Karibik – Tagebuch III – Auf dem Trockenen
Seite 28 – Nach der Segelsaison ist vor der Segelsaison… 15.05. – 22.05.2026 „Joline“ steht nun auf dem Land und für uns beginnen die Vorbereitungen für das Verlassen des Bootes für die nächsten Monate und die Vorbereitungen für die nächste Segelsaison, die uns in den Pazifik führt. Bevor wir uns aufmachen den Pazifik zu durchqueren und über die Südsee bis nach Neuseeland zu segeln möchten wir das Boot fit machen für die lange – rund 7000 Seemeilen dauernde nächste Seereise. Die Shelter Bay Marina in Panama ist dafür ein guter Ausgangspunkt – zumindest steht sie in diesem Ruf. Wir haben eine Woche Zeit hier vor Ort, bevor wir unseren Flug…
Panama – Shelter Bay Marina – unser Katamaran wird aus dem Wasser gekrant
Eine Fotodokumentation… 15.05.2026 Rund 1,5 Stunden braucht das erfahrene Marinateam für die Prozedur.
Karibik – Tagebuch III – Auf dem Weg zum Panamakanal
Seite 27 – Unsere 4. Segelsaison geht zu Ende… 10.05. – 15.05.2026 Nachdem Jonah und Toni die Rückreise angetreten haben fahren wir mit dem Rest der Crew zur Isla Grande, die etwa eine halbe Stunde mit dem Boot entfernt liegt. Hier herrscht reges Treiben, immerhin ist Sonntag und die Einheimischen genießen einen Tag am Strand mit lauter Musik, Jetski, reichlich Essen und Alkohol. Unter Einsatz unseres Lebens schwimmen wir als Kolonne zwischen den einheimischen Holzbooten, Jetskis und Funfahrten mit Banane oder Tub zur Insel und verbringen einen chilligen Tag am Strand. Bernd und ich gönnen uns auch noch eine Massage am Meer. Gegen Abend wird es ruhiger und am Montagmorgen…
Erfahrungsbericht – Unterwegs im Segelrevier der San Blas Inseln – Guna Yala
29.04. – 09.05.2026 Die San Blas Islands vor der Karibikküste von Panama gehören zu den ursprünglichsten Reisezielen Mittelamerikas und wirken fast wie aus einer anderen Zeit. Die heutige autonome Region heißt offiziell Guna Yala.Der Name wurde 2010 von „Kuna Yala“ in „Guna Yala“ geändert, weil die indigene Bevölkerung ihre Eigenbezeichnung „Guna“ bevorzugt. „Yala“ bedeutet ungefähr „Land“ oder „Gebirge“, also: „Land der Guna“. Vorher hieß die Region jahrzehntelang „San Blas“, ein kolonialspanischer Name, der heute offiziell kaum noch verwendet wird, aber im Tourismus weiterhin sehr verbreitet ist. Nach dem Aufstand erhielten die Guna weitgehende Autonomierechte. Daraus entwickelte sich später das heutige autonome Gebiet Guna Yala — eines der bekanntesten indigigen Selbstverwaltungsgebiete…