<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	 xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" >

<channel>
	<title>Puerto Rico &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
	<atom:link href="https://blue-joline.com/tag/puerto-rico/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blue-joline.com</link>
	<description>Folge uns bei unserer Reise um die Welt.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 Jul 2025 18:08:08 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://blue-joline.com/wp-content/uploads/2021/06/cropped-Joline-75x75.jpg</url>
	<title>Puerto Rico &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
	<link>https://blue-joline.com</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Überfahrt Karibisches Meer &#8211; von Puerto Rico/Grosse Antillen nach Bonaire/ Niederländische Antillen</title>
		<link>https://blue-joline.com/ueberfahrt-karibisches-meer-von-puerto-rico-grosse-antillen-nach-bonaire-niederlaendische-antillen/</link>
					<comments>https://blue-joline.com/ueberfahrt-karibisches-meer-von-puerto-rico-grosse-antillen-nach-bonaire-niederlaendische-antillen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 18:37:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Überfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Puerto Rico]]></category>
		<category><![CDATA[Bonaire]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blue-joline.com/?p=7800</guid>

					<description><![CDATA[25. &#8211; 28. Mai 2024 Die Hurrikan Saison naht und es wird Zeit für uns die Großen Antillen zu verlassen. Anfang Juli haben wir einen Krantermin in Bonaire und wir wollen ja auch noch die ABC-Inseln erkunden. Nach nunmehr einem Monat auf Puerto Rico haben wir das Land ausgiebig erkundet und fühlen uns bereit für kommende Abenteuer. Schon seit Wochen haben wir die Windvorhersagen im Auge. Der Wind kommt ungebrochen aus östlicher Richtung, oft auch auf Süd drehend. Wir hatten auf Wind aus Nord/Ost gehofft, was für den Weg nach Süden gut wäre. So beschließen wir nicht mehr ganz bis zum Westende von Puerto Rico zu segeln; in Ponce können wir problemlos ausklarieren. Zoll und Immigration sind in einem Gebäude direkt am Hafen untergebracht. Nach dem Ausklarieren haben wir 48 Stunden Zeit das Land zu verlassen und so seglen wir am Abend noch eben 8 Seemeilen bis zu Isla de Muertos. Dort liegen wir windgeschützt vor dem schönen Sandstrand der Insel. Auf der Insel scheint es einiges zu entdecken zu geben. Einen Anlegesteg, verlassene Gebäude &#8211; die von der Ferne aus betrachtet noch recht intakt aussehen, einen Leuchtturm und Wanderwege. Wir schaffen es aber nicht mehr an Land. Für eine mehrtägige Überfahrt gibt es immer etwas vorzubereiten und so machen wir Joline seefest. Verräumen und verzurren alles und checken noch einmal die Motoren. Am Abend ist alles vorbereitet und wir können mit gutem Gewissen starten. Die Wettermodelle sagen alle reichlich Wind aus Süd/Ost und eine Welle von 2 bis 3 Meter voraus. Hinzu kommen Gewitterwarnungen, hierbei sind sich die Wettermodelle allerdings nicht einig wann und wo es uns erwischen soll. Am Samstagmorgen läuft unsere 48 Stunden Frist ab und so lichten wir unseren Anker nach dem Frühstück und starten vor der Isla Cayo de Muertos von Puerto Rico zu Zweit unsere Überfahrt über das Karibische Meer zu den ABC &#8211; Inseln &#8211; nach Bonaire. Vor uns liegen rund 400 Seemeilen. Am Morgen bläst der Wind noch etwas verhalten. Wir entscheiden uns trotzdem zunächst für Reff 1 , d.h. wir setzen nicht volle Segel sondern nur einen Teil der gesamten Fläche. Gegen Nachmittag nimmt der Wind beständig zu, die Entscheidung nicht volle Segel zu setzen war eindeutig richtig. Die