Unsere Reise

Segelrevier Karibikinsel Grenada – ein Erfahrungsbericht

06. Januar 2024 – 13.01.2024

Als für uns südlichste Insel der Kleinen Antillen – steuern wir die Westward – Insel Grenada an – auch bekannt als Gewürzinsel. Tatsächlich liegt hier immer wieder ein Duft von Muskatnuss, Zimt, Vanille, Ingwer und Zitronengras in der Luft.

Erster Anlaufpunkt ist für uns die vorgelagerte Insel Carriacou, in der wir in Grenada einklarieren können. Wir ankern in der Tyrell Bay. Sie ist nur rund 11 Seemeilen von St. Vincent und den Grenadinen entfernt. Auch hier ist die Amtssprache Englisch, es herrscht Linksverkehr und die Währung ist der East Caribien Dollar

Von Carriacou segeln wir 35 Seemeilen weiter bis zur Bucht der Hauptstadt St. Georg – vorher machen wir noch einen kurzen Ankerstopp beim:

Unterwasser – Skulpturenpark

Mit der Unterwassercam schnorchelnd unterwegs im Skulpturenpark.

Anlegen geht hier nur an der Mooring, damit der Anker nichts beschädigt. Die Moorings sind kostenpflichtig über Nacht.

St. Georg – die Hauptstadt

Vor der Hauptstadt legen wir an einer Mooring an, da Ankern dort verboten ist. Der Ranger kommt zum Boot und gibt uns eine Webseite an – dorthin sollen die Liegegebühren überwiesen werden. Kosten pro Nacht 14 US – Dollar.

Söckchen in St. Georg

Im Hafen kann man sein Dinghi problemlos an der Hafenmauer anlegen.

Von dort ist die Altstadt fussläufig in ein paar Minuten erreichbar.

Auf dem Markt bekommen wir frisches Gemüse und vor allem frische Gewürze: Vor allem Muskatnuss und Zimt – aber auch wohlriechende Gewürzketten als Raumduft.

St. Georg verfügt über eine Marina und mehrere Strände – auch der als schönster Strand der Insel bezeichnete: Grand Anse

Ebenso liegt fussläufig – auf dem Weg von der Hafenmauer zur Altstadt das:

Schokoladenmuseum

Es gibt eine Ausstellung und eine Vorführung zum Thema Kakaoherstellung auf Grenade und eine riesige Produktpalette rund um die Schokolade aus Grenada zu kaufen – hier ein Luxusgut.

Selbstgemachte Produkte aus Grenada – Schokolade – Kuchen, Pralinen, kalte und warme Getränke und selbstgemachtes Eis – übrigens ein Gedicht…

Die Südküste von Grenada besteht aus vielen Ankerbuchten – wie die Finger einer Hand. Wir entscheiden uns zum Ankern in der Prickly Bay, da sich hier auch die gleichnamige Marina befindet.

Damit haben wir hier einen guten Anlegedock für unser Dinghi – Münzwaschmaschinen und Trockner für unsere Wäsche (da wir im Moment immer noch keinen 220 Volt Strom haben), Abholpunkt für unseren Mietwagen. Es gibt auch ein Marinarestaurant direkt am Wasser, wo man gut und günstig Essen kann…Happy Hour gibt es auch…

Das Ankern ist kostenfrei.

Pickly Bay Marina

Die Prickly Bay Marina bietet Anlegeplätze für große und kleine Boote – auch für Luxusjachten.

Sie ist auch Anlaufpunkt der ARC plus – die von Gran Canaria über die Kapverden nach Grenada geht.

Von der Prickly Bay aus setzen wir unsere Crew ab, die von hier wieder Richtung Deutschland fliegt und drehen um wieder zurück auf dem gleichen Weg Richtung Norden.

Wir segeln rund 94 Seemeilen hin – und zurück – entlang der Hauptinsel Grenada und Carriacou

Fazit: Ein kleines, aber entspanntes Segelgebiet. Keine Bootboys, sehr saubere Insel, freundliche Inselbewohner, gutes Essen, sehr gutes Eis – Preise insgesamt für karibische Verhältnisse – sehr überschaubar. Ordentliche Proviantierungsmöglichkeiten in St. Georg.

Ohne Gewürze zu kaufen sollte man die Insel nicht wieder verlassen…

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