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	<title>Grenada &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch &#8211; Seite 04</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2024 15:32:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik]]></category>
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					<description><![CDATA[08.01. &#8211; 14.01.2024 Und wir sind wieder allein, allein&#8230; Für Jonah und Toni neigt sich das Segelkaribikerlebnis langsam dem Ende zu, die letzten gemeinsamen Urlaubstage werden wir auf Grenada verbringen. Da es hier einiges zu sehen gibt, haben wir beschlossen, einen Tag ein Auto zu mieten um die Insel zu erkunden. Auto mieten ist gar nicht so teuer, allerdings benötigt man eine beglaubigte Führerscheinlizenz die mit 25,- € zu Buche schlägt &#8211; würde dann für 3 Monate gelten, aber so lange sind wir gar nicht vor Ort. Nachdem wir in Carriacou &#8211; einer vorgelagerten Insel &#8211; in Grenada einklariert haben &#8211; genießen wir dort ein Abendessen in der Pizzeria Lambi &#8211; Lambi ist hier eine Spezialität &#8211; Fleisch der Muschel Concha. Dazu gibt es Cocktails von Juicy Lucy. Am nächsten Tag geht es weiter zur Hauptinsel Grenada. Wir machen einen Zwischenstopp im Underwater Skulpture Park &#8211; hier hat man für die Touris Unterwasserfiguren versenkt, die man sich nun schnorchelnd oder tauchend ansehen kann. Es gibt Seejungfrauen, Steinplatten, Firgurengruppen, ein Mann an einem Schreibtisch mit Schreibmaschine und bunte Fische, die sich damit arrangieren&#8230;ein kurzweiliger Zwischenstopp &#8211; dann geht es weiter nach St. Georg &#8211; der Hauptstadt von Grenada. Wir ankern in der Bucht und versuchen im Ort ein Restaurant zu finden &#8211; aber es ist alles geschlossen &#8211; wir haben mal wieder einen Nationalfeiertag erwischt&#8230; Also fahren wir mit dem Dinghi die Küsste entlang &#8211; zwei amerikanische Touris, die auf einem Steg am Wasser sitzen, empfehlen uns das Restaurant West 61. Da wir keine Alternative finden, kehren wir dort ein und bekommen hervorragendes Essen und zum Nachtisch gibt es leckeres Kokosnusseis. Am nächsten Tag ist wieder alles geöffnet und wir besuchen das örtliche Schokoladenmuseum. Museum ist eigentlich etwas übertrieben &#8211; es ist ein Verkaufsraum mit Produkten rund um den Kakao, dazu gibt es eine kleine Bar mit Kakaoleckereien: Kuchen, Pralinen, Eis, Hot Chocolate und Chocolate Tea. An einem Vorführtisch wird die Gewinnung und Verarbeitung von Kakao erläutert mit Veranschauungsmaterial zum Anfassen, Ansehen und Probieren. Wir lernen, dass die geröstete Kakaobohne gemahlen wird und daraus Kakaobälle geformt werden, aus diesen wird der Chocolate Tea hergestellt. Wenn man diesen Kakaobällen die weiße Kakaobutter entzieht, wird daraus Schokolade hergestellt und die Kakaobutter wird zu weißer Schokolade verarbeitet oder als Kakaobutter für kosmetische Zwecke verwendet. Nach dem Vortrag probieren wir Eis und Kakaogetränke. Da im Museum gerade keine weiteren Besucher sind, setzt sich der Museumsmitarbeiter mit einer Trommel zu uns an den Tisch und trägt uns ein Lied vor über die Schönheit von Grenada. Wir segeln weiter in die Bucht von. Von hier mieten wir das Auto und verbringen einen Tag auf dem Land, besichtigen ein Kakaoplantage und zwei Wasserfälle und genießen die grüne Insel. Es ist sehr hügelig und so geht es mit dem Auto stets bergauf und bergab. Ausserhalb der Touristenmeile ist es gar nicht so