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	<title>Marokko &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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		<title>12.Reise &#8211; Überführungstörn &#8211; von Tunesien nach Marokko &#8211; 4. Etappe von der spanischen Exklave Ceuta ins marokkanische Tanger.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jun 2023 10:22:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Überfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelmeer]]></category>
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		<category><![CDATA[Orcaattacken]]></category>
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					<description><![CDATA[14.05.2023 Heute machen wir uns auf, um die 28 Seemeilen lange Tour von Ceuta nach Tanger zu bewältigen. Diese Tour beinhaltet mehrere Herausforderungen: Zum einen wechseln wir vom Mittelmeer auf den Atlantik &#8211; der Atlantik liegt dabei 1,5 Meter höher als das Mittelmeer &#8211; was daran liegt, dass im Mittelmeer deutlich mehr Wasser verdunstet, als durch die Flüsse nachfließt &#8211; zum anderen müssen wir die Strömungen in der Straße von Gibraltar beachten. Hier addieren sich die stetige Strömung vom Atlantik in das Mittelmeer, der Tidenstrom und der Strom durch den Wind. All das kann man in Strömungskarten und im Wetterbericht recherchieren und so den geeigneten Zeitpunkt für die Passage festlegen. Das Verkehrstrennungsgebiet ist der Grossschifffahrt vorbehalten und daher für uns tabu, wir halten uns am Rand zwischen Verkehrstrennungsgebiet und afrikanischen Ufer. Wir passieren auf unserem Weg nach Tanger die Straße von Gibraltar und kommen damit in das Gebiet der Iberia Orcas. In der Straße von Gibraltar besteht die Möglichkeit, auf die Iberia Orcas zu treffen. Normalerweise leben die Wale in friedlicher Ko-existenz mit den Booten, aber seit Anfang 2020 &#8211; nach Corona &#8211; hat ein Teil der Population der Iberia Orcas, die ca. 60 Wale umfasst &#8211; begonnen, Segelboote zu schuppsen und ihre Ruderblätter anzuknabbern. Warum sie das tun, ist unklar &#8211; vielleicht einfach, weil diese intelligenten Tiere gelernt haben, dass sie es können. Auf jeden Fall kommt es immer wieder zu Zwischenfällen &#8211; Attacken / Interaktionen dieser Tiere &#8211; man geht nicht davon aus, dass dies aus Aggression passiert, doch wenn diese riesigen Schwertwale &#8211; die Männchen werden 6 &#8211; 8 Meter lang, die Weibchen 5 &#8211; 7 Meter ( Gewicht ab 2,6 Tonnen)- ausgewachsene Tiere können bis zu 10 Meter lang und bis zu 9 Tonnen schwer werden &#8211; beginnen mit einem Segelboot zu spielen und zu schuppsen und sich an den Ruderblättern zu schaffen machen, dann hat das oft verherrende Folgen für die Segelboote. Die Segelcommunity ist auf jeden Fall in heller Aufregung. Es gibt WhatsApp Gruppen und offizielle Seiten, die die aktuellen Orcabewegungen verzeichnen. Natürlich haben wir vor unserer Reise über die Orcabwegungen informiert. Die Orcas folgen den Thunfischen und halten sich dabei schwerpunktmässig an der spanischen Atlantikküste auf, vor Portugal und in der Straße von Gibraltar. Ins Mittelmeer schwimmen sie dabei eher nicht, da ihnen das Wasser dort zu warm ist. Unser Reisezeitpunkt ist nicht der beste, da die Thunfische zu dieser Zeit über die Straße von Gibraltar ins Mittelmeer schwimmen, aber nach unserer Recherche hat es in den letzten Tagen vor der marokkanischen Küste keine Orcasichtungen gegeben &#8211; wir sind also zuversichtlich aber gleichzeitig alarmiert und halten Ausschau nach Orcas, die unseren Weg kreuzen. Tide: Unterschied der Meereshöhe zwischen Ebbe und Flut. Gegen 15 Uhr werden wir von einem Forschungsschiff angefunkt &#8211; wir fahren direkt auf eine Orca &#8211; Gruppe zu. Wenn wir eine Interaktion mit den Tieren vermeiden wollen, sollen wir unverzüglich unseren Kurs ändern und Richtung marokkanischer Küste in flachere Gewässer navigieren &#8211; bei einer Wassertiefe unter 20 m wären wir sicher. Wir bedanken uns für die Kontaktaufnahme