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	<title>St. Lucia &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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	<title>St. Lucia &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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		<title>Karibik – Tagebuch – Seite 06</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2024 14:32:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik]]></category>
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					<description><![CDATA[22.01. &#8211; 28.01.2024 Auf zu alten und neuen Ufern&#8230; es wird Französisch&#8230; Auf dem Weg nach Martinique laufen wir erst noch einmal St. Lucia an, weil es ja auf dem Weg liegt&#8230; Wir klarieren in Marigot Bay ein &#8211; hier gibt es die besten Cocktails zur Happy Hour &#8211; pünktlich laufen wir in der Bar Chateau Mygo ein und probieren uns durch die Cocktailkarte. Dabei kommen wir ins Plaudern mit Kate und Brandon aus Wisconsin, die dort gerade eine Woche Urlaub machen. Weiter geht es zur Rodney Bay &#8211; der Kreis schließt sich, hier sind wir am 09.12.2023 in der Karibik angekommen &#8211; wir sehen uns nach einem neuen Dinghi um und tanken nochmal voll &#8211; nach dem Ausklarieren gibt es hier zollfreien Diesel &#8211; und wir haben zwei richtig große Tanks&#8230; Am Mittwoch den 23.01. lichten wir dann den Anker und setzen Segel Richtung Martinique &#8211; natürlich haben wir uns wieder stürmisches Wetter für die Überfahrt ausgesucht, aber auf besseres Wetter können wir leider nicht mehr warten. Nach gut sechs Stunden erreichen wir die Südküste von Martinique und ankern in der Bucht vor der Marina Le Marin. Da ich Französisch spreche, klariere ich uns online ein &#8211; ist hier ganz unkompliziert mit einer Anmeldemaske und Bernd schleppt währenddessen den defekten Inverter zum Fachhändler &#8211; der braucht gerade einmal eine halbe Stunde um den Fehler auszulesen und den Inverter wieder ans Laufen zu bringen&#8230; Wir haben jetzt wieder Strom &#8211; 12 Volt und 230 Volt&#8230;yeah&#8230; In der Marina treffen wir Klaus und Dagmar, die mit uns eine Schnuppertour von Le Marin nach Fort-de-France machen wollen. Wir verbringen einen unterhaltsamen Abend bei Flammkuchen, gezapten Bier und Pommes mit Käsesauce&#8230; Am nächsten Tag begleiten sie uns auf unserer Tour von Le Marin nach Fort-de-France. Dabei haben sie sich das intensivste Schietwetter ausgesucht, das wir bisher hier erlebt haben&#8230; der Himmel ist schon am Morgen grau verhangen und immer wieder schüttet es wie aus Kübeln und es reisst den ganzen Tag nicht wirklich auf&#8230; In der engen Ankerbucht in Fort-de-France ist dann drangvolle Enge und wir fahren erst einmal eine Stunde Ankerballett auf der Suche nach einem Ankerplatz, es ist kaum Platz und immer wieder hält der Anker auf dem steinigen Boden nicht&#8230; Am Ende finden wir ein Plätzchen direkt vor dem Kreuzfahrtschiffanleger&#8230; Um eine Erfahrung reicher verlassen Klaus und Dagmar das Boot und wir nehmen als Wiederholungstäter Anja und Norbert an Bord. Sie haben uns 2022 schon auf einer Reise an der türkischen Küste begleitet. Wir nehmen uns Zeit die Hauptstadt von Martinique: Fort-de-France zu erkunden. Wir bunkern Lebensmittel und starten am nächsten Tag Richtung Südküste von Martinique &#8211; eigentlich wollen wir in kleinen Etappen bis Le Marin zurück segeln. Beim Ankern in der ersten Bucht Anse Mitan liegt plötzlich die Ankerwinsch an Deck. Der Motor liegt im Ankerkasten, die