Land und Leute

Landausflug durch den Norden von der Kanareninsel Gran Canaria

August 2023

Für drei Tage haben wir uns ein Auto gemietet und wollen den Norden der Insel erkunden. Das Touristenbüro hat uns eine große Menge an Prospekten überlassen, was wir alles als Sehenswürdigkeiten ansteuern können – so viel können wir gar nicht schaffen – also treffen wir eine Auswahl der Ziele, die uns am interessantesten erscheinen.

Hier unsere Auswahl.

Als erstes steuern wir das Örtchen Moya an.

Moya

Kirche von Moya
Stadtkern von Moya
Barbara und Bernd finden ein Plätzchen zum Verweilen
Verkehrsknotenpunkt Moya
Hauspainting

Durch den Norden von Gran Canaria

Fahrt durch die Landschaft im Norden von Gran Canaria.
Schluchten bestimmen das Bild im Landesinneren der Insel.
Bergdörfen
Blühende Kakteen am Strassenrand.
Durch die Landschaft im Norden Gran Canarias zurück ans Meer.
Beeindruckende Konstruktion einer Überlandbrücke – Blick auf den Atlantik.

Cenobio de Valeron

Eingang zu den Höhlen von Cenobio – da heisst es erstmal Treppensteigen.
Am Ende des Aufstiegs erreichen wir die Höhlenkonstruktion.
Es wird heute davon ausgegangen, dass diese natürlichen Höhlen als Lagerfläche genutzt wurden.

Der weitere Weg führt uns in den Ort:

Galdar

In Galdar gönnen wir uns erst einmal ein Mittagessen.
Für die Touristen wurden keine Mühen gescheut und die Speisekarte ins Deutsche übersetzt: besonders gelungen die Übersetzung der typischen kanarischen Kartoffeln: Patatas Arrugadas mit Moyo – Dip
Kirche von Galdar
Fussweg zur nächsten Sehenswürdigkeit:

Cueva Pintada

Die Cueva Pintada ist der bedeutendste Fund von Höhlenmalerei auf Gran Canaria – die Malerei wird datiert auf das 11. Jahrhundert.

Ende des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt wurde erst Ende des 20. Jahrhunderts mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung begonnen – dabei wurde entdeckt, dass die Höhlenmalerei Teil eines ganzen Dorfes von rund 50 Häusern gehörte.

Dieser gesamte Komplex wurde mit einer aufwändigen Stahlkonstruktion eingefasst und mit Stegen begehbar gemacht.

2006 wurde das Museum eröffnet.

Eine beeindruckende Konstruktion überragt das Ausgrabungsgelände
Die bemalte Höhlenwand ist in einem extra Raum geschützt.
Für die Besucher wird der Raum mit der Pintada für eine kurze Besichtigung geöffnet – es handelt sich um eine Wand mit schwarzen, roten und weißen Drei- und Vierecken. Ob es sich dabei um eine Wandbemalung oder um eine Darstellung mit tieferer Bedeutung handelt ist noch ungeklärt.
Nachbauten der Wohnhäuser – ausgestattet nach Fundstücken der Ausgrabung.

Jardin Botanico Canario

Unser nächstes Ziel der Jardin Botanico – ein öffentlicher Garten der kostenlos besucht werden kann.

Das Areal liegt am Hang und breitet sich dann in der Ebene aus.

Oberhalb des Gartens befinden sich Parkplätze. Verschieden Wege führen dann durch das Gelände.

Im unteren Bereich ein schön angelegter Kakteengarten.
Wolfgang und Barbara vor einer Anpflanzung von Drachenbäumen –
Allgegenwärtig – kleine Eidechsen die vor uns herhuschen.

Schlucht von Guayadeque

Unsere nächste Fahrt geht in die Schlucht von Guayadeque.

Fahrt zur Schlucht von Guayadeque.
Im Fels befinden sich mehrere Wohnungen.
Eingang zu einer Felsenwohnung. Alle Wohnungen scheinen aktuell bewohnt.
Es gibt auch eine kleine Höhlenkapelle und ein Höhlenrestaurant.

Hier nehmen wir noch eine kleine Stärkung zu uns, bevor wir zu unserer Wanderung aufbrechen.

Eine leichte, trittsichere Wanderung von zwei Kilometern durch die Schlucht haben wir uns ausgesucht.
tatsächlich geht es auf engen steinigen Wege überwiegend bergauf…
Der Weg wird lang und die Sonne brennt heiss – am Ende bin ich froh wieder sicher vom Berg herunter zu kommen.
Weite Schlucht von Guayadeque – der Gipfel unsere Tour ist erreicht.

2 Comments

  • Anonymous

    bon dia Petra&bernd
    das sind jai interessante Fotos und Eindrücke von eurer Weltumsegelung. ich finde es sehr mutig von euch. Meine nächste Reise geht nach Juits mit Hochsee Klima Ende des Jahres. Corona bedingt bin ich domestik geblieben. ich bin noch nicht einmal in unserem Sommerhaus in Spanien an der Costa brava nördlich von Barcelona gewesen.
    wünsche euch weiterhin viel Glück.
    Hasta luego Martina

    • Petra Guertler

      Hallo Martina,
      danke für deine Rückmeldung und ich sehe, auch du bist immer noch ein Reisevogel – auch wenn dich Corona ein bisschen ausgebremst hat.
      Sehen uns nächstes Jahr in der Heimat – freue mich auf ein Wiedersehen – cu Petra

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