Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse

Landtour Curacao – die Ost- und Westküste

11.06.2024

Insel mit vielen Gesichtern…

Zusammen mit Renate und Peter von der SY Amira haben wir uns ein Auto gemietet und wollen nun die Insel erkunden. Die Liste der im Inselführer gelisteten Sehenswürdigkeiten ist lang und so beschließen wir, gleich zwei Tage auf Erkundungstour zu gehen.

Tag 1:

Das Auto wird uns direkt nach Spanish Water geliefert und so starten wir unsere Tour sozusagen direkt vor der Haustür.

Spanish Water ist die bevorzugte Wohngegend auf Curacao und so passieren wir erst einmal schicke Einfamilienhäuser in blühende Gärten eingebettet.

Der Zustand der Straße kann sich mit den Anwesen der Anwohner nicht messen und so heißt es… Schlaglöchern ausweichen…

Erster Halt:

Landhuis Bloemhof

Hierbei handelt es sich um eine Künstlergemeinschaft, die ihre Arbeiten zum Kauf anbietet und einen kleinen Park mit einigen Exponaten betreibt. Da uns der Eintrittspreis von 10,- USD zu hoch erscheint, verzichten wir auf einen Besuch und können daher diesen Programmpunkt recht schnell wieder abhaken.

Schweißkunst – die Fachleute begutachten fachmännisch die Schweissnähte…

Weiter geht es zur nahegelegenen:

Aloe Vera Farm

55.000 Aloe Vera Pflanzen – erfahren wir – wachsen auf Curacao. Nach zwei Jahren ist die Pflanze reif zur Ernte. Sieben Jahre lang werden immer wieder einzelne Blätter bei Reife geerntet. Sprössling werden vereinzelt und separat angesiedelt.
Inmitten der Aloe Veras – ein Kaktusbaum – sieht aus wie ein Kaktus, ist aber ein Baum, da Kakteen direkt aus der Erde wachsen müssen – ohne Stamm… Der Kaktusbaum kann nicht verpflanzt werden, er wächst nur da, wo er sich selbst ansiedelt…
Wir werden in die hohe Kunst der Aloe Verablätterverarbeitung eingeführt. Zuerst werden der obere und der untere Teil des Blattes abgeschnitten.

Wir bekommen davon ein Stück zu probieren – es hat in etwa den Geschmack einer Schlangengurke.

Nur der Mittelteil erhält die Aloe Vera – der Rest ist Abfall und wird zur Düngung der Felder kompostiert.
Im farmeigenen Labor wird die Aloe Vera direkt verarbeitet zu Pflegeprodukten für Gesicht, Körper und Haar ebenso Gels und Aloe Vera Saft.

Im Farmshop kann man die Produkte ausprobieren und wir lassen uns überzeugen. Ausserdem sind das schöne Mitbringsel für daheim…

Weiter geht es zu:

Serenas Art Factory

Chichis sind auf der Insel und vor allem auch in Willemstad allgegenwärtig
Die Figuren werden auf dem Grundstück aus Gips in Formen gegossen und von den Einheimischen in Handarbeit bemalt.
Die Rohlinge kann man auch vor Ort käuflich erwerben und hier im Rahmen eines Workshops bemalen.

Die Preise sind happig, eine 16 cm große Figur kostet rund stolze 148,- USD, als Rohling zum Selbstbemalen gut die Hälfte….

Ein guter Grund für uns keins von diesen „Stehrümmchen“ , trotz ihrer Farbenpracht, zu Erwerben…

Unser nächster Halt sind die Hato Caves – sie liegen in unmittelbarer Nähe des Flughafens der Insel Curacao.

Rollfeld des Flughafens von Curacao.

Hato Caves

Eingang zur Anlage bei den Hato Caves.
Der Parkplatz ist vor einem Kaktusgarten plaziert.

Das Betreten der Höhlen ist nur im Rahmen einer Führung möglich.

Lüfter an verschiedenen Stellen sollen für Luftaustausch sorgen…

Da die Höhlen überirdisch liegen, also über dem Meeresspiegeln, ist es in den Höhlen nicht, wie wie wir das bisher kannten, kühl sondern die Temperatur entspricht der Aussentemperatur und je tiefer man in die Höhle hinein geht steigt die Temperatur sogar noch an…

Der Bewuchs an den Höhlenwänden lässt das einfallende Tageslicht grün erscheinen und bilden einen schönen Kontrast zu den weissen Kalkablagerungen.
Die Führung in den Höhlen dauert rund 30 Minuten.
In der Anlage kann man dann noch auf dem Indian -Trail spazieren und sich das Gestein der Höhlen sowie die typische Vegetation ansehen.

Von wegen Palmen…

Die Pflanzenwelt präsentiert sich abweisend…
Dornenbüsche mit langen Stacheln beherrschen neben den Kakteen die Flora von Curacao.
Wer keine Stacheln und Dornen hat findet andere Wege…

Am Abend erreichen wir wieder unser Dinghidock voller neuer Eindrücke.

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