Ecuador – Quito – Menschen und Traditionen
Mai/Juni 2026
Wer Quito besucht, begegnet nicht nur einer sehenswerten Altstadt mit kolonialen Gebäuden und großen Plätzen. Es sind vor allem die Menschen, die das Stadtbild prägen. Händlerinnen bieten ihre Waren an, Musiker spielen auf der Straße, und traditionelle Kleidung gehört ebenso zum Alltag wie moderne Uniformen und Smartphones.
Bei meinen Streifzügen durch Quito habe ich viele dieser Begegnungen mit der Kamera festgehalten. Die Bilder zeigen unterschiedliche Seiten des Lebens in der ecuadorianischen Hauptstadt – vom Straßenverkauf über traditionelle Kleidung bis hin zu Tanz und offiziellen Zeremonien.
Alltag auf den Straßen in der historischen Altstadt von Quito
Das Leben spielt sich zu einem großen Teil auf der Straße ab. Hier wird verkauft, gearbeitet, musiziert und gehandelt. Viele Menschen verdienen ihren Lebensunterhalt mit kleinen Verkaufsständen oder mobilen Wagen. Für Besucher sind es gerade diese alltäglichen Szenen, die einen Einblick in das Leben der Stadt geben.
Mit ihrem blauen Verkaufswagen bieten die beiden ihre Waren direkt am Straßenrand an. Der Handel auf der Straße gehört in Quito zum alltäglichen Stadtbild.
Vor einem Hauseingang sitzt eine ältere Frau und verpackt ihre gelben Früchte. Ein kleiner Verkaufsplatz, der für sie zum Arbeitsplatz geworden ist.
In diesem Geschäft stapeln sich Kekse, Gebäck, Nüsse und bunte Süßigkeiten. Die Auslagen sind dicht gefüllt – hier gibt es einiges zu entdecken.
In dem kleinen Laden werden Eier in großen Mengen angeboten. Auch solche unspektakulären Geschäfte gehören zum täglichen Leben in Quito.
Die ältere Händlerin trägt eine Handvoll Kokusnüsse in ihrem geflochtenen Korb durch die Stadt und versucht mit ihrer Ernte ein bisschen Bargeld zu erwirtschaften. Für sich als Model hat sie auch einen Euro kassiert…
Im Schatten eines Sonnendachs wartet die Verkäuferin auf Kundschaft. Die Früchte sind ordentlich in Kisten ausgelegt.
Zwei Frauen sind mit ihren Waren unterwegs. Die blaue karierte Schürze, der dunkle Rock und die auffällige orangefarbene Kopfbedeckung fallen sofort ins Auge.
Die Frauen tragen ihre Waren in Körben und Beuteln. Zwischen den Geschäften und Hauseingängen findet der Handel direkt auf der Straße statt.
Vor sich ausgebreitet hat die Frau verschiedene abgepackte Waren. Ein improvisierter Verkaufsstand, der kaum Platz benötigt.
Die ältere Frau sitzt mit gesenktem Kopf in einer Hausecke. Das Bild zeigt eine stille Alltagsszene, weit entfernt von den bunten Bildern, die viele mit einer Reise verbinden.
Der süße, schaumige Ponche gehört zu den traditionellen Getränken Quitos. Straßenverkäufer, die sogenannten Poncheros, bieten ihn aus ihren besonderen Verkaufswagen an. Zubereitet wird er je nach Rezept unter anderem aus Malz, Ei, Zucker und Vanille. Manchmal kommt noch ein Klecks Brombeersirup dazu. Eine alte Tradition, die bis heute zum Straßenbild der historischen Altstadt gehört.
Wachwechsel und Reiterparade vor dem Präsidentenpalast in Quito
Neben dem alltäglichen Leben und den kulturellen Traditionen gibt es in Quito auch offizielle Zeremonien. Vor dem Regierungspalast und den historischen Gebäuden der Altstadt finden militärische Aufmärsche und Wachwechsel statt. Uniformen, Fahnen und die präzisen Bewegungen bilden einen deutlichen Kontrast zum geschäftigen Treiben auf den Straßen.
Quito – Tradition und modernes Stadtleben nebeneinander
Ein Polizist nutzt sein Smartphone, während sein Elektroroller neben ihm steht. Quito verbindet traditionelle Alltagsbilder mit einer modernen Großstadt.
Tinku-Tanz in Quito – gelebte andine Tradition
Am Sonntag konnten wir im Parque El Ejido – nahe unserer Unterkunft – eine Tanzgruppe in farbenprächtigen Kostümen bewundern.
Ecuador – ein Land mit vielfältigen Bevölkerungsgruppen und Kulturen