Bolzen, welche Ankerwinsch und Motor halten, haben sich verabschiedet. Wir hängen mit halbem Ankervorgang zwischen einigen Booten fest und der Wind bläst frisch mit 25 kn.. na prima&#8230; Per Hand ziehen Bernd und Norbert den Anker wieder an Bord und wir ändern unsere Pläne &#8211; jetzt erstmal durchfahren bis Le Marin, dann sind wir schon mal in der Nähe einer Werkstatt. Am Nachmittag erreichen wir Le Marin und ankern in der uns schon bekannten Bucht. Norbert &#8211; unser Bootstechniker &#8211; hat eine Idee wie wir das Ankerproblem lösen können&#8230; aus dem Kopf einer Sechskantschraube schleift er kurzerhand einen Flachsenker. Aus den Stehbolzen werden Schrauben und der Motor kann wieder an die Ankerwinsch angeschraubt werden&#8230; &#8220; der hält jetzt noch bis über den Pazifik&#8220; verkündet Bernd hochzufrieden. Wir beschließen, von hier aus einen Mietwagen zu mieten und einen Tag die Insel zu erkunden &#8211; aber Sonntags ist das nicht möglich. So begnügen wir uns mit eine Dinghirundtour entlang der Küste, dem Robinson Club und dem Mangrovenwäldchen.]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch &#8211; Seite 02</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jan 2024 16:32:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[St. Lucia]]></category>
		<category><![CDATA[St. Vincent & Grenadinen]]></category>
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					<description><![CDATA[25.12.2023 &#8211; 31.12.2023 Fledermausangriff, Happy Hour und Happy Birthday Zum Heiligen Abend gab ein Geschenk von den Kindern und so haben wir die ARC &#8211; Flagge geborgen und unsere neue Flagge gehißt. Wir haben die Anker gelichtet und Rodney Bay verlassen &#8211; wenn auch nur für ein paar Seemeilen &#8211; bis in die Marigot Bay &#8211; die Bucht der Reichen und Schönen &#8211; schicke Häuser säumen die Hügel um die kleine Bay, es gibt ein feudales Resort und einheimische Restaurants und Bars. Zur Happy Hour gibt es zwei Cocktails zum Preis von einen&#8230; also 3 ,- € &#8211; da probieren wir uns erst einmal durch die Karte &#8211; zumal &#8211; Essen ist teuer &#8211; eine Pizza gibt es für gut 25,- € &#8211; da macht Trinken doppelt so viel Spaß. Wir stellen am Abend fest, dass es hier viele Fledermäuse gibt. &#8211; Was wir nicht auf dem Schirm hatten &#8211; diese Fledermäuse fressen für ihr Leben gern Obst &#8211; und so haben sie über Nacht den Äpfel und Bananen &#8211; Kochbananen mögen sie übrigens nicht &#8211; in unseren Netzen den Garaus gemacht &#8211; die Tischmanieren sind grenzwärtig und sie haben auch kräftig verdaut&#8230; Der feinsandige Boden macht das Wasser hier sehr trüb, da klappt es mit dem Schnorcheln nur frühmorgens &#8211; wenn das Wasser noch nicht aufgewühlt wurde. Aber dann eröffnet sich eine interessante Unterwasserwelt mit Korallen und vielen verschiedenen bunten Fischen Da wir am Mittwoch bereits früh auf den Beinen sind gehen Toni, Jonah und ich erst einmal schnorcheln und können erstmalig die Unterwasserwelt hier betrachten. Es gibt viele bunte kleine Fische, &#8211; und großen Fischschärme, von denen man manchmal den Eindruck hat, man könnte einen Fisch mit der Hand fangen&#8230; Es gibt kleine und große und Korallen &#8211; Fächer- und Röhrenkorallen. Wir können leider auch sehen, welche Schäden Anker &#8211; an den falschen Stellen ausgebracht &#8211; verursachen können. Gut das es mittlerweile in den Naturschutzgebieten Mooringleinen gibt &#8211; wo man ohne Anker anlegen kann. Nach Schwimmen und Frühstück geht es weiter in die