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	<title>Tunesien &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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	<title>Tunesien &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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		<title>12. Reise &#8211; Überführungstörn &#8211; von Tunesien nach Marokko &#8211; 2. Etappe &#8211; von Bizerte (Tunesien) rund um Algerien in die Spanische Exklave Melilla.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2023 16:48:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Überfahrten]]></category>
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					<description><![CDATA[04.05.2023 &#8211; 09.05.2023 Eigentlich wollten wir schon am frühen Vormittag los, aber bis alle Behörden &#8211; Polizei, Zoll, Hafenamt, Guard National &#8211; ausreichend zufrieden sind und wir ausklarieren können, ist es schon kurz nach 12 Uhr. Wir verlassen Bizerte im leichten Nieselregen &#8211; unsere Dieseltanks haben wir nochmal randvoll gemacht &#8211; so günstig wie in Tunesien &#8211; rund 72 Cent pro Liter &#8211; werden wir so schnell nicht wieder tanken können. Bevor es los geht wird noch ein Netz ausgetauscht, das andere hatten wir bereits im letzten Jahr erneuert, das zweite wurde nicht mitgeliefert. Als wir losfuhren machte das alte Netz noch einen ganz guten Eindruck, aber jetzt, nach einer stürmischen Nacht, ist es vor unseren Augen zerfallen. Dietmar trägt noch die letzten Tunesischen Dinar zum Lebensmittelhändler, wir haben jetzt Brot für die kommenden Tage im Übetfluss. Da er nicht alles ausgegeben hat&#8230; Männer und Shoppen&#8230; lächl&#8230;.verschenke ich die letzten Dinar an ein Küchenmädchen in der Hafenkantine &#8211; die sich über die verrückten Touristen wundert, aber sich über zusätzliche Einnahmen freut. Endlich Leinen los &#8211; Au Revoir Tunesien Der erste Abend bricht an, wir befinden uns noch immer in tunesischen Gewässern. Um Mitternacht passieren wir die tunesische Insel &#8222;La Galite&#8220; und Bernd und Dietmar müssen Slalom fahren um den vielen Fischernetzen auszuweichen. Die Fischer lenken dabei mit einem Lichtstrahler, so lange wir angeleuchtet werden, sind wir auf Kollisionskurs mit einem Fischernetz und müssen den Kurs ändern. Leider ist nicht immer klar in welche Richtung. Nach einigen Kurswechseln kommen wir unbeschadet durch. Um 05:30 Uhr passieren wir die Grenze zur algerischen Küste. Obwohl wir mit 32 Seemeilen deutlich ausserhalb der 12-Meilen-Zone sind, werden wir sofort von der algerischen Coastguard angefunkt. Nachdem wir uns ordnungsgemäß gemeldet haben &#8211; Deutscher Katamaran Joline mit 5 Personen an Bord auf dem Weg von Tunesien nach Marokko, letzter Hafen, Zielhafen, Nationalität der Besatzung &#8211; bedankt man sich für die Kooperation, wünscht uns gute Reise und wir können unseren Weg ungehindert fortsetzen. Bernd birgt die tunesische Flagge. Die nächsten zwei Tage haben wir gutes Segelwetter und kommen zügig voran &#8211; der Himmel ist jedoch meistens bedeckt, so daß wärmere Kleidung angesagt ist. Nach 3 Tagen Überfahrt lacht Bernd endlich das Angelglück. Es ist windstill und wir müssen eine ganze Zeit lang motoren. Wir befinden uns immer noch oberhalb der algerischen Küste. Weit und breit sind wir das einzige Segelboot auf diesem Kurs. Uns begegnen nur Fischerboote und Containerschiffe, eines größer als das andere. Am Nachmittag bekommen wir Besuch. Eine Delfinschule von 20 &#8211; 25 Tieren begleitet uns eine gute halbe Stunde des Weges und springt und tollt vor unserem Boot herum. Sehr neugierig und verspielt diese Tiere&#8230; Eine so große Gruppe hatten wir noch nie am Boot. Der Appetit der Mannschaft auf frischen Thunfisch ist erstaunlich und