Pelikane TB
Ecuador,  Galapagos

Die elegantesten Fischer der Galápagosinseln.

Die Pelikane der Galápagosinseln gehören fest zum Alltag auf den Inseln. Besonders in den kleinen Häfen und entlang der Strände sind sie überall präsent – oft nur wenige Meter entfernt.

Braunpelikan
Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2 Metern gehören Braunpelikane zu den größten Seevögeln der Galápagos-Inseln. Gewicht: ca. 2–5 kg

Schon am frühen Morgen kreisen die Pelikane über den kleinen Häfen der Galápagosinseln. Mit ausgebreiteten Flügeln gleiten sie knapp über die Wasseroberfläche, fast lautlos, bis plötzlich der perfekte Moment kommt: ein kurzer Sturzflug, ein lauter Spritzer und der nächste Fisch verschwindet im riesigen Schnabel. Zwischen bunten Booten, schwarzen Lavasteinen und dem tiefblauen Pazifik wirken diese Vögel wie ein fester Teil der Inselwelt. Egal ob beim Spaziergang entlang der Promenade oder beim Beobachten vom Boot aus – die Pelikane gehören zu den Tieren, die das entspannte und wilde Lebensgefühl der Galápagosinseln perfekt widerspiegeln.

Pelikane 1
Besonders morgens und abends sind Pelikane aktiv auf Fischsuche. Tagsüber ruhen sie häufig auf Booten, Holzstegen oder Lavasteinen. Ihre Nähe zu Menschen macht sie zu einem der beliebtesten Fotomotive der Inseln. Oft teilen sie sich die Häfen mit Seelöwen, Fregattvögeln und Fischern – typisch Galápagos.

Sturzflug mit Präzision

Auf den Galápagos-Inseln lebt der Braunpelikan. Mit ruhigen Flügelschlägen gleitet er dicht über die Wasseroberfläche und hält aufmerksam Ausschau nach kleinen Fischschwärmen.

Hat er seine Beute entdeckt, folgt ein beeindruckender Sturzflug: Aus mehreren Metern Höhe klappt er die Flügel an und taucht mit dem Schnabel voran ins Wasser. Sein dehnbarer Kehlsack wirkt dabei wie ein Kescher, der Wasser und Fische aufnimmt. Anschließend lässt der Pelikan das Wasser wieder ablaufen – übrig bleibt hoffentlich ein schmackhafter Fang.

Mensch und Pelikan

Pelikanen begegnet man tatsächlich in der Karibik im Amerikanischen Raum überall. Auf den ersten Blick erschienen sie mir behäbig und angsteinflössend mit ihrem riesigen Schnäbeln. Ihrer Überlegenheit und Wehrhaftigkeit bewusst nehmen sie kaum Abstand von den Menschen und haben auch schnell erkannt, dass es dort, wo es Menschen gibt oft auch bequem Futter in Form von Fischabfällen zu holen ist. Auf den zweiten Blick habe ich sie lieben gelernt ob ihrer unglaublichen Vielseitigkeit und ihrer Eleganz – die sich erst nach und nach erschließt.

Pelikane 2
Die Pelikane sind immer für eine bequeme Futterbeschaffung zu haben. Berührungsängste haben sie dabei keine
Pelikane mit Seeloewe
Gibt es Fischabfälle zu ergattern, sind die Pelikane nicht alleine – auch andere Meeresbewohner hoffen auf einen Leckerbissen.

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