Bucht von Soufriere &#8211; kaum nähern wir uns der Bucht kommt schon Boot-Boy Eboo &#8211; er hilft uns beim Anleinen an der Mooring und bietet direkt Exklusivbetreuung an &#8211; das ist hier so üblich &#8211; ohne einheimische Betreuung ist man hier kaum ein willkommener Gast. St. Lucias Haupteinnahmequelle ist der Tourismus &#8211; da gibt es &#8211; übersichtliche -Eintrittsgelder und teure Taxi und Guidedpreise &#8211; aber Laufen ist auch keine Lösung in dieser hügeligen Gegend. Also buchen wir bei Eboo für Donnerstag die Soufriere &#8211; Rundumtour &#8211; Sulphur Springs &#8211; Baden in heißen und schlammigen (macht schön und ist gesund&#8230;) Thermalquellen &#8211; Toraille Wasserfall &#8211; Diamond Wasserfall und Botanischer Garten &#8211; Abholung am Boot mit dem Wassertaxi inklusive. Das ist auch bitter nötig, da wir am Morgen festgestellt haben, dass das Dinghi keine Luft mehr hat&#8230; aufpumpen und tauchen zeigt &#8211; eine Naht hat sich gelöst. Wir setzen einen Notruf in der TO &#8211; WhatsApp -Gruppe ab &#8211; Bene und Daniel von der Jöke melden sich &#8211; sie liegen eine Bucht weiter, hätten Kleber für unser Dinghi &#8211; können aber ihres nicht bewegen &#8211; da kein Diesel mehr im Tank&#8230;. Also fahren wir mit Joline zur Jöke und tauschen Diesel gegen Kleber. Direkt verarbeitet &#8211; jetzt muss er noch trocknen&#8230;.und dicht halten&#8230; Ist aber nicht unsere einzige Baustelle&#8230; Strom&#8230;unser Dauerthema&#8230;der neue Inverter hat schon seinen Geist aufgegeben &#8211; trotz zwei Ingenieuren an Bord ist das Problem nicht zu lösen. Wir kontaktieren den Servicedienst in Deutschland &#8211; jetzt warten wir auf Antwort &#8211; zum Glück haben wir jetzt die meiste Elektronik auf 12 Volt umgestellt, immer noch Gas in den Flaschen und alle mögen Tee&#8230;. Der Wassermacher steht auch mal wieder unter Wasser und der Tiefenmesser will nicht mehr&#8230; der Skipper auch nicht, fürchte ich&#8230; das sind selbst für ihn zu viele Probleme auf einmal&#8230; nützt aber nichts&#8230; Beim Wassermacher hat sich aber nur ein Schlauch gelöst &#8211; ebenso beim Tiefenmesser &#8211; also kleine Probleme, die im Laufe des Tages behoben werden können. Donnerstag Morgen geht es auf Sightseeing &#8211; Tour &#8211; Eboo holt uns schon früh um acht Uhr ab, früh sein ist angesagt im Schwefel &#8211; Schlammbad &#8211; es wird voll &#8211; da sollten wir bei den ersten sein. Obwohl die Sulphur Springs gerade erst geöffnet haben, ist es aber schon gut besucht&#8230; Mit Schlamm bedeckt geht es in die 38 Grad heißen Thermalschlammquellen &#8211; naja, wenn´s schön macht&#8230; Am Freitag haben wir wieder ein Geburtstagskind an Bord &#8211; Toni feiert seinen 28. Geburtstag &#8211; da gibt es zum Frühstück wieder Geschenke und Gesang und ein letztes Schnorcheln in der Bucht. Jonah und Bernd fahren mit dem Dinghi an Land &#8211; Söckchen ist wieder im Einsatz &#8211; klarieren aus und bringen Brot mit. Dann heißt es &#8222;Leinen los&#8220; und wir setzen Kurs auf die Nachbarinsel(n) &#8211; St. Vincent und die Grenadinen. Knapp drei Stunden brauchen wir bis wir die Nachbarinsel St. Vincent erreichen und in Chateaubelair einklarieren können. Wir segeln entlang der Westküste von St. Vincent, vorbei an der Hauptstadt Kingstown bis zum Ende der Hauptinsel &#8211; Ankern in der Blue Lagoon und gehen für Tonis Geburtstagsessen an Land &#8211; es ist Lobsterzeit&#8230; Weiter geht es auf die Grenadinen &#8211; erstes Ziel Bequia &#8211; hier soll zu Silvester großes