erste Nacht verläuft ruhig. Die Welle kommt beständig von der Seite, der Wind von schräg vorne. Während der Nacht ziehen drei Squalls durch; wir können aber allen ausweichen. Einerseits haben wir mondhelle Nächte andererseits zeigt uns das Radar genau die Zugrichtung der Squalls an. Der zweite Tag verläuft ohne besondere Vorkommnisse. Unser Etmal &#8211; die Strecke, die wir innerhalb von 24 Stunden zurücklegen &#8211; liegt bei 116,5 Seemeilen. Das ist nicht schlecht aber auch nicht wirklich viel. Je weiter wir nach Süden kommen, desto stärker wird der Wind. Am Nachmittag haben wir bereits beständig über 30 Kn und auch die Wellen nehmen weiter zu. Da wir es nicht eilig haben und lieber bei Tageslicht ankommen als in der Nacht beschließen wir, die Segel weiter zu verkleinern. So geht es dann mit Reff 2 in die Nacht. Das Wetter hat sich stabilisiert. Wir sind weit und breit das einzige Schiff. Unser Etmal des zweiten Tages beträgt 129 Seemeilen. Wunsch- und Vorhersagegemäß dreht der Wind am kommenden Tag mehr Richtung Ost. Wir hatten bisher einen Kurs von 170 Grad gesteuert um nicht gegen die Strömungen im Karibischen Meer ankämpfen zu müssen. Daher haben wir nun Raum nach Westen zur Verfügung. Zusammen mit dem drehenden Wind können wir den Kurs nun so gestalten, dass die Welle nun achterlich, also von schräg hinten kommt. So ist der Rest des Weges trotz der immer höher werdenden Wellen recht komfortabel. Im Morgengrauen erreichen wir Bonaire. Beim Umrunden der westlichen Spitze der Insel werden wir von einer Gruppe Delfine begrüßt, die uns eine ganze Zeit folgen. Petra verschläft das Begrüßungskomitee und für Foto und Video ist es noch zu dunkel. Also bleibt diese Begegnung nur in meiner Erinnerung. Die letzten Meilen geht des dann unter Motor vorbei an Klein Bonaire nach Kralendijk. Wir melden uns auf Kanal 12 bei der Marina und werden bei Ankunft an der Boje schon von einem Marina Mitarbeiter in Empfang genommen. Das Anlegemanöver klappt ohne Probleme. Wir sollen uns beim Zoll und in der Marina anmelden &#8211; Alles wir üblich. Erst einmal gibt es jetzt ein Frühstück und eine heiße Dusche. Danach fahren wir zum Zoll &#8211; auf Bonaire muss die gesamte Mannschaft vorstellig werden und nach der Mittagspause melde ich uns bei der Marina an und buche anschließend noch einen Platz am Dinghi Dock. Alles erledigt. Am Abend nehmen wir einen Sundowner und ein Essen im Divers Inn. 383 Seemeilen hat unsere Überfahrt durch das Karibische Meer gedauert, wobei wir mit unserer SY Joline am zweiten Tag unsere 10.000 Seemeilen seit Start 2021 geknackt haben.]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://blue-joline.com/ueberfahrt-karibisches-meer-von-puerto-rico-grosse-antillen-nach-bonaire-niederlaendische-antillen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Karibik &#8211; Tagebuch &#8211; Seite 25</title>
		<link>https://blue-joline.com/karibik-tagebuch-seite-25/</link>
					<comments>https://blue-joline.com/karibik-tagebuch-seite-25/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2024 15:48:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Puerto Rico]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blue-joline.com/?p=7664</guid>

