristallklares Wasser, lebendige Korallenriffe und eine Vielzahl tropischer Fische machen die Inseln zu einem idealen Ort zum Schnorcheln und Entspannen. Viele der Inseln sind so klein, dass man sie in wenigen Minuten umrunden kann. Die Region ist jedoch verletzlich durch den Klimawandel, denn viele Inseln liegen nur knapp über dem Meeresspiegel und sind bereits heute vom steigenden Wasserstand bedroht. Die San Blas Islands sind nur sehr dünn besiedelt. Insgesamt leben in der Region Guna Yala etwa 30.000 bis 40.000 Menschen, fast ausschließlich Angehörige des indigenen Volkes der Guna. Die Bevölkerung verteilt sich jedoch nicht gleichmäßig auf die über 365 Inseln – tatsächlich sind nur rund 40–50 Inseln dauerhaft bewohnt. Viele Menschen leben zudem auf dem Festland im schmalen Küstenstreifen der zum Gebiet der Guna Yala gehört. Traum-Ankerplätze &#38; Inselgruppen Besuchte Gebiete: In den zehn Tagen konnten wir natürlich nur einen kleinen Teil der vielen Inseln besuchen, doch einen interessanten Einblick in das Leben auf und unter dem Wasser von Guna Yala erhalten. Um das Gebiet der Guna Yala zu besegeln benötigt man ein Cruising Permit von Panama &#8211; ausgestellt für ein Jahr zum Preis von 180,- USD zahlbar bei der Einklarierung. Die Guna erheben nochmals eigene Gebühren von 50,- USD pro Boot plus 20,- USD pro Person. Gültig für jeweils einen Monat &#8211; diese Gebühr wird von Vertretern der Gunaverwaltung direkt am Boot kassiert.]]></description>
		
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		<title>Die Unterwasserwelt der San Blas Inseln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 13:26:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[San Blas Inseln / Guna Yala]]></category>
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					<description><![CDATA[Schnorcheln in Guna Yala 29.04. &#8211; 09.05.2026 Die Unterwasserwelt der San-Blas-Inseln – offiziell Guna Yala – gehört zu den ursprünglichsten Meereslandschaften der Karibik. Zwischen rund 365 kleinen Koralleninseln erstrecken sich flache Riffe, türkisfarbene Lagunen und Seegraswiesen, die besonders beim Schnorcheln faszinieren. Anders als viele andere Karibikregionen blieb San Blas lange vom Massentourismus verschont – vor allem, weil das autonome Gebiet von den Guna kontrolliert und streng geschützt wird Korallenriffe: Das Fundament der Inselwelt Viele der winzigen Sandinseln existieren überhaupt nur wegen der Korallenriffe. Über Jahrtausende lagerten sich Sand, Muschelreste und organisches Material auf den Riffen ab und formten daraus die typischen palmengesäumten Inseln von San Blas. Unter Wasser dominieren: Die Riffe liegen oft direkt wenige Meter vor dem Strand und sind meist nur 1–4 Meter tief – ideal zum entspannten Schnorcheln ohne Tauchausrüstung. Kugelfisch – Der aufblasbare Überlebenskünstler der Meere Der Kugelfisch gehört zu den faszinierendsten Bewohnern der Ozeane. Bekannt ist er vor allem dafür, sich bei Gefahr blitzschnell aufzublasen – aus einem kleinen Fisch wird dann eine nahezu kugelrunde, schwer schluckbare Stachelkugel. Video über die Unterwasserwelt der Guna Yala &#8211; Impressionen unserer Schnorcheltouren Es fühlt sich an als würde man sich durch ein Aquarium bewegen&#8230;]]></description>
		