Seglertreffen sein&#8230;]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch &#8211; Seite 01</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Dec 2023 14:07:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Montag 18.12.2023 &#8211; Sonntag 24.12.2023 Es weihnachtet sehr&#8230; Wir liegen vor der Rodney Bay vor Anker und lassen es ruhig angehen. Nach dem Trubel der letzten Wochen genießen wir jetzt erst einmal Ruhe und Zweisamkeit. In vier Tagen begrüßen wir Jonah und Toni an Bord und werden dann mit Ihnen die Sehenswürdigkeiten der Insel erkunden, schnorcheln und dann eine Segel-Tour machen über St. Vincent und die Grenadinen, Tobago Keys, Grenada und Barbados&#8230;so der Plan. Aber jetzt lassen wir die Seele baumeln und baden im karibischen Meer &#8211; das Wasser ist warm und fühlt sich sehr weich an&#8230;ein bisschen smoothy&#8230;mal sehen, wozu wir uns sonst noch aufgerappelt bekommen&#8230; Auch hier weihnachtet es, obwohl bei fast 30 Grad im Schatten kann man sich gar nicht vorstellen, dass Weihnachten vor der Tür steht &#8211; da hilft es auch nicht, dass überall Weihnachtslieder &#8211; karibisch interpretiert mit Steeldrums, Rasseln und Trommeln erklingen und erst beim zweiten Hinhören den bekannten Weihnachtssongs zugeordnet werden können. Der Haupt &#8211; Feiertag hier ist der 1. Weihnachtstag &#8211; also der 25.12. &#8211; aber es ist alles geöffnet, wie uns die Einheimischen versichern. Vorher &#8211; am 21.12. endet die Regenzeit&#8230; sagen die Einheimischen&#8230; danach ist Schluss mit ständigen Regenschauern&#8230; und die müssen es ja wissen&#8230;aber noch regnet es mehrmals täglich&#8230; Während wir so im karibischen Meer dümpeln und das tägliche Schwimmen wieder aufgenommen haben, lesen wir die Frage eines Segelkollegen in der WhatsApp- Community: &#8222;Ich will jetzt von den Kanaren nach St. Lucia segeln &#8211; was sollte ich an Proviant bunkern?&#8220; &#8211; Antwort: &#8222;Alles ausser Rum.&#8220; Gute Antwort &#8211; hier ist alles teuer, außer was auf der Insel wächst: Kokosnüsse (ein Gedicht), Bananen &#8211; vor allem Kochbananen, Kartoffeln, Maniok (haben wir uns noch nicht rangetraut) und Alkohol &#8211; aus allem, was da so im und um den Regenwald wächst, wird Alkohol hergestellt: Rum, Gin und Wein &#8211; da ist so ziemlich alles drin &#8211; außer Trauben&#8230; wobei &#8211; Hochprozentiges ist günstiger als wir es gewohnt sind &#8211; Wein (auch der ohne Weintrauben) ist teuer&#8230; Brot ist ebenfalls wahnsinnig teuer &#8211; umgerechnet 6,- € für ein toastbrotähnliches Industrieprodukt kann gerechnet werden &#8211; naja &#8211; &#8230;&#8220;Hast du hier irgendwo schon mal ein Weizenfeld gesehen?&#8220;&#8230; Es gibt Garküchen &#8211; haben entweder Grill &#8211; oder Kantinencharakter &#8211; von den Einheimischen stark frequentiert &#8211; so ein Essen kostet um die 10,- €&#8230; Günstiger wird es selten. Dafür ist das karibische Essen sehr aromatisch, sehr geschmacksintensiv &#8211; gerne ein bisschen scharf mit leckeren, würzigen Sossen. Dazu gibt es Softdrinks: Cola, Fanta Sprite, das einheimische Bier: Piton (nach den gleichnamigen Bergen) &#8211; etwas hefig im Geschmack und Carib &#8211; das einem Pils ähnelt, Cocktails, und Kaffee und Tee &#8211; gerne Iced. Milchshakes werden auch gerne getrunken &#8211; wobei: Eis ist hier ein Luxusprodukt&#8230;&#8220;Hast du hier irgendwo schon mal eine Kuh gesehen&#8230;?