					<description><![CDATA[21.05. &#8211; 28.05.2024 Von den Grossen Antillen zu den Niederländischen Antillen&#8230; Ponce, die zweitgrößte Stadt auf Puerto Rico, begrüßt uns mit einem Blick auf den Industriehafen und einer querlaufenden Welle. Um uns zu stabilieren bringt Bernd einen weiteren Anker aus und bringt uns näher an Land &#8211; dann geht es. Von der Bucht führt ein kleiner Fluss in einen kleinen Fischerhafen &#8211; hier können wir bei den freundlichen Fischern unser Dingy anbinden. Mit einem Uber geht es in die Altstadt von Ponce, es gibt ein paar Häuser im Kolonialstil und ein Feuerwehrmuseum und ein paar nette Restaurants. Zurück wollen wir den Bus nehmen &#8211; der öffentliche Nahverkehr ist hier regelmässig und kostenlos &#8211; allerdings ist es nicht so einfach, den richtigen Bus zu finden. Hilfsbereite Puertoricaner sind gleich zur Stelle mit den Worten: &#8222;Ich spreche Englisch, kann ich dir helfen&#8220; beginnt das Chaos. Obwohl zu den USA gehörig, ist Englisch hier nicht so verbreitet, die Einheimischen sprechen Spanisch und ihr Englisch ist oft noch schlechter als mein Spanisch. Aber nicht nur das Englisch ist schlecht, auch die Kenntnisse über das örtliche Nahverkehrssystem ist lückenhaft. Am Ende wissen wir immer noch nicht, welchen Bus wir nehmen müssen. Also beschließen wir, erst einmal etwas Essen zu gehen. Die Puertoricaner lieben die Geselligkeit und so findet man allerorts Kneipen, Cafes und Restaurants &#8211; mal einfach, mal schick und das puertoricanische Essen überzeugt uns. Nur das System der Öffnungszeiten erschliesst sich uns nicht so recht&#8230; alle haben unterschiedlich geöffnet, über den Tag verteilt schliesst mal das eine, mal das andere Restaurant und die ausgehängten Öffnungszeiten sind auch nur eine vage Absichtserklärung&#8230; Zurück am Busbahnhof werden wir gleich wieder erkannt und die Bereitschaft zu Helfen ist ungebrochen&#8230; Nach Rücksprache eines freundlichen Puertoricaners mit einem Busfahrer kommen wir dann der Lösung näher, unser Bus fährt auf der Rückseite des Busbahnhofs. Also wechseln wir die Seiten und auf der Rückseite kommt dann die Buslinie, auf der unser Ziel steht &#8211; allerdings immer noch der falsche Bus. Der Busfahrer nennt uns den richtigen Bus und schärft uns ein, dem nächsten Busfahrer zu sagen, dass wir an der Villa Pesqueras aussteigen möchten &#8211; damit auch nichts schief geht&#8230; Das machen wir auch brav im nächsten Bus &#8211; sicherheitshalber kommt die Securite noch hinter uns her um dem Busfahrer zu instruieren &#8211; ja man kümmert sich hier um seine Touristen und will nichts dem Zufall überlassen&#8230; So mit Netz und doppeltem Boden ausgestattet, erreichen wir problemlos den Fischereihafen und unser Dinghy. Am nächsten Tag machen wir uns auf zum Flughafen, wir haben noch einen Tag ein Auto gemietet und wollen uns die Höhlenwelt von Puerto Rico ansehen. Diesmal müht sich Bernd mit den Serpentinen ab und wir schaffen wieder nicht alles, was wir uns vorgenommen hatten &#8211; aber wir gewinnen einen guten Eindruck von der Natur und der Höhlenwelt von Puerto Rico. Und immer wieder kommen wir mit anderen Gästen ins Gespräch &#8211; so vergeht der Tag wie im Flug. Wir verwerfen die Idee noch bis zur Westküste zu segeln und klarieren in Ponce aus. Nun haben wir 48 Stunden Zeit, das Land zu verlassen. Am Samstagmorgen starten wir zu Zweit die Überfahrt über das Karibische Meer von der vorgelagerten Insel Caja de Muertos. Die Wetterprognosen hinsichtlich der Windgeschwindigkeiten sind ganz ordentlich, leider haben wir Ostwind und Querwelle, so wird die Überfahrt recht schaukelig und zu Zweit recht anstrengend. Wir sind geschafft, als wir am Vormittag des dritten Segeltages in Kralendijk &#8211; der Hauptstadt von Bonaire ankommen und unsere Joline an die Boje legen können.]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://blue-joline.com/karibik-tagebuch-seite-25/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Karibik &#8211; Tagebuch &#8211; Seite 24</title>
		<link>https://blue-joline.com/karibik-tagebuch-seite-24/</link>