und den guten Rat, man wünscht uns gute und sichere Reise. Gut das wir Funk am Steuerstand haben und so wie es sich gehört auf Kanal 16 auf die Funksprüche achten. Wir ändern also unseren Kurs und fahren nun nahe entlang der marokkanischen Küste &#8211; dadurch verlängert sich unserer Weg &#8211; aber sicher ist sicher. Ohne Zwischenfälle und ohne Orcasichtung erreichen wir gegen 19 Uhr die Marina in Tanger Das einklarieren verläuft reibungslos und bald haben wir einen Platz am Steg. Unsere 12. Reise &#8211; der Überführungstörn von Hammamet nach Tanger ist nun beendet. Wir haben zusammen insgesamt 954 Seemeilen zurückgelegt. Ein letzter gemeinsamer Abend und dann heißt es schon wieder Abschied nehmen. In Tanger verläßt uns unsere Crew und wir setzen die Weiterreise alleine fort. Aber erst einmal tauchen wir in die Stadt ein und planen unsere nächsten Landausflüge &#8211; es steht einiges auf unserer Liste, was wir uns ansehen wollen.]]></description>
		
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		<title>12. Reise &#8211; Überführungstörn &#8211; von Tunesien nach Marokko &#8211; 3. Etappe von der spanischen Exklave Melilla zur spanischen Exklave Ceuta &#8211; vorbei an der marokkanischen Küste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jun 2023 10:33:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Überfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[11.05. &#8211; 12.05.2023 Wir brechen wieder auf für unsere nächste Etappe von Melilla nach Ceuta &#8211; ausklarieren müssen wir nicht, wir fahren ja sozusagen innerhalb von Spanien &#8211; auch wenn dazwischen die marokkanische Küste liegt. Wir werden eine Nacht unterwegs sein und planen am nächsten Tag anzukommen. Bevor wir in See stechen, erst einmal wieder voll tanken. In Melilla läuft alles autark &#8211; auch die Tankstelle ist eine Selbstbedienungstankstelle. Am Mittag des nächsten Tages erreichen wir ohne Zwischenfälle die Marina von Ceuta. Wir haben 133,5 Seemeilen zurückgelegt und werden die nächsten zwei Tage in Ceuta bleiben und die Stadt auf uns wirken lassen. Unsere Route: Überführung Yasmine Hammamet nach Tanger]]></description>
		
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		<title>12. Reise &#8211; Überführungstörn &#8211; von Tunesien nach Marokko &#8211; 2. Etappe &#8211; von Bizerte (Tunesien) rund um Algerien in die Spanische Exklave Melilla.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2023 16:48:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Überfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
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					<description><![CDATA[04.05.2023 &#8211; 09.05.2023 Eigentlich wollten wir schon am frühen Vormittag los, aber bis alle Behörden &#8211; Polizei, Zoll, Hafenamt, Guard National &#8211; ausreichend zufrieden sind und wir ausklarieren können, ist es schon kurz nach 12 Uhr. Wir verlassen Bizerte im leichten Nieselregen &#8211; unsere Dieseltanks haben wir nochmal randvoll gemacht &#8211; so günstig wie in Tunesien &#8211; rund 72 Cent pro Liter &#8211; werden wir so schnell nicht wieder tanken können. Bevor es los geht wird noch ein Netz ausgetauscht, das andere hatten wir bereits im letzten Jahr erneuert, das zweite wurde nicht mitgeliefert. Als wir losfuhren machte das alte Netz noch einen ganz guten Eindruck, aber jetzt, nach einer stürmischen Nacht, ist es vor unseren Augen zerfallen. Dietmar trägt noch die letzten Tunesischen Dinar zum Lebensmittelhändler, wir haben jetzt Brot für die kommenden Tage im Übetfluss. Da er nicht alles ausgegeben hat&#8230; Männer und Shoppen&#8230; lächl&#8230;.verschenke ich die letzten Dinar an ein Küchenmädchen in der Hafenkantine &#8211; die sich über die verrückten Touristen wundert, aber sich über zusätzliche Einnahmen freut. Endlich Leinen los &#8211; Au Revoir Tunesien Der erste Abend bricht an, wir befinden uns noch immer in tunesischen Gewässern. Um Mitternacht passieren wir die tunesische Insel &#8222;La Galite&#8220; und Bernd und Dietmar