Unsere Reise

Segelrevier British Virgin Islands (BVIs) – ein Erfahrungsbericht

16.03. – 10.04.2024

Unterwegs in den British Virgin Islands

Die Virgin Islands bilden das nördliche Ende der Kleinen Antillen wovon zum Gebiet der BVIs rund 60 Inseln und Riffe gehören mit den vier Hauptinseln: Tortola, Virgin Gorda, Anegada und Jost van Dyke. Sie gehören zum Britischen Überseegebiet, es herrscht Linksverkehr und ist mit unter 30.000 Einwohnern nur dünn besiedelt. Haupteinnahmequelle ist der Tourismus: Insbesondere Kreuzfahrtschiffe und Yachtvercharterung.

Die BVIs sind ein abwechlungsreiches und leichtes Segelgebiet, zum einen, weil die vielen Inseln und Riffe das Segeln oft windgeschützt macht, zum anderen, weil es so viele flache und geschützte Buchten gibt, das der nächste Ankerplatz nur ein paar Seemeilen entfernt ist.

In meinem Bericht habe ich die von uns angefahrenen Plätze beschrieben, es gibt aber noch viele weitere Ankermöglichkeiten in den BVIs.

Für die Nutzung des Gebietes, dass weitestgehend ein Nationalpark ist, fällt eine Einreisegebühr von 10,- USD pro Person an, Ankern ist kostenlos, die Nutzung von Moorings kostenpflichtig.

Blick auf die BVIs vom Flieger aus (Foto von Jens)

Virgin Gorda

Spanish Town

Spanish Town ist die Haiptstadt von Virgin Gorda und der erste Anlaufpunkt von den Kleinen Antillen – nächstgelegene Inseln: Anguilla und Sint Maarten/Saint Martin. Entfernung rund 86 Seemeilen, also eine Fahrt über Nacht.

Blick auf Spanish Town – die Insel insgesamt hat rund 4000 Einwohner.
Blick in die Marina von Virgin Harbour – hier gibt es ein komfortables Dinghi Dock.

Vom der Marina aus kann man die rund 3 km zum Eingang des berühmten Strandes mit seinen Höhlen und Granit – Steinformationen zu Fusss bewältigen oder man nimmt eins der Sammeltaxis:

The Baths

In Jahrmillionen hat hier die Natur eine bis zu 10 Meter hohe Steinlandschaft gebildet mit einer Höhlenformation, die man durchwandern kann.

Der Eingang zum Naturschutzgebiet liegt in der grünen üppigen Vegetation der Insel.
Einer der Strände von The Baths

The Baths verfügt über mehrere Strände – eine Fahne zeigt an, ob Schwimmen erlaubt ist – oft gibt es eine starke Strömung. Wir haben gelesen, dass es in The Baths überfüllt sein soll. Bei unseren zwei Besuchen fanden wir die Besucherströme aber überschaubar. Hier unser ausführlicher Bericht über The Baths.

Blick in die meistfotografierte Höhlenformation der Caves von The Baths.

Unser nächster Ankerplatz bei Virgin Gorda:

North Sound

Eine große geschützte Ankerbucht mit unzähligen Ankermöglichkeiten. Es gibt eine Marina und:

Saba Rock

Blick auf Saba Rock – die Insel besteht aus einem exklusiven Bar- und Restaurantbetrieb mit Übernachtungsmöglichkeit.
Am Steg finden allabendlich die Fütterung der Tarpune mit Fleischresten aus der Küche statt ( näheres hierzu in den Tagebucheintragungen)

Islands

Peter Island

Peter Island – ein wenig besuchter Ankerplatz – hervorragendes Schnorchelgebiet.

Norman Island

Überall laden die Riffs zum Schnorcheln ein – bei Norman Island befinden sich auch ein paar kleine Höhlen, die man erschnorcheln kann. Wie immer sind solche ausgewiesenen Schnorchelplätze stark besucht und meines erachtens gar nicht so lohnenswert.