bevor der Fisch knapp wird beschliessen wir eine Angel auszuwerfen, nur so für alle Fälle. Am Abend, kurz bevor die Angeln eingeholt werden sollen, beißt der nächste Fisch &#8211; den an Bord zu holen im Dunkeln ist eine besondere Herausforderung. Jetzt können wir das Angeln einstellen &#8211; wir haben genug Fischfleisch an Bord für die nächsten Tage. Vom Nullmeridian aus, der vom Nordpol zum Südpol verläuft, werden die Längengrade bei 0 beginnend nach Ost bzw. nach West gezählt. Für uns steht ab jetzt nicht mehr E für Ost, sondern W für West vor den Koordinaten der Längengraden. Am 09.05. zur Mittagsstunde verlassen wir die algerische Küste und bewegen uns nun an der marokkanischen Küste entlang. Angefunkt werden wir nicht, die Marokkaner geben sich da ganz entspannt. Melilla &#8211; die spanische Exklave mitten in Marokko &#8211; hat innerhalb der des marokkanischen Küstenraumes eine schmale Einfahrtsschneise, die spanisches Gebiet ist &#8211; da wir nicht wissen, wie genau es die Marokkaner damit nehmen, haben wir uns das Gebiet sehr genau markiert und fahren in diesem Winkel in den Hafen ein. Wir setzen die spanische Flagge für unser nächstes Gastland. Darunter wird die gelbe Quarantäneflagge gesetzt, diese ist so lange zu führen, bis im Gastland am ersten Hafen einklariert worden ist. Gegen Abend laufen wir in der Marina von Melilla ein. Obwohl wir uns angekündigt haben, werden wir nicht erwartet &#8211; der Parkplatzwächter nimmt uns in Empfang und kennt sich wohl mit Booten nicht so aus &#8211; das Anlegemanöver überfordert ihn sichtlich und die Mooringleine, die er uns anreicht, ist viel zu kurz und so haben wir sie direkt in der Schraube hängen. Dafür ist in der Marina viel Platz und die Formalitäten werden entspannt abgewickelt &#8211; Schritt für Schritt, wie Zeit ist &#8211; die Polizei &#8211; der wir zufällig begegnen &#8211; kündigt ihren Besuch für den nächsten Nachmittag an, unser türkischer Mitsegler benötigt als nicht EU &#8211; Mitglied einen Stempel in seinen Pass. Da schaut die Polizei halt mal am Boot vorbei. Zwei Tage wollen wir nun in Melilla bleiben, die Stadt besichtigen und uns vor der Weiterfahrt entspannen. Wir haben 670 Seemeilen zurückgelegt. Unsere Route: Überführung Yasmine Hammamet nach Tanger]]></description>
		
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		<title>12. Reise &#8211; Überführungstörn &#8211; von Tunesien nach Marokko &#8211; 1. Etappe &#8211; von Hammamet nach Bizerte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2023 07:27:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Überfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
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					<description><![CDATA[30.04.2023 &#8211; 01.05.2023 Die erste Etappe unserer Reise führt uns von Hammamet &#8211; unserem Winterlager &#8211; in die Marina von Bizerte, nahe der algerischen Grenze. Wir verlassen Hammamet bei bedecktem Himmel und leichtem Nieselregen. Die neue Crew ist voller Tatendrang und freut sich, dass es endlich los geht. Auch die Kommandozentrale ist wieder besetzt. Wir erreichen die offene See, das Wetter klart auf und der Wind nimmt zu &#8211; zum ersten Mal in diesem Jahr setzen wir unsere Segel. Gegen Abend verschlechtert sich das Wetter und der Wind nimmt zu, wir erwarten eine stürmische Nacht. Jeder Segler hat auf der Überfahrt eine eigene Schwimmweste zur Verfügung, diese muss erst einmal angepasst werden. Wie im letzten Jahr haben wir über das ganze Boot Sicherheitsleinen gespannt, wer bei schwerem Wetter oder Nachts den Steuerstand verläßt, hakt sich dort ein, damit er nicht über Bord gehen kann. Nach einer windigen Nacht mit Sturmböen bis zu 42 Knoten kommt der neue Morgen und das Wetter klart wieder auf &#8211; der Wind legt sich und die Wellen beruhigen sich wieder. Bei strahlendem Sonnenschein laufen wir in die Marina in Bizerte ein &#8211; wir haben 123 Seemeilen zurückgelegt. Ursprünglich wollten wir hier nur zwei Nächte bleiben, doch da die Wetterprognosen weiterhin stürmische See ansagen, bleiben wir eine Nacht länger, bis sich Wind und Wellen beruhigt haben. Denn in Bizerte werden wir ausklarieren, Tunesien verlassen und unseren Törn rund um Algerien starten.]]></description>
		
