Marokko: Die Chouara – Gerberei und Färberei in Fes: Handarbeit wie im Mittelalter
In der Medina von Fes befindet sich das alte Gerberviertel, welches zum Unesco – Weltkulturerbe gehört und in dem Leder hergestellt und gefärbt wird in Handarbeit und mit Zusätzen wie im Mittelalter. Der Besuch im Gerberviertel ist wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Allerdings beginnt diese Reise erst einmal ganz modern, da der Zu – und Abfluss des Wassers, das für die Arbeiten genutzt wird, mittlerweile in einem modernen gemauerten Flussbett liegt. Die fertigen Produkte – vor allem typische marokkanische Schuhe und Handtaschen – kann man dann überall in der Stadt erwerben. Färbergasse Tierhornverarbeitung Auch die Tierhörner werden in Fes direkt weiterverarbeitet. Ich habe mir zum Andenken eine Haarspange in…
Rückblick aus Petras Tagebuch: verfasst 16.08.2012 – Glückstagebuch 6. Eintrag
Donnerstag 1. Endlich mal schlechtes Wetter, es regnet. Beim Strandturnen ist es noch trocken, aber beim anschließenden Frühstück fängt es heftig an zu regnen. Eine gute Gelegenheit – zurück ins Bett und die Decke über die Nase gezogen und noch mal eine bisschen geschlafen – herrlich. 2. Eine neue Masseurin und sie greift beherzt zu, immer dahin, wo es besonders weh tut. Großartig, wenn der Schmerz nachläßt. 3. Tochter am Abend abgeholt und einen Mutter- und Tochterabend an der Strandpromenade genossen einschließlich Sonnenuntergang. Ehemann angerufen, der hat gerade einen Vater-und Sohnabend an der Bremer Schlachte. Da ist die Familie nach gut zwei Wochen zumindest telefonisch wieder vereint. Es ist gar…
Marokko: Die 4 Königsstädte: Fes – die Alte
Mai 2023 Wir lassen unseren Katamaran Joline in der Tanja Marina von Tanger zurück und machen uns auf mit der Bahn die Königsstädte von Marokko zu erkunden. Unser erstes Ziel ist die älteste der Königsstädte: Fes – gleichzeitig auch eine Millionenstadt – drittgrößte von Marokko. In Marokko gibt es ein gut ausgebautes Schienennetz, teilweise mit dem Schnellzug mit rund 300 km/h, dessen Ausbau noch nicht ganz abgeschlossen ist. Da die Schlangen am Billettschalter endlos lang sind, beschließen wir unsere Tickets am Automaten zu ziehen – das entpuppt sich als Eigentor – Zwei der Automaten funktionieren nicht – und als wir dann endlich die Ticketbuchung abgeschlossen haben, nimmt der Automat unsere…
Rückblick aus Petras Tagebuch: verfasst 14.08.2012 – Frikadellennotstand
Für den Ausflug am Sonntag nach Amrum werden Frikadellen zur Verfügung gestellt, da die Kurgäste, die sich an der Fahrt beteiligen, kein Mittagessen erhalten. So finden sich am Frühstücksbuffet zwei Schüsseln mit Frikadellen und einige Pakete Trinkpäckchen. Frühstück ab 7:30 Uhr – da ist gleich das Gedränge nach Frikadellen und Trinkpäckchen groß. Für diejenigen, die erst zu vorgerückter Zeit zum Frühstück erscheinen, reicht es dann nicht mehr aus. So ist die Aufregung groß. Einige konnten keine Frikadellen erbeuten oder kein Trinkpäckchen, oder sogar beides… Die leer Ausgegangenen sind verärgert. Das Gerücht macht sich breit, dass sich einige über Gebühr bedient haben oder Nichtmitreisende, denen das eigentlich gar nicht zugestanden hat.…



