Karibiktagebuch III 16 Letzte Tage auf Grand Cayman
Tagebuch Karibik III,  Cayman Islands

Karibik – Tagebuch III – Letzte Tage auf Grand Cayman

Seite 16 – Abschied und Aufbruch…

14.03. – 19.03.2026

Wir liegen wieder vor Georgetown und unsere Tage auf den Cayman Islands neigen sich dem Ende. Wir haben uns dagegen entschieden, die beiden anderen Inseln der Gruppe: Cayman Brac und Little Cayman zu besuchen, da sie einen Umweg bedeuten würden und keine neuen Erlebnisse versprechen.

So prüfen wir nochmal, ob wir auf Grand Cayman alle Sehenswürdigkeiten genügend gewürdigt haben und kommen zu dem Schluss, dass das, was wir bisher noch nicht besucht haben: Crystal Caves (schon wieder Tropfsteinhöhlen) und der Mastic Trail (6 Stunden Wandertour – für mich wohl eher 8…) kommen für uns nicht in Betracht.

So werden wir die nächsten Tage hauptsächlich chillen, noch ein bisschen schnorcheln, Eis genießen und noch die letzten Einkäufe tätigen. Wir haben im Kirk Homeland einen Testkauf für neue Bettwäsche gemacht die uns überzeugt hat, da werden wir uns noch ausstatten bevor wir uns aufmachen Richtung Jamaika.

Hausfassade George Town
Hausfassade in George Town

Das Wetterfenster haben wir auch schon fest im Blick – am Donnerstag oder Freitag werden wir voraussichtlich gute Segelbedingungen haben. Der Wind soll erst aus Süd kommen und dann auf Nord drehen. Das werden wir nutzen, zum einen läuft unsere Aufenthaltsberechtigung (30 Tage) für die Cayman Islands ab, zum anderen erwarten wir Gäste auf der nächsten Insel, da wollen wir rechtzeitig in Jamaika sein.

Die Einklarierungsbedingungen in Jamaika haben wir auch schon gecheckt. Diesmal läuft es über die Marina in Montego Bay.

Dienstag starten wir zu unserer letzten Schnorcheltour hier auf Grand Cayman. Ein gesunkenes Schiffswrack direkt am Ufer – von unserer Boje aus in Sichtweite, wird als Schnorchel Spot empfohlen. Schiffswracks bieten Fischen Schutz und daher sind sie dort in der Regel in großen Mengen anzutreffen.

Um vom Boot aus zu schwimmen ist es zu weit, für das Dinghy müssen wir erst einmal einen Platz zum Anlanden finden. Die Küste ist gesäumt von zerklüfteten und porösen, oft scharfkantigen Kalkstein.

Kuestengestein
Die Insel besteht geologisch fast komplett aus Korallen- und Muschelablagerungen, die sich über Millionen Jahre verfestigt haben.

Wir finden einen kleinen Sandabschnitt wo wir unser Dinghy an Land ziehen können. An verschiedenen Stellen sind Badeleitern an den Steinabschnitten befestigt um ins Wasser zu kommen. Von dort aus können wir zum Wrack schwimmen. Das ist gut erhalten und eine große Anzahl bunter Fische treffen wir dort auch an. Aber durch den sandigen Boden gibt es viele Schwebstoffe im Wasser so ist der Blick nicht ganz klar und der dünne Bewuchs des Meeresbodens ist mit Sand überzogen.

Der Rückweg über den Strand aus Muschelkalk ist nicht sehr angenehm, ich hätte doch Badeschuhe mitnehmen sollen…

Wegweiser
Von den Caymans geht es für uns nach Jamaika.

Mittwoch wollen wir unsere letzten Besorgungen in George Town machen und für den nächsten Tag ausklarieren. Beim Frühstück hält der Jetskivermieter an unserem Boot und macht uns darauf aufmerksam, dass gegen Abend ein Starkwind aus Nord aufzieht und es vor George Town ungemütlich wird. Der Wind, der uns nach Jamaika blasen soll sorgt hier für Ungemach. Die Wellen haben auch schon deutlich zugenommen und daher werden wir nicht mehr versuchen unsere E – Roller an Land zu bringen. Bernd macht sich alleine auf den Weg um die letzten Aktivitäten zu Fuß zu erledigen und sobald er zurück ist, legen wir ab und fahren wieder vor die geschützte Spott Bay an der Südküste der Insel. Das liegt auf dem Weg und am Morgen können wir von hier den Absprung nach Jamaika machen.

200 Seemeilen liegen vor uns – da heißt es beim ersten Tageslicht starten um am nächsten Tag vor dem Abend einzulaufen.

Jamaika wir kommen…

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