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			<media:description type="html"><![CDATA[Wir waren 10 Tage im Gebiet der San Blas Inseln/Guna Yala unterwegs und haben mit der Unterwasserkamera viele Aufnahmen gemacht - hier ein Zusammenschnitt - ...]]></media:description>
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		<title>Gastbeitrag von Miriam, die uns auf unserer Überfahrt von Jamaika nach Panama begleitet hat.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 11:17:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken und Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Jamaika]]></category>
		<category><![CDATA[Panama]]></category>
		<category><![CDATA[Überfahrten]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein kleines Stückchen Weltumsegelung 12.04. &#8211; 25.04.2026 Als krönender Abschluss meiner viermonatigen Lateinamerikareise: zwei Wochen Segeln in der Karibik mit meinem Vater. Nach knapp 30 Stunden Anreise – von Guatemala-Stadt über Fort Lauderdale (schlicht die günstigste Verbindung) – kam ich völlig übermüdet in der Marina von Kingston an. Die Idee fühlte sich noch unwirklich an: die nächsten zwei Wochen auf einem 12-Meter-Katamaran Richtung Panama unterwegs zu sein. Ein kurzes Abkühlen im lauwarmen Marina-Pool, das Wiedersehen mit meinem Vater, das Kennenlernen von Petra und Bernd – und dann ging es mit dem Dinghy hinaus zum Ankerplatz. Die Joline erwartete uns dort, friedlich schaukelnd im Abendlicht. Der echte Bordalltag beginnt sofort Bernd und Petra nahmen uns direkt in ihren Alltag auf. Der bestand deutlich weniger aus Sundowner-Romantik, als man vielleicht erwarten würde. Stattdessen: Einkaufsplanung, Diesel bunkern, Wasser auffüllen, Sicherheitseinweisung, Rettungswesten anpassen. Überlegen, wo man am besten die Lebensmittel für mehrere Tage auf See herbekommt. Dazwischen blieb aber auch noch Zeit für Jamaika: Bob-Marley-Museum, eins der wohl besten Eis der Welt probieren, ein abenteuerlicher Roadtrip durch die Blue Mountains auf der Suche nach dem berühmten Blue-Mountain-Kaffee, Obst- und Gemüse Shoppen in der angeblich so gefährlichen Downtown von Kingston und ein entspannter Strandtag am Hellshire Beach. Fünf Tage. Fünf Nächte. Kein Land in Sicht. Der eigentliche Kern der Reise begann erst mit dem Ablegen: die Überfahrt nach Panama. Fünf Tage und fünf Nächte auf offener See – ohne Land in Sicht, ohne die Möglichkeit, einfach umzudrehen. Zum Glück hatten wir kaum Seegang und damit auch keine Probleme mit Seekrankheit. Der Rhythmus bestand plötzlich nur noch aus Wachen, Schlafen, Spielen, Kochen und Wetterbeobachtung. Und viel Zeit, um in der Seemannschaft – der Bibel der Seefahrer – zu schmökern und die wichtigsten Knoten und Segelvokabeln zu lernen. Jede Nacht hatte ich drei Stunden allein Verantwortung für das Boot. Ehrlich gesagt war das eine „Light-Version&#8220; der Wachen: Bernd schlief oben an Deck, um im Notfall schnell eingreifen zu können. Trotzdem blieb genug Spannung: Radar kontrollieren, den Horizont absuchen, Wind und Segel im Blick behalten – und entscheiden, wann man den Skipper weckt und wann man ihn schlafen lässt. Sternschnuppen, Delfinbesuch und Windstille Am meisten hat mich überrascht, wie schnell sich diese Welt normal anfühlt. Nach zwei Tagen wirkten Dinge völlig selbstverständlich, die vorher absurd geklungen hätten: nachts bei Neumond allein an Deck zu sitzen und Sternschnuppen zu zählen. Oder morgens vom Ruf „Delfiiiiine!&#8220; geweckt zu werden – und auf offenem Meer plötzlich eine ganze Schule Delfine direkt am Boot zu haben. Gleichzeitig gab es immer wieder kleine Erinnerungen daran, wie abhängig man draußen auf dem Meer von Wetter, Technik und Erfahrung ist. Zum Beispiel als an Tag drei oder vier der Wind plötzlich komplett einschlief und wir mit Motor nachhelfen mussten. Kein Drama – aber ein kleiner Reminder: draußen auf dem Wasser hat das Wetter das letzte Wort. Was zwei Wochen auf See mit einem machen Ich habe in diesen zwei Wochen verstanden, warum Menschen ihr altes Leben hinter sich lassen und losfahren. Nicht weil alles entspannt oder romantisch ist – sondern weil man draußen auf dem Meer gezwungen wird, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Wind. Wetter. Schlaf. Essen. Vertrauen in andere Menschen. Und die Fähigkeit, mit Unsicherheit umzugehen. Irgendwo zwischen Nachtwachen, Kartenspielen und Sonnenaufgängen auf offenem Meer habe ich mich dabei ertappt, auszurechnen, wann ich theoretisch genug Geld gespart hätte für eine eigene Weltumsegelung. Und angefangen, zu googeln, wo man in Berlin einen Segelschein machen kann. Danke, Petra und Bernd – für die Aufnahme in euren Alltag, für die geduldigen Erklärungen und dafür, dass ihr diese Leidenschaft so wirkungsvoll auf mich übertragen habt. Was ich für mich mitgenommen habe? Nicht nur ein paar Fotos aus der Karibik. Sondern das leise, hartnäckige Gefühl: Das könnte irgendwann vielleicht auch mein Leben sein. Miriam]]></description>
		
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