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		<title>Start 2023 &#8211; Joline kommt aus dem Winterlager- Refit für die neue Saison</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 11:29:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Refit & Werft]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
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					<description><![CDATA[April 2023 Eine lange Segelsaison liegt vor uns &#8211; Anreise Wir starten &#8211; wie auch in den letzten beiden Jahren &#8211; vom Flughafen Düsseldorf aus. Haus und Auto lassen wir in der Betreuung unserer Tochter Celine zurück. Gebucht haben wir unseren Flug mit Tunisair &#8211; wir finden uns aber in einem ukrainischen Flieger der Gruppe Sky up wieder&#8230;. wir sitzen zwar in der ersten Reihe &#8211; aber so enge Sitze haben wir noch nie erlebt &#8211; zum Glück bleibt in unserer Dreierreihe ein Platz frei &#8211; so dass wir den Mittelplatz frei lassen können und wenigstens ein bisschen Armfreiheit haben. Winterlager Als Winterlager für unser Boot hatten wir die Marina Yasmine Hammamet in Tunesien ausgewählt. Einerseits wegen ihrer guten Lage entlang unserer Route aus dem Mittelmeer, andererseits weit es hier möglich gewesen wäre den Katamaran aus dem Wasser zu holen. Joline ist technisch fit und bleibt daher im Wasser. Wir entscheiden uns dazu sie in Lanzarote auf die grosse Überfahrt vorzubereiten und ihr dort ein neues Antifouling zu verpassen. Joline hat den Winter in der Marina Yasmine Hammamet sicher vertäut überstanden &#8211; der Winterdreck &#8211; gemischt mit Saharasand bedeckt das ganze Schiff &#8211; jetzt geht es erst einmal ans Großreinemachen. Die Schutzplane &#8211; angeblich das beste, was der tunesische Markt hergibt &#8211; wind- und wetterfest &#8211; hat es offensichtlich nicht geschafft. Die blauen Fasern finden sich noch Tage später &#8211; trotz intensiver Reinigung &#8211; in der ein oder anderen Ecke wieder. Der größte Feind der Plane war offensichtlich die Sonne &#8211; und das im Winter&#8230;. &#8211; in den Schattenbereichen versieht sie noch ihren Dienst&#8230;. Refit Eigentlich stehen auf unserer Liste nur ein paar Kleinigkeiten, ein Boot hat aber auch ein Eigenleben und so gibt es doch einiges zu tun bevor wir ablegen können. Beim technischen Check stellt Bernd fest &#8211; dass der Kartenplotter nicht mehr läuft, wir bekommen kein GPS Signal &#8211; die intensive Suche in den Eingeweiden der technischen Ausstattung beginnt &#8211; am Ende stellt sich heraus &#8211; das die Winterstürme die elektronische Verbindung unterbrochen haben &#8211; das konnte dann unkompliziert behoben werden. Unser Dinghi Söckchen wird auch wieder fit gemacht und bekommt erst einmal eine gehörige Portion Luft. Der Steuerstand außen wird durch ein Funkgerät aufgerüstet &#8211; dies ist für die geplante Teilnahme an der ARC Pflicht &#8211; erweist sich aber bei der nächsten Überfahrt auch als sehr nützlich. Wir haben jetzt Funk am Innensteuerstand und draußen am Steuerstand. Unsere Crew für die anstehende erste Überfahrt nach Tanger kommt an Bord &#8211; Dietmar aus Mecklenburg-Vorpommern, Josef aus Wien und Mehmet aus Düsseldorf werden uns auf der Reise begleiten.]]></description>
		
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