müssen Slalom fahren um den vielen Fischernetzen auszuweichen. Die Fischer lenken dabei mit einem Lichtstrahler, so lange wir angeleuchtet werden, sind wir auf Kollisionskurs mit einem Fischernetz und müssen den Kurs ändern. Leider ist nicht immer klar in welche Richtung. Nach einigen Kurswechseln kommen wir unbeschadet durch. Um 05:30 Uhr passieren wir die Grenze zur algerischen Küste. Obwohl wir mit 32 Seemeilen deutlich ausserhalb der 12-Meilen-Zone sind, werden wir sofort von der algerischen Coastguard angefunkt. Nachdem wir uns ordnungsgemäß gemeldet haben &#8211; Deutscher Katamaran Joline mit 5 Personen an Bord auf dem Weg von Tunesien nach Marokko, letzter Hafen, Zielhafen, Nationalität der Besatzung &#8211; bedankt man sich für die Kooperation, wünscht uns gute Reise und wir können unseren Weg ungehindert fortsetzen. Bernd birgt die tunesische Flagge. Die nächsten zwei Tage haben wir gutes Segelwetter und kommen zügig voran &#8211; der Himmel ist jedoch meistens bedeckt, so daß wärmere Kleidung angesagt ist. Nach 3 Tagen Überfahrt lacht Bernd endlich das Angelglück. Es ist windstill und wir müssen eine ganze Zeit lang motoren. Wir befinden uns immer noch oberhalb der algerischen Küste. Weit und breit sind wir das einzige Segelboot auf diesem Kurs. Uns begegnen nur Fischerboote und Containerschiffe, eines größer als das andere. Am Nachmittag bekommen wir Besuch. Eine Delfinschule von 20 &#8211; 25 Tieren begleitet uns eine gute halbe Stunde des Weges und springt und tollt vor unserem Boot herum. Sehr neugierig und verspielt diese Tiere&#8230; Eine so große Gruppe hatten wir noch nie am Boot. Der Appetit der Mannschaft auf frischen Thunfisch ist erstaunlich und bevor der Fisch knapp wird beschliessen wir eine Angel auszuwerfen, nur so für alle Fälle. Am Abend, kurz bevor die Angeln eingeholt werden sollen, beißt der nächste Fisch &#8211; den an Bord zu holen im Dunkeln ist eine besondere Herausforderung. Jetzt können wir das Angeln einstellen &#8211; wir haben genug Fischfleisch an Bord für die nächsten Tage. Vom Nullmeridian aus, der vom Nordpol zum Südpol verläuft, werden die Längengrade bei 0 beginnend nach Ost bzw. nach West gezählt. Für uns steht ab jetzt nicht mehr E für Ost, sondern W für West vor den Koordinaten der Längengraden. Am 09.05. zur Mittagsstunde verlassen wir die algerische Küste und bewegen uns nun an der marokkanischen Küste entlang. Angefunkt werden wir nicht, die Marokkaner geben sich da ganz entspannt. Melilla &#8211; die spanische Exklave mitten in Marokko &#8211; hat innerhalb der des marokkanischen Küstenraumes eine schmale Einfahrtsschneise, die spanisches Gebiet ist &#8211; da wir nicht wissen, wie genau es die Marokkaner damit nehmen, haben wir uns das Gebiet sehr genau markiert und fahren in diesem Winkel in den Hafen ein. Wir setzen die spanische Flagge für unser nächstes Gastland. Darunter wird die gelbe Quarantäneflagge gesetzt, diese ist so lange zu führen, bis im Gastland am ersten Hafen einklariert worden ist. Gegen Abend laufen wir in der Marina von Melilla ein. Obwohl wir uns angekündigt haben, werden wir nicht erwartet &#8211; der Parkplatzwächter nimmt uns in Empfang und kennt sich wohl mit Booten nicht so aus &#8211; das Anlegemanöver überfordert ihn sichtlich und die Mooringleine, die er uns anreicht, ist viel zu kurz und so haben wir sie direkt in der Schraube hängen. Dafür ist in der Marina viel Platz und die Formalitäten werden entspannt abgewickelt &#8211; Schritt für Schritt, wie Zeit ist &#8211; die Polizei &#8211; der wir zufällig begegnen &#8211; kündigt ihren Besuch für den nächsten Nachmittag an, unser türkischer Mitsegler benötigt als nicht EU &#8211; Mitglied einen Stempel in seinen Pass. Da schaut die Polizei halt mal am Boot vorbei. Zwei Tage wollen wir nun in Melilla bleiben, die Stadt besichtigen und uns vor der Weiterfahrt entspannen. Wir haben 670 Seemeilen zurückgelegt. Unsere Route: Überführung Yasmine Hammamet nach Tanger]]></description>
		
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