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Land und Leute

Marokko: Die 4 Königsstädte: Marrakesch – die Berühmte

Als letzte der vier Königsstädte steht Marrakesch oder Marrakech auf dem Programm – der Name klingt für mich nach 1001 – Nacht – fremdländisch und geheimnisvoll und so bin ich auf diesen Besuch besonders gespannt.

Unser Boot liegt in Agadir und von dort fahren wir mit dem Überlandbus – die Fahrt dauert knapp 3 Stunden und führt uns vom Meer ins Landesinnere.

Supratours
Rund 11 Euro zahlen wir für die knapp dreistündige Fahrt im klimatisierten Überlandbus.
Busstopp
Pünktlich auf die Minute startet die Fahrt und auch beim Zwischenstopp geht es zügig weiter.
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Vom Bus ein Blick in endlose Weiten.
Der Bus erreicht Marrakesch
Hauptstrasse
Zum ersten Mal in Marokko: ein Stau
Haeuserzeichnung
Wie in allen besuchten Städten geht es auch hier in den Aussenbezirken modern zu.
Neustadt
Marrakesch: mal nüchterner Baustil – mal verspielt.
Fuer Eselfuhrwerke verboten
Moderne und Tradition ist auch hier – wie überall in Marokko – nah nebeneinander.
Riad La famillia
Das Riad – La Famille – ist unsere erste Unterkunft in der Medina in Marrakesch. Von hier aus starten wir dann zu unserer dreitägige Wüstentour.
Mobilitaet
In der Medina von Marrakech herrscht jede Menge Verkehr – Roller, Eselkarren, Autos – alles geht bunt durcheinander – nicht ganz risikolos für Fussgänger – fast vermisst man die engen Gassen der anderen Medinas – hier passte höchstens mal ein Handkarren oder ein Esel durch…
Eselkarren
Allgegenwärtig in Marrakesch – Eselkarren
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Für die moderneren Fahrzeuge gibt es rollbare Tankstellen…
Immer wieder findet man in der Medina alte restaurierte Karawansereien in denen sich verschiedene Kunstgewerbehändler niedergelassen haben.
Marktstaende
Direkt gegenüber der Straßenhändler…
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Vor der Medina befindet sich der berühmte Marktplatz – Djemaa el Fra – das heißt übersetzt soviel wie – Versammlung der Toten – hier haben in früheren Zeiten die Sultane die Hinrichtungen durchführen lassen und die Köpfe aufgespießt zur Schau gestellt. Heute tummeln sich hier Straßenhändler, Marktküchen, Saftgeschäfte, Einheimische und Touristen.
Schlangenbeschwoerer
Auf dem berühmten alten Marktplatz – Djemaa el Fra treffen wir auch auf Schlangenbeschwörer.
Nach unserer Wüstentour wohnen wir im 4 – Sterne Riad Armelle – das hat sich unsere Tochter Celine ausgesucht mit ihrem Freund Rico – die beiden gönnen sich gerne mal was – und so ist unsere letzte Unterkunft in Marrakesch ein Dachterrassenzimmer…
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Unser Dachterrassenzimmer…ist schon ein bisschen wie 1001 Nacht…
Weg zum Bahia Palast
Von der Medina führt uns der Weg zum Bahia – Palast – eines der wenigen Gebäude in Marokko, die man auch von Innen besichtigen kann.
Mutter und Tochter
Mutter und Tochter Celine vor dem Bahia – Palast
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Der Bahia – Palast hat Mitte des 19. Jahrhunderts der Großwesir Si Musa und sein Sohn errichten lassen – sie stammten von schwarzen Sklaven ab, die als Bedienstete ins Land gekommen waren und es bis in die höchsten Ämter gebracht haben.
Mosaiktuer
Prunkvolle Türen führen von Saal zu Saal.
Holzbemalung Bahia Palast
Aufwändige Holz- und Steinarbeiten sowie dekorative Fliesen.
Innenhof Palast Bahia
Ein sonnengeschützter Atrium öffnet das Haus nach Innen und lädt zum Verweilen ein.
Raum mit dekorativer Deckenverkleidung – Ausstellung von landestypischer Bekleidung.
Rast im Bahia Palast
Ganz schön anstrengend so ein Besichtigungstag…
Platz in Marrakesch
Vom Prunk der Paläste geht es wieder auf staubige Straßen.
Bautransporter Esel
Traditionelles Baustellenfahrzeug…
Marrakesch bei Nacht
Nachts ist viel Leben in der Medina und Dachterrassen laden allerorts zum Verweilen ein.
Rooftop bei Nacht
Wir lassen den Tag ausklingen in einer schicken Cocktailbar.
Einheimische Sänger laden zum Mitmachen ein…
Ueber den Daechern von Marrakech
Zum Abschluss ein Blick über die Dächer von Marrakesch in der untergehenden Sonne.
Selfie auf der Dachterrasse in Marrakech
In Marakesch stoßen auch Tochter Celine mit ihrem Freund Rico zu uns – sie werden mit uns die Überfahrt nach Lanzarote machen.
Turm
Blick auf die Koutoubia – Moschee aus dem 12. Jahrhundert – von hier startet Morgen unsere Tour zum Anima – Garten von Andre Heller.
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