einfach ein Restaurant zu finden und so essen wir in &#8230;. in ganz traditionell &#8211; einfach aber gut. Am Donnerstag brechen die Jungs früh zu ihrer Rückreise auf wir legen einen Mammutwaschtag ein. In der Marina gibt es Münzwaschmaschinen- und Trockner und da wir das Stromproblem noch nicht lösen konnten, türmte sich mittlerweile die Schmutzwäsche. Mit dem Dinghi hin- und her geht es zwischen Boot und Marina &#8211; und schon taucht das nächste Problem auf &#8211; der Dinghimotor springt zwar an, geht dann aber wieder aus. Der Mechaniker empfiehlt einen Schlauch zu erneuern, das klappt prima, löste aber das Problem nicht. Und so bleibt auf der letzten Tour zu Waschmaschine mit Happy Hour und Abendessen nur das Rudern. Leider liegen wir sehr weit draußen&#8230; Shawn, ein Ire der dort wohnt, kommt uns mit seinem Dinghi zur Hilfe und schleppt uns das letzte Stück in die Marina &#8211; zum Dank wollen wir ihn zum Bier einladen, aber er winkt ab: &#8220; Ich gehöre zur alten Hippiegeneration &#8211; ich trinke keinen Alkohol, rauche nur Pilze&#8230;&#8220; Naja Pilze haben wir nicht &#8211; er sagt trotzdem zu, uns abends wieder zum Boot zu schleppen &#8211; einfach anrufen&#8230; Bernd versucht es aber lieber mit Rudern&#8230; und so gibt es noch eine nächtliche Ruderpartie.. Er hat auch noch einen Tipp für uns, warum es mit dem Dinghimotor nicht mehr klappt: verunreinigtes Benzin. Bernd überprüft das und er hat Recht &#8211; löst das Problem aber nicht nachhaltig. In vierzehn Tagen kommen die nächsten Gäste in Martinique an Bord und wir tackten unseren Rückweg &#8211; am Freitag machen wir uns direkt morgens auf den Weg, die Winde sind günstig und die Überfahrt von Grenada nach Carriacou kann ruppig sein. Ausserdem sind die Behörden sonntags geschlossen, also müssen wir bis Samstag aus- und wieder einklariert haben&#8230; und in der Blue Lagoon auf St. Vincent wartet der nächste Händler für unseren Dinghimotor&#8230;rudern ist auf Dauer einfach keine Lösung&#8230;]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch &#8211; Seite 03</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2024 22:20:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[St. Vincent & Grenadinen]]></category>
		<category><![CDATA[Grenada]]></category>
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					<description><![CDATA[01.01.2024 &#8211; 07.01.2024 Fünf Stunden später ins Neue Jahr 2024 Rund 200 Boote ankern in der Bucht von Bequia &#8211; aber wir finden auch noch ein Plätzchen. Wir fahren mit dem Dinghi an Land um zu sehen, wo wir den Silvesterabend verbringen können &#8211; einige Lokale sind schon ausgebucht &#8211; es wird Silvestermenü angeboten &#8211; wir finden ein schönes Lokal und beissen uns gleich an einem Tisch fest &#8211; sicher ist sicher. Zwei fahren zurück zum Boot um noch einiges zu erledigen und Jonah und ich bleiben zurück und bewachen den Tisch. So kommen wir bei gutem Essen, leckeren Cocktails, Doppelkopfspielen und Livemusik mit Saxophon und einer Steeldrum &#8211; Band gut ins Neue Jahr 2024. Da wir zu Deutschland 5 Stunden zurück liegen &#8211; können wir erst mal mit den Daheimgebliebenen zum Neuen Jahr anstossen &#8211; bis wir im Jahr 2024 ankommen, wird in Deutschland längst geschlafen&#8230; Es gibt ein Feuerwerk und die Boote stoßen ins Horn &#8211; Willkommen 2024 Thema Strom: Der Hersteller in Deutschland kann sich nicht erklären, welcher Fehler vorliegt &#8211; das Gerät muss eingeschickt