Blick auf Bucht von Norman Islands
Türkisfarbenes Wasser und weisse Sandstrände findet man in den BVIs hier und auch an vielen anderen Stellen.
Am Strand von Norman Bay das Ressort: The Bight – schicke Hotels und Restaurants finden sich überall an den schönen Sandstränden – der Luxus hat allerdings seinen Preis…

Cooper Island

Cooper Island – auch hier finden wir ein sehr gutes Schnorchelgebiet und eine schicke Abendlokation.

Salt Island – South Bay

In der Nähe von Salt Island lässt sich das Wrack der M.S. Rhone erschnorcheln – auch dieser Schnorchelspot ist stark frequentiert – das Wrack, das teilweise vor ein paar Jahren aufgrund seiner Höhe gesprengt werden musste – weisst wohl daher auch keinen so üppigen Bewuchs auf und zeigt, ausserhalb der Wrackteile nur eine begrenzt üppige Unterwasserwelt.

Die Seecloud – ein ganz besonderes Kreuzfahrtschiff – hat unseren Weg durch die Inselwelt der BVIs häufig gekreuzt.

Tortola

Tortola ist die größte der Insel der BVIs – hier landen die Flugzeuge von den Nachbarinseln und hier haben wir unsere Gäste in Empfang genommen – der Weg vom Flugzeughangar zum Bootssteg… fünf Minuten Fussweg…

Beef Island – Trellis Bay

Ankern mit Blick auf den Flughafen – vor unseren Augen starten und Landen die Flugzeuge…
Trellis Bay – ein eher verschlafener Ort mit ein paar Restaurants am Strand…
… aber einmal im Monat findet hier die Full – Moon – Party statt und dann ist der ganze Ort auf den Beinen. Auch Boote aus aller Welt laufen die Bucht an um mitzufeiern – für eine Nacht herrscht hier Hochbetrieb…

Road Town

Die Hauptstadt von Tortola und gleichzeitig der BVIs ist ein verschlafener kleiner Ort, der nur bei Ankunft der Kreuzfahrtschiffe zum Leben erweckt wird – die Anzahl der Kreuzfahrttouristen wird hier wohl an manchen Tagen die Einwohnerzahl übersteigen…

Während wir vor Road Town ankern legen zwei Kreuzfahrtschiffe an.
Die beiden Buslinien, die wir nutzen wollen, fahren nicht – Ostermontag ist hier alles – trotz Kreuzfahrtgästen – geschlossen…
Für die Kreuzfahrttouristen gibt es ein paar Verkaufsstände in Hafennähe…

Bluff Bay

Die Steinformationen der Bluff Bay erinnern an die Steinformationen von The Baths
Mit dem Dinghi rudern wir in das Gebiet des Riffs von Bluff Bay und treffen dort auf Kanutouristen
Mangrovenformationen versperren teilweise die Riffdurchfahrt.

Cane Garden Bay

Cane Garden Bay – endloser Sanstrand, viele Restaurants – wir sind hier fast alleine unterwegs…
Cane Garden Bay und der Rest der Welt…
Zuckerrohr wurde hier schon vor 400 Jahren zu Rum verarbeitet – heute wird die Distillerie wohl vor allem für die Touristen betrieben.

Sopers Hole

Marina Sopers Hole
In Sopers Hole tätigen wir letzte Einkäufe und Klarieren aus und nehmen Kurs auf die US Virgin Islands – die von hier aus schon in Sichtweite sind.

Jost van Dyke

Der bekannte Sandstrand der Insel Jost van Dyke, benannt nach einem Piraten.

White Bay

Vor allem Tagesgäste ankern vor dem langen Sandstrand – abends wird es dann still um unseren Ankerplatz.
Anziehungspunkt Nr. 1 – die Sloggy Dollar Bar – am Tag gut besucht schließt sie ihre Pforten um 17 Uhr…

93 Seemeilen haben wir zwischen den Inseln verseglt. Die einzelnen besuchten Orte gab es immer nur kurze Distanzen zurück zu legen.

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