					<comments>https://blue-joline.com/karibik-tagebuch-seite-24/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2024 16:36:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Puerto Rico]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blue-joline.com/?p=7615</guid>

					<description><![CDATA[16.05. &#8211; 20.05.2024 Mein Geburtsjahr entspricht jetzt meinem Alter&#8230; Wir verlassen die Spanish Virgin Islands und ankern wieder vor der Hauptinsel Puerto Rico in Puerto Patillas. Hier gibt es erst einmal etwas zu feiern &#8211; meinen Geburtstag&#8230; ich bin jetzt so alt wie mein Geburtsjahr&#8230; naja, wenigstens werde ich die Frage: &#8222;Wie alt bist du&#8220; dieses Jahr ohne gross nachzudenken beantworten können&#8230;. In der malerischen kleinen Bucht gibt es nicht so viele andere Boote und wir bekommen Besuch von Heike und Hans von der SY Makaan, Stuttgarter, die seit über 20 Jahren in Amerika leben und auch seit 2022 unterwegs sind. Sie sind schon das zweite Jahr in der Karibik und kennen sich hier schon ein bisschen besser aus. Es ist schön, mal wieder Deutsch zu sprechen und so kommen die beiden gleich am nächsten Abend zu einem Sundowner vorbei. Unter Langfahrtseglern gibt es immer viele Infos auszutauschen. Die beiden berichten über ihre Tour in der Dominikanischen Republik, die wir im nächsten Jahr ansteuern wollen und ihre Tipps machen uns Lust, dieses Land zu besegeln. Wir beschließen gemeinsam am nächsten Tag die Bucht Cayo Puerco anzusegeln, dort soll es Seekühe geben, die wir unbedingt einmal sichten möchten. Obwohl es dort ein großes Mangrovengebiet &#8211; ihr bevorzugter Lebensraum &#8211; mit vielen ausgewiesenen Stellen zum Schutz der Manatees gibt und wir mehrfach ausrücken, bekommen wir sie nicht zu Gesicht. So segeln wir unverrichteter Dinge weiter in die Bucht von Las Salinas &#8211; von hier aus wollen wir am nächsten Tag eine gemeinsame Tour mit dem Mietwagen ins Landesinnere machen. Die Cordillieren und der Regenwald bestimmen die Landschaft auf Puerto Rico. In endlosen kleinen Serpentinen geht es durch die Berge, vorbei an blühenden Bäumen in allen Farben, riesigen Farnen und mit Tilandsien und Kletterpflanzen üppig bewachsenen Baumstämmen. Wir besichtigen eine Kaffeeplantage, machen Station bei den Petroglyphen der Taino &#8211; Indianer und halten beim Wasserfall Dona Juana. Am nächsten Abend chillen wir noch ein bisschen auf unserem Vordeck, hier weht immer ein kühlendes Lüftchen, was wir in diesen heissen Tagen sehr geniessen können und dann haben wir doch noch unsere Begegnung mit einer Seekuh&#8230; Am nächsten Tag trennen sich unsere Wege &#8211; wir fahren weiter Richtung Ponce, der zweitgrößten Stadt auf Puerto Rico und Heike und Hans nehmen mit ihrer Monohull Makaan Kurs auf Aruba. Wahrscheinlich werden wir uns dort Ende Juni nochmals wiedersehen&#8230;]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://blue-joline.com/karibik-tagebuch-seite-24/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Karibik &#8211; Tagebuch &#8211; Seite 23</title>
		<link>https://blue-joline.com/karibik-tagebuch-seite-23/</link>
					<comments>https://blue-joline.com/karibik-tagebuch-seite-23/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2024 13:59:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Puerto Rico]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blue-joline.com/?p=7521</guid>