werden. Nächster Vertragshändler auf der nächsten Insel: Grenada &#8211; na da werden wir die nächste Zeit noch ohne 220 Volt Strom auskommen müssen. Jonah und Toni versuchen es mit Handwäsche und stellen fest &#8211; ganz schön aufwändig. Dafür konnten wir das Kaffeeproblem lösen &#8211; wir haben die alte italienische Kaffeekanne wieder in Betrieb genommen &#8211; die Kaffeebohnen mit dem Mörser kleinstossen ist gescheitert &#8211; aber Handmixer geht&#8230; Von Bequia segeln wir weiter zu den Tobago Cays &#8211; diese unbewohnte Inselgruppe ist das angesagte Schnorchelrevier in den Grenadinen &#8211; und vor allem ist hier angesagt: Schnorcheln mit Meeresschildkröten. Die Jungs schnorcheln mit klassischer Ausrüstung &#8211; ich komme nicht gut damit zurecht und habe im letzten &#8211; nein &#8211; vorletzten Jahr eine Gesichtstauchermaske bekommen. Das klappt prima, es geht die ganz entspannte Mundatmung und das Sichtfeld ist riesig. Steigt man von der Badeleiter ins Wasser fühlt man sich noch alleine auf dem weiten Meer &#8211; kaum hat man sein Gesicht unter Wasser gesteckt, wird man eines besseren belehrt, ein riesiger Fischschwarm umkreist das Boot. Man hat das Gefühl, man könnte einen mit der Hand fangen, doch so nah kommen sie dann doch nicht&#8230; Das Meer ist hier in der Karibik voller bunter Fische, eine erstaunliche Vielfalt von Farben, Formen und Zeichnungen. Ich habe das Gefühl, in einem Aquarium zu schwimmen. In den Tobago Cays legen wir uns direkt vor der Turtle Bay an die Mooring, da ist Schwimmen mit Schildkröten direkt von der Badeleiter aus möglich. Die riesigen Tiere grasen gemächlich zu unseren Füssen und lassen sich von den Schnorchlern nicht beeindrucken &#8211; man muss aufpassen, dass sie einem beim Auftauchen und Luftschnappen nicht umschwimmen. Auch große Stachelrochen sind unterwegs &#8211; der lange Stachelschwanz ist beeindruckend &#8211; da sie aber in Bodennähe unterwegs sind, ist gefühlt genug Abstand. Dafür schwimmen plötzlich Fische mit langen blauen Hörnern auf meiner Schwimmhöhe um mich herum&#8230; ich werde das Gefühl nicht los, dass sie mich im Auge habe, sie umkreisen eine grasende Schildkröte &#8211; und jetzt auch mich, ich versuche sie zu vertreiben &#8211; Fehlanzeige &#8211; aber sie stossen mich auch nicht mit ihren Hörnern an &#8211; wir beobachten eine zeitlang die Schildkröte &#8211; dann schwimmt jeder wieder seiner Wege&#8230; Das Schnorcheln im Paradies hat auch so seine Tücken &#8211; schnell kann etwas ins Ohr gelangen, was eine Ohrentzündung auslösen kann&#8230; und Jonah hat sich ein sogenanntes &#8222;Schwimmerohr&#8220; zugelegt. Da war eine Behandlung mit Ohrentropfen fällig&#8230; Es gibt einige Inseln in den Grenadinen &#8211; aber so langsam wird die Zeit für Jonah und Toni knapp &#8211; auch drei Wochen sind einmal zu Ende &#8211; daher müssen wir die verbleibende Zeit einteilen &#8211; welche Ziele wollen wir noch anlaufen bis zur ihrer Rückreise. Barbados anzulaufen haben wir schon gestrichen &#8211; die Jungs fliegen von Grenada aus zurück. Als nächstes heißt es daher Ausklarieren aus St. Vincent und die Grenadinen &#8211; das können wir auf Union Island machen und am nächsten Tag Einklarieren in Grenada auf der vorgelagerten Insel: Carriacou Dazwischen feiern wir mal wieder einen Geburtstag an Bord &#8211; Jonah wird 30 Jahre alt &#8211; Kinder wie die Zeit vergeht&#8230;]]></description>
		
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