&#8220; Der Regen wird tatsächlich weniger, dafür ist es unter einem wolkenlosen Himmel gleich viel heißer. Heute Abend kommen wieder Gäste an Bord und so stecken wir in den Vorbereitungen &#8211; erst mal noch ein Kessel Buntes&#8230; Für den 24.12. haben wir um 11 Uhr eine Wanderung durch den Regenwald hinauf zu einem der hier unzähligen Gipfel&#8230; gemeinsam mit Jonah und Toni gebucht &#8211; bzw. als Gutscheine bei der ARC gewonnen. Eine gut zweistündige Wanderung auf den Mt. Pimard &#8211; bei 30 Grad bergauf &#8211; das ist auch im Regenwald eine Herausforderung&#8230; Da lobe ich mir das Alternativprogramm&#8230;]]></description>
		
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		<title>ARC 2023 Tagebuch &#8211; Tag 37 &#8211; 42</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 14:16:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch ARC 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantic Crossing (ARC)]]></category>
		<category><![CDATA[ARC 2023]]></category>
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					<description><![CDATA[Dienstag 12.12.2023 &#8211; Sonntag 17.12.2023 Abschlusswoche, alles hat ein Ende&#8230; Nachdem wir erst überlegt hatten, noch ein paar Tage die Küste von St. Lucia entlang zu segeln, haben wir dann doch beschlossen, die restlichen Tage bis zur Abschlussveranstaltung am Samstag und der Abreise der Crew am Sonntag in der Marina zu bleiben. So konnte jeder kommen und gehen, wie es ihm beliebte und die Insel über Land erkunden. Wir selbst sind es langsam angegangen, zum einen gab es eine Menge Wäsche zu waschen und einiges an Technik zu erledigen, zum anderen haben wir ja noch den ganzen Sommer &#8211; sorry &#8211; Winter und Frühling hier in der Karibik und daher Zeit uns gemächlich zu akklimatisieren. So wurden die Tage genutzt um Land und Leute kennen zu lernen und sich noch mit der ein oder anderen ARC &#8211; Yacht auszutauschen. Freitagsabends ist hier immer großes Straßenfest und der karibien Rumpunsch fließt in Strömen&#8230; ist aber auch verdammt lecker&#8230;was da so alles drin ist&#8230; Orangensaft, Ananassaft, Zitronensaft, Zuckersirup, Angostura, St. Lucia Rum, Gewürze, Zimt&#8230; es schmeckt immer ein bisschen anders &#8211; je nach Rezept des Verkäufers&#8230;vor allem der Anteil hochprozentigem Rum scheint zu variieren&#8230; Am Samstagabend die große Abschlussveranstaltung mit Ehrungen und kleinen und großen Preisen &#8211; wir haben in unserer Gruppe den 4. Platz belegt und auch insgesamt mit 20 Reisetagen eine gute Segelleistung gebracht, schließlich gehörten wir zu den kleineren Booten&#8230; dabei hatten wir insgesamt eine kurze Distanz gesegelt Am Sonntag heißt es dann Abschiednehmen in aller Frühe, die Crew verläßt das Boot und tritt &#8211; auf unterschiedlichsten Wegen die Heimreise an&#8230; Die ARC &#8211; Rallye 2023 ist nun beendet &#8211; sechs ereignisreiche und oft auch anstrengende Wochen liegen hinter uns. Noch nie waren wir mit einer so großen Crew unterwegs, noch nie so lange am Stück Tag und Nacht unter Segel, noch nie vorher haben wir den Atlantik überquert, noch nie war Joline so lange autark und eigenverantwortlich auf sich gestellt&#8230; Wir sind wieder alleine auf dem Boot und werden nun die Leinen in der Marina los werfen und erst einmal die nächsten Tage in der Bucht von Rodney Bay ankern &#8211; unser Karibik &#8211; Abenteuer kann beginnen&#8230; Ich schließe mein ARC &#8211; Tagebuch und schlage die erste Seite auf von meinem Karibik &#8211; Tagebuch&#8230; 👉 Zurück zur Übersicht aller Tagebuch-Einträge]]></description>
		
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