Auf dem Weg von Guatemala nach Deutschland war Madrid eigentlich nur als Zwischenstopp geplant. Eine Woche Zeit, ein bisschen Stadtluft schnuppern – mehr nicht. Doch schon nach den ersten Stunden war klar: Diese Stadt hat uns. Sauber, freundlich, elegant und voller Energie – Madrid hat uns mit seiner Mischung aus prunkvoller Architektur, lebendigen Plätzen und entspannten Parks sofort begeistert.
In dieser Woche haben wir uns treiben lassen, statt einem starren Programm hinterherzulaufen. Unsere schönsten Eindrücke und Bildimpressionen von Madrid findest du hier.
Unsere Woche in Madrid – ein Zwischenstopp mit Wirkung
Nach der langen Zeit an Bord unseres Katamarans und den Monaten in der Karibik fühlte sich Madrid wie eine andere Welt an. Breite Boulevards, beeindruckende Gebäude, viel Grün und überall kleine Cafés, in denen man problemlos versackt. Wir hatten keine großen Erwartungen – vielleicht war genau das der Grund, warum uns die Stadt so positiv überrascht hat.
Wir waren eine Woche hier, sind viel zu Fuß durch die Stadt gelaufen und haben für die längeren Strecken vor allem Uber genutzt. Vom Flughafen ging es bequem mit dem Bus in die Stadt – einfach, schnell und ohne Stress.
Praktische Tipps für deinen Madrid-Trip
Reisedauer: Fünf bis sieben Tage sind ideal, um die Stadt entspannt zu erleben, ohne in Sightseeing-Stress zu geraten.
Unterwegs in der Stadt: Viele Wege lassen sich wunderbar zu Fuß erledigen, für längere Distanzen hat für uns Uber sehr gut funktioniert.
Vom Flughafen in die Stadt: Die direkte Busverbindung ist unkompliziert, komfortabel und stressfrei.
Essen & Trinken: Frühstück lieber im Café um die Ecke statt im Hotel.
Beste Zeit: Ab spätem Nachmittag wird Madrid lebendig und atmosphärisch.
Tempo: Madrid funktioniert am besten ohne To-do-Liste – treiben lassen!
Unsere Highlights in Bildern
Statt alles im Detail durchzuplanen, haben wir unsere Kamera sprechen lassen. Hier kommen unsere authentischsten Eindrücke aus einer Stadt voller Energie, Eleganz und Lebensfreude.
Prunkvolle Architektur & Stadtansichten
Der Flughafen – Shuttlebus bringt uns bis zum Plaza de Cibeles – direkt vor das beeindruckende Gebäude des Palacio de Cibeles.Fassade der Nationalbank von Spanien.Metropolis – Haus erbaut zwischen 1907 – 1911 im Beaux – Art – Stil.Besonders beeindruckend, die reich verzierte Fassade und der Turm mit der goldverzierten Kuppel.Auf der Kuppel thront die Statue der geflügelten Victoria.Das dahinter liegende Gebäude Edificio Grassy – erbaut 1916/1917 beherbert heute die Grassy – Schmuckgeschäft und im Untergeschoss ein Uhrenmuseum.Prunkfassaden rund um den Plaza MayorDie Fassaden sind alle aufwändig restauriert und erstrahlen im vollen Glanz.Blick auf die Straße zum Plaza De La Cibeles.Bei unserer Fahrrad – Stadtführung weisst der Guide darauf hin, dass die Hausbesitzer in Madrid verpflichtet sind ihre Häuser gepflegt zu halten.Eingangsportal des Geschäftes von Hermes.Das Edificio Meneses auch bekannt als Casa de Allende im Zentrum von Madrid an der Plaza de Canalejas. Erbaut 1915 – 1920.Casa de los Portugueses im Sol -Viertel – erbaut 1919 – 1922 – die klassizistische Fassade besteht aus Ziegeln und Eisen.Neptunbrunnen (Fuente de Neptuno) am Plaza Canovas del Castillo.Mit der Metro geht es schnell durch die Stadt.In der Calle de Alcala befindet sich die Barockkirche San Jose – sie ist nicht frei stehend sondern in eine Häuserreihe eingebunden.Iglesia de las Calatravas – der einzig erhaltene Teil eines ehemaligen Klosters. Erbaut 1870 – 1678. Die Fassadenverkleidung wurde 1866 im neorenaissance Stil der ursprünglich schlichten Fassade hinzugefügt.Abendstimmung in Madrid
Der Plaza Mayor
Der Plaza Mayor aus dem 17. Jahrhundert befindet sich im Zentrum von Madrid in der Näher der Puerta del Sol.Casa de la Panaderia – eines der berühmtesten Gebäude am Plaza de Mayor
Der Prado
In der Nähe des Prado befindet sich das Luxushotel The Westin Palace mit 470 Gästezimmern – eröffnet 1912Cason del Buen Retiro – das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert diente ursprünglich als königlicher Ballsaal und beherbergt heute die Bibliothek und das Archiv des Prado – Museum.Der weltbekannte Museo del Prado – ein Pflichtbesuch. Das Museo del Prado zählt zu den bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Die umfangreiche Sammlung umfasst über 8600 Gemälde und über 700 Skulpturen. Wir haben hier einen Tag verbracht und konnten uns nicht alles ansehen – wir werden auf jeden Fall noch mal wieder kommen.Apollo – Brunnen an der Fussgängerzone des Paseo del Prado.