					<description><![CDATA[09.05. &#8211; 15.05.2024 Lebensraum Katamaran&#8230; Am Morgen verlassen wir das immer noch verregnete San Juan und setzen die Segel wieder Richtung der Spanish Virgin Islands. Je mehr wir uns vom Regenwald entfernen umso sonniger wird das Wetter. Am Abend können wir schon vor der Insel Cayo Icacos in der Abendsonne liegen und zurück blicken auf die Regenfront über der Hauptinsel&#8230; Die gebirgige Hauptinsel von Puerto Rico ist ein optischer Hingucker, aber zieht auch die Regenwolken magisch an&#8230; Wir segeln weiter zur nächsten Insel Vieques und machen Zwischenstopp auf der Isla Pineros. Die Insel ist mit Mangroven dicht bewachsen und wir nutzen die Gelegenheit zur Erkundung des Gebietes mit unserem Dinghy &#8211; wir sichten einige Vögel, aber die Tierbeobachtung ist dem dicht bewachsenen Gelände nicht einfach. Bernd macht eine unbedachte Bewegung beim Pfannkuchenbacken und verdreht sich den Rücken &#8211; ja, so ist das im Alter, die nächsten Tage bewegt er sich nur noch ganz langsam über das Boot und snackt intensiv von den mitgenommenen Schmerzmitteln. Langsam wird es wieder besser, besonders nachdem er sich im Internet ein paar Übungen zur Entlastung seines Darmbeines geholt und anwendet hat&#8230; Währenddessen erreichen wir die Insel Vieques und ankern vor dem Hauptort Esperanza. Kaum haben wir den Anker geworfen, erregen wir auch schon wieder das Interesse eines Schwalbenpärchens, die fest entschlossen sind ein Nest in unseren Baum zu bauen. Ich begebe mich sofort mit Bootshaken und Besen bewaffnet an die Schwalbenabwehr. Allerdings mit mäßigem Erfolg &#8211; sofort kommt Verstärkung vom Rest der Schwalbenfamilie und bringt sich in Position&#8230; Letztlich muss ich den Kampf aufgeben &#8211; na ja &#8230; bald sind wir wieder unterwegs und dann wird die Brut schon sehen, was sie davon hat, sich mit uns anzulegen&#8230; Tatsächlich werden wir bei unsere Abfahrt noch eine zeitlang verfolgt von der unzufriedenen Schwalbenfamilie, dann sind wir ihrem Territorium aber entkommen. Krabbe Jean II dagegen hält sich hartnäckig und ist immer noch mit uns auf Tour&#8230; In Esperanza genießen wir erst einmal die puertoricanische Küche: Tortillas, Muscheln und Mofongo &#8211; ein auf Kochbananen basierender Kloss. Auch leckeres Eis soll es geben &#8211; Verkauf in einem Privathaus, Öffnungszeiten täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr &#8211; zum Eiskauf bitte Klingeln &#8211; funktioniert aber nur, wenn auch jemand zu Hause ist&#8230; wir nehmen zweimal Anlauf, können aber leider kein Eis ergattern &#8211; tja, Islandtime &#8211; Öffnungszeiten sind hier maximal eine vage Absichtserklärung und sonntags und montags ist besonders viel geschlossen&#8230; Naja, dann vielleicht Eis beim nächsten Standort&#8230; In Esperanza geht es auch sonst insgesamt entspannt zu, durch die Straßen und Gärten ziehen Wildpferde und Leguane&#8230; Nach zwei Tagen bewegen wir uns weiter auf der Insel zur Mosquito Bay &#8211; hier ist der Name jedoch nicht Programm sondern die Hauptattraktion der Insel: &#8211; in der Bucht gibt es Bioflureszierendes Plankton &#8211; es soll das hellste der Welt sein&#8230; Das Plankton fängt zur Gefahrenabwehr bei Berührung an zu Leuchten &#8211; wir hatten dieses Leuchten auf der Überfahrt über den Atlantik auch schonmal gesehen. Bei Dunkelheit paddeln wir in die Bucht und wo die Paddel das Wasser durchpflügen bildet sich ein leuchtender Kreis. Auch mit den Händen kann man das Wasser zum Leuchten bringen &#8211; es ist schon ein beeindruckendes Schauspiel &#8211; leider kann man es mit der Handykamera nicht einfangen &#8211; zu dunkel die Nacht&#8230; Zum Ankern ist die Mosquito Bay leider kein sehr ruhiger Ort und so starten wir am nächsten Morgen gut durchgeschaukelt zurück zur Hauptinsel Puerto Rico.]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://blue-joline.com/karibik-tagebuch-seite-23/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/

Page Caching using Disk: Enhanced 
Lazy Loading (feed)
Database Caching 22/86 queries in 0.011 seconds using Disk

Served from: blue-joline.com @ 2026-06-16 01:27:31 by W3 Total Cache
-->