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	<title>USA &#8211; Blue Joline – Aufbruch in ein anderes Leben</title>
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	<description>Folge uns bei unserer Reise um die Welt.</description>
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		<title>Gastbeitrag Gordon: Segeln mit Hammerhai und Krokodil – 10 Tage auf Abenteuerkurs in Florida</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 May 2025 14:22:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken und Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Florida]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
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					<description><![CDATA[März 2025 Wer denkt, Segeln sei eine entspannte Angelegenheit mit Champagner in der Hängematte und Möwen, die einem das Mittagessen vorsingen – der war noch nie mit Petra, Bernd, Florian und zwei neugierigen Krokodilen unterwegs. Aber von vorne. Jetlag, Dinghi, Kajüte – Willkommen in Florida! Nach 14 Stunden Flug (in Menschenzeit: etwa zwei Staffeln Netflix und drei schleppende Mahlzeiten) landeten wir in Miami. An der Diner Key Marina warteten schon unsere Bekannten Petra und Bernd – plus Florian, ein weiterer Mitsegler mit erstaunlicher Seefestigkeit und überraschender Liebe zu vegetarischem Essen. Ab ging’s mit dem Dinghi zum Katamaran&#160; Joline, unserer schwimmenden Abenteuerplattform. Kajüte bezogen, kurz orientiert, zack, heimisch gefühlt – und plötzlich war’s schon Nacht und wir lagen vorgelagert zum Hafen wie die Profis. Oder wie Leute, die glauben, Haie gäbe es hier nicht. Miami erkunden – Kunst, Kultur, Kuba Landgang! In Miami City erkundeten wir Wynwood, ein Viertel voller Street Art, das aussieht wie ein Instagram-Filter in XXL. Wir bestaunten Quallen und Raketen im Frost Museum of Science, gingen durch Traumlandschaften im Superblue und schlürften Mojitos in Little Havana – per kostenlosem Miami Trolley und Metromover. Es war bunt, laut, lecker – und komplett krokodilfrei. Noch. Guten Morgen, Hai! Frischer Start in den Tag – mit einem Sprung vom Boot im angeblich “zu flachen” Ozean für Haie. Sorglos planschten wir herum, bis plötzlich ein etwa 2 Meter langer Hammerhai ums Boot kreiste wie der Animateur vom Unterwasser-Club Med. Auf einmal waren alle wieder&#160;an&#160;Bord – in Rekordzeit. Wer braucht schon Kaffee? Segel setzen und Seekarten ignorieren Es ging los! Mit vollem Wind und guter Laune raus aus Miami, vorbei an Key Biscayne bis nach Key Largo. Durch einen Creek schipperten wir in einen See im Nationalpark – traumhaft ruhig, voller Natur… und mit Warnschildern für Krokodile.&#160;Aber keine Sorge, sagten die Einheimischen.&#160;Schon lange keine gesehen. Tom &#38; Jerry – die reptilische Abendgesellschaft Beim Abendessen hörten wir ein Schnaufen. Kein Wind, kein Delfin. Zwei Krokodile paddelten seelenruhig um das Boot. Google half schnell: Ja, Krokodile können klettern. Und springen. Und wahrscheinlich auch tanzen, wenn man sie lässt. Wir verbarrikadierten das Boot wie bei einer Zombie-Apokalypse und informierten die Parkranger. Die lachten nur:&#160;Ach, das sind Tom und Jerry. Harmlos. Nur neugierig. Beruhigend. Oder auch nicht. Volle Fahrt nach Marathon – Land in Sicht, aber nicht im Wasser Wir segelten weiter, entschlossen, Marathon zu erreichen. Das war die längste Etappe – ein ganzer Tag auf See mit Wind in den Haaren und Salzwasser im Kaffee. Dort angekommen: Anker rein – nur doof, dass der Hafen bei Ebbe mehr Teich als Meer war. Morgens lagen wir trocken. Also Boot sichern und das Beste draus machen. Highlight: Seekühe! Diese gemütlichen Unterwasserkolosse kamen tatsächlich zum Boot, und ließen sich mit Süßwasser tränken – und nein, wir haben ihnen nicht aus der Flasche vorgelesen. Abschied mit Gegenwind Als das Wasser zurückkam (zum Glück!) und der Wind drehte, hieß es Abschied nehmen. Wir verließen unsere Weltumsegler auf der&#160;Blue Joline, die ihre Reise fortsetzen. Für uns ging’s mit Flixbus zurück – aber das ist eine andere Geschichte. (Spoiler: Auch diese enthielt Klimaanlage auf Braten-Stufe und eine ungeplante Zwangsverlängerung des Aufenthaltes) Fazit unseres Florida Segeltörns Wir kamen für ein paar entspannte Segeltage – wir gingen mit Geschichten, die man sonst nur aus Dschungelcamps oder Tierdokus kennt. Hammerhaie, Krokodile, Seekühe und ein Katamaran voller Freunde – Florida, du warst wild. Und wunderschön.]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch &#8211; Band II &#8211; Nr. 28</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2025 16:09:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik Band II]]></category>
		<category><![CDATA[Florida]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht immer sonnige Tage in Key West&#8230; 29.03. &#8211; 01.04.2025 Samstagmorgen wollen wir aufbrechen für den finalen Einkauf &#8211; doch es regnet. Gut, dann halt etwas später&#8230;. Mittags regnet es immer noch&#8230; kurz nach 13 Uhr hat sich das Wetter beruhigt und wir wollen gerade los da kommt Jan mit seinem wieder funktionsfähigen Dinghy vorbei und schenkt uns zum Dank für unsere Rettungsaktion seinen Belize &#8211; Reiseführer. Ein Glück das sich dadurch unsere Abfahrt verzögert, denn schon fängt es wieder an zu regnen &#8211; also nochmal warten &#8211; spätestens bis 13 Uhr wollen wir gestartet sein, damit wir mit unserer Abendplanung noch hinkommen. Um 13 Uhr schüttet es wie aus Kübeln &#8211; wir planen die Verproviantierung auf Sonntag zu verschieben&#8230; der Supermarkt hat hier täglich geöffnet von 06:00 &#8211; 24:00 Uhr &#8211; sagte ich schon: &#8222;Ich mag diesen American Way of Life&#8230;&#8220; Der Regen treibt uns nach Innen. Plötzlich bekommen wir Besuch, eine ganze Horde Möwen umkreist unser Boot &#8211; interessiert schauen wir nach, was ihr Interesse geweckt hat&#8230; es treibt Brot im Wasser&#8230; Schnell nutze ich die Chance mit der Tierwelt in Kontakt zu treten und opfere eine Packung Knäckebrot. Gegen Abend beruhigt sich das Wetter und wir beschliessen &#8211; wenn auch mit etwas Verspätung &#8211; zur anvisierten Steel Drum Festival an Land zu fahren &#8211; den ganzen Tag auf dem Boot, das ist uns dann doch zu lang. Ganz trocken kommen wir nicht an Land, aber überwiegend&#8230; Mit den E &#8211; Rollern fahren wir zur Lokation, es ist eine Schulveranstaltung &#8211; die Hälfte haben wir verpasst, aber wir bekommen einen guten Eindruck von der Musik. Anschliessend rollern wir in die Stadt und suchen uns eine Bar mit guter Livemusik für ein Abendessen. Es gibt hier so viel zu entdecken, wir kommen richtig in Freizeitstress &#8211; wir beschliessen unsere Abfahrt noch um einen Tag zu verschieben&#8230; Sonntagmorgen sieht der Himmel wieder so aus, als könnte er kein Wässerchen trüben&#8230; wir rollern zum Einkauf &#8211; nur das nötigste &#8211; frisches Fleisch, Obst und Gemüse&#8230;. am Ende sind wir froh unseren Einkauf auf den beiden Rollern zum Boot geschafft zu bekommen&#8230;. Zur Happy Hour lockt das Bootshaus &#8211; Small Platters zum halben Preis&#8230; wir probieren uns durch Baby Ripps, Coconut Shrimps und Calamari Fritti&#8230; am Ende kommen wir auf 6 Platten&#8230; da hätten wir auch eine Hauptspeise nehmen können&#8230; aber Spass macht es sich durch das Menue zu futtern und an den anderen Tischen tobbt die gleiche Futterschlacht &#8211; wir machen also alles richtig&#8230; Am Ende haben wir viel zu viel gegessen und schleppen uns als Verdauungsspaziergang noch ein bisschen durch die Geschäfte und ergänzen unseren Kleidungsbestand. Montag fangen wir an mit den Vorbereitungen für unsere Weiterfahrt. Bernd besorgt Benzin und klariert uns aus. Am Nachmittag gehen wir nochmal ins Bootshaus und futtern uns durch das Best of Small Platters. Anschließend ziehen wir mit unseren Rollern noch eine grosse Runde durch Key West &#8211; es ist einfach schön hier, aber langsam müssen wir auch weiter, zumal wir jetzt in Havanna auch ein deutsches Date zum Abendessen haben&#8230; An der Southernmosttonne stehen die Touris immer noch Schlange&#8230; also gibt es final kein Bild von uns mit Tonne&#8230;auch gut. Dienstag stehen alle Zeichen auf Abfahrt. Die Überfahrt nach Kuba wird eine Übernachtfahrt &#8211; daher starten wir am Dienstag gegen 14 Uhr, damit wir am nächsten Tag zu einer angenehmen Zeit in der Hemmingwaymarina ankommen. Die Wetterprognosen sind gut, wir rechnen mit einer ruhigen Überfahrt&#8230; Jetzt noch eine Hühnersuppe als Verpflegung gekocht und Klarschiff gemacht &#8211; dann geht es los&#8230; Good bye Key West, good bye Florida &#8211; auf ein Wiedersehen&#8230;.schön war die Zeit&#8230; ← Vorheriger Eintrag &#124; Zur Übersicht &#124; Nächster Eintrag →]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch &#8211; Band II &#8211; Nr. 27</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 15:07:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik Band II]]></category>
		<category><![CDATA[Florida]]></category>
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					<description><![CDATA[Da waren es nur noch zwei&#8230; 25.03. &#8211; 28.03.2025 Der Dienstag beginnt mit einem Abschied &#8211; als letztes Crewmitglied verlässt heute Florian das Boot und wir reisen &#8211; voraussichtlich bis zum Saisonende &#8211; alleine weiter. Gegen Mittag macht er sich auf, gut verproviantiert mit dem letzten Tofublock&#8230; um mit dem Flixbus zurück nach Miami zu reisen. Am Mittwochmorgen sind wir wieder voller Tatendrang. Wir wollen Key West intensiver erkunden. Nachdem Bernd an seinem E-Roller noch die Bremsen repariert hat sind die beiden Fahrzeuge nun wieder einsatzbereit. Wir schaffen sie mit dem Dinghy an Land und schon geht es los. So E-Roller machen ganz schön mobil und sind für so einen kleinen Ort ideal &#8211; überall kommt man schnell hin. Am Dinghydock treffen wir auf Jan &#8211; ein deutscher Langfahrtsegler aus unserem Trans Ocean Hochseeverein, mit dem wir schon per Whats App Kontakt hatten. Er kommt aus der Richtung in die wir weiterfahren wollen &#8211; die Bay Islands &#8211; eine zu Honduras gehörende Inselgruppe die auf unserem Weg nach Guatemala liegt&#8230; Wir erkunden den alten Hafen und durchstreifen die vielen kleinen Strassen der Stadt &#8211; überall ist ein intensives Treiben. Die Strasse, die gestern geteert wurde, ist heute schon fertig und die Baustelle ist vollständig entfernt! Um 17 Uhr beginnt im Tennessee Williams Museum seine 114. Geburtstagsgedenkparty. Es gibt Schampus und belegte Brote und Croissants. Die Schnittchen sind hervorragend, kräftg mit dicker dunkler Kruste erinnern sie mich an zu Hause &#8211; wo haben die in diesem Toastbrotland bloss so leckeres Brot herbekommen? Zum Essen gibt es Kultur &#8211; die Gewinner eines Mal- und eines Schreibwettbewerbs werden geehrt und die drei jeweils besten Stücke vorgelesen bzw. vorgezeigt. Dazu gibt es im ehemaligen Wohnhaus des berühmten Schriftstellers Bilder und Exponate aus seinem Leben. So gestärkt rollern wir zum Mallory Square, um dort &#8211; am ehemaligen Golf von Mexiko&#8230; &#8211; mit anderen Touristen den Sonnenuntergang am Meer zu zelebrieren, mit Blick auf Sunset Key und Wisteria Island. Zwei Inseln die aus dem Erdaushub in und um Key West künstlich entstanden sind. Neben den Touris lockt der Ort auch einheimische Künstler an und so gibt es Strassenjongleure, Musiker, Kunstgewerbler, Maler und Tarotkartenleser. Nach Sonnenuntergang leert sich der Platz und wir werden von zwei norddeutschen Touristen angesprochen, die mit dem Mietwagen auf Erkundungstour sind. Wir tauschen ein bisschen unsere Eindrücke aus, dann trennen sich unsere Wege wieder. Mittlerweile ist die Stadt zum Nachtleben erwacht. Die Geschäfte schließen und in den Aussenbereichen der Bars und Restaurants beginnt das rege Treiben. Von überall klingt uns Livemusik entgegen und wir hören uns von Lokal zu Lokal &#8211; welche Darbietung gefällt uns am besten&#8230;? Wir entscheiden uns für das &#8222;Mangos&#8220; und trinken noch ein Absackerbier an der Bar. Es ist spät geworden und wir müssen mit dem Dinghy noch ein ganz schönes Stück bis zum Ankerfeld fahren &#8211; ohne Sonne ist es recht kühl auf dem Wasser &#8211; ein Jäckchen wäre jetzt nicht schlecht&#8230; Donnerstagmorgen startet Bernd erst einmal seine Shopping Tour &#8211; es gibt einige Marinezubehörgeschäfte mit guten Angeboten und wer weiss, wann sich wieder eine Einkaufsmöglichkeit bietet&#8230; Reich beladen kommt er zurück und jetzt sind wir mit Antifoulingfarbe eingedeckt für die nächsten Jahre&#8230; Zum Mittag machen wir uns mit den E-Rollern auf für eine neue Erkundungstour. Erster Stopp, das örtlich empfohlene Chinarestaurant. Wir müssen feststellen, das die chinesischen Gerichte hier ganz anders sind als in Deutschland&#8230; So gestärkt machen wir einen Besuch beim ECO &#8211; Umweltklimahaus &#8211; leider existiert das Seeaquarium nicht mehr, es hat die Coronazeit nicht überstanden&#8230; Wir bummeln am Hafen vorbei und an den vielen Hafenrestaurants &#8211; es gibt hier wirklich viel zu entdecken. Zur Happy Hour finden wir uns wieder im &#8222;First Flight&#8220; ein, wir wissen ja schon, dass das selbstgebraute Bier uns hier gut schmeckt. Wir stöbern noch ein bisschen in den Geschäften und schauen uns verschiedene Restaurants an, denen wir vielleicht einen Besuch abstatten könnten. Final rollern wir zum Supermarkt um unsere Verproviantierungsmöglichkeiten zu prüfen. Kuba, so haben wir uns eingelesen, soll sehr schwierig sein mit der Lebensmittelversorgung &#8211; da wollen wir auf Nummer sicher gehen und alles von hier bereits mitnehmen. Der Supermarkt überzeugt von Angebot und Preis, wir nehmen schon mal ein paar frische Lebenssmittel mit und planen vor unserer Abreise noch einen finalen Einkauf. Auf dem Rückweg kreuzen wir wieder die frisch geteerte Straße &#8211; mittlerweile wurde auch schon die Strassenkennzeichnet vollständig aufgemalt&#8230; vielen Dank für ihr Verständnis &#8230; mir gefällt der American Way of Life&#8230; Am Freitag beginnt der Morgen schon mit kräftig Wind &#8211; gemäss dem 7 &#8211; Tage &#8211; Wetterrhytmus der Florida Keys. Wir beschließen an Bord zu bleiben und einen ruhigen Tag einzuschieben nach den zwei anstrengenden Sightseeingtagen und es gibt auch immer bürotechnisch einiges zu erledigen&#8230; Soweit der Plan, dann erreicht uns gegen Abend ein Notruf von Segler Jan. Er liegt mit seinem Dinghy am Dinghydock um seine Frau vom Flughafen abzuholen und der Motor springt nicht mehr an&#8230; So wirft sich Bernd in seine Schlechtwetterjacke und macht sich zum Abend mit dem Dinghy auf, um Jan und seine Frau abzuschleppen. Gut 40 Minuten später kommt die Dinghyabschleppparade an Joline vorbei. Nach getaner Arbeit machen wir es uns in unserer Koje gemütlich und schauen die Aufzeichnung der letzten Show von Let´s Dance&#8230; ← Vorheriger Eintrag &#124; Zur Übersicht &#124; Nächster Eintrag →]]></description>
		
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		<title>Karibik &#8211; Tagebuch &#8211; Band II &#8211; Nr. 26</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Guertler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Apr 2025 16:50:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagebuch Karibik Band II]]></category>
		<category><![CDATA[Florida]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[21.03. &#8211; 24.03.2025 Da waren es nur noch drei&#8230; Da die alte Eisenbahnbrücke in Marathon defekt ist und eine Lücke aufweist, können wir mit unserem hohen Mast dort hindurch segeln und unseren Weg fortsetzen. Zuerst segeln wir vorbei an der 7 &#8211; Miles &#8211; Bridges die Marathon mit der nächsten Insel Bahia Honda verbindet. Hier wurde wirklich viel Beton verarbeitet. Wind und Wetter müssen wir erfahren, sind in den Keys ständig im Umbruch &#8211; nach Sturm folgt Flaute &#8211; und so müssen wir bei der Weiterfahrt auch mal den Motor zuschalten. In der Sonne ist es warm, doch der Wind ist kalt und wir greifen wieder zu langer Hose und Pullover&#8230; Zwischen Flachwasserzonen und Bojenbänken von ausgelegten Lobsterfallen müssen wir wachsam steuern um nicht wieder fest zu hängen. Der Bahia Honda State Park ist unser nächster Ankerstopp. Hier ankern wir zwischen der alten Brücke &#8211; die ebenfalls eine Öffnung hat und der neuen Brücke, über die der Verkehr der Florida Keys brandet. Die Insel selbst ist das Ziel von einheimischen Badegästen. Es gibt einen Strand mit Sanitäreinrichtungen und man kann auf der alten Brücke &#8211; ein Stück &#8211; spazieren gehen und hat von dort einen schönen Blick über die Keys. Vom Strand aus können wir dann den Sonnenuntergang, der die beiden Brücken in ein schönes Licht rückt bei Trommel Rhythmen genießen. Weiter geht´s mit einem Ankerstopp zu unserem letzten Stopp in Florida &#8211; Key West. Mit Key West erreichen wir die Südspitze der USA&#8230;. um uns vor der Stadt an eine Boje zu legen (ankern wird hier nicht empfohlen und ist aufgrund des steinigen Bodens und des oft flachen Wassers nur weit draussen möglich), müssen wir diese Südspitze erst einmal umfahren. Dann finden wir in dem großen Bojenfeld für uns ein Plätzchen, wenn auch nicht in der ersten Reihe. Das Anlegen an einer Boje ist aufgrund der Höhe des Katamarans kein leichtes Unterfangen, besonders wenn an der Boje keine Holeleine hängt und die Boje aufgrund des Gewichtes nicht aus dem Wasser gezogen werden kann&#8230; Der Segler vom Nachbarboot eilt uns zur Hilfe. Nach erfolgreich vollbrachten Anbojemanöver lassen wir den Tag an Bord ruhig ausklingen und geniessen es erst einmal, angekommen zu sein. Ausserdem soll Vegetarier Florian sich an seinem vorletzten Abend noch den letzten Tofu einverleiben. Am nächsten Morgen brechen wir früh auf &#8211; für unsere Verhältnisse &#8211; um uns die Stadt anzusehen. Der Weg mit dem Dinghy ist recht weit wie wir feststellen müssen, dafür gibt es ein grosszügiges gesichertes Dinghydock, das mit der Bojenmiete ebenfalls abgedeckt ist. Auch in Key West gibt es eine kostenlose Buslinie &#8211; den Duval Loop &#8211; er durchfährt in 18 Stationen einmal den ganzen Ort. Diesen wollen wir zum Einstieg nutzen, um uns erst einmal einen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Also laufen wir zur ersten Haltestation &#8211; die ist leider aufgehoben &#8211; es finden Teerarbeiten statt &#8211; der Straßenabschnitt ist gesperrt, die Strasse bekommt eine neue Decke. Der Bauarbeiter &#8211; ja, es wird hier tatsächlich tatkräftig gearbeitet &#8211; weisst uns den Weg zur nächsten Haltestelle. Bernd muss uns noch persönlich einklarieren, daher trennen sich erst einmal unsere Wege &#8211; während Bernd den Offiziellen einen Besuch abstattet, lassen es Florian und ich uns in einer Bar gutgehen bei Bier und Salat &#8211; natürlich bekommt Bernd nach getaner Arbeit auch noch ein Bierchen und dann sind wir zu neuen Abenteuern bereit. Im Duval &#8211; Loop nehmen wir erst einmal eine Rundtour und sind von Key West hellauf begeistert. Schöne restaurierte Häuser überwiegend im Kolonialstil. Blühende Gärten &#8211; überall Bars, Cafes und Restaurants die zum Verweilen einladen und kleine Geschäfte zum Stöbern. Hier lässt es sich aushalten. Bernd und ich entscheiden spontan, länger zu bleiben und unsere Abreise zu verschieben&#8230; Nach dem Rundkurs im Bus steigen wir an der Südspitze aus &#8211; der Endpunkt der USA ist durch ein Monument gekennzeichnet&#8230; die Schlange der Kreuzfahrttouris um mit der Betonboje für ein Erinnerungsfoto zu posieren ist lang&#8230; wir entschließen uns daher, auf das Bojenkuscheln zu verzichten und nur die Boje während eines Modelwechsels auf einem Bild festzuhalten. Also &#8211; auch wenn wir nicht auf dem Foto sind&#8230;wir waren da !!! Auf dem Rückweg kommen wir noch am Ernest Hemmingway Haus vorbei, der hier in den 20er/30er Jahren ein Jahrzehnt gelebt hat. Auf eine Besichtigung verzichten wir &#8211; das Highlight sollen 56 Katzen sein, die hier leben &#8211; angeblich alles Nachkommen der ehemaligen Katzen des Katzenliebhabers Hemmingway&#8230; Rechtzeitig zur Happy Hour erreichen wir das Gartenrestaurant &#8222;First Flight&#8220; und stärken uns mit Bier und Häppchen &#8211; die Nachbarin am Tresen zieht uns gleich in ein Gespräch &#8211; die Amis sind immer zu einem Schwätzchen aufgelegt&#8230; ihre Mutter war in Rammstein stationiert, daher hat sie gleich erkannt, dass wir Deutsch sprechen&#8230; Nach drei Pint Bier und einem gefüllten Magen ist unsere Abenteuerlust für heute erfüllt und wir machen uns auf &#8222;Söckchen&#8220; und &#8222;Joline&#8220; wieder zu vereinen. ← Vorheriger Eintrag &#124; Zur Übersicht &#124; Nächster Eintrag →]]></description>
		
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