Tagebuch ARC 2023

ARC 2023 Tagebuch – Tag 6

11.11.2023

Hoppeditzerwachen…

Unsere nächsten beiden Crewmitglieder: Robin aus Dresden und Jakob aus München starten mitten in der Nacht in Deutschland. Nach dem Frühstück begibt sich Michael als erstes daran, aus dem Flaggenpuzzle einen Flaggengruß aufzufädeln – dazu hat Bernd die traditionelle Britische Reihenfolge ausgewählt. Das stellt sich als gar nicht so simpel heraus.

Wenn die Rigger – endlich – mit ihrer Arbeit fertig sind, wird die Flaggenreihe zum Flaggengruß hochgezogen.

Aber noch zögern sich die Arbeiten immer wieder hinaus.

Robin und Jakob werden zur Mittagszeit an Bord erwartet und sollen mit einer Hühnersuppe begrüßt werden. Nach den Erfahrungen vom Vortag ziehen wir auch in Erwägung, dass sie sich auch erst zu „Kaffee und Kuchen“ einfinden, aber Hühnersuppe läßt sich prima Aufwärmen.

Die beiden Jungs schaffen es aber megapünktlich und so kommt die Suppe rechtzeitig auf den Tisch.

Da wir abends ein straffes Programm haben, erst Sundowner ab 18:30 Uhr und anschließend das Royal Yacht Club Dinner – Vier Gänge mit Weinbegleitung ab 20:00 Uhr in gehobener Freizeitkleidung – schlage ich ihnen vor, ein Mittagsschläfchen einzulegen – aber die Youngsters sind voller Tatendrang und ziehen das für sich nicht in Erwägung – auch gut, kenne ich ja noch von meinen Kindern – macht was immer ihr wollt-aber „leidet leise…

Jetzt sind viele helfenden Hände an Bord und so geht es jetzt gut voran mit Arbeitsteilung.

Jakob und Michael kümmern sich um unser Dinghi „Söckchen“, was ja in der Karibik wieder intensiv zum Einsatz kommt, denn dort werden wir hauptsächlich in der Rodney Bay ankern.

Der Motor muss ab und wird ans Schiff angeklemmt – einige Stellen müssen neu verklebt werden und Söckchen wird einer gründlichen Reinigung unterzogen.

Bernd macht sich daran das Kabel des Starlink, was jetzt jetzt am Heck wohnt, durchs Boot zu ziehen, muss ja in de Pantry an den Strom angeschlossen werden…

Robin und ich arbeiten an einem Logistikkonzept für Obst und Gemüselagerung im Freien. Ist gar nicht so einfach, einen geeigneten Platz zu finden. Es sollen Netze so aufgehängt werden – dass sie anschließend niemanden im Weg herumhängen…

Ein Platz ist gefunden – unten werden die Netze zusammengefädelt – ob dies die optimale Lösung ist, wird noch kontrovers diskutiert…

Zum Sundowner wurde die St. Lucia – Delegation eingeflogen und verbreitet jetzt karibischen Flair und macht Werbung in eigener Sache – mir wurde gleich ein Werbebeutel in die Hand gedrückt – St. Lucia, wir kommen.

Nach den zwei Freidrinks beim Sundowner geht es direkt weiter zum Dinner. Vier Gänge plus Tapas wollen verspeist werden. Rund 50 Teilnehmer haben sich eingefunden. Zuerst gibt es Drinks und Häppchen auf der Terrasse, dann wird zu Tisch gebeten. Der Geräuschpegel ist hoch und das Essen überwiegend lauwarm.

Am Tisch sitzt eine Crew aus Irland – sie sind angetreten mit einer klatschneuen Oyster – in rund 13 Tagen wollen sie am Ziel sein… wir planen mit rund 20 Tagen…aber gut, dass wir mal drüber gesprochen haben.

So eine Oyster kostet aber auch so 2 – 3 Milliönchen – naja, der Bruder hält Anteile an Ryanair unterrichtet uns unser Tischnachbar – da fällt schonmal der ein oder andere Euro ab – sie segeln sozusagen mit unserer finanziellen Unterstützung – Robin kam mit der Ryanair…

Nach dem Essen verlassen wir als erster Tisch zügig die Lokalitäten.

Die Kids sind müde…

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