Der Retiro – Park
Gegenüber des Prado befindet sich der Retiro – Park. Das Eingangstor aus dem 17. Jahrhundert zählt zu den ältesten monumentalen Toren Madrids.Retiro – Park MadridÜppiger Rosengarten im Retiro – Park der 1935 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde und ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen ist.Der Park beheimatet viele Pfauen die dort zwischen den Beeten spazieren.Ein Pfau stolziert durch den Garten und schllägt zur Balz sein Rad.Monumento a Alfonso XII im Retiro – Park am Ufer des grossen Teiches.
Blick über die Stadt
Madrid liegt auf einer Hochebene von Kastillien. Mit einer Höhe von 667 Metern über dem Meeresspiegel ist sie damit die höchstgelegene Hauptstadt der EU.Die Metropolregion Madrid hat rund 7 Millionen Einwohner.
Der Königspalast
Gebäude rund um den KönigspalastKönigspalast
Essen wie Gott in Spanien
In Spanien gibt es fünf Hauptmahlzeiten, die den Tag strukturieren und eine wichtige Rolle im täglichen Leben der Spanier spielen. Diese Mahlzeiten sind desayuno (Frühstück), almuerzo (Mittagssnack), comida (Mittagessen), merienda (Nachmittagssnack) und cena (Abendessen).
Für so viele Mahlzeiten gibt es unzählige Bistros und Restaurants – einige Restaurants schließen nach der almuero.Der Iberische Schinken – Jamon Iberico – gilt als der beste Schinken der Welt und der Verzehr wird in Spanien celebriert. Dabei gibt es erhebliche Preisunterschiede…Tapas – der typische Nachmittagssnack – gerne mit einem Aperitif oder ein Glas Wein – das eigentliche Abendessen – cena – findet daher oft erst sehr spät statt – manche Abendrestaurants öffnen ihre Küche nicht vor 21.00 Uhr oder sogar 22.00 Uhr.Auch die Käsevielfalt lässt sich sehen.
Alte und neue Kunst
Seit 2010 gehört der spanische Flamenco zum Immatriellen Weltkulturerbe – damit durfte ein Besuch einer Flamencobar in unserem Repertoire nicht fehlen.
Der Flamenco entstand im 19. Jahrhundert in und um die Region Andalusien. Zum typischen Tanz gehört die entsprechende Flamencokleidung sowie eine spezifische Gitarrenbegleitung.
Flamencobar … in typischen maurisch – andalusischem Stil.Flamencotänzerin
Allgegenwärtig in den Straßen von Madrid die Strassenkünstler.
Transformer – gesehen im Park vor dem Königspalast.King Kong mit Goldkettchen…Motorradakrobat…
Es war gar nicht so leicht, aus den hunderten von geschossenen Bildern eine Auswahl zu treffen…die Auswahl soll einen Querschnitt unserer Eindrück wiederspiegeln… es gibt aber noch viel mehr zu entdecken und für uns steht